O GoConqr está de visual novo! Conte para nós o que você achou.

Flashcards

Kapitel 6 - Prozesspolitik

Simon Jakob VWL Alemão 28 flashcards

Flashcards do conjunto (28)

  1. 1Magische Viereck -> Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft (1967)Bund + Länder treffen wirtschafts- und finanzpolitische Maßnahmen, die die Erfordernisse des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts beachten müssen:
    1. Stabilität des Preisniveaus
    2. Hoher Beschäftigungsstand
    3. Außenwirtschaftliches GG
    4. stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum
  2. 2Implikationen des VierecksZiele sind gleichberechtigt, aber nicht gleichzeitig realisierbar, da unter wechselseitigem Abhängigkeitsverhältnis
  3. 3Gültigkeit des Vierecks + ErgänzungenFormal noch gültig, aber Anwendbarkeit des keynesianischen Stabilisierungskonzept begrenzter
    -> Preisniveau -> Zentralbank
    -> Hoher Beschäftigungsgrad -> Primärziel
    Außenwirt. GG -> notwendige Nebenbedingung
    Angemessenes + stetiges Wirtschaftswachstum -> automatisch durch Primärziele
    Ergänzungen:
    1. Verteilungsgerechtigkeit
    2. Umweltschutz (Nachhaltiges Wirtschaften)
  4. 4Def. Wachstum WirtschaftswachstumWachstum
    zahlenmäßige Zunahme des untersuchten Gegenstands / Phänomens
    Wirtschaftswachstum
    Zunahme des Wirtschaftsergebnisses im Zeitablauf (Veränderung des realen BIP)
  5. 5Def. WachstumspolitikWirtschaftspol. Maßnahmen zur Sicherung und Förderung des Wirtschaftswachstums auf Basis der Zunahme des Produktionspotentials:
    1. Förderung der Investitionstätigkeit
    2. Verbesserung + Vergrößerung des Sachkapitals
    3. Förderung des technischen Fortschritts
    4. Steigen des Bildungsniveau der Arbeiter
  6. 6WachstumstheorieTrendmäßiges, über mehrere Konjunkturzyklen hinweg andauerndes Wachstum der gesamtwirtschaftlichen Leistung einer VWL durch die Produktionsfaktoren Arbeit, Kapital und techn. Fortschritt
    -> Angebotsorientierung
  7. 7KonjunkturtheorieMehrjährige, mittelfristige Wachstumsschwankungen der Wirtschaft um ihre trendmäßige Entwicklung
    1. Messung und Analyse dieser Schwankungen
    2. Theoretische Erklärung
    3. Prognose konjunktureller Entwicklung
    4. Möglichkeiten der aktiven Beeinflussung
  8. 8Wirtschaftswachstum bei wachsender BevölkerungW(BIP) >= W(Bev), damit reales Prokopf-Einkommen steigt oder gehalten wird
  9. 9Wirtschaftswachstum bei konstanter BevölkerungDurch Wirtschaftswachstum: Vermeidung von Verteilungskonflikten zwischen inneren sozialen Schichten und zwischen Inland und Ausland
  10. 102 Hypothesen zum Verhältnis von Wachstum und Bevölkerung1. Bevölkerungsfalle
    -> Bevölkerungsexplosion Ursache und zugleich Folge der Armut
    2. Positiver Zusammenhang von Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum
    Produktivitätssteigernde Skaleneffekte und technischer Fortschritt induziert durch die mit wachsender Bevölkerung wachsende Nachfrage
  11. 11WachstumsindikatorWirtschaftswachstum = Prozentuale Veränderung des absoluten Wertes des realen BIP zu einem definierten Zeitpunkt gegenüber dem entsprechenden Bezugszeitpunktes
    Messung in Europa:
    1. Gegenüber Vorquartal
    2. Gegenüber Vorjahresquartal
