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Mapa mental

Unterricht

Annika Lutz Schulpäd Alemão

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Unterricht

  1. Definition & Ziele: Heimann 2008=Interdependenz zwischen bestimmter Absicht, irgendeinem Gegenstand, bestimmten Menschengruppen, bestimmten Weisen(Methode), bestimmten Hilfsmitteln in bestimmten Situationen Wiater 2013=mehrperspektivisches Interaktionsgeschehen zwischen Jungen&Mädchen, und professionellen Erwachsenen in planmäßig konzipierten LLP und Institution, Lern-Erfahrungen machen, die für Gesell. bedeutend sind; Ziele Helmke 2012=ein zentrales überfach. -> eigenständiges (autonomes, selbstreguliertes, selbstgesteuertes)Lernen; Ziele Weinert=fachliche Komp.=intelligentes Wissen (flexibel, wohlorganisiert, lebendig, lebenspraktisch, vernetzt, L.gesteuert aber S.zentreirt)

  2. Konzeptionen Wiater 2011=Gesamtorientierung, Profilierung, markante Stilform, Gestaltungsmuster von U. oder Ansätze für methodisches Vorgehen beim LLP. Beschreibt bestimmte Art von U. womit er gut&erfolgreich durchgeführt werden kann. 4 Klassifikationen

    • offener Unterricht/indirekte Instruktion=Sammelbegriff für Öffnung, inhaltliche, method, orga, päd v.a. Rahmen öffnen, Individualität ernst nehmen, selbstständig, Ziele setzen, Leistung einschätzen, Steuerung durch Material etc. z.B. Materialgeleitetes Lernen/Freie Arbeit, Wochenplan, Lernzirkel/Stationen, Werkstattu., Gemeinwesenorientiert (siehe zusätzlich B)
    • L-S-gesteuert/kooperative Instruktion, Inhalt/ziele/Methoden/Medien gemeinsam entschieden, L. plant vor, S. gibt Ideen, überall miteintscheiden, vorhandenes Wissen nutzen, reale Situationen, Frage an Lebensumwelt, selbsständig Antworten finden, z.B. Projektunterricht (Problemlage, Plan gemeinsam, alles andere allein, handlungso.=Ganzheitlich), Problemorientierter U. (+Hypothese sonst Projekt), Wertorientierter (Werte als U.gegenstand)
    • S.gestuert, gesamter LLP indivi.&autonom, konstruktivistisches Verständnis, alles selbst, L. nur Berater/Mitlernender, Interesse, intrinsisch, Selbstvertrauen, Konsequenzen und Förderung am Lernen, z.B. Lernen durch Lehren/Referat/EA, Individuell-autonom (selbstgestellte Frage)
    • L.gesteuert/direkte Instruktion wenn zu komplex, Fehlvorstellungen vermeiden, L. plant U. S.orientiert vor, intelligentes Wissen erwerben, kann reagierend/rezeptiv aber auch agierend/selbstentdeckend sein, z.B. Reformierter Frontalu.(Differenzierung etc.), Lehrgangsorientierter U. (U.einheit mit diff. Zielen &Inhalten, linear/aufbauend/konzentrisch/exempl.), Lernzielorientierter U. (Ziele als Basis, Inhalt/Methode/medien nach Ziel ausgewählt, breite Auswahl an Lernzielen, diverse Aufgaben/Methoden etc bieten), Wissenschaftsorientierter U. (wie Forscher, Problemeinstieg, Hypothesen, Überprüfung, Lösung)
  3. Sozialformen Riedl 2010= kennzeichnet äußere soz. Orga. von LLP und verbundenen Interaktionsmöglichkeiten, charakterisieren Beziehungsgefüge und räumlisch-personale Ordnung; nach Maras/Ametsbichler 2014 4 Arten Frontalu., EA, PA, GA (Rhythmisierung, soz.Komp.)

  4. Angebot-Nutzungs-Modell nach Helmke 2012=kein did. Modell, verdeutlich Komplexität&Zusammenwirken versch. Einflussgrößen auf Lernerfolg, Beeinflussung durch Personenmerkmale, Angebot von SuS untersch. genutzt, Lernaktivität ist abhängig von Wahrnehmung & Interpretation (des Unterrichtsangebots & der Lehrperson abhängig von Kontext) und Mediationsprozessen (Familie & Lernpotential, Klassenkontext), Lernaktivität wirkt sich auf Wirkung/Ertrag aus (Komp.) was wiederum Lernpotential beeinflusst. -> für manche SuS anders wahrgenommen/umgesetzt/Wirkung, emp. abgesichert, benennt Stellschrauben um Lernerfolg zu erhöhen

