Quiz
BM 13 - Allgemeine Didaktik
Perguntas do quiz (166)
11. Comenius musste sich wegen seiner Mitgliedschaft in der christlichen böhmischen Bruderschaft verstecken. weil 2. Katholiken haben Andersgläubige im 17. Jahrhundert brutal verfolgt.
- A1., 2. und die Verknüpfungen sind richtig.
- B1. und 2. sind richtig. Die Verknüpfung ist falsch.
- CNur 2. ist richtig.
- DNur 1. ist richtig.
- E1., 2. und die Verknüpfung sind falsch.
2Was ist kein für die Didaktik des Comenius relevanter Leitgedanke? Wählen Sie eine Antwort:
- ADer Umweltschutz.
- BDer Gleichheitsgedanke.
- CDas Gott gemäße Leben.
- DDer Weltfrieden.
- EDie Entwicklung der Vernunft.
- ADer Umweltschutz.
3Was unterscheidet die Didaktik des Comenius von der von Hönigswald?
- AComenius orientiert die Didaktik an der Wissenschaft; Hönigswald orientiert die Didaktik am göttlichen Willen.
- BBei Comenius spielt die Entwicklung des Menschen keine Rolle, bei Hönigswald allerdings schon.
- CComenius rückt die Selektionsaufgabe der Schule in den Mittelpunkt; Hönigswald die Gleichberechtigung.
- DComenius begründet Didaktik metaphorisch; Hönigswald transzendentalkritisch.
- EComenius orientiert die Didaktik am sozialen Stand, Hönigswald an der Möglichkeit zu Denken.
4Wodurch kann nach Comenius erreicht werden, dass ein jeglicher die Bildung annehme?
- ADurch die Bereitstellung von Realbüchern und didaktischen Büchern.
- BDurch die Förderung selbstgesteuerten Lernens.
- CDurch die Verbindung der didaktischen Bücher und der Stimme des Lehrers.
- DDurch Aufmerksamkeit, Züchtigung und Tadel.
- EDurch die genaue Beachtung des pansophischen Gedankens.
5Papier muss nach Comenius nach dem Druck gelüftet und getrocknet werden. Wie „lüftet“ man den Geist nach dem Lernen?
- ADurch öffentliche Examina.
- BDurch die Aufforderung, Beispiele nachzuahmen.
- CDurch die Lektüre gedruckten Materials.
- DDurch Wiederholungen, Prüfungen und Wettbewerbe.
- EDurch einen Waldspaziergang.
6Je reiner das Papier ist, desto klarer ist der Druck. Wofür steht diese Metapher bei Comenius?
- ADie Lehrmittel der neuen Methode müssen klar geschaffen werden.
- BAlle Menschen können das Gleiche lernen.
- CDie glänzenden Begabungen können mit mehr Erfolg gefördert werden.
- DAuch die geringer begabten LehrerInnen können mit Büchern erfolgreich unterrichten.
- EDer Lehrstoff kann mit wenig Mühen dem Verstand eingeschrieben werden.
7Welchen Vorteil hat nach Comenius die Verwendung von Unterrichtsbüchern (heute: Begleitmaterial) für Lehrerinnen und Lehrer?
- ALehrende rücken als Person stärker in den Mittelpunkt.
- BAuch unbegabte Lehrende können erfolgreich unterrichten.
- CDie Lehrenden werden in der Entwicklung der Ziele und der Wahl der Inhalte unterstützt.
- DDie praktische Umsetzung der Methodenfreiheit wird ermöglicht.
- ELehrende können die Selbstständigkeit der Lernenden fördern.
8Welche Absicht verbindet Comenius mit der von ihm vorgeschlagenen Einrichtung der Institution Schule?
- ADie Durchlässigkeit des Bildungssystems durch eine Überwindung des dreigliedrigen Schulsystems mittels einer Einrichtung einer gemeinsamen Schule für alle Kinder und Jugendlichen zu verbessern.
- BDie Akzeptanz der Schule bei den Regierenden bzw. Herrschenden so zu verbessern, dass die Bereitschaft, Lehrerinnen und Lehrern Gehalt zu bezahlen, steigt.
- CDie Abläufe in der Schule so zu gestalten, dass auch in den Abläufen in der Schule die Vermittlung epochaltypischer Schlüsselprobleme zum Ausdruck kommt.
- DAdministration von Schule und Unterricht in der Schule zu verbessern, dass die Lernenden schließlich dazu angehalten werden, selbst ihren Platz in der Gemeinschaft einzunehmen.
- EMit den Wissenschaften und guten Sitten allen Christus geweihten Seelen schließlich auch die Frömmigkeit selbst einzupflanzen.
9Welchen Vorschlag macht Comenius zur Einteilung des Schuljahres?
- ADie Schulen sollen einmal im Jahr geöffnet und geschlossen werden, damit das Pensum jeder Klasse einmal jährlich ablaufen kann und (und mit Ausnahme der gar zu Schwachen) alle gleichzeitig zum Ziel geführt werden können.
- BDie Schülerinnen und Schüler sollen in der Einteilung des Schuljahres dem Kirchenkalender folgen und insbesondere zu den großen Kirchenfesten (Weihnachten, Ostern, Pfingsten) geschlossen werden, damit die Darbietung des Pensums nicht durch andere Verpflichtungen der Schülerinnen und Schüler gestört wird.
- CIn der Einteilung des Schuljahres soll genügend Zeit für die Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer berücksichtigt werden, damit diese ihr Wissen und ihre Fähigkeiten ständig aktualisieren und weiter entwickeln können.
- DDer Unterricht soll zur Vorbereitung auf das erwachsene Leben in der Einteilung der Unterrichtszeit üblichen Arbeitszeitregelungen folgen, d.h. vier Stunden Unterricht am Vormittag und vier Stunden Unterricht am Nachmittag umfassen.
- EDie Schulen sollen stets geöffnet sein und es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, mit den Schulbüchern im ihnen gemäßen Tempo das Pensum zu bewältigen, damit die unterschiedlichen Begabungen sich entfalten können.
10Warum ist nach Comenius mit Metaphysik, Physik, Optik, Astronomie, Geographie, Chronologie, Arithmetik, Geometrie, Statik, Mechanik, Dialektik, Grammatik, Rhetorik, Poesie, Musik, Haushaltslehre, Politik, Ethik und Frömmigkeit eine Vielzahl von Fächern in der zweiten Schulstufe (bei Comenius: Muttersprachschule, heute: Volksschule) zu berücksichtigen?
- ASchon in der Muttersprachschule sollen die Begabteren und die weniger Begabten Schülerinnen und Schüler so getrennt werden, dass die begabteren Schülerinnen und Schüler ihre Begabung von entwickeln können.
- BDie Vielzahl der Fächer erlaubt es den Lehrenden die Begabungen der Lernenden für bestimmte Fächer zu erkennen und diese dann mit Hilfe von Begabungsbüchern ihren Begabungen gemäß zu fördern.
- CWeil alles, was dem Menschen für sein ganzes Leben mitgegeben werden soll, schon in der ersten Schule angelegt werden muss.
- DWeil die bisherige, ohne die von Comenius vorgeschlagene neue Methode arbeitende Schule, nicht dazu in der Lage war, wichtige Fächer auch zu unterrichten, und mit der neuen Methode nun die Vielzahl der Fächer endlich auch tatsächlich in der Schule unterrichtet werden kann.
- EKinder aus adeligen Familien und dem Klerus sollen die Möglichkeiten erhalten, die ihnen in der Mutterschule (1.-6. Lebensjahr) zu Teil gewordene Förderung in der Muttersprachschule so weiter zu entwickeln, dass sie hinterher erfolgreich die Lateinschule besuchen können.
11Welches der für Comenius zentralen didaktischen „Schlüsselprobleme“ nennt Klafki nicht?
- AFriedenserziehung.
- BUngleichheit.
- CReligiosität.
- DUmweltfrage
- ELiebe.
- AFriedenserziehung.
12Welcher der folgenden Thesen zum eLearning würde Comenius nicht zustimmen?
- ASchülerInnen können im eLearning eigenverantwortlich, d.h. individuell und selbstgesteuert lernen.
- BGetaktetes Vorgehen ist beim eLearning sinnvoll.
- CeLearning kann einen großen Beitrag zur Besserung aller menschlichen Angelegenheiten leisten.
- DDurch eLearning können Hochbegabte besonders gefördert werden.
- EMit eLearning können mehr SchülerInnen mit weniger LehrerInnen in kürzerer Zeit mehr lernen.
13Welche der folgenden unterrichtsmethodischen Elemente werden von Comenius vorgeschlagen? (1) Vorträge der Lehrenden. (2) Praktische Tätigkeiten der Lernenden (Tanzen, Schmieden, Malen etc.). (3) Disputationen von Lehrenden und Lernenden. (4) Angeleitete Lektüre von Schulbüchern durch die Lernenden.
- ANur 1 und 4 sind richtig.
- BNur 1, 3 und 4 sind richtig.
- CKeine der Aussagen ist richtig.
- DAlle sind richtig.
- ENur 1, 2 und 4 sind richtig.
14Was ist kein von Comenius genannter Vorteil seiner neuen Methode?
- ADie Schülerinnen werden von feinerer Gelehrsamkeit und anmutigem Geiste sein.
- BDie SchülerInnen werden gründlicher gebildet sei.
- CBegabungsunterschiede können ausgeglichen werden.
- DMit weniger LehrerInnen können mehr SchülerInnen unterrichtet werden.
- EBildung kann der Jugend eingegossen oder eingeträufelt werden.
1515. Welche Aufgabe haben Lehrende nach Comenius im Unterricht? (1) Die Lernenden auf die eigene Unkenntnis aufmerksam zu machen. (2) Neugierde zu wecken. (3) Aufmerksamkeit zu erhalten.
(4) Öffentliche Fragen zu beantworten.- AAlle Antworten sind richtig.
- BNur 1. und 2. sind richtig.
- CNur 1, 3 und 4 sind richtig.
- DKeine der Aussagen ist richtig.
- ENur 1 und 4 sind richtig.
16Welchem didaktischen Prinzip von Comenius würde Reich besonders widersprechen?
- ABildung kann der Jugend eingegossen oder eingeträufelt werden.
- BAllen Lernenden soll gleicher Unterricht zukommen.
- CSchon in der Muttersprachschule sollen die Begabteren und die weniger Begabten Schülerinnen und Schüler so getrennt werden, dass die begabteren Schülerinnen und Schüler ihre Begabung von entwickeln können.
- DDer Unterricht soll zur Vorbereitung auf das erwachsene Leben in der Einteilung der Unterrichtszeit üblichen Arbeitszeitregelungen folgen, d.h. vier Stunden Unterricht am Vormittag und vier Stunden Unterricht am Nachmittag umfassen.
- ELehrende rücken als Person stärker in den Mittelpunkt.
17Dewey betrachtet wie Hönigswald das Individuum im Kontext einer Gemeinschaft. Welchem der folgenden Merkmale einer Gemeinschaft würden nicht beide zustimmen?
- ADas eigene Verhältnis zum Wissen rückt in den Mittelpunkt.
- BDer Sinn des zu Lernenden entsteht im Bezug auf die Gemeinschaft.
- CPädagogik kann Reaktionen nur herausfordern bzw. dazu auffordern, das Ergebnis aber nicht sicherstellen.
- DDie Entwicklung der Gemeinschaft kennt kein Ziel bzw. Ideal.
- EDie Aneignung des Lehrinhalts durch die Lernenden erfolgt individuell.
18Welche gesellschaftliche Entwicklung beeinflusste Deweys Didaktik?
- ADer Übergang vom der monarchistischen zum demokratischen Staat.
- BDer Übergang von Hegels absolutem Idealismus zu einer dynamisch-demokratischen Wissenschaft.
- CDie Verbreitung der progressive education.
- DDie schnelle Verbreitung des Internets im Zuge der Verbreitung der Wissensgesellschaft.
- EDas schnelle Wachstum von Städten im Zuge der Industrialisierung.
19Aus welchem Prinzip leitet Dewey die Normen der Erziehung ab?
- ADem Prinzip der Zusammenarbeit in Diebesbanden.