    3. Gegenüber Vorjahr
  12. 12Postkeynesianische Wachstumstheorien Grundüberlegungen -> Investitionen1. Erhöhung der I -> Steigerung der N -> Steigerung des Einkommens = Multiplikator Effekt
    2. I = Kapazitätseffekt, da Produktionskapazitäten erhöht werden
    Zusammen: Dualer Charakter der Investitionen
  13. 13Postkeynesianische Wachstumstheorien Grundüberlegungen -> Harrod und DomarFrage: Unter welchen Bedingungen kann eine Wirtschaft wachsen, sodass Angebot und Nachfrage übereinstimmen, obwohl beide von I unterschiedlich beeinflusst?
    Domar: Technischer Zusammenhang zwischen Kapitalstock und damit erzielbaren Produktionsmenge
    Harrod: Invesitionsfunktion, Kapitalstock wird an Gesamtnachfrage angepasst
  14. 14Postkeynesianische Wachstumstheorien Grundüberlegungen -> Schlussfolgerung von H und DZentrale Annahme:
    Überschussangebot an Arbeit
    Limitierender Faktor: das Kapital
    Erhöht man den Kapitalstock durch I, so erhöht man die Beschäftigung und das BIP
    Problem: Labiles GG
    Abweichung vom GG ruft einen sich selbst verstärkenden Prozess hervor, der immer weiter vom GG wegführt
    Rezession = Abgrund
    Konjunkturaufschwung = langfristig Überhitzung und Destabilisierung
    -> sofern kein staatlicher Eingriff
    Wachstum auf Messers Schneide (knife-edge growth)
  15. 15Neoklassische Wachstumstheorie -> GrundüberlegungenSolow
    Beobachtung: konstantes Wachstum von Reallöhnen und Produktivität ohne ständige Auf- und Abschwünge
    Erklärung: Technischer Fortschritt ist die einzige mögliche Quelle für langfristiges Wirtschaftswachstum
  16. 16Neoklassische Wachstumstheorie -> ModelländerungKapital und Arbeit sind variabel - Konsequenz:
    1. Instabilität des H-D-Modells entfällt, da Marktmechanismus das Faktoreinsatzverhältnis reguliert
    2. Wirschaftswachstum kann nicht allein durch I erklärt werden, da jeder Produktionsfaktor einem abnehmenden Grenzertrag unterliegt
  17. 17Neoklassische Wachstumstheorie -> SchlussfolgerungKapitalakkumulation nicht Quelle von dauerhaftem Wirtschaftswachstum
    Langfristige Wachstumsrate einer VWL entspricht der Rate des techn. Fortschritts
  18. 18Neoklassische Wachstumstheorie -> FazitWährend die Kenyesianer wirtschaftspolitische Aktivitäten des Staates für sinnvoll und notwendig erachten, um Wachstum zu fördern, setzen die Neoklassiker auf die stabilisierenden Kräfte des Marktes
  19. 19Def. Entwicklung des Preisniveaus Stabilität des PreisniveausEntw.
    Entwicklung des durchschn. Presies eines Warenkorbes
    Stab.
    Konstanz des durchschn. Preises eines Warenkorbes
  20. 20Inflation= Anstieg des Preisniveaus
    = Anstieg der durchschn. Preise
    = Kaufkraftverlust
  21. 21Inflationsindex der EZBAnwendung des Laspeyres Preisindex in den einzelnen Ländern mit national untersch. Warenkörben -> aus gewichteten Einzelnindices entsteht harmonisierter Verbraucherpreisindex
    Laspeyres:
    Nenner: Aktueller Preis * ursprüngliche Menge
    Zähler: ursprünglicher Preis * ursprüngliche Menge
    -> Lediglich Preise werden berücksichtigt
    -> Annahme: Konstanz der Verbrauchsgewohnheiten -> einzelne Güterarten und ihre Gewichtung im Warenkorb bleiben im Zeitablauf gleich
