Flashcards
Normen, Rolle, Sozialisation
Flashcards do conjunto (13)
- 1Definition Werteallgemein&entscheidend für Strukturerhaltungsfunktionen Sozialsystem
bezeichnen geteilte Vorstellung etwas Wünschenswerten
beeinflusst Bestimmung Ziele, Formen und Mittel des Handelns - 2Definition Normenspezifizieren Wertesystem auf konkreter Ebene
steuern vielfältige Wertbindungen
wirken integrativ
erlernte Handlungsregeln (Erwartungen und Regelmäßigkeiten) - 3Werte & Normen wichtig für soziales Handeln und Gesellschaftermöglichen Gesellschaft & Fortbestand System
steuern individuelle Handlungsmotivation
W&N in Kultursystem verankert und durch Internalisierung & Sozialisation in Persönlichkeitssystem gelangen - 4RollenbegriffBündel von Verhaltenserwartungen an Inhaber sozialer Positionen
allgemeine soziale Orientierungsfunktion - 5soziale Rolle und soziale PositionPosition= dauerhafter, objektiver, vom Einzelnen unabhängiger Knotenpunkt in sozialen Verhältnissen
Rolle= dauerhaftes, unabhängig vom Einzelnen wirksames Bündel von Verhaltenserwartungen - 6Inter-Rollenkonflikt & Intra-RollenkonfliktInter: zwischen verschiedenen Rollen
zum Beispiel liebevoller Vater aber zugleich harter Manager
Intra: innerhalb einer Rolle
Zum Beispiel: Der Schüler möchte in seiner Freizeit lernen, aber auch bei allen Unternehmungen seiner Mitschüler mitmachen - 7strukturfunktionalistisches Rollenkonzeptzwei Arten von Status und Rolle:
1) zugeschriebener Status (Geschlecht, Alter)
2) erworbener Status (Beruf, Mitgliedschaften) - 8Pattern varibales individuelles Handeln nach Talcott ParsonsHandeln anhand von dichotomen Orientierungsmuster analysieren:
1. Affektivität vs. affektive Neutralität
2. Kollektivbezogenheit vs. Selbstorientierung
3. Partikularismus vs. Universalismus
4. Leistungsorientierung vs. Zuschreibung
5. Diffusität vs. Spezifität - 9Kritik Strukturfunktionalismus-Normen sind in Gesellschaftsstrukturen nicht unbedingt gegeben
– Rollenträger werden als Normenausführer dargestellt
– Rollenkonzept ist zu statisch - 10Kultur (soziologisch)sozial vererbte‘ kollektive soziale Praxis (sich begrüßen, wohnen,
heiraten etc.)
Symbole (Sprache, Wissen, Werte, Normen etc.)
und Artefakte (Technik etc.), - 11Kultur: Bedeutung für soziales Handeln und GesellschaftenHandeln & Orientierungen in
sozialen Gruppen ‚programmieren‘ und strukturieren - 12Sozialisation= Prozess, bei dem Individuum in soziale Gruppe eingegliedert wird, indem die in dieser Gruppe gelernten Normen (vor allem Rollenerwartungen, erforderlichen Fähigkeiten und Werte/Überzeugungen) aufnimmt und erlernt
- 13Sozialisationsinstitutionenz.B. Schulen & Gefängnisse