Genetik - Alles für das Abitur & Matura
Slides do conjunto (19)
-
Genetik für das Abitur & Matura
- Die Genetik (oder Vererbungslehre) befasst sich mit den Gesetzen und materiellen Grundlagen der Ausbildung von erblichen Merkmalen und der Weitergabe von Erbanlagen (sogenannte Gene) an die nächste Generation (Vererbung).
- Das Thema ist Bestandteil des Zentralabiturs und zudem generell interessant und wichtig, um viele Krankheiten zu verstehen, unsere Vererbung und generell, wie unsere Zellen arbeiten und aufgebaut sind.
- Auch wenn es zunächst kompliziert scheinen mag, ist es ein unfassbar vielfältiges und spannendes Lernfeld! Auf geht's mit dem Lernen. Die folgenden Folien sollen dafür eine Hilfestellung sein.

-
- Die wichtigsten Begriffe & Grundlagen schnell erklärt
- Die 3 mendelschen Vererbungsregeln
- DNA/DNS
- Chromosomen
- Mitose & Meiose
- DNA-Replikation
- Diverse Lernvideos und Abfragen

- Legenda: Entdecke die Genetik
-
Die wichtigsten Begriffe der Genetik
- Allele: Die einzelne Erbanlage für ein bestimmtes Merkmal wird Gen genannt.
- Die Funktionsform eines Gens - also die Art und Weise - wie ein Gen ein
- Merkmal ausprägt bezeichnet man als Allel.
- Chromosomen: Das sind die Träger der Erbanlagen. Sie bestehen aus einem langen DNA-Faden und Proteinen.
- DNA bzw. DNS: Das ist ein in allen Lebewesen und bei einigen Viren
- vorkommendes Biomolekül und Träger der Erbinformation, also der Gene.
- Dominant: Ein Allel, welches das andere Allel komplett unterdrückt. Ein Allel
- bezeichnet eine mögliche Ausprägung eines Gens, das sich an einem
- bestimmten Ort auf einem Chromosom befindet. Bei einem
- dominant-rezessiven Erbgang setzt sich ein Allel bei der Ausprägung
- eines Merkmals gegenüber einem anderen Allel durch. Das sich
- durchsetzende Allel wird als dominant bezeichnet, das andere als
- rezessiv.
- Johann Gregor Mendel: Dies war ein Ordenspriester und bedeutender
- Naturforscher, der die nach ihm benannten mendelschen Regeln der
- Vererbung entdeckte. Er wird daher oft auch als „Vater der Genetik“
- bezeichnet.
- Parentalgeneration: 1. Generation z.B. einer Pflanze, die bei der Kreuzung von Pflanzen
- eingesetzt wurde. Dabei kann man auch von der Ausgangspflanze sprechen,
- da man von der Parentalgeneration ausgeht, um weitere Generationen zu
- bilden.
- Phänotyp: Unter dem Phänotyp versteht man das äußere Erscheinungsbild eines
- Organismus. Weißt eine Blume zum Beispiel die Farbe gelb auf, dann ist
- der Phänotyp in Hinblick auf die Farbe eben gelb.
- Reinerbig: Die Pflanzen besitzen die
- Erbinformation AA oder aa, also sind sie reinerbig. Dies bezeichnet man
- als reinerbig, da keine Mischung von Informationen stattfindet, sondern
- die gleiche Information vorhanden ist.
- Rezessiv:
- Ein rezessives Allel eines Gens kommt im Phänotyp nicht zur
- Ausprägung, da es vom dominanten Allel unterdrückt wird. Ausnahme:
- Rezessive Allele kommen im homozygoten Zustand zur Merkmalsausbildung.
-
Genetikgrundlagen im Erklärvideo
- Falls dir die Grundbegriffe nicht genug waren, kannst du im Video noch mehr Fakten rund um Gene, DNA und Chromosome erlernen.
- Damit solltest du nichts mehr verwechseln und verstehen, woraus die DNA besteht, welche Basen es gibt und was wofür verantwortlich ist. Auch erfährst du, wie z.B. deine Haarfarbe beeinflusst wird.
- Schau es dir jetzt an und verstehe die Hintergründe.
- https://www.youtube.com/watch?v=XmKNN5oePGo (Incorporar)
-
1. Mendelsche Regel: Uniformitätsregel
- Johann Gregor Mendel benutzte die biologisch recht einfache Erbsenpflanze, da sie viele
- Früchte führt (besonders gut für repräsentative Experimente). Er kreuzte
- Erbsenpflanzen mit weißen Blüten & Erbsenpflanzen mit roten Blüten. Die dabei herauskommenden Blüten (F1-Generation
- oder auch Tochter-Generation) wiesen rote Blüten auf.
- Schaut man sich das Ganze aus Sicht der Vererbung an, so hat die weiße
- Erbsenpflanze die Information für weiße Blüten vererbt und die rote die
- Information für rote. Normalerweise müsste man jetzt sagen: Rot und
- weiß gemischt müsste rosa ergeben. Aber warum ist das hier nicht so?
- Der Grund liegt darin, dass die rote Farbe sich durchsetzt, sie ist dominant gegenüber der weißen Farbe. Weiß ist hier rezessiv. Aus diesem Grund spricht man hier von einem dominant-rezessiven Erbgang.
- Heißt:
- Wenn reinerbige rotblühende & reinerbige weißblühende
- Individuen gekreuzt werden = alle Mitglieder der F1-Generation haben eine
- Erbanlage (ein Gen) für weiß (von einem Elternteil ) und ein Gen für rot (vom anderen Elternteil) vererbt bekommen =heterozygot.
- Trotzdem alle rotblühend = weil rot gegenüber
- weiß dominant ist.
- Die verschiedenen Formen einer Erbanlage (im
- Beispiel die Genformen für rot und weiß ) = Allele