- BDem Prinzip der gleichschwebenden Einseitigkeit des Individuums.
- CDem Prinzip der Mündigkeit.
- DDem Prinzip der Steigerung der Zahl und der Mannigfaltigkeit bewusst geteilter Interessen.
- EDer Prinzip der Orientierung an den angeborenen Fähigkeiten.
20Im Mittelpunkt von Deweys Überlegungen steht die Teilhabe des Einzelnen an der Gesellschaft. Wie kann dies gewährleistet werden?
- ADurch den Lehrer.
- BDurch die Überwindung von feudalen Autoritäten.
- CDurch die Orientierung an der menschlichen Gemeinschaft.
- DDurch die Beteiligung und Anpassung an die Gemeinschaft.
- EDurch die Erziehung.
21Wie beschreibt Dewey den Lernenden?
- ADewey beschreibt den Lernenden als einen Menschen, der das Lehren erfährt.
- BDewey beschreibt den Lernenden als einen Menschen, der Lernen erleidet.
- C Dewey beschreibt den Lernenden als einen Menschen, der selbst und aktiv mitkonstruiert.
- DDewey beschreibt den Lernenden als einen Menschen, der sich selbst belehrt.
- EDewey beschreibt den Lerneden als einen Menschen, der im Lernen zugleich auch lehrt.
22Nach Deweys Konzeption der demokratischen Erziehung wird das Kind begriffen als...
- Aaktiv und selbstständig.
- Bhandlungs– und entscheidungsunfähig.
- Ctolerant und gerechtigkeitssuchend.
- Dunselbstständig und den Erwachsenen ausgeliefert.
- Egeistig und seelisch vollständig entwickelt.
23Was meint Dewey mit dem erziehlichen Wert der Betätigung der Lernenden, die die Lehrenden anregen sollen?
- ADie Betätigungen der Lernenden werden den intellektuellen Ergebnisse und der Entwicklung bestimmter sozialer Bereitschaften untergeordnet.
- BDurch die Betätigungen wird vermittelt, dass die Lernenden andere Menschen nie nur als Mittel, sondern immer auch als Zweck betrachten.
- CDie Betätigungen verbessern das Lernergebnis.
- DDie Betätigung muss Fehler vermeiden, um den Wert des Wahren zu vermitteln.
- EDie Betätigungen zielen auf die genaue Ausführung der Anordnung der Lehrenden ab.
24Welche Rolle sollen die Lehrenden im Unterricht nach Dewey haben?
- ALehrende sollen einen Freund für die SchülerInnen darstellen.
- BLehrende sollen klar strukturiert den Unterricht führen.
- CLehrende sollen den SchülerInnen MentorInnen sein.
- DLehrende sollen souverän und wissend agieren.
- ELehrende sollen als Mitarbeitende im Unterricht auftreten.
25Was soll nach Dewey mit dem entdeckenden Unterricht erreicht werden?
- ADas wissenschaftliche Entdeckungsvermögen soll angeregt werden.
- BPrimärtugenden sollen entdeckend erlernt werden.
- CDas Interesse von Mädchen für MINT - Fächer soll gesteigert werden.
- DDemokratie soll als Lebensform durchgesetzt werden.
- EDie Fähigkeit, naturwissenschaftliche Experimente durchzuführen, soll vermittelt werden.
26Welcher Vorteil entsteht nach Dewey, wenn die Unternehmen nicht nur am Wirkungsgrad der Arbeit des Menschen, sondern an der Beziehung des Menschen zu seiner Arbeit interessiert sind?
- AWohlstand kann zu Luxus weiter entwickelt werden.
- BDas Interesse der Menschen am Ertrag der Unternehmung wird maximiert.
- CStändige Neugestaltung und Fortschritt durch Erweiterung der Beziehungen wird zum Ziel der Menschen.
- DDer Zweck der Menschen wird von anderen bestimmt.
- EDie Auflösung bewährter menschlicher Sitten und Gebräuche wird vermieden.
27Welche der folgenden didaktischen Prinzipien von Dewey würde Klafki ablehnen?
- AOrientierung an wirtschaftlicher Nützlichkeit.
- BOrientierung an schulischen Produkten.
- COrientierung an der Wirklichkeit.
- DOrientierung an wissenschaftlicher Forschung.
- EOrientierung am Schüler.
28Dewey geht davon aus, dass in der Erziehung keine Ziele oder Inhalte aufgelistet werden können. Wer würde dem zustimmen?
- ABallauff.
- BBlankertz.
- CComenius.
- DHeimann.
- EHerbart.
29Nach Dewey muss jegliche theoretische Erläuterung über etwas auch in Beziehung zur Praxis gesetzt werden. Diese Wechselwirkung wird dann als bildend bezeichnet, wenn...
- Adie Theorie reflektiert wurde.
- Bdie Theorie auch erlitten wurde.
- Cdie Theorie auch praktisch erfahren wurde.
- Daus der theoretischen Erläuterung Schlussfolgerungen gezogen werden können.
- Eder Gegenstand der Erfahrung auch gesellschaftliche Relevanz hat.
30Dewey versteht die Auswahl von Lerngegenständen als sozialen Prozess, gibt daher keine Maßgabe für die Auswahl von Inhalten und rückt den Weg, also die Methode, in den Mittelpunkt. Welcher der folgenden Didaktiker rückt ebenfalls die Auswahl der Methode in den Mittelpunkt, ohne eine Maßgabe für die Auswahl von Inhalten zu geben?
- ABallauff.
- BFlechsig.
- CKlafki.
- DComenius.
- EBlankertz.
- ABallauff.
31Laut Dewey soll die Demokratie als Lebensentwurf in der Schule erfahren werden können. Welche Methoden spricht Dewey an, um das zu erreichen?
- AExkursionen und Besichtigungen.
- BExposition, Erarbeiten, Üben.
- CProjektmethode, Experiment und entdeckendes Lernen.
- DVortrag und projektorientierten Unterricht.
- EImpulsreferate und Rollenspiele.
32Wann kann das als Tun verstandene pädagogische Verhalten nach Hönigswald als Überlieferung verstanden werden?
- AWenn die Differenz zwischen Pädagogik und Gegenstandsgedanke beachtet wird.
- BWenn es der Forderung genügt, dass ein jetzt für gültig Gehaltenes von anderen übernommen und des Weitergebens für würdig erachtet wird.
- CWenn das Verhalten mit dem Begriffspaar „Ursache-Wirkung“ als Tätigkeit verstanden werden kann.
- DWenn die pädagogisch nehmende und die pädagogisch gebende Instanz mit der Identität einer Größe verknüpft werden kann.
- EWenn der Gegenstand des Verhaltens im elementarsten Sinn des Wortes auf wissenschaftliche Wahrheit bezogen werden kann.
33Was bezeichnet Hönigswald als Determination?
- ADen Gegensatz zur Kontamination in der Verständigung zwischen den Generationen.
- BDie Konzentration der Sache als Ursache-Wirkungs- Verhältnis.
- CDie Umsetzung von Bildungsinhalten in den organischen Zustand des Zöglings.
- DDie Bezogenheit der Lernenden auf Sinn.
- EDie Determination des Sinns der Lernenden durch die Lehrenden.
34Mit welcher Frage diskutiert Hönigswald das Verhältnis von Erkennenden und Erkanntem, also der Möglichkeit, als Mensch zur Erkenntnis zu gelangen?
- AWas ist die Möglichkeit der Bedingungen von Wahrheit?
- BWas ist die Bedingung der Möglichkeit von Wahrheit?
- CWas ist die Bedingung der Erkenntnis von Möglichkeit?
- DWas ist die Bedingung der Möglichkeit von Erkenntnis?
35Monas und Methode stehen bei Hönigswald in einer Relation zueinander, die als wechselseitige Bezogenheit beschrieben werden kann. Welchen Begriff verwendet Hönigswald, um diese Verbindung zu beschreiben?
- AVielfältigkeit.
- BLebenswelt.
- CGegenständlichkeit.
- DKonzentration.
- EProzess.
36Die von Hönigswald beschriebene „pädagogische Gemeinschaft“ ist gekennzeichnet durch den...
- AGenerationenbezug.
- BRealitätsbezug.
- CGegenwartsbezug.
- DWahrheitsbezug.
- EWirklichkeitsbezug.
37Für Hönigswald sind, unabhängig vom Alter, Lernende...
- Anie so weit entwickelt wie Lehrende.
- Bweiter entwickelt wie Lehrende.
- Cgleich weit entwickelt wie Lehrende.
- Dzugleich auch Lehrende.
- Enoch nicht so weit entwickelt wie Lehrende.
38Hönigswald verwendet den Begriff Konzentration. Wie lässt sich dadurch die Aufgabe des Lehrenden bestimmen?
- ADer Lehrende muss sich auf einen Schüler konzentrieren, um seinen organischen Zustand zu berücksichtigen.
- BDie Bildungsinhalte müssen vom Lehrenden mit dem Lernenden abgestimmt werden, um eine Konzentration auf ein Thema gewährleisten zu können.
- CDie Bildungsinhalte müssen im Vollzug des Lehrenden umgesetzt werden.
- DDer Lehrende muss sich an dem Konzept der Demokratie orientieren, um den Lernenden in das demokratische Leben einzuführen.
- EDie Bildungsinhalte müssen vom Lehrenden in den Vollzug des Lernenden umgesetzt werden.
39Wann ist, nach Hönigswald, der Lehrende erfolgreich?
- AWenn der Lernende den selben Sinn wie der Lehrende produzieren kann.
- BWenn der Lehrende Sinn produzieren kann.
- CWenn der Lehrende Wahrheit produzieren kann.
- DWenn der Lernende sich konzentrieren kann.
- EWenn der Lernende selbst Sinn produzieren kann.
40Welche Form der Institutionalisierung von Schule diskutiert Hönigswald?
- AEr diskutiert dies in seinen Schriften nicht.
- BGesamtschulen.
- CGymnasien.
- DUniversitäten.
- EOberstufen.
41Wie kann Schule mit Hönigswald begriffen werden?
- AAls Gemeinschaft von Wesen, die Erfahren können und Erfahrung suchen.
- BAls Gemeinschaft von Lernenden und Lehrenden, die Sachverhalte miteinander erarbeiten.
- CAls Gemeinschaft von Zöglingen, die dem Lehrenden ebenbürtig sind.
- DAls Gemeinschaft von Wesen, die Erkennen können und erkennen wollen.
- EAls demokratische Gemeinschaft, in der die Demokratie als Lebenskonzept im Mittelpunkt steht.
42Der Gegenstandsgedanke wird von Hönigswald als letzte Bestimmung des Begriffs der Pädagogik ausgewiesen. Warum führt das nicht zu einem Dogmatismus?
- AWeil der Gegenstandsgedanke auf das Begriffspaar „Ursache-Wirkung“ bezogen wird.
- BWeil die Invarianten, von denen aus die pädagogische Betätigung zu bestimmen ist, berücksichtigt werden.
- CWeil Pädagogik als Funktion des Gegenstandes überhaupt aufgezeigt wird.
- DWeil der Gegenstandsgedanke auf das Problem der Erkenntniswissenschaft bezogen wird.
- EWeil der Gegenstandsgedanke in der Überlieferung von Generation zu Generation abgewandelt wird.
43Welche Geltungswerte können nach Hönigswald im Unterricht konzentriert werden?
- AJeder Geltungswert kann im Unterricht konzentriert werden.
- BUnterricht erzeugt Gültigkeit und konzentriert damit immer schon Geltungswerte.
- CGeltungswerte und Unterricht sind nicht relationierbare Gültigkeitssysteme.
- DGeltungswerte können nicht in Unterrichtsgegenstände transformiert und daher nicht konzentriert werden.
- ENur wissenschaftliche Geltungswerte können im Unterricht konzentriert werden.
441. Verständigung ist bei Hönigswald immer die Verständigung über Wissen. das heißt 2. Der Sinn von Wissen wird in der Verständigung übertragen.
- ANur 1. ist richtig.
- B1. und 2. sind richtig. Nur die Verknüpfung ist falsch
- C1., 2. und die Verknüpfung sind falsch.