  5. guter Unterricht Helmke 2007= Qualität abhängig von definierten Zielen, Perspektive der U.betrachtung, S.voraussetzung & Klassenzusammensetzung, U.angebot von SuS genutzt wird; PROBLEM Helmke 2012= AptitudexTreatment Interaction: Wechselwirkung Lehrmethode-S.merkmal, selber U. für SuS gut bzw. schlecht, gibt nicht DEN guten U. aber fächerübergreifende Qualitätsmerkmale&Wirkungsprinzipien, die gültig sind

    • Qualitätsmerkmale Helmke 2012= Klassenführung/Classroom-Management, Klarheit&Strukturierung, Konsolidierung&Sicherung, Aktivierung, Motivierung, Lernförderliches Klima, S.orientierung, Komp.orientierung, Umgang mit Heterogenität, Angebotsvariationen
    • 10 Merkmale guten U. Meyer 2004= Klare Strukturierung, hoher Anteil echter Lernzeit, Lernförderliches Klima, inhaltl. Klarheit, Sinnstiftendes Kommunizieren, Methodenvielfalt, Indiv. Fördern, Intelligentes Üben, Transparente Leistungserwartung, Vorbereitete Umgebung
  6. Kommunikation nicht nur Sender&Empfänger, did. Kommunikation ist Austausch also beide Sender&Empfänger, abhängig von persönlichem Konstrukt, Selbestbewusstsein, Gefühl der eigenen Wirklichkeit und der Zugehörigkeit

    • Watzlawick 1972 5 Axiome: kann nicht nicht kommunizieren (Mimik...), hat immer Inhalts- & Beziehungsaspekt wobei letzterer ersteren bestimmt, Beziehung durch Interpunktion der Kommunikationsabläufe bedingt (Ausagen, Strukturierung), immer digitale & analoge Modalitäten (verbal, Nonverbal), symmetrisch oder komplementar (gleich oder untersch.)
    • Schulz von Thun Kommunikationsquadrat: Sender 4 Schnäbel, Empfänger 4 Ohren, Sachinhalt, Selbstkundgabe, Beziehungshinweis, Appell "Heute als Hausaufgabe schwierige Matheaufgabe"
    • Förderung Zurbriggen 2011 im U. = viel Zeit, Gelegenheit zum Austausch etc., bedeutungsvolle Sprachgelegenheiten, schriftlicher Ausdruck um beachten was man sagen will, Angst&Unsicherheit nehmen, L= gute Sprache, Taktgefühl, nonverbale Botschaften, Körperhaltung, nicht unreflektiert, konstruktive Kritik, gezieltes Lob, ernst nehmen, Reflexion
    • Feedback Buhren 2015: päd. Rückmeldung, Diskrepanz zw. IST- & SOLL-Wert verringern, d=0.73, zeitnah, informiert über Fortschritt&Ziele, Arbeitsprozess nicht Endprodukt, nicht nur auf Person (gut gemacht) auch Aufgabe, Selbstregulation, Prozess, Feed-Up (Wohin gehst du), Feed-Back (Wie kommst du voran?), Feed-Forward ( Wohin geht es nun?), am wirksamsten wenn von S an L gegeben, eng mit formativer Leistungsbeurteilung (d=0.90) verbunden, Bewertung & Optimierung des Lernprozesses, L kann Lernangebot&U. an Kenntnis ausrichten, L will Lücke (Zone der nächsten/proximalen Entwicklung Wygotsky) schließen
  7. Methoden Meyer2004: Methode passend zum Inhalt, Erweiterung des Repertoires, Zweck (Heterogenität und Interesse beachten) 3 Ebenen

    • Makromethodik = institutionell, Lehrplan bedingte Großformen (Monate-Jahre), Grundform: Freiarbeit, Lehrgänge, Projektarbeit, gemeinsamer Unterricht, Marktplatz
    • Mesomethodik = Dimensionen des Handelns, feste Formen (Minuten-Stunden) = Sozialformen (Kooperationsform, 4 Stück), Handlungsmuster (Aktionsform, ca. 250 Stück Vortrag, Textarbeit, Tafelarbeit..), Verlaufsformen (Artikulation, methodischer Ablauf, Einstieg...)
    • Mikromethodik = kleinste L-L-Situation (Sekunden), Inszenierungstechniken, sehr viele (zeigen, dramatisieren, Impuls geben, unterbrechen, provozieren...)
  8. U.Prinzipien Wiater 2012= für alle Fächer geltende Grundsätze/Handlungsregeln der U.gestaltung, durch Beachtung vergrößert sich Qualität und Effizienz des U. universelle Richtlinien, bei Planung (un-)bewusst berücksichtigt, in allen Schularten, Alter & Jahrgängen, sind Lernumgebung zuzuordnen, Wahrscheinlichkeit, dass U. gelingt, Gütekriterien qualitätsvoll sind & SuS Ziele erreichen vergrößert sich bei Einhaltung, NICHT mit U.konzepten oder guten U. verwechseln, Steuerung, Ermöglichung und Optimierung von Lernprozessen.