- Legenda: Dominant-rezessive-Vererbung
-
- Nun kann man aber auch Pflanzen mit roten und weißen Blüten kreuzen und
- lila Blüten erhalten. Was soll denn das jetzt?
- Beim
- dominant-rezessiven Erbgang hat sich ein Merkmal durchgesetzt. Das war
- bei der oben genannten Blütenpflanze der Fall.
- Bei anderen Pflanzen,
- z.B. der Mirabilis jalapa (Wunderblume) liegt kein dominant-rezessiver
- Erbgang vor, sondern ein intermediärer Erbgang:
- Hier setzt sich
- keine Blütenfarbe durch, sondern es entsteht eine Mischform.
- Aus roten
- und weißen Blüten der Eltern werden rosafarbene Blüten der Nachkommen.
- Siehe die linke Grafik. Man beachte, dass alle
- Buchstaben für die Erbinformationen klein geschrieben sind, da kein
- dominanter Anteil vorliegt.
- Merke Regel 1: Uniformitätsregel
- Kreuzt man zwei reine Rassen einer Art miteinander, so zeigen die direkten Nachkommen das gleiche Aussehen.

- Legenda: Intermediärer Erbgang
-
2. Mendelsche Regel: Spaltungsregel
- Hier geht es nun um die Enkel. Wir kreuzendie F1-Generation untereinander und erhalten die F2-Generation (Enkel).
- Beim dominant-rezessivem Erbgang passiert folgendes: Die F1-Generation
- (Kinder) weisen Erbinformationen für weiß und rot auf. Nun kann
- rot-rot vererbt werden, daraus entsteht rot. Es kann rot-weiß vererbt
- werden, dabei entsteht auch rot, denn rot ist dominant. Wird hingegen
- weiß-weiß vererbt, entsteht weiß. Also:
- Handelt es sich um eine
- dominant-rezessive Vererbung, so sind ein Viertel der F2-Individuen
- reinerbig mit zwei rezessiven Erbanlagen und zeigen eine entsprechende
- Merkmalsausprägung.
- Die anderen drei Viertel zeigen eine Ausprägung
- wie reinerbige Individuen mit zwei dominanten Erbanlagen. Diese drei
- Viertel setzen sich zusammen aus reinerbigen (ein Viertel) und
- mischerbigen (zwei Viertel) Individuen. Auch hier eine Grafik zum
- besseren Verständnis:

- Legenda: Spaltungsregel: Dominant-rezessiv
-
- Bei der intermediären Vererbung sieht das Bild ein bisschen anders aus:
- Die F1-Generation (Kinder) weisen Erbinformationen für weiß und rot auf.
- Die F2-Generation (Enkel) kann dann weiß, rot oder auch lila aussehen.
- Also 1. Möglichkeit: Die F2-Generation
- bekommt von beiden Eltern die Erbinformation "rot", dann ist auch der
- Nachkomme rot.
- Möglichkeit Nr.2: Es wird rot und weiß vererbt. Beim
- intermediären Erbgang entsteht dann eine Mischung die lila ist.
- Möglichkeit Nr.3: Es wird zweimal weiß vererbt, dann entsteht auch
- ein weißer Nachkomme.
- Daraus lässt sich das 2. Mendelsche Gesetz ableiten: Spaltungsregel: Kreuzt man die Mischlinge (Tochtergeneration) untereinander,
- so spaltet sich die Enkelgeneration in einem bestimmten
- Zahlenverhältnis auf. Dabei treten auch die Merkmale der
- Elterngeneration wieder auf.

- Legenda: Spaltungsregel intermediär
-
3. Regel: Unabhängigkeits-/ Neukombinationsregel
- Mendel führte noch einen weiteren interessanten Versuch durch: Er
- kreuzte Pflanzen mit runden und gelblichen Früchte mit Pflanzen, die
- grüne und eckige Früchte aufwiesen. Wie
- sahen Farbe und Aussehen bei der Tochtergeneration aus? Die F1-Generation hatte alle runde und gelbe Früchte. Diese kreuzte er erneut und erhielt die F2-Generation
- (Enkelgeneration), welche jedoch ganz unterschiedlich aussahen: Es
- entstanden sowohl Früchte mit den Formen der Eltern, also auch zwei neue
- Rassen mit gelb-eckig und grün-rundem Aussehen.
- Das 3. Mendelschen Gesetz war geboren, die Unabhängigkeitsregel: Kreuzt man 2 Rassen, die sich in mehreren Merkmalen
- unterscheiden, so werden die einzelnen Erbanlagen unabhängig voneinander
- vererbt. Diese Erbanlagen können sich neu kombinieren.
- Hinweis: Die Regeln von Mendel sind nicht universell gültig. Es gibt eine ganze Reihe an Ausnahmen!
- https://www.youtube.com/watch?v=OWU7Lzdziug (Incorporar)
- Legenda: Erklärvideo zur 3. mendelschen Regel
-
- DNS = Desoxyribonukleinsäure.
- DNA= englische Bezeichnung für DNS
- sieht wie eine schraubenförmige Doppelhelix
- aus.
- ist ein langes Kettenmolekül (Polymer),
- aus vielen Bausteinen, die man als Nukleotide bezeichnet.
- Jedes
- Nukleotid hat 3 Bestandteile: Phosphorsäure bzw. Phosphat, den Zucker
- Desoxyribose & eine Base.
- Bei den Basen existieren vier
- verschiedene Typen: Adenin (A), Thymin (T), Cytosin (C) und Guanin
- (G). Es können sich jedoch immer nur zwei bestimmte Basen miteinander
- verbinden: Adenin und Thymin sowie Guanin und Cytosin.
- https://www.youtube.com/watch?v=flCbPT4888I (Incorporar)
- Legenda: Erklärvideo zum DNA-Aufbau
-
- C. sind die Strukturen in den Zellen, die die Gene
- enthalten. Sie befinden sich im Inneren einer Zelle, dabei kommen sie in
- allen eukaryontischen Zellen vor, also den Zellen, die einen Zellkern
- besitzen
- Aufbau der Chromosomen
- Fadenähnliche Struktur. Erscheint in biologischen
- Zeichnungen oft als X-Form. Dies ist jedoch eine veranschaulichende Art
- der Darstellung. Eigentlich ist es ein
- Gewirr aus vielen Fäden, welche zwar vom Zellkern 4
- Abzweigungen haben.
- Das Centromer: Zentrum des Chromosoms. Unterteilt ein
- Chromosom in zwei Chromatide.
- Funktion der Chromosomen
- Chromosomen enthalten Gene.
- Damit in den Zellen der Generationen immer die gleiche Anzahl der
- Chromosomen vorhanden ist und die Zahl der Chromosomen außerdem steigen
- kann, müssen die Chromosomen reproduziert werden. Das bedeutet sie
- werden kopiert und es entstehen neue Chromosomen.
- Es gibt 2
- Arten der Vermehrung der Chromosomen: Die Meiose (geschlechtliche
- Vermehrung).Ihr Gegenstück: Mitose (ungeschlechtliche Vermehrung) Mehr dazu später
- Legenda: Aufschlüsselung eines Chromosoms
-
- Unter dem Vorgang der Mitose versteht man die einfache Zellkernteilung, bei der am Schluss
- aus einer Zelle, zwei identische Tochterzellen entstehen. Funktion der Mitose ist dementsprechend die Vermehrung von Zellen.
- Prophase:
- Aus 2 identischen Chromatidsträngen bestehenden Chromosomen verkürzen und
- verdichten sich, indem sie im Zellkern aufgefaltet werden. Dadurch
- werden sie in eine, für die Mitose nötige,
- transportfähige Form gebracht.
- Prometaphase: Kernhülle zerfällt und gibt die Chromosomen frei.
- Außerdem bilden sich am Rand der Zelle die Spindelapparate aus. Diese bestehen aus Mikrotuboli und
- sind später für den Transport der Chromatiden zu den Polen wichtig.
- Metaphase
- In der Äquatorialebene der Zelle ordnen sich die Chromosomen an. Die Spindelfasern "docken" an die Centromere der Chromosomen. Das Centromer verbindet die beiden Chromatiden
- Anaphase
- Chromatiden werden durch Verkürzung der Spindelfasern und die
- Unterstützung von Stemmfasern zunächst völlig voneinander getrennt und
- anschließend zu den beiden entgegengesetzten Polen gezogen. Hierdurch
- erhält jeder Pol einen Chromatidensatz. Die Dauer der Anaphase variiert
- stark von 2 bis 20 Minuten.
- Telophase
- Chromatiden entschrauben und entfalten sich.
- Sie gehen dadurch in die Arbeitsform über.
- Kernkörperchen und
- Kernmembran bilden sich neu. Nach der Zellteilung hat jede Tochterzelle
- die gleiche Anzahl von Chromosomen wie die Ausgangszelle.
- Interphase
- gehört streng genommen nicht zur eigentlichen Mitose. Sie beschreibt den
- Zeitraum zwischen der letzten und der nächsten Zellteilung.
- In den beiden entstanden Kernhüllen befinden sich nur einsträngige Chromatiden. Für eine
- erneute Mitose müssen die Chromosomen aber wieder zweisträngig vorliegen. Dies passiert im
- Rahmen der Replikation, sodass danach jedes Chromosom wieder aus 2 identischen
- Chromatidsträngen besteht.
- Mitose kann nun von neuem beginnen.
-