- D1., 2. und die Verknüpfung sind richtig.
- ENur 2. ist richtig.
45Sprachliche Verständigung ist nach Hönigswald an Artikulation gebunden. Verallgemeinernd gesagt, ist jegliche Verständigung gebunden an...
- Adas Tempo der Verständigung.
- Berfahrungsgebundene Akte.
- Csinnbestimmte Akte.
- Dgesellschaftliche Transformationsakte.
- Eexistentielle, räumlich und zeitlich lokalisierbare Akte.
46Welche Bedingung stellt Hönigswald an die Wahl der Unterrichtsmethode?
- ADie Konzentration des Gegenstandes muss berücksichtigt werden.
- BDie Methode muss die Verfassung des Lernenden berücksichtigen.
- CDie Verfassung des Lehrenden muss der des Lernenden entsprechen, um die Methode fruchtbar machen zu können.
- DDas Eigenrecht des Gegenstandes muss berücksichtigt werden.
- EDie Tradierungen von Geltungsbeständen müssen berücksichtigt werden.
47Welche der folgenden Unterrichtsmethoden würde sich nach Hönigwald für den Kunstunterricht eignen? (z.B. eines Kunstwerkes)
- AEthische Beurteilung.
- BFrontalunterricht.
- CTheoretische Beschreibung.
- DDiskursives Erschließen.
- EHypothesen aufstellen.
48Wie beschreibt Hönigswald das Verhältnis von Subjekt und Wahrheit?
- AWahrheit beansprucht, von Subjekten anerkannt zu werden.
- BWahrheit ist die Anerkennung von Subjekten.
- CDie nichtanerkennung von Subjekten führt zur Wahrheit.
- DSubjekte erkennen Wahrheit an.
49Heimann hat Didaktik als Theorie und Lehre bestimmt, ein Didaktikum entwickelt und 1960 realisiert. Was hat Heimann zu dieser Entwicklung gebracht?
- A17 afrikanische Kolonien wurden 1960 in die Unabhängigkeit entlassen.
- BDas Lehrerbildungsgesetz in Berlin wurde 1958 geändert.
- CDie seit 1945 erreichten eindrucksvollen Erfolge der amerikanischen Lehr- Lernforschung.
- DDie praktische Umsetzung von Lehr- Lerntheorien wurde durch die 1955 erfolgte Einführung von Lernmaschinen möglich.
- EDidaktik konnte mit den neuen seit 1950 veröffentlichten kybernetischen Modellen als operatives Bezugsfeld verstanden werden.
50(t1) Heimann folgt dem bildungstheoretischen Ansatz von Klafki. weil (t2) Klafki hat nach Heimann den orientierenden Anspruch der Bildungstheorie genau herausgearbeitet.
- ANur t1 ist richtig.
- BKeine der Aussagen ist richtig.
- Ct1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- DNur t2 ist richtig.
- Et1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
51Welches Grundverhalten ist für theoretisch gesteuerte DidaktikerInnen nach Heimann sinnvoll?
- ANach Heimann sind theoretisch gesteuerte DidaktikerInnen nicht denkbar.
- BTheoretisch gesteuerte DidaktikerInnen müssen über ein analytisches Grundverhalten verfügen.
- CTheoretisch gesteuerte DidaktikerInnen müssen über ein experimentelles Grundverhalten verfügen.
- DNach Heimann ist jedes didaktische Verhalten auf eine Theorie bezogen.
- ETheoretisch gesteuerte DidaktikerInnen müssen über ein bildungstheoretisch fundiertes Grundverhalten verfügen.
52(t1) Laut Heimann sind Lernende als vorrangiger Faktor in der Struktur-Analyse von Unterricht zu verstehen. weil (t2) Im Schulunterricht geht es um den Erkenntnis-, Erlebnis- und Tätigkeits-Horizont von Kindern oder Jugendlichen.
- ANur t1 ist richtig.
- Bt1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- CKeine der Aussagen ist richtig.
- DNur t2 ist richtig.
- Et1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
53(t1) Laut Heimann tritt die Beanspruchung der didaktischen Theorie bei ganz konkreten Ausbildungsanlässen auf. wenn (t2) Die Lernenden werden in die Situation gebracht, beobachteten Unterricht zu analysieren oder selbst ein Unterrichtsvorhaben zu entwerfen und vorzubereiten.
- At1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- BNur t2 ist richtig.
- CKeine der Aussagen ist richtig.
- Dt1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- ENur t1 ist richtig.
54(t1) Lehrende werden bei Heimann nur in der Struktur-Analyse diskutiert. weil (t2) Die Faktoren-Analyse hat sich auf die philosophisch-anthropologische und erfahrungswissenschaftlich-psychologische Interpretation der personalen Bedingungsanlage der Lernenden zu stützen.
- ANur t1 ist richtig.
- BNur t2 ist richtig.
- CKeine der Aussagen ist richtig.
- D t1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- Et1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
55(t1) Die Lehrenden bringen sich mit ihrer faktischen Personstruktur in die Unterrichtsprozesse ein. weil (t2) Die Faktoren-Analyse beschäftigt sich mit den in die Lehr- und Lernprozesse verwickelten Personenkreise und mit der spezifischen Situation, in der sich Unterricht real vollzieht.
- At1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- BKeine der Aussagen ist richtig.
- CNur t1 ist richtig.
- DNur t2 ist richtig.
- Et1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- At1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
56(t1) Das Hauptaugenmerk in der Faktoren-Analyse von Heimann liegt auf Institutionen. weil (t2) Institutionen werden von Heimann im Rahmen der unterrichtlichen Entscheidungsfelder als Aspekt von Intentionalität im Sinne von institutioneller Planmäßigkeit diskutiert.
- At1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- BKeine der Aussagen ist richtig.
- CNur t2 ist richtig.
- DNur t1 ist richtig.
- Et1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- At1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
57Heimann kritisiert die didaktischen Systeme der Arbeitsschule, der Montessorischule, der Waldorfschule, der Jenaplanschule etc. Warum?
- AWeil geschlossene Systeme demokratischen Strukturen nicht entsprechen.
- BWeil der Übergang von grenzstabilen zu metastabilen Systemen nicht berücksichtigt wird.
- CWeil man sich mit den Axiomen dieser Systeme identifizieren muss.
- DWeil die Trennung zwischen allgemeiner und spezieller Bildung nicht überwunden wird.
- EWeil der Begriff der Bildung in diesem System nicht berücksichtigt wird.
- AWeil geschlossene Systeme demokratischen Strukturen nicht entsprechen.
58(t1) Heimann möchte sich der Ansicht der bildungstheoretischen Schulen in Bezug auf das Inhaltsproblem anschließen. weil (t2) Die bildungstheoretischen Schulen verkürzen in ihrem Stratosphärendenken den Begriff der Didaktik durch den Fokus auf den Inhalt, mit dem sie das Phänomen “Unterricht” in den Griff bekommen wollen.
- A t1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- BNur t2 ist richtig.
- Ct1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- DKeine der Aussagen ist richtig.
- ENur t1 ist richtig.
- A t1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
59Ziele einer Ausbildungsprogrammatik für Lehramtsstudierende umfassen laut Heimann zu lernen, Strukturen zu erkennen, Probleme zu exponieren, Tatsachen, Normen und Organisation-Formen zu beurteilen und Entscheidungen vorzubereiten. Welchem Theorie-Verständnis folgt dieser Zielformulierung?
- ATheorien sind widerspruchsfrei, überprüfbar und explizit im Sinne der Einigkeit ihrer Bedeutung. Sie sind sowohl empirisch verankert als auch verträglich in Bezug auf bewährte ältere Theorien. Sie sind extensiv und ermöglichen Prognosen, die in der Praxis auch eintreffen können und damit falsifizierbar sind.
- BTheorien sind Konstrukte, bei denen besonders darauf geachtet wird, Glauben, Meinen und Wissen voneinander zu trennen. Dadurch wird gesichertes Wissen konstruiert, welches aus dem Zusammenwirken von Erfahrung und Denken entsteht.
- CTheorien beziehen sich auf reale Entitäten, das heißt auf Objekte, die in der Wirklichkeit existieren und sind als Annäherung an die Wahrheit zu verstehen.
- DTheorie ist eine Technik zur Produktion und Prüfung von Auffassungen, Vorstellungen, Modellen oder Darstellungen dessen, was als wirklich oder tatsächlich gelten kann und soll.
- EDie Bildung von Theorien muss den prozesshaften Seins-Charakter ihrer Grundvorgänge ernst nehmen und selbst Prozess-Form annehmen. Es gibt in solcher Sicht keine statischen Theorien, sondern nur theoretische Prozesse.
60(t1)Laut Heimann hat die Medienstruktur des Unterrichts keinen Methodenbezug. weil (t2) Ein Medium Chancen zu Konkretion oder Abstraktion eröffnet und damit methodische Fundamentalziele behindert.
- ANur t1 ist richtig.
- BNur t2 ist richtig.
- Ct1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- Dt1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- EKeine der Aussagen ist richtig.
- ANur t1 ist richtig.
61In welchen Bereichen sieht Heimann die Möglichkeit, Anstöße zu einem völlig neuen Durchdenken unserer methodischen Modelle zu finden?
- AIn der didaktischen Methodologie, die in durchgehender Analogie zur Lehre von den wissenschaftlichen Methoden entwickelt wurde und im Einsatz von Lernmaschinen im Stile der modernen Kybernetik.
- BIn der didaktischen Dramaturgie, die in durchgehender Analogie zum Theater entwickelt wurde und im Einsatz von Filmausschnitten im Stile bildender und kritischer Dokumentationen.
- CIn der didaktischen Methodologie, die in durchgehender Analogie zur Lehre von den wissenschaftlichen Methoden entwickelt wurde und im Einsatz von Filmausschnitten im Stile bildender und kritischer Dokumentationen.
- DIn der didaktischen Liturgie, die in durchgehender Analogie zu religiösen Zeremonien und Riten entwickelt wurde und im Einsatz von Lernmaschinen im Stile der modernen Kybernetik.
- EIn der didaktischen Dramaturgie, die in durchgehender Analogie zum Theater entwickelt wurde und im Einsatz von Lernmaschinen im Stile der modernen Kybernetik.
62Welche Hauptstrukturfelder identifiziert Heimann im unterrichtlichen Entscheidungsfeld Methoden?
- ADie Konzeption der Lehr- und Lernmittel, die Artikulation des Unterrichtsprozesses nach Stufen oder Phasen; die Gruppen- und Raumorganisation; den Kanon der Lehr- und Lernweisen; die Ausrichtung an bestimmten methodischen Modellen und die Orientierung an einem Prinzipien-Kanon.
- BDie Artikulation des Unterrichtsprozesses nach Stufen oder Phasen; die Gruppen- und Raumorganisation; den Kanon der Lehr- und Lernweisen; die Ausrichtung an bestimmten methodischen Modellen und die Orientierung an einem Prinzipien-Kanon.
- CDie Artikulation des Unterrichtsprozesses nach Stufen oder Phasen; die Gruppen- und Raumorganisation; den Kanon der Lehr- und Lernweisen; die Ausrichtung an bestimmten methodischen Modellen, die Orientierung an einem Prinzipien-Kanon und die Auswahl der Lehr- und Lernorte.
- DDie Gruppen- und Raumorganisation; die Analyse der Strukturen der Inhalte; den Kanon der Lehr- und Lernweisen; die Ausrichtung an bestimmten methodischen Modellen und die Orientierung an einem Prinzipien-Kanon.
- EDie Artikulation des Unterrichtsprozesses nach Stufen oder Phasen; die Gruppen- und Raumorganisation; die erfahrungswissenschaftlich-psychologische Interpretation personalen Bedingungsanlage;die Ausrichtung an bestimmten methodischen Modellen und die Orientierung an einem Prinzipien-Kanon.
63(t1) Laut Heimann hat die Medienstruktur des Unterrichts einen starken Inhaltsbezug. weil (t2) Ein Medium vermag Inhalte durch seine Form-Qualitäten überraschend zu intensivieren, zu verfremden, zu akzentuieren, zu entsubstanzialisieren und zu verflüchtigen.
