Flashcards
Sozialwissenschaftliche Methodenlehre Auswahlverfahren
Flashcards do conjunto (32)
- 1Definition der GrundgesamtheitMenge der Objekte, für welche Aussagen einer Studie gelten sollen
- 2Definition VollerhebungErhebung der Daten aller Elemente der Grundgesamtheit
- 3Definition TeilerhebungErhebung der Daten eines Teils der Elemente der Grundgesamtheit
- 4Vorteile Vollerhebung1. Vollständige Erhebung des interessierenden Sachverhalts
2. Keine Verzerrung durch Fehler des Stichprobendesigns - 5Vorteile der TEilerhebung1. schneller und kostengünstiger
2. unter gewissen Bedingungen ermöglichen Stichproben Rückschluss auf Grundgesamtheit
3. unter umständen weniger Fehleranfällig
4. unter umständen vollerhebung nicht möglich - 6Definition angestrebte GrundgesamtheitMenge aller Objekte über die eine Aussage angestrebt wird
- 7Definition Auswahlgesamtheitalle Objekte mit prinzipieller Chance ausgewählt zu werden
- 8Inferenzgesamtheitalle Objekte über die tatsächlich Aussagen möglich sind
- 9Zwei verschiedene Fehler bei Stichprobenauswahl und Definition1. overcoverage- Einschluss von Elementen, die nicht zur Grundgesamtheit gehören
2. Undercoverage-Auschluss von elementen die zur Grundgesamtheit gehören - 10Was ist das Ziel der StichprobenauswahlMöglichst hohe übereinstimmung von Inferenzpopulation und Grundgesamtheit
- 11Welche unterschiedlichen Auswahlverfahren gibt es1. Zufallsauswahl
2.bewusste auswahl
3.willkürliche auswahl - 12Kennzeichen der ZufallsauswahlJedes Element der Grundgesamtheit hat berechenbare, von Null verschiedene Chance in die Stichprobe zu gelangen
- 13Welche unterschiedlichen Zufallsauswahlverfahren gibt es1. einfache Zufallsstichprobe
2. geschichtete Zufallsstichprobe
3. Klumpenstichprobe
4. mehrstufige Auswahl - 14Kennzeichen einfache StichprobenauswahlAuswahlwahrscheinlichkeit für alle Elemente gleich und größer 0
Auswahl erfolgt in einstufigem Auswahlprozess - 15Kennzeichen der geschichteten ZufallsstichprobeZiehung einfacher Stichproben innerhalb von bevölkerungsgruppen(schichten), die entsprechend der Forschungsfrage definiert werden
- 16Welche verschiedene Arten der Schichtung gibt es beim Stichprobenverfahren1. proportionale Schichtung
2. disproportionale Schichtung - 17Was sind die Eigenschaften der proportionalen SchichtungUmfang der einfachen Zufallsstichprobe entspricht Anteil der Schichten in Grundgesamtheit
und gleiche Ziehungswahrscheinlichkeit für alle Elemente - 18Was sind die Eigenschaften der disproportionalen SchichtungUmfang der einfachen Zufallsstichproben entspricht nicht dem Anteil der Grundgesamtheit
und unterschiedliche Ziehungswahrscheinlichkeiten für Elemente der jeweiligen Schichten - 19Vorteile der geschichteten Zufallsstichproben1. Präzisere Schätzungen, wenn einheiten innerhalb von Schichten homogen sind, interessierende Merkmale sich zwischen Schichten jeddoch stark unterscheiden
2. Schichten können jeweils als unabhängige Stichproben verwendet werden - 20Nachteile geschichtete Zufallsstichproben1. Schichtungsmerkmale müssen vor eigentlicher Ziehung der Stichprobe festgestellt werden
2. Vorwissen über Merkmalsverteilung - 21Kennzeichen der KlumpenstichprobeZiehung einer Stichprobe von Makroeinheiten (Schulen, Organisationen, Haushalten) innerhalb deren eine vollständige Befragung aller Personen erfolgt
- 22Vorteile der KlumpenstichprobeAnwendung auch wenn keine Liste der Grundgesamtheit, wohl aber eine Liste übergeordneter Einheiten (cluster) erstellt werden kann
- 23Nachteile der Klumpenstichprobe"Klumpeneffekt" -Genauigkeitsverlust der Schätzung im Vergleich zu einfacher Stichprobe bei Homogenität innerhalb der Cluster sowie bei hoher Anzahl von Elementen im Cluste
- 24Kennzeichen mehrstufiger AuswahlverfahrenReihe nacheinander durchgeführter Stichproben
- 25Vorgehen beim mehrstufigem Zufallsstichprobe1. Hierarchische Einteilung der Grundgesamtheit
2. Ziehung von Elementen der Stufe 1
3. Zeihung von Elementen der Stufe 2 innerhalb der gezogenen Elemente - 26Kennzeichen der bewussten AuswahlAuswahl erfolgt nach angebbaren und überprüfbaren Kriterien; allerdings keine Zufallsauswahl, daher keine Möglichkeit der statistischen Interferenz
- 27Verschiedene Arten des bewussten Auswahlverfahrens1. Auswahl extremer Fälle
2. Auswahl typische Fälle
3. Auswahl nach Konzentrationsprinzip
4. Auswahl mittels Schneeball Verfahren
5. Auswahl mittels Quota verfahren - 28Grundidee von Auswahlverfahren mittels Quota-VerfahrenAuswahl von Beobachtungseinheiten, so dass bestimmte Merkmale in der Stichprobe den selben Anteil wie in der Grundgesamtheit haben
- 29Vorraussetzungen für Quota Verfahren1. bekannte Verteilung in Grundgesamtheit
2. Korrelation mit inhaltlich interessierenden Variablen
3. Erkennbarkeit des Quota Merkmals bei Personen der Befragung - 30Durchführung eines Quotaverfahrens1.Erstellung eines Quotenplans, also Vorgaben darüber wie viele Personen mit bestimmten Merkmalen befragt werden sollen
2. Berechnung des Quotenplans anhand bekannter Daten für die Grundgesamtheit
3. endgültige Auswahl der befragten Personen durch die Interviewer - 31Vorteile des Quota Verfahrens1. Kostengünstige Stichprobenziehung
2.Quotenmerkmale korrespondieren mit anderen relevanten merkmalen
3. Quotenvorgaben nähert Zufallsauswahl an, da Ermessenspielraum des Interviewers eingeschränkt
4. Design entspricht in der praxis einer proportional geschichteten Zufallsstichprobe - 32Nachteile Quota Verfahren1. Keine anwendung der Inferenz statistik
2. Korrelation mit den verwendeten Globalvariablen ist typischerweise niedrig
3. Interviewer ist frei, sich Netzwerk von berfragten zusammenzustellen
4. Annahme homogener schichten würde sehr starke Prädikatoren erfordern, die die Quotenmerkmale nicht sind
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- Sozialwissenschaftliche Methodenlehre FlashCards sobre Sozialwissenschaftliche Methodenlehre Auswahlverfahren, criado por Cassiopea Staudacher em 07-02-2017.
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- Cassiopea Staudacher
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