- Legenda: Alle Phasen im Blick
-
- Jedes Mal, wenn sich eine Zelle teilt, muss das komplette genetische Material, die DNA, verdoppelt bzw. repliziert werden. Also muss eine
- Zelle ihre DNA verdoppeln. Das geschieht durch die Replikation während der Interphase. Es
- entstehen zwei vollkommen identische DNA-Stränge. DNS wird dabei mit Hilfe von Enzymen aufgetrennt:
- 1. Das Enzym Topoisomerase entwindet die DNA Doppelhelix.
- 2. Daraufhin spaltet die Helicase den nun enspiralisierten Doppelstrang der DNA zu zwei
- Einzelsträngen, indem sie die Wasserstoffbrückenbindungen der gegenüberliegenden Basenpaare
- unter ATP Verbrauch auflöst
- 3. Die Primase synthetisiert an den 3' Enden sogenannte Primer, die für den Beginn der
- eigentlichen Replikation nötig sind und als Startpunkt dienen
- 4. Am 3' Ende des Primers beginnt die DNA Polymerase mit der Synthese
- von komplementären
- Basen, wodurch ein neuer DNA Doppelstrang entsteht. Jedoch kann die
- DNA Polymerase nur von 5' nach 3' ablaufen. Das führt dazu, dass am
- antiparallelen Strang (3' nach 5') die Synthese in entgegengesetzter
- Richtung ablaufen muss.
- Und das funktioniert nur wenn immer wieder neue Primer gesetzt werden.
- Auf diese Weise
- entstehen zwischen den Primern, einzelne synthethisierte Stücke der DNA,
- die sogenannten
- Okazaki-Fragmente. Man spricht auch von einer diskontinuierlichen
- Bildung des DNA Stranges.
- 5. RNase H entfernt nun die RNA Primer aus der DNA und eine weitere DNA Polymerase schließt
- die entstandenden Lücken mit komplementären Basen.
- 6. Zuletzt verknüpft das Enzym Ligase den diskontinuierlich-gebildeten Strang durch
- Esterbindungen.
- Im Ergebnis sind jetzt zwei identische DNA Stränge entstanden.
-
DNA-Replikation Veranschaulichung

- https://www.youtube.com/watch?v=Ee3WaE4XPWw (Incorporar)
- Legenda: Die Replikation
- Legenda: Videotutorial zur Replikation
-
- Durch die Meiose kommt es zur Halbierung des Chromosomensatzes. Dies
- ist bei den Keimzellen (Spermien und Eizellen) nötig, da bei der
- Befruchtung die Chromosomensätze miteinander verschmelzen.
- Die Meiose (griech. meiono = vermindern) ist für die Halbierung des
- diploiden, auf einen haploiden Chromosomensatz bei Keimzellen zuständig.
- Würde es nicht zu dieser Reduktion kommen, würde sich die Anzahl der
- Chromosomen bei der Befruchtung
- immer wieder addieren und es käme zu einer schier unendlichen Zahl an
- Chromosomensätzen. Diese dabei entstehenden
- Zygoten wären nicht lebensfähig.
- Achtung! Die Mitose ist streng von der Meiose zu unterscheiden, bei der es zu einer Reduktion der Chromosomenanzahl kommt.

- Legenda: Phasen der Meiose
-
- Meiose I - Reduktionsteilung
- In der Meiose I werden die homologen Chromosomen voneinander getrennt. Aus einer diploiden
- Mutterzelle werden folglich zwei haploide Tochterzellen. Zwischen folgenden Phasen wird
- unterschieden:
- Prophase I
- Die Prophase gliedert sich in Leptotän, Zygotän, Pachytän, Diplotän und
- Diakinese.
- Mütterliche Chromosomen
- lagern sich an homologe väterliche Chromosomen an. Dabei kann es zwischen
- Nicht-Schwesterchromatiden zu intrachromosomaler Rekombination (crossing over) kommen. Am Ende der Prophase lößt sich schließlich die Kernhülle auf.
- Metaphase I
- In der Metaphase I ordnen sich die homologen Chromosomen in der Äquatorialebene
- an. Außerdem bildet sich der Spindelapparat an den Zellpolen aus.
- Anaphase I
- Die homologen Chromosomenpaare werden von den Spindelfaserapparaten zu den Polen
- gezogen. Im Unterschied zur Mitose werden hier jedoch ganze Chromosomen an die Pole gezogen,
- und nicht einzelne Chromatidstränge. Diese Verteilung erfolgt zufällig und sorgt neben dem
- crossing over für eine zusätzliche Durchmischung des Erbguts.
- Telophase I
- Die beiden entstanden Zellen trennen sich voneinander. Es sind zwei haploide
- Tochterzellen entstanden.
- Meiose II
- Äquationsteilung
- Die Meiose II läuft mit ihren Phasen Prophase II, Metaphase II, Anaphase II und Telophase II im Grunde
- genau wie die Mitose ab, nur mit dem feinen Unterschied, dass am Ende ein haploider Chromosomensatz
- vorliegt. Aufgrund der Meiose I, die bereits aus einer Zelle 2 Tochterzellen hervorgebracht hat,
- liegen am Ende der Meiose II insgesamt 4 haploide Tochterzellen vor
-
Alles verstanden? Mehr Lernressourcen
- Mitose & Meiose
- Genetik
- Genetikteilgebiete - Überblick
- Genetik Quiz

- Legenda: Vererbungslehre
Informações
- Descrição
- Hier findest du gebündeltes Wissen zu Humanbiologiethemen.
- Criado por
- Laura Overhoff
- Visualizações
- 333
- Tags
- Histórico
-
- Criado por Laura Overhoff · 17 set 2015
- Copiado por Laura Overhoff · 17 set 2015
- Avaliação