- ANur t1 ist richtig.
- BNur t2 ist richtig.
- Ct1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- Dt1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- EKeine der Aussagen ist richtig.
- ANur t1 ist richtig.
64Flechsig markiert die Grenze zwischen instructional design und educational technology mit zwei Begriffen. Mit welchem Begriff bezeichnet er den Umstand, dass didaktische Designs als komplexe, lernende und lebende Systeme aus interaktiven Elementen zu verstehen sind?
- APluralistic Contextuality.
- BSustainability.
- CHistorical Frame of Reference.
- DEvolutionary Creation.
- ELower Order Designs.
- APluralistic Contextuality.
65Welche Funktion hat nach Flechsig wissenschaftliches Wissen für das didaktische Design?
- AEmpirische Erkenntnisse haben keine Relevanz für die praktische Unterrichtsplanung.
- BDidaktisches Design muss als angewandte Wissenschaft realisiert werden.
- CForschungsergebnisse von Nachbardisziplinen sollen mittels informierter Analogien berücksichtigt werden.
- DDurch die Untersuchung der Einflüsse spezifischer Variablen kann Unterricht optimiert werden.
- ETheoretische Erkenntnisse haben keine Relevanz für die praktische Unterrichtsplanung.
66(t1) Flechsig führt eine bestimmte Anthropologie als Ausgangspunkt seiner Diskussion von Didaktischem Design ein. weil (t2) Lehrende wählen laut Flechsig vor dem Hintergrund eines bestimmten Menschenbildes die Elemente ihres Didaktischen Designs aus und somit sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu verpflichtet ihr eigenes Bild vom Menschen offen zu legen.
- At1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- BNur t2 ist richtig.
- Ct1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- DKeiner der Aussagen ist richtig.
- ENur t1 ist richtig.
- At1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
67Welcher als bildungstheoretisch zu verstehende Moment wird von Flechsig berücksichtigt?
- ADie Identität als notwendiges Moment des Wissenserwerbs.
- BDie Relevanz von Bildung für den demokratischen Staat.
- CDie Liebe das Lehrenden zu den Lernenden.
- DDas Gott gefällige Leben.
- EDie Wertschätzung der Lernenden durch die Lehrenden.
- ADie Identität als notwendiges Moment des Wissenserwerbs.
68Welcher Denkhorizont eröffnet sich laut Flechsig, wenn Lernende und Lehrende als finale Akteure des Didaktischen Designs verstanden werden?
- ALernende und Lehrende sind Elemente eines Didaktischen Designs und folgen als finale Akteure den darin festgelegten Regeln.
- BLernende und Lehrende sind mit Lerneinsatz und Lernerfolg nicht zufrieden und befreien sich als finaler Akteur von Strukturen des Didaktischen Designs oder werden als finaler Akteur von den Strukturen des Didaktischen Designs befreit.
- CLernende und Lehrende sind Träger von permanenter Qualitätssicherung und können sowohl neue Kriterien für Qualität als auch neue Ziele entdecken.
- DLernende und Lehrende sind gleichzeitig Lehrkräfte mit voller Verantwortung und Neulinge, die bewertet und geprüft werden.
- ELernende und Lehrende sind natürliche Bildungspartnerinnen und Bildungspartner, die Toleranz, Respekt, Fairness und Anerkennung wechselseitig erwarten können.
69Wie wird der Lernende bei Flechsig nicht betrachtet?
- AAls ganze Person.
- BAls in seinen kulturellen Hintergründen für das didaktische Designe relevante Person.
- CAls Person, die über das didaktische Design mit entscheiden kann.
- DAls jemand, der eine Rolle im Unterrichtsprozess einnimmt.
- EAls Person mit vorhandenen Kompetenzen.
- AAls ganze Person.
70(t1) Nach Flechsig können Lehrende als Architekten und Designer von Plänen und Strategien verstanden werden. weil (t2) Lehrende produzieren abstrakte Strategien von kultureller Überlieferung und konkrete Pläne zur Unterstützung von Lernprozessen.
- ANur t1 ist richtig.
- Bt1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- CNur t2 ist richtig.
- DKeine der Aussagen ist richtig.
- Et1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- ANur t1 ist richtig.
71Welche „dritte Rolle“ sieht Flechsig in seinem Ansatz vor?
- ADie Rolle der Rollenden.
- BDie Rolle der didaktischen Designer.
- CDie Rolle der Lehrenden.
- DDie Rolle der Technologie.
- EDie Rolle der Lernenden.
- ADie Rolle der Rollenden.
72Flechsig schreibt: „Didaktisches Handeln kann auch auf der Systemebene (z. B. als Mitarbeit in Planungsabteilungen von Betrieben und Behörden), auf der Programmebene (z. B. in der Curriculumentwicklung) oder in Einrichtungen stattfinden, die der Aus- und Weiterbildung von Lehrern, Ausbildern, Dozenten und Trainern dienen, ferner in Einrichtungen, die mit der Produktion von Medien (z. B. Bildungsfernsehen) und Lehrbüchern (z. B. Verlage) befaßt sind“ (Flechsig 1999). Was meint das für das Verständnis von Institutionen?
- ADas Verständnis von didaktischen Institutionen muss auf die Schule als Kern konzentriert werden, damit Kontexte klar dekontextualisiert werden können.
- BInstitutionen sind Kontexte, deren Vorgaben kritisch reflektiert werden müssen, um das didaktische Handeln von gesellschaftlichen Interessen im Blick auf die Emanzipation des Menschen lösen zu können.
- CInstitutionen werden nicht nur als Kontexte angesehen, in denen Unterricht stattfindet, sondern auch als Systeme, in denen didaktisches Handeln stattfindet.
- DDidaktisches Handeln muss vom Verwaltungshandeln unterschieden und auf die Durchführung von Unterricht konzentriert werden.
- EInstitutionen sind Kontexte, in denen Unterricht stattfindet, und die durch Curricula und Zertifizierungssysteme Bedingungsfelder didaktischen Handelns bestimmen.
73(t1) Flechsig spricht vom versteckten Curriculum (hidden Curriculum) der Institution als maßgeblich für die Auswahl bestimmter Elemente von Didaktischen Designs. weil (t2) Institutionelle Werte und Ansichten, die nicht im Curriculum zu finden sind, setzen ganz genau fest, welche Didaktischen Modelle umgesetzt werden.
- ANur t1 ist richtig.
- Bt1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- CNur t2 ist richtig.
- Dt1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- EKeine der Aussagen ist richtig.
- ANur t1 ist richtig.
74Was gehört nach Flechsig nicht zum didaktischen Kern (instructional core)?
- ADie theoriegeleitete Praxis (theoretically guided practice).
- BDie Rollen der Lernenden und der Lernhelfer (roles of learners und facilitators).
- CDie Lernaufgaben (learning tasks).
- DDie Elemente der Lernumgebung (elements of the learning Environment).
- EDie Aktivitäten der Lehrenden und Lernenden in den Phasen der Lerneinheit (activities in the differentt phases of the instructional unit).
- ADie theoriegeleitete Praxis (theoretically guided practice).
75(t1) Flechsig positioniert sein Verständnis von Didaktischem Design als Variation und Spezifikation von Bildungstechnologie. weil (t2) Bildungstechnologie kann in Analogie zur Industrieproduktion verstanden werden und in unterschiedlichen Formen erscheinen, wie z.B.: unterschiedlichen Sozialformen und Rollen im Unterricht im Anschluss an die Idee der Arbeitsteilung, Lehrmaschinen und programmierte Lernsysteme in Anschluss an maschinelle Produktion etc.
- A t1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- B Keine der Aussagen ist richtig.
- CNur t2 ist richtig.
- D Nur t1 ist richtig.
- Et1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- A t1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
76Wie positioniert Flechsig Medien in der Didaktik?
- AMedien sind neutral gegenüber Inhalten und können also frei gewählt werden.
- BMedien bestimmen den Verständigungsprozess und damit die didaktische Planung.
- CMedien müssen in den didaktisch geplanten Rahmen eingepasst werden.
- DMedien werden überhaupt nicht thematisiert.
- EMedien sollten in didaktischen Prozessen möglichst nicht verwendet werden.
77Was hat nach Flechsig zentralen Einfluss auf die Entwicklung von Unterrichtsmethoden durch innovative Didaktikerinnen und Didaktiker?
- ASignificant cultural Backgrounds.
- BEducational Technologies.
- CPluralistic sensitivity.
- DObservations of specific designs.
- ESpecific designs as products.
78Was muss educational technology nach Flechsig erreichen?
- ADie Konstitution experimentellen Verhaltens.
- BDie Darstellung von Modellen mit Deskriptoren.
- CDie Beobachtung spezifischer didaktischer Designs.
- DDie genaue Steuerung der Lernenden.
- EEine Balance zwischen ihren Zielen und ihren Mitteln.
- ADie Konstitution experimentellen Verhaltens.
79Die Reformvorschläge der Schülerinnen und Schüler, die in Klafkis 9. Studie dargestellt werden, werden im Wesentlichen nicht aufgegriffen. Welchen Grund nennt Klafki dafür?
- ADie Kriterien guten Unterrichts werden nicht berücksichtigt.
- BDie rechtliche Rahmenbedingungen werden zu restriktiv ausgelegt.
- CDie epochaltypischen Schlüsselprobleme werden nicht berücksichtigt.
- DDie ökonomischen Rahmenbedingungen werden zu restriktiv ausgelegt.
- EDie von Handlungsorientierung und Vermittlung spezifischer Voraussetzungen wird übergangen.
- ADie Kriterien guten Unterrichts werden nicht berücksichtigt.
80Wie kann dem prozessorientierten Leistungsbegriff nach Klafki entsprochen werden?
- AIndem Lernenden ihr Leistungsstand im Sinne einer Lernhilfe zurück gemeldet wird.
- BIndem die Lernenden sich das Recht nehmen, die Gesellschaft mit zu gestalten.
- CIndem nur die besten Lernenden die Hochschulzugangsberechtigung erhalten.
- DIndem Lernenden das Recht, die Gesellschaft mit zu gestalten, gegeben wird.
- EIndem der Leistungsstand den Lernenden im Prozess fortlaufend zurück gemeldet wird.
81Welche Funktion hat der Bildungsbegriff nach Klafki für die Didaktik?
- AEr soll zentrierende, übergeordnete Orientierungs- und Beurteilungskriterien liefern.
- BEr soll die Effizienz und Effektivität didaktischer Praxis orientieren.
- CEr soll eine differenzierte und auf Prinzipien basierende Gesellschaftskritik ermöglichen.
- DEr soll die Orientierung von Schule an den Maßgaben der Verfassung sicherstellen.
- EEr soll die Orientierung der nachwachsenden Generation an der nationalen Gemeinschaft sicherstellen.
- AEr soll zentrierende, übergeordnete Orientierungs- und Beurteilungskriterien liefern.
82Welches Verständnis durchdringt Klafkis Didaktik? Ein Verständnis von ...
- A... kritisch-transzendentaler Didaktik.
- B ... humanistischer Didaktik.
- C... kritisch-emanzipatorischer Didaktik.
- D ... kritisch-konstruktiver Didaktik.
- E... lerntheoretischer Didaktik.
- A... kritisch-transzendentaler Didaktik.
83An welchen Handlungen der Lernenden lässt sich nach Klafki ein Kriterium guten Unterrichts erkennen?
- ADurch die Präsentation von phantastischen Bildern und deren akribischer Beschreibung durch die Lernenden und Lehrenden.
- BDurch die ständige Aktivität der Lernenden und das Durchsetzen eigener Zielvorstellungen.
- CDurch das Ansprechen von Objektivität und das Ernstnehmen der Rationalität.
- DDurch die exemplarische Artikulation des Zusammenhangs von persönlicher, jeweils subjektiver Bedeutung mit der objektiven Bedeutung des zur Diskussion stehenden Themas.
- EDurch die Förderung einer heiter-freundlichen kommunikativen Atmosphäre und hohem kognitivem und emotionalem Anspruch.
84Wie beurteilt Klafki die Idee, SchülerInnen an der Notengebung zu beteiligen?
- ASie führt zur Emanzipation der Lehrenden aus institutionellen Zwangsverhältnissen.
- BSie ist Ausdruck restriktiver Auslegung der Rechtsvorschriften durch die Lehrenden.
- CSie führt zur Steigerung der Akzeptanz von Bewertungen.
- DSie führt nur zu einem Eindruck von Mitbestimmung, weil letztlich doch die Lehrenden entscheiden.
- EEs ist rechtlich nicht zulässig, eine solche Beteiligung zu realisieren.
85An welchen Handlungen der Lehrenden, lässt sich ein Kriterium guten Unterrichts laut Klafki erkennen?
- ADurch das Ansprechen von Objektivität und das Ernstnehmen der Rationalität.
- BDurch die exemplarische Artikulation des Zusammenhangs von persönlicher, jeweils subjektiver Bedeutung mit der objektiven Bedeutung des zur Diskussion stehenden Themas.
- CDurch die Präsentation von phantastischen Bildern und deren akribischer Beschreibung durch die Lernenden und Lehrende.
- DDurch die ständige Aktivität der Lernenden und das Durchsetzten eigener Zielvorstellungen.
- EDurch die Förderung von einer heiter-freundlichen kommunikativen Atmosphäre und hohem kognitiven und emotionalen Anspruch.
- ADurch das Ansprechen von Objektivität und das Ernstnehmen der Rationalität.
86Woran sollen Lehrende sich nach Klafki orientieren?
- AAm Bildungsgedanken.
- BAm Konzept des exemplarischen Lehrens und Lernens.
- CAn epochaltypischen Schlüsselproblemen.
- DAn der Möglichkeit der Lernenden, ihr Lernen selbst zu bestimmen.
- EAn der inneren Schulreform.
- AAm Bildungsgedanken.
87Die institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen der von Klafki beschriebenen Schule können als Grenzen der Mitbestimmung von Lernenden für die Notengebung interpretiert werden. Welche pädagogisch-didaktischen Argumente führt Klafki in seiner Gegenrede an?
(1) Lernende haben ein Recht auf Selbstbestimmung.
(2) Entwicklung der Fähigkeit zu vergleichender Bewertung.
(3) Steigerung der Akzeptanz der Bewertungen durch die Mitbeteiligung.
(4) Hohe Ähnlichkeit der Bewertungen der Lehrenden und der Lernenden nach Mitbestimmungsprozessen.
(5) Entwicklung von Verständnis der Lernenden für die Schwierigkeiten von Bewertung und Benotung als auch für begründete Urteilskriterien.
(6) Gemeinsames Herausarbeiten von sachadäquaten Bewertungsaspekten, die von Lehrenden nicht berücksichtigt waren.
(7) Ansprechen des Unbewussten der Lernenden.- ANur 2, 3, 5 & 6 sind richtig.
- BNur 1, 2, 3, 4, 5 & 6 sind richtig.
- CNur 2, 3, 4, 5 & 6 sind richtig.
- DNur 5 ist richtig.
- ENur 3, 4, 5, 6 & 7 sind richtig.
- ANur 2, 3, 5 & 6 sind richtig.
88Welche Hoffnung artikuliert Klafki in Bezug auf die Institution Schule?
- ADie Hoffnung auf die selbstgesteuerte Schule.
- BDie Hoffnung auf die schülerfreundliche und lehrerfreundliche Schule.
- CDie Hoffnung auf die Flexibilisierung und Differenzierung der Schule
- DDie Hoffnung auf die Humanisierung und Demokratisierung der Schule.
- EDie Hoffnung auf die Homogenisierung und Spezialisierung der Schule.
- ADie Hoffnung auf die selbstgesteuerte Schule.
89Welche Rolle spielen Medien bei der inneren Differenzierung des Unterrichts nach Klafki?
- AKeine.
- BMedien und Methoden gelten als bedeutend für innere Differenzierung, sind aber für Fundamentum und Additum nicht von Relevanz.
- CMedien sind Anschauungsmaterial und Arbeitsmaterial und können die innere Differenzierung von Lernzielen und Lerninhalten begleiten, sind jedoch selbst nicht für die innere Differenzierung geeignet.
- DMedien und Methoden sind Ausgangspunkt jeglicher inneren Differenzierung des Unterrichts.
- EMedien und Methoden sind neben Lernzielen und Lerninhalten eine Grundform der inneren Differenzierung.
- AKeine.
90Klafki hebt am Zusammenhang von Thematik und Methodik in der von ihm geschilderte Unterrichtsstunde besonders hervor, dass ...
- A... Methodik und Thematik auf den Gedanken der Mitbestimmung bezogen waren.
- B … die Unterrichtsstunde wegen des schlecht konzipierten Zusammenhangs gescheitert ist.
- C… die referierende Schülerin den Zusammenhang von formalen und materialen Zielen intuitiv erfasst hat.
- D… epochaltypische Schlüsselprobleme berücksichtigt worden sind.
- E… die Lehrerin Thematik und Methodik auf die exemplarisches Unterweisung bezogen hat.
Die richtige Antwort lautet: … die referierende Schülerin den Zusammenhang von formalen und materialen Zielen intuitiv erfasst hat.
- A... Methodik und Thematik auf den Gedanken der Mitbestimmung bezogen waren.
91Welche Chance wurde nach Klafki im Nachspiel, dass die von ihm beschriebene Unterrichtsstunde hatte, vertan?
- ADie Chance zur gemeinsamen Entwicklung von Fantasie und Kreativität.
- BDie Chance, die Klasse in Interessengruppen aufzuteilen.
- CDie Gelegenheit zur restriktiven Auslegung von Vorschriften durch die Lehrerinnen und Lehrer.
- DDie Chance zu kritisch-kreativer Kommunikation.
- EDen Schülerinnen und Schülern die intensive Lernerfahrung gelingender Selbstbestimmung zu ermöglichen.
- ADie Chance zur gemeinsamen Entwicklung von Fantasie und Kreativität.
92Welcher der folgenden Didaktiker würde Ballauffs These, dass es jedem Menschen möglich sein und ermöglicht werden muss, sich selbst zu bestimmen, nicht zustimmen?
- AComenius.
- BRogers.
- CHeimann.
- DKlafki.
- EFlechsig.
- AComenius.
93Worin sieht Ballauff die pädagogische Aufgabe?
- AIn der Interpretation mit ihren Intentionen und den darin konstituierten Situationen und Relationen.
- BIn der Überantwortung des eigenen Seins an das Seiende und an das erworbene Seiende als Eigentum.
- CDarin Lernende in die Lage zu versetzen, etwas zu lernen und zu durchdenken.
- DIm Aufzeigen der Bedingung der Möglichkeit von Unterricht.
- EIm Denken lernen in der Entziehung aus der Verfremdung durch Vermittlung ins Denken.
94Ballauff schreibt: „Denkende können nur mitttelbar ins Denken einbeziehen, und zwar über Gedachtes und schon Bedachtes, das in Wahrnehmung und Aussage zugänglich ist“ (Ballauff 1970: 16). Was geschieht, wenn dies an unserer Beschränktheit scheitert?
- AEs entsteht eine apagogische Beweisführung.
- BEs kommt zur Vermittlung ins Wollen.
- CEs kommt zum Ausgeschlossenwerden oder Ausgeschlossenbleiben.
- DEs kommt zur Vermittlung ins Denken.
- EEs kommt zum Eingeschlossenwerden oder Eingeschlossenbleiben.
- AEs entsteht eine apagogische Beweisführung.
95Wie definiert Ballauff Bildung?
- ABallauff definiert Bildung über den schulischen Ausbildungsgrad einer gegebenen Gesellschaft.
- BBallauff definiert Bildung über den Grad der Aufklärung, den eine gegebene Gesellschaft erreicht hat.
- CBallauff definiert Bildung als Emanzipationsbestreben, das eine Gesellschaft mündiger Bürgerinnen und Bürger anvisiert.
- DBallauff definiert Bildung als Akkumulation von Wissen.
- EBallauff definiert Bildung als Sorge- und Wunschstruktur, die ein selbstloses Selbstdenken des Daseins darstellt.
96Was soll nach Ballauff durch den Unterricht mit den Lernenden geschehen?
- ADie Lernenden sollen durch Selbstreflexion auf den Weg zur Mündigkeit gebracht werden.
- BDie Lernenden sollen durch Konzentration auf die Unterrichtsinhalte zu frei Urteilenden werden.
- CDie Lernenden sollen durch das Einüben von Kritik zur eigenständigen Reflexion erzogen werden.
- DDie Lernenden sollen durch das Erarbeiten des Stoffs auf die Berufswelt vorbereitet werden.
- EDie Lernenden sollen durch Denken und Erfahrung zu Mitwissern und Mitverantwortenden werden.
97Welche Rolle ordnet Ballauff den Lernenden grundlegend zu?
- ADie Lernenden und Lehrenden sollen im Sinne eines interaktiven Austauschs gemeinsam die Bildungsinhalte erarbeiten.
- BDie Lernenden sollen aktiv und im Sinne starker Partizipation am Unterricht teilnehmen und sich so die von den Lehrenden angebotenen Inhalte aneignen.
- CDie Lernenden sind nach Ballauff als Tabula rasa zu begreifen, auf der sich die didaktischen Operationen einzeichnen und einschreiben.
- DDie Lernenden haben nach Ballauff eine passive Rolle, da die Lehrenden die Verantwortung für den Lernprozess übernehmen und die Lernenden in das Denken hineinziehen sollen.
- EDie Lernenden sollen auf gleicher Augenhöhe mit den Lehrenden behandelt werden, um so Formen des Frontalunterrichts zu überwinden.
98Mit welcher Formulierung definiert Ballauff die Rolle und Funktion des Lehrenden?
- ADer Lehrende ist nach Ballauff eine „unhinterfragbare Autorität“, der sich die Lernenden zu fügen haben.
- BDer Lehrende ist nach Ballauff ein „Begleiter“ des Lernenden, der ihn „zu eigener Aktivität anspornt“.
- CDer Lehrende ist nach Ballauff ein „Freund“ des Lernenden, der ihn „zur Erkenntnis hinführt“.
- DDer Lehrende hat nach Theodor Ballauff die Aufgabe, die Lernenden „zu unterstützen und zu fördern“.
- ELehrende ist nach Ballauff ein „Mittler sachlicher Einsicht um der Wahrheit willen“.
99Was ist nach Ballauff Aufgabe des Lehrenden?
- AEs ist Aufgabe des Lehrenden, Wahrheiten zu vermitteln.
- BEs ist Aufgabe des Lehrenden, Wahrheitsbewusstsein anzueignen.
- CEs ist Aufgabe des Lehrenden, Wahrheitsbewusstsein zu verdecken.
- DEs ist Aufgabe des Lehrenden, Wahrheiten zu entdecken.
- EEs ist Aufgabe des Lehrenden, Wahrheitsbewusstsein hervorzurufen.
100Was sind nach Ballauff die vier grundlegenden Funktionen der Schule?
- ADie didaktischen Funktion, die ökonomische Funktion, die politische Funktion und die moralische Funktion.
- BDie medienpädagogische Funktion, die habitusformierende Funktion, die soziale Funktion und die ökonomische Funktion.
- CDie traditionelle gesellschaftliche Funktion, die kommunikative Funktion, die projektive Funktion und die paideutische Funktion.
- DDie bildungsspezifische Funktion, die Funktion der Erziehung, die Funktion der Sozialisation und die Funktion der politischen Bildung.
- EDie kulturelle Funktion, die politische Funktion, die gesellschaftliche Funktion und die pädagogische Funktion.
101Was umschreibt Ballauff mit dem Begriff der „totalen Schule“?
- AEin Konzept, das die Gesamtgesellschaft auf die Vorgaben der „skeptischen Didaktik“ Ballauffs verpflichtet und so der „Totalität“ der Schule unterwirft.
- BEine Schule, die bildungspolitisch der Idee eines „totalen Staates“ folgt und in der das Verhältnis von Lehrenden und Lernenden straff hierarchisch organisiert ist.
- CEine totale Institution, in welcher der Gegensatz von Lehrenden und Lernenden so weit wie möglich technologisch aufgehoben ist.
- DEine in allen Belangen kybernetisch durchsteuerte Institution, in der Lehrende und Lernende nur mehr Rückkopplungsschleifen zwischen Input und Output darstellen.
- EEine Schule mit einheitlichem Prüfungswesen, in der es keine ungeregelten Ausbildungswege mehr gibt, die nicht zugelassen und überwacht werden.
102Wie definiert Ballauff die pädagogische Aufgabe?
- ABallauff definiert die pädagogische Aufgabe als „denken lernen in der Entziehung aus der Verfremdung durch Vermittlung ins Denken“.
- BBallauff definiert die pädagogische Aufgabe als „Aufbau von Bildungs- und Informationskapital“.
- CBallauff definiert die pädagogische Aufgabe als „Entwicklung des eigenständigen Denkens im Sinne von Kants Sapere Aude“.
- DBallauff definiert die pädagogische Aufgabe als „Hinführen zur Mündigkeit der Lehrenden“.
- EBallauff definiert die pädagogische Aufgabe als „Erwachsenwerden und Reifen der Lernenden im Sinne der Konstitution von freien BürgerInnen“.
103Worin besteht der wesentliche Inhalt des Unterrichts nach Ballauff?
- ADer wesentliche Inhalt des Unterrichts besteht nach Ballauff in der „Bildung des Gedankenkreises“.
- BDer wesentliche Inhalt des Unterrichts besteht nach Ballauff in der „Vermittlung von Wissen“.
- CDer wesentliche Inhalt des Unterrichts besteht nach Ballauff in der „Übertragung von Bildungsgütern von einer Generation auf die nächste“.
- DDer wesentliche Inhalt des Unterrichts besteht nach Ballauff in der „Eigenständigkeit des Denkens“.
- EDer wesentliche Inhalt des Unterrichts besteht in der „Konstitution von aufgeklärten StaatsbürgerInnen“.
104Ballauff begreift die Sprache als Medium der Vermittlung. Wie definiert er näherhin die Rolle der Sprache als Medium?
- ANach Ballauff ist die Sprache ein Medium, weil die Lernenden in ihr und durch sie angesprochen werden. Nur durch das Medium der Sprache kommen die Sachen in ihrer Sachlichkeit zu Wort. Die Sprache ist dabei auch ein Medium der Menschlichkeit.
- BNach Ballauff ist die Sprache ein Medium, weil sie die kommunikative Mitte zwischen zwei Gesprächspartnern darstellt. Nur im Medium der Sprache ist menschlicher Dialog als Informations- und Signalübertragung möglich.
- CNach Ballauff ist die Sprache ein Medium, weil nur sie die Ordnung der Dinge abbilden kann. Sie hat eine repräsentative Funktion und spiegelt die Welt wieder.
- DNach Ballauff ist die Sprache ein Medium, weil der Mensch als „zoon symbolicon“ auf sie angewiesen ist und in ihr symbolische Ordnungen und soziale Strukturen mediatisiert werden.
- ENach Ballauff ist die Sprache das Primärmedium der menschlichen Kommunikation durch welches Zeichen und Wörter übertragen werden können, um Sinn zu garantieren.
105Wie nennt man die Wissenschaft, mit der Ballauff eine „Lehrmaschine“ konstruieren wollte, um die Lernenden zu „programmieren“?
- ASchaltungslehre.
- BElektrodynamik.
- CInformatik.
- DKybernetik.
- EMechanik.
- ASchaltungslehre.
106Welche beiden philosophischen Denktraditionen verbindet Ballauff im Sinne von Forschungsmethoden, die er für die Grundlegung seiner Skeptischen Didaktik verwendet?
- ADie Philosophie der „Welt als Wille und Vorstellung“ von Arthur Schopenhauer und die Philosophie des „Willens zur Macht“ von Friedrich Nietzsche.
- BDie Dialektik Georg Wilhelm Friedrich Hegels und den historischen Materialismus von Karl Marx.
- CDie transzendentalkritisch-skeptische Methode Immanuel Kants und die Fundamentalontologie Martin Heideggers.
- DDie hermeneutische Methode Schleiermachers und sozialempirische Forschungen im Sinne der „objektiven Hermeneutik“ von Ulrich Oevermann.
- EDie Diskursanalyse Michel Foucaults und die Bildungssoziologie Pierre Bourdieus.
107Welcher Didaktiker schlägt die gleiche Methode vor, mit der Ballauf das Konzept der kathegischen Noese für realisierbar hält?
- ARogers.
- BKlafki.
- CComenius.
- DHönigswald.
- EFlechsig.
- ARogers.
108Welche Begriffe stehen in Rogers Theorie im Mittelpunkt? (1) Wissensvermittlung, (2) direktiv, (3) menschenzentriert, (4) personenzentriert, (5) Empathie, (6) Steuerung, (7) nicht direktiv.
- A2, 4, 5 und 6 sind richtig.
- B1, 2 und 6 sind richtig.
- C4, 5 und 7 sind richtig.
- DAlle Antworten sind richtig.
- EKeine Antwort ist richtig.
- A2, 4, 5 und 6 sind richtig.
109Welcher Moment hat in Rogers Biografie einen deutlichen Einfluss?
- ADie Religion durch seine religiöse Familie und sein Theologiestudium.
- BDie Politik durch die Erfahrung der Befreiung der Sklaven im amerikanischen Bürgerkrieg.
- CDer Krieg, den Rogers als Soldat im zweiten Weltkrieg erfahren hat.
- DDie Liebe, die er in der langjährigen Beziehung mit seiner Partnerin erfahren hat.
- EDie Industrialisierung, die durch die Ölfunde im mittleren Westen der USA ausgelöst wurde.
110Was zeichnet nach Rogers einen gebildeten Menschen aus?
- ADass er sich nicht vor dem sozialen Abstieg zu fürchten braucht.
- BDass er sich nicht vor dem eigenen Denken zu fürchten braucht.
- CDass er sich nicht vor möglichen Erkenntnisinhalten zu fürchten braucht.
- DDass er sich nicht vor dem Zorn Gottes zu fürchten braucht.
- EDass er sich nicht vor der Polizei zu fürchten braucht.
111Welche Adjektive sind zentral für das Menschenbild von Rogers?(1) aktiv ,(2) frei, (3) gleich, (4) sozial, (5) aktuell, (6) selbstständig.
- AAlle Antworten sind richtig.
- BNur 1 ist richtig.
- CKeine Antwort ist richtig.
- DNur 2, 4, 5 und 6 sind richtig.
- ENur 1, 2 und 4 sind richtig.
112Was gehört nach Rogers nicht zur Definition signifikanten Lernens?
- ADass es den ganzen Menschen durchdringt.
- BVerantwortung, die von der Gruppe zugewiesen wird, kritisch zu prüfen.
- CDie Lernergebnisse selbst zu bewerten.
- DDass die Lernenden das Lernen selbst initiieren.
- ESich persönlich zu engagieren.
113Was sieht Rogers als Grundlage für lernfördernde Verhaltensweisen an?
- ATiefes Vertrauen in den Staat.
- BTiefes Vertrauen in den menschlichen Organismus.
- CTiefes Vertrauen in die freie Marktwirtschaft.
- DTiefes Vertrauen in die Schönheit der Kunst.
- ETiefes Vertrauen in die Gnade Gottes.
114Welche Eigenschaften eines „Facilitators“ fördern nach Rogers das Lernen nicht?
- AReal-Sein.
- BAnerkennung.
- CWertschätzung.
- DDurchsetzungsvermögen.
- EEinfühlendes Verständnis.
115Welche Aufgaben soll die Schulleitung lt. Rogers übernehmen? (1) Die Lernenden vor Schussverletzungen zu schützen. (2) Kapazitäten anderer freizusetzen. (3) Die Hilfsquellen der Institution zu organisieren. (4) Den Lernfortschritt der Lernenden zu verfolgen. (5) Alle Materialien bereitzustellen. (6) Verantwortung, Autorität und Initiative auf alle Personen in der Institution zu verteilen. (7) Lehr/-Lernziele zu formulieren, Curricular zu schreiben und Stundenpläne zu verfassen.
- A2, 3, 4, 5, und 6 sind richtig.
- B1, 5, 6 sind richtig.
- CAlle Antworten sind richtig.
- DKeine Antwort ist richtig.
- E2, 3, 5 und 6 sind richtig.
116Was ist nach Rogers das wichtigste Ziel der Erziehung?
- AVeränderung zu fördern und Lernen zu erleichtern.
- BEin zwischen Menschen vereinbartes Stoffpensum durchzuarbeiten.
- CDie Fähigkeit, in einer feindlichen Umgebung überleben zu können zu vermitteln.
- DEffizientes und effektives Handeln zu fördern.
- EDass Menschen lernen, den ihnen bestimmten Platz in der Gesellschaft einzunehmen.
117Was nennt Rogers als allgemeines Bildungsziel?
- AAllgemeines Bildungsziel von Rogers ist die sich verwirklichende und voll zahlungsfähige Person.
- BAllgemeines Bildungsziel von Rogers ist die soziale und voll handlungsfähige Person.
- CAllgemeines Bildungsziel von Rogers ist die sich verwirklichende und kompetente Person.
- DAllgemeines Bildungsziel von Rogers ist die sich vervollständigende und voll handlungsfähige Person.
- EAllgemeines Bildungsziel von Rogers ist die sich verwirklichende und voll handlungsfähige Person.
118Welche Gefahren skizziert Rogers in Bezug auf „Lernmaschinen“ und programmierte Instruktion? (1) Sie werden zum Ersatz für das Denken in größeren Strukturen und Gestalten. (2) Wie werden zum Ersatz für das Denken in spezifischen Details und Elementen. (3) Tatsachenwissen wird als der Kreativität überlegen dargestellt. (4) Kreativität wird als dem Tatsachenwissen überlegen dargestellt. (5) Die Flexibilität des Unterrichts wird erhöht. (6) die Planbarkeit des Unterrichts wird verbessert.
- ANur 1 und 3 sind richtig.
- BKeine Antwort ist richtig.
- CNur 1, 3 und 6 sind richtig.
- DAlle Antworten sind richtig.
- E2, 4 und 5 sind richtig.
119Welches Medium zieht Rogers als Analogie heran, um die voll handlungsfähige Persönlichkeit zu erläutern?
- AInternet.
- BComputer.
- CFernseher.
- DSprache.
- EBücher.
120Welche Methoden zur Lernförderung sind für Rogers zentral? (1) Vorgabe der individuellen Lernwege. (2) Belohnungen nur für besondere Qualität von Hausarbeiten. (3) Schaffen einer Atmosphäre gegenseitiger Anerkennung und gegenseitigem Vertrauen. (4) Akzeptanz aller Äußerungen, sowohl intellektueller Inhalte als auch emotionsgeladene Stellungnahmen. (5) Bereitstellung von einem breiten Angebot an Hilfsmitteln. (6) Detaillierte zeitliche und inhaltliche Planung des Unterrichts.
- ANur 1, 2 und 4 sind richtig.
- BAlle Antworten sind richtig.
- CNur 3, 4, und 5 sind richtig
- DNur 2, 5 und 6 sind richtig.
- EKeine der Antworten ist richtig.
121Welcher der folgenden unterrichtsmethodischen Vorschläge wird von Rogers nicht empfohlen?
- ADas Lernen in Gruppen.
- BDas Abschließen von Verträgen.
- CDie Durchführung von Untersuchungen.
- DDer Besuch von Vorlesungen.
- EDas Lernen in Simulationen.
- ADas Lernen in Gruppen.
122Was nennt Blankertz als gesellschaftlichen Auslöser der von ihm betriebenen Reform?
- ADer Zusammenhang zwischen der Freiheit des Menschen und Bildungsinvestitionen wurde nachgewiesen.
- BDer Zusammenhang zwischen gutem menschlichen Zusammenleben und Bildung wurde nachgewiesen.
- CDer Zusammenhang zwischen Bildungsinvestitionen und dem Emanzipationsstreben wurde nachgewiesen.
- DDer Zusammenhang zwischen Bildungsinvestitionen und Demokratisierung wurde nachgewiesen.
- EDer Zusammenhang von Bildungsinvestitionen und ökonomischem Fortschritt wurde nachgewiesen.
123Wie soll nach Blankertz die Vermittlung systemadäquater Verhaltensdispositionen erfolgen?
- ADurch die Struktur schulischer Prozesse.
- BDurch eine Polarisierung der Qualifikationsstruktur.
- CDurch eine krititische Grundhaltung.
- DDurch die Nutzung subjektiver Dispositionsspielräume.
- EDurch die die Sicherung fachlicher Qualifikationen.
124Warum stellt Blankertz die materiale Bildung in den Mittelpunkt?
- AWeil formale Bildung nur von außen induziert werden kann.
- BWeil nur so mündige Vernünftigkeit als Maßstab realisiert werden kann.
- CWeil die Wahrheit der allgemeinen Bildung die berufliche Bildung ist.
- DWeil so allgemeine und spezielle Bildung differenziert werden können.
- EWeil er utilitär-ökonomische Ziele realisieren will.
125Was ist für Blankertz das Ziel der von ihm betriebenen Bildungsreform?
- ADen für eine parlamentarische Demokratie unerträglichen Numerus Clausus abzubauen.
- BDurch eine Strukturreform allen Bürgern das gleiche Maß an Bildung zu ermöglichen.
- CEine Legitimation für die Erweiterung der fiskalischen Abschöpfung zu erreichen.
- DWirtschaftliches Wachstum durch ausreichende Qualifizierung sicher zu stellen.
- EDurch die Realisierung des Leistungsprinzips für Chancengleichheit zu sorgen.
126Was soll nach Blankertz durch den Strukturgitteransatz hinsichtlich der Lernenden herausgearbeitet werden?
- AEs soll vor allem das soziale Umfeld der Lernenden bestimmt werden.
- BEs sollen vor allem die Interessen der Lernenden bestimmt werden.
- CEs soll vor allem das Bildungsniveau der Lernenden bestimmt werden.
- DEs sollen vor allem Bildungsrückstände der Lernenden bestimmt werden.
- EEs soll vor allem der Grad an Mündigkeit der Lernenden bestimmt werden.
127Wie bestimmt und begreift Blankertz den lernenden Menschen näherhin?
- ADer lernende Mensch ist für Blankertz vor allem der denkende Mensch.
- BDer lernende Mensch ist für Blankertz vor allem der auszubildende Mensch.
- CDer lernende Mensch ist für Blankertz vor allem der lebende Mensch.
- DDer lernende Mensch ist für Blankertz vor allem der sich aufklärende Mensch.
- EDer lernende Mensch ist für Blankertz vor allem der arbeitende Mensch.
128Wie bestimmt Blankertz die wichtigsten Interessen und Aufgaben der Lehrenden?
- ADurch die Analyse der sozialen Ungleichheiten im Klassenraum soll der Lehrende auf deren Überwindung abzielen.
- BDurch die Analyse der kategorialen Voraussetzungen des eigenen Tuns soll der Lehrende seine Rolle im Schulsystem verstehen lernen.
- CDurch die Analyse des aktuellen Bildungsstands einer gegebenen Gesellschaft soll der Lehrende sich weiterbilden, um den Lernenden aktuelle Wissensbestände vermitteln zu können.
- DDurch die Analyse des politischen und ökonomischen Systems soll die Emanzipation der Lernenden erreicht werden.
- EDurch die Analyse der sozialen Lage der Lernenden sollen Aufklärung und Mündigkeit erreicht werden.
129Worauf hat der Lehrende nach Blankertz vor allem zu achten?
- AEr darf sich nicht gehen lassen.
- BEr darf von der rationalen Durchdringung seiner Unterrichtspraxis nicht absehen.
- CEr darf sich nicht entmündigen lassen wollen.
- DEr darf sich nicht politisch vereinnahmen lassen.
- EEr darf den Lernenden gegenüber nicht autoritär agieren.
130Was gehört nach Blankertz zur Progammatik des Kollegstufenmodells?
- ADas Denken lernen in der Entziehung aus der Verfremdung durch Vermittlung ins Denken zu fördern.
- BDie prinzipielle Orientierung der Schule an ökonomischen Erfordernissen.
- CDie klare Trennung von Berufsausbildung und Allgemeinbildung.
- DDie Integration von Studien- und berufsqualifizierenden Lehrgängen.
- EDie Förderung der Leistungsorientierung der Lernenden.
131Wie begründet Blankertz seine Curriculum Reform?
- AMit der Notwendigkeit, der Begegnung der Menschen mehr Beachtung zu schenken.
- BMit einer Analyse des politischen und ökonomischen Systems.
- CMit einer historischen Rekonstruktion des Bildungsbegriffs.
- DMit der Einsicht, dass Objekte zu ihrem Eigenrecht kommen müssen.
- EMit einer Analyse der Bedingung der Möglichkeit von Geltung.
132Was ist nach Blankertz das Ziel der allgemeinen Bildung?
- ADas Ziel der allgemeinen Bildung ist nach Blankertz die allgemeine gesellschaftliche Aufklärung.
- BDas Ziel der allgemeinen Bildung ist nach Blankertz die Vorbereitung auf den Intellektuellenberuf.
- CDas Ziel der allgemeinen Bildung ist nach Blankertz die Konstitution des mündigen Bürgers.
- DDas Ziel der allgemeinen Bildung ist nach Blankertz die berufliche Bildung.
- EDas Ziel der allgemeinen Bildung ist nach Blankertz die Demokratisierung der Universität.
133Was wird mit den Strukturgittern nach Blankertz im Sinne eines Bildungsziels erreicht?
- AUnterricht wird auf soziale Gerechtigkeit bezogen.
- BObjekte werden auf ihr Eigenrecht bezogen.
- CFachliches Wissen wird auf Schlüsselprobleme bezogen.
- DGeltungsansprüche werden auf die Gegenständlichkeit bezogen.
- EFachliches Wissen wird auf die Emanzipationsabsicht bezogen.
134Was begreift Blankertz als Medium der politischen und pädagogischen Intentionen?
- ADie Massenmedien transportieren politische und pädagogische Intentionen.
- BIm Medium fachspezifischer Inhalte werden politische und pädagogische Intentionen in regulative Inhalte umgesetzt.
- CDie reflektierte Modellierung des Unterrichts stellt das Medium von politischen und pädagogischen Inhalten dar.
- DIm Medium der Sprache werden politische und pädagogische Intentionen von den Lehrenden auf die Lernenden übertragen.
- EDurch die intensivierte Verwendung elektronischer Medien sollen im Unterricht politische und pädagogische Intentionen vermittelt werden.
135Welche Rolle spielen Medien in der didaktischen Konzeption von Blankertz?
- AMedien werden von Blankertz nicht explizit diskutiert. Gelegentlich bezeichnet er aber den Unterricht selbst als Medium.
- BMedien spielen bei Blankertz eine grundlegende Rolle, da ohne sie kein Unterricht möglich ist.
- CNach Blankertz sind Lebenswelten immer auch Medienwelten. Daher begreift er das Verhältnis von Lehrenden und Lernenden als „mediatisiert“.
- DBlankertz reflektiert eine Reihe von zeitgenössischen Medientheorien und baut sie in seine didaktische Konzeption ein.
- EBlankertz verwendet den Begriff der Mediengesellschaft und leitet davon auch seine Reformkonzepte ab.
136Welche Verbindung unterschiedlicher Analysetypen schlägt Blankertz methodisch vor?
- ADie Verbindung von Diskursanalyse und praxeologischer Analyse.
- BDie Verbindung von Korrespondenz- und Netzwerkanalyse.
- CDie Verbindung von hermeneutischer und sozialempirischer Analyse.
- DDie Verbindung von Kategorial- und Realanalyse.
- EDie Verbindung von Textanalyse (Close Reading) und Kritischer Theorie.
137Welches Vorgehen schlägt Blankertz auf der Ebene der Organisation des Unterrichts vor?
- ABlankertz schlägt partizipativen Unterricht mit klarer Fächerdefinition vor.
- BBlankertz schlägt fächerübergreifenden Unterricht mit einem modularisierten Kurssystem vor.
- CBlankertz schlägt eine „totale Schule“ vor, in der die Lernenden von den Lehrenden gelenkt werden.
- DBlankertz schlägt fächerspezifischen Unterricht mit einem straffen Curriculum vor.
- EBlankertz schlägt interdisziplinär orientierten Frontalunterricht vor.
138Was nennt Reich als Erfolgskriterium für didaktisches Handeln?
- ADie Schülerinnen- und Schülerorientierung wird zum Ausgangspunkt didaktischer Handlungen.
- BDen Lernenden wird ein Weg zum unmittelbaren Blick auf das Objekt ermöglicht.
- CDie treffende Auswahl exemplarischer Inhalte im Blick auf Schlüsselprobleme.
- DDidaktik trägt dazu bei, die Inhalte auszuwählen, die einen Beitrag zur Emanzipation des Menschen aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit leisten.
- ESowohl die Inhaltsebene als auch die Beziehungsebene werden in pädagogischen Prozessen berücksichtigt.
139Wer sollte nach Reich Modelle für die didaktische Analyse entwickeln?
- AWissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Universitäten.
- BLehrerinnen und Lehrer in Schulen.
- CSchülerinnen und Schüler in Schulen.
- DMitarbeiterInnen in der Bildungssystemverwaltung.
- ESchülerInnen gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern.
140Was kennzeichnet nach Reich den gebildeten Menschen?
- AEr kann eine begründete Beobachterposition in der widersprüchlichen Relativität von Wissen einnehmen.
- BEr kann Fragen der gesellschaftlichen Entwicklung beurteilen und die Gesellschaft mit gestalten.
- CEr kann Wahrheitsansprüche dekonstruieren.
- DEr kann eine unmittelbare Beziehung zu Objekten einnehmen.
- EEr kann bisherige Deutungsmuster in Frage stellen.
141Welches Wirklichkeitsverändnis steht bei Reich im Vordergrund?
- AEine zeitliche und personale Pluralität von Wirklichkeiten.
- BEine Auflösung des Wirklichkeitsbegriffs im Sinne des radikalen Konstruktivimus.
- CEine zeitliche und personale Totalität von Wirklichkeit.
- DÜberhaupt keines.
- EEine transzendalkritisch-skeptische Bestimmung von Wirklichkeit.
142Durch welche Ebenen bestimmt Reich seine Aufforderung an die Lernenden, sich nicht nur mit Inhalten, sondern auch mit der Beziehung, in der die Inhalte vermittelt werden, zu beschäftigen? 1. Die Ebene des Symbolischen. 2. Die Ebene des Systematischen. 3. Die Ebene des Imaginären. 4. Die Ebene des Realen.
- ANur 1., 3. und 4. sind richtig.
- BNur 1.,2. und 4. sind richtig.
- CAlle Antworten sind falsch.
- DAlle Antworten sind richtig.
- ENur 2. und 4. sind richtig.
143Welchem didaktischen Prinzip von Comenius würde Reich besonders widersprechen?
- ADie Lernenden sollen mit Schulbüchern lernen.
- BDie Inhalte der Fächer sollen aufeinander bezogen werden.
- CDie Eigentätigkeit der Schülerinnen und Schüler ist ein wichtiges Unterrichtsprinzip.
- DAllen Lernenden soll gleicher Unterricht zukommen.
- EDas Erreichbare hängt von der individuellen Begabung ab.
144Was ist nach Reich eine Aufgabe von Lehrenden?
- ARelevantes Wissens auszuwählen und im Blick auf Aneignungsprozesse zu präsentieren.
- BDie eigene Position zu beobachten, bewusst einzunehmen und sich danach bewusster zu verhalten.
- CEine Umgebung zu entwickeln, die den gebildeten Gewohnheiten Sinn und Bedeutung gibt.
- DSich den Lernenden gegenüber akzeptierend, kongruent und empathisch zu verhalten.
- EDie Inhalte von Lehrerhandreichungen mit ihrer Stimme zur Geltung zu bringen.
145Was sollten Lehrende nach Reich am ehesten beobachten?
- ADie Entwicklung von Lehrplänen.
- BDie Beziehungen zwischen Lernenden und Gegenständen.
- CIhre Rollen als Lernhelfer.
- DDie Beziehungen zwischen Lehrenden und Lernenden.
- EDie Planung von Curricula.
146Was ist nach Reich das Ziel des Austauschens von Beobachterpositionen?
- ADie Konzentration auf den Inhaltsaspekt im Konzentrationsunterricht.
- BDer Ausgang aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit des Menschen.
- CDie Herstellung einer gleichberechtigten Metakommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden.
- DDas Erkennen und bewusste Berücksichtigen der eigenen Position.
- EDie Emanzipation aus den real existierenden gesellschaftlichen Verhältnissen.
147Welche Gegenbewegung nennt Reich gegen die Dominanz inhaltlicher Betrachtungen?
- ADie Vorrangigkeit des Inhaltlichen und der Methode wurden problematisch.
- BDas Wissen der Lehrenden und ihre Beziehung zu den Lernenden sind fragwürdig geworden.
- CDas skeptische Hinterfragen von Mehrwissertum und das kritische Reflektieren von Besserwissertum.
- DDer Verkauf der Ware Wissen ist wichtiger geworden.
- EDie Unsicherheit der in das pädagogische Tun eingreifenden Ereignisse wurde erkannt.
148Was begreift Blankertz als Medium der politischen und pädagogischen Intentionen?
- ADurch die intensivierte Verwendung elektronischer Medien sollen im Unterricht politische und pädagogische Intentionen vermittelt werden.
- BDie reflektierte Modellierung des Unterrichts stellt das Medium von politischen und pädagogischen Inhalten dar.
- CIm Medium der Sprache werden politische und pädagogische Intentionen von den Lehrenden auf die Lernenden übertragen.
- DDie Massenmedien transportieren politische und pädagogische Intentionen.
- EIm Medium fachspezifischer Inhalte werden politische und pädagogische Intentionen in regulative Inhalte umgesetzt.
149Welchen Umgang empfiehlt Reich mit Schulbüchern als Unterrichtsmaterial?
- ADie mit Schulbüchern induzierte Beziehungsebene sollte thematisiert werden.
- BSchulbücher sollte mit Lehrerhandreichungen ergänzt werden.
- CDie Beobachterposition der AutorInnen der Schulbücher sollte thematisiert werden.
- DSchulbücher sollten von SchülerInnen geschrieben werden.
- EDie Verwendung von vorgefertigten Schulbüchern sollte vermieden werden.
150Reich schreibt: „Niemand weiß, welche zwischen all den vorhandenen Didaktiken nun die richtige sei“ (Reich 2010: 256). Welche Lösung schlägt er für dieses Problem vor?
- AGewohnheiten, Statusbedürfnisse bestimmter Kontrollgremien und die Karriereerfordernisse von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern müssen in der normativen Begründung der Wahl einer Didaktik reflektiert werden.
- BDer konstruktive Anteil der Lernenden am Unterricht muss so berücksichtigt werden, dass sie aktiv und dialogisch in die Auswahl eingreifen können.
- CDie Lehrenden müssen im Vollzug des Unterrichts taktvoll über die Wahl entscheiden.
- DFür eine die Wahl begründende Norm muss der Nutzen gesellschaftlicher Interessengruppen mit der Weisheit und kulturellen Errungenschaften vermittelt werden.
- EMit einer skeptischen Reflexion muss die bildungsinhaltliche Perspektive fundiert und so die Wahl der Didaktik kritisch konstituiert werden.
151Welcher Punkt lässt sich nach Reich nicht als Anforderung an neue Methoden einer konstruktivistischen Didaktik lesen? Neue Methoden sollen helfen ...
- Aden Lernenden die Chance zu geben, gegensätzliche Beobachterpositionen einzunehmen.
- Bdie konstruktiven Verarbeitungsmöglichkeiten jeder Beteiligten und jedes Beteiligten zu stärken.
- Cdie Flexibilität der Lehrenden im Blick auf die Lernbedürfnisse der Lernenden zu stärken.
- Ddie sich entwickelnden Blickweisen als Möglichkeiten einer Wirklichkeitskonstruktion zu akzeptieren.
- Edie Lernenden als Empfänger konstruktiver Wissensübertragung zu stärken.
152In der Ökonomie ist es nach Gruschka möglich, durch die Kommunikation über ein Produkt Geld zu verdienen, auch wenn es nur verkauft werden könnte, aber nicht wird. Was hat das mit Didaktik zu tun?
- ANach der Ablösung der Fließbandproduktion durch Methoden der Lean Production kommt es derzeit Verbreitung von Methoden der Wissensproduktion.
- BDie Entlohnung von LehrerInnen muss anders begründet werden, wenn Verbesserungen durchgesetzt werden sollen.
- CDie Differenz zwischen Zeichen und Symbolen wird im Simulacrum überwunden.
- DSo wie das Produkt hinter der Kommunikation über ein Produkt verschwindet, verschwinden in der Didaktik die in der Vermittlung bezeichneten Sachen hinter den Sachen der Vermittlung.
- EDurch die Parallelisierung von ökonomischer und didaktischer Kommunikation wird die Differenz zwischen Geld und Bildung überwunden.
153Ist in der von Gruschka kritisierten musealen Ausstellung Kontemplation möglich?
- ANein, weil die Differenz zwischen Zeichen und Realität in der Ausstellung tatsächlich geschlossen wird.
- BJa, weil mit den neuen Vermittlungstechniken Aufmerksamkeit erzeugt werden kann.
- CNein, weil die Aura der wirklichen Kunst in der Inszenierung verloren geht.
- DJa, weil der Vermittlungsprozess von Ich und Welt durch die Ausstellung organisiert wurde.
- ENein, weil in der Ausstellung durch die Vermittlung keine hermetische Welt erzeugt wird.
154Wie steht Gruschka zur möglichen Definition des Bildungsbegriffs?
- ABildung wird von Gruschka als Akkumulation von Informationskapital begriffen.
- BBildung wird von Gruschka als aktiver Prozess der Menschwerdung verstanden.
- CBildung wird von Gruschka als „Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit“ begriffen.
- DBildung wird von Gruschka nicht näher bestimmt.
- EBildung wird von Gruschka als „aufgeklärtes Bewusstsein“ definiert.
155Wozu ist nach Gruschka der Gebildete in der Lage?
- ADer Gebildete ist in der Lage, anderen Menschen empathisch, anerkennend und kongruent zu begegnen.
- BDer Gebildete ist in der Lage, anhand eines gegebenen Gegenstands eine eigene Meinung zu entwickeln.
- CDer Gebildete ist in der Lage, seine Naivetät (sic!) als Unwissen und Neugier zum Ausgangspunkt der Verwicklung mit dem Gegenstand zu machen.
- DDer Gebildete ist in der Lage, sich eigenständig Informationen zu beschaffen.
- EDer Gebildete ist in der Lage, zwischen Bildung und Unbildung, zwischen Wissen und Nicht-Wissen zu unterscheiden.
156Was soll nach Gruschka im Subjekt des Lernenden entstehen?
- ADie Fähigkeit zu Kritik.
- BDas für den Arbeitsmarkt notwendige Humankapital.
- CDie Mündigkeit im Sinne des Kantischen Sapere Aude.
- DDie Unabhängigkeit des Urteils.
- EDas Wissen, die Fertigkeiten und die Einstellungen, die zur vollen Bewältigung von Aufgaben erforderlich sind.
157Worin besteht nach Gruschka der große „blinde Fleck“ von Lehrenden?
- AIn der mangelhaften didaktischen Planung.
- BIn der fehlenden Kenntnis der Aneignungslogik der Lernenden.
- CIn der mangelnden Kenntnis von Bildungstheorien.
- DIn der fehlenden Reflexion des eigenen Unterrichtshandelns.
- EIn der mangelhaften Kenntnis von Unterrichtsgegenständen.
158Worum hat sich der Lehrende nach Gruschka vor allem zu bemühen?
- AEr soll sich darum bemühen, durch Weiterbildung seinen Wissensstand aktuell zu halten.
- BEr soll sich darum bemühen, den Unterricht so demokratisch wie möglich zu gestalten.
- CEr soll sich darum bemühen, die Deutungsangebote der Lernenden stark zu berücksichtigen.
- DEr soll sich darum bemühen, die Lernenden nicht zum Echo seiner Deutungsangebote zu machen.
- EEr soll sich darum bemühen, die Lernenden an einen bestimmten Kanon heranzuführen.
159Was ist hinsichtlich der Institution Schule nach Gruschka didaktisch vor allem zu leisten?
- ADie Didaktik soll das Verhältnis von Lehrenden und Lernenden untersuchen, um eine demokratische Unterrichtssituation zu ermöglichen.
- BDie Didaktik muss der Institution Schule eine nachvollziehbares Regelsystem vorschlagen.
- CDie Didaktik muss sich vor allem um die Mündigkeit der Lernenden bemühen, um sie auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten.
- DDie Didaktik muss vor allem die Rolle und Funktion der Lehrenden definieren, um ihnen eine Handlungsorientierung zu bieten.
- EDie Didaktik soll die Strukturen, Riten und Verfahren der Institution Schule sichtbar machen, um den Lernenden die Möglichkeit zu bieten, sich zu bilden.
160Wie kennzeichnet Gruschka den Unterricht in der Institution Schule?
- AAls Ritus, der der Wahrheitsfindung dient.
- BAls Weg zur Erschließung von Subjekten.
- CAls soziales Regelsystem, das sich als Ritus reproduziert.
- DAls Simulation realer Kommunikation.
- EAls Mittel, das die Einübung von Verhaltensweisen sicherstellt.
161Was ist nach Gruschka das zentrale Ziel der Didaktik?
- ADie Didaktik zielt auf die Steuerung von Bildungsprozessen.
- BDie Didaktik zielt auf die Wechselwirkung von Lehrenden und Lernenden, die sich auf gleicher Augenhöhe begegnen sollen.
- CDie Didaktik zielt als Theorie auf die Praxis der Vermittlung und muss dabei auf den Reichtum des Bildungsvorgangs bezogen werden.
- DDie Didaktik zielt auf die demokratiepolitische Erziehung und ist so auf die Konstitution von bewussten Bürgerinnen und Bürger verwiesen.
- EDie Didaktik zielt auf die Erziehung der Lernenden zu mündigen Mitmenschen.
162Worauf legt Gruschka hinsichtlich der Inhalte der Didaktik besonderen Wert?
- AGruschka geht es vor allem um die Hinführung der Lernenden zu demokratiepolitischer Mitsprache.
- BGruschka geht es vor allem um die transparente Präsentation der Inhalte des Unterrichts.
- CGruschka geht es vor allem um die (methodische) Spiegelung des Objekts, das dadurch selbst in den Blick geraten soll.
- DGruschka geht es vor allem um die Bildung der Lernenden, die sich ein kanonisch bestimmtes Wissen erarbeiten sollen.
- EGruschka geht es vor allem um eine didaktisch stringente und methodisch klare Unterrichtspraxis.
163Welche Medien thematisiert Gruschka explizit?
- ASprache und Kommunikation.
- BTelegrafie und Telefon.
- CSchulbuch und Film.
- DComputer und Smartphone.
- ERadio und Fernsehen.
164In welcher medientheoretischen Tradition argumentiert Gruschka?
- AGruschka folgt der Theorie der Simulacra von Baudrillard, nach der Zeichen nur ihre eigene Realität präsentieren.
- BGruschka folgt der Theorie von Cassirer, nach der in Zeichen als symbolischen Fomen die Energie des Geistes ausgedrückt wird.
- CGruschka folgt der Theorie der Mediologie von Debray, nach der Zeichen zwischen dem symbolischen Körper und der kollektiven Organisation zu verstehen sind.
- DGruschla folgt der Theorie der Kulturindustrie von Horkheimer und Adorno, nach der Medien einen gesellschaftliche Massenbetrug erzeugen.
- EGruschka folgt der Zeichentheorie von Wittgenstein, nach der Zeichen in Sprachspielen konstituiert werden.
165Welche philosophische Methode empfiehlt