    • Fundierende U.prinzipien Seibert 2009: Schülerorientierung, Sachorientierung, Handlungsorientierung
    • Regulierende U.prinzipien Selbsttätigkeit, Differenzierung, Veranschaulichung, Motivierung, Ganzheit, Strukturierung, Zielorientierung, Ergebnissicherung/Nachhaltigkeit
      • Selbsttätigkeit Gräsl/Amndl: Gelegenheit indiv. Lern-&Handlungsmöglichkeiten, eigenen Ziele, Methoden, Lernpartner bearbeiten, nicht nur rezeptiv, auch selbst Probleme erkennen & lösen, Selbstständigkeit, Selbstbestimmung (Denken, Fühlen, Handlen, Wollen) und Selbstidentität entwickeln, Hilf mir, es selbst zu tun, verknüpfendes Lernen, Motivation, Transfer, Grenzen: nicht alle Inhalte geeignet, hoher Zeitaufwand, lernschwächerer überfordert, Leistungsüberprüfung
      • Differenzierung Schröder 2002= Auflösung des hetero. Klassenverbands in homo. Gruppen, Leistung, Interesse, U.prinzip und U.gestlatung; Wiater 2012 teilt in innere=Binnendifferenzierung, kleine Lerngruppen, thematisch, methodisch, medial, spezial, förderdiag. Einteilung, äußere= interschulisch (allg. bildenende Schulformen (GS,RS;HS,Gym), berufliche Schulen (Berufsfachschule, Berufsschule, FOS, Fachakademie)) und intraschulisch (Schulleistung, Interesse (Zweig), Wahlpflichtfächer, Geschlecht, Religion, Förderbedarf); Gründe: Entwick.untersch., Erziehungsauftrag (Chancengleichheit), Recht auf freie Entfaltung (GG), motivationale Probleme (Zugpferd-Effekt), dia. Probleme, Orga., did (Schereneffekt),Leistungsbeurteilung, nie homogen
      • Veranschaulichung: Sinne, Einfluss auf Interesse, personale (Mimik, Bewegung), nicht-personale Veransch. (Skizze, Tafelbild, Mind-Map), Grenzen: Übersättigung, Form passt nicht, nur fertige Lösung, EIS (enaktiv-tun, ikonisch-bildlich, symbolisch-zeichen/zahlen)
      • Motivierung Helmke 2012= Fremdsteuerung durch motivationale Selbststeuerung ergänzen/Ersetzen, während gesamten Prozess wichtige Rolle, Vorbildwirkung (Einstellung der L.), Intrinsisch, extrinsisch, D=0.48, DESI wahrgenommene fachliche Lehrererwartung, Durch: Lernklima, lebensnah, Selbstbestimmtheit fördern, in Alltag integrieren, Loben, Lernberetischaft
      • Ganzheit Wiater 2008 = Kopf, Herz, Hand (Pestalozzi), fächerübergreifend, Grenzen: Orga, spezifischer Zugang
      • Strukturierung Wiater 2012: geordneter Aufbau Wissenserwerb, Struktur Lerninhalt, Lernender & Methode zusammenpassen, v.a. lernschwache profitieren, Sachanalyse, Graphiken, eigene Strukturen einbringen, S.mitbestimmung weniger wegen Strukturierung, zu starke Vereinheitlichung (Diff trotzdem nötig)
      • Zielorientierung Wiater 2012 = Ziel-Inhalt-Dimension an schrittweisen Zielen ausrichten, mit SuS kommunikativ verhandeln, L muss darauf hinplanen & hinarbeiten, SuS ausgewählte Ziel aneignen und zu eigen machen, in allen Phasen Rückmeldung zu Zielen & Inhalten von SuS, geeignete Ziele auswählen
      • Ergebnissicherung Wiater 2012= Lerneffekte syst. verinnerlichen &dauerhaft verfügbar haben; festgestellt & behalten werden, seit PISA viel wertgelegt, Grenzen: zu Schulangst/Leistungsdruck führen, Sicherung nicht defiztiorientier (Demotivierung), Maßstäbe transparent

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Descrição
Schulpäd Mapa Mental sobre Unterricht, criado por Annika Lutz em 08-02-2017.
Criado por
Annika Lutz
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