  22. 22Inflationswirkung1. Einkommens- und Beschäftigungseffekte
    (kurzfristig: Wachstumseffekte - positiv; langfristig: Inflation irritiert Erwartung - negativ)
    2. Allokations- und Wachstumseffekte wegen gestörter Signalfunktion der Preise
    (Preise werden als Knappheitsindikator unbrauchbar)
    3. Umverteilungseffekte
    Einkommensbezieher - Benachteiligung
    Vermögensbesitzer -> Kleinsparer - benachteiligt; große Geldvermögensbesitzer - eher Vorteile
    Realvermögensbesitzer: keine Nachteile
  23. 23Charakteristika von Inflation1. Sichbarkeit / Auftreten
    Offene Inflation: allgemeiner Preisanstieg -> Schließung einer Güterlücke durch Preissteigerung
    Zurückgestaute oder verdeckte Inflation:
    Kein allgemeiner Preisanstieg; offizielle Preise sind nicht Marktpreise; durch Güterlücke können private Haushalte Nachfrage nicht befriedigen -> Erhöhung des Kassenhaltungskoeffizienten und Senkung der Umlaufgeschw. -> Bildung von grau und schwarz Märkten
    2. Geschwindigkeit
    Schleichende Inflation: <10% p.a.
    Trabende Inflation: 10-50% p.a.
    Galoppierende Inflation: >50% p.a.
    Hyperinflation: >50% pro Monat
    3. Inflationsbegrenzende Faktoren
    Bspw. Wettbewerb, nicht ausgelastete Kapazitäten
    4. Konsequenzen von Inflation
    Gewinner: Sachwertbesitzer, Schuldner
    Verlierer: Nominalwertbezieher, Gläubiger
  24. 24Inflationsursachen1. Importierte Inflation
    Übertragung inflationärer Entwicklung aus dem Ausland ins Inland
    2. Realwirtschaftlich induzierte Inflation
    2.1. Angebotsinduzierte Inflation
    Höhere Inputpreise (Löhne, etc.) -> steigen Produktionskosten -> höhere Preise
    Weitergabe der Kosten in Abhängigkeit des Wettbewerbs; Geldmenge bleibt unverändert -> Sparquote und übrige Nachfrage sinkt
    2.2. Nachfrageinduzierte Inflation
    Nicht ausreichend gestiegenes Angebot für angestiegene Nachfrage -> inflatorische Lücke wird über höhere Preise geschlossen
    3. Monetär induzierte Inflation
    Quantitätstheorie: Inflation ist Folge eines Anstiegs der Geldmenge im Verhältnis zur Gütermenge; Somit Entw. der Geldmenge = Indikator für zukünftige Preisentwicklung
  25. 25Geld und Geldmarkts. Abbildung Skript
  26. 26Geldfunktionen- Zahlungsmittel, Wertaufbewahrungsmittel
    - Bindeglied zwischen allen Märkten
    - Mittel zur Kapitalbildung
  27. 27Marktversagen auf dem Geldmarkt1. Geldschöpfung als Inflationsursache (Quantitätstheorie -> monetär induziert)
    2. Transmissionsmechanismus ist störanfällig (Leitzins - Refinanzierung Kreditinstitute - Zinsniveau für Investitionskredite - Investitionsentsch. - gesamtwirtschaftliche Nachfrage - Preisniveau)
  28. 28ZentralbankAufgabe:
    ausschließliches Notenemissionsrecht; überwacht Zahlungsverkehr im Inland und mit dem Ausland
    Verantwortung:
    Entwicklung des Geldumlaufs; Maßnahmen zur Kreditversorgung der VWL
    Ziele:
    Adäquate Geldversorgung der VWL; Sicherung der Geldwertstabilität

Informações

Descrição
VWL FlashCards sobre Kapitel 6 - Prozesspolitik, criado por Simon Jakob em 21-03-2017.
Criado por
Simon Jakob · mar 2017
Atualizado
22 mar 2017
Visualizações
3
Avaliação

Fale Conosco

Sobre o que é sua mensagem?

O que você acha do novo visual?

Você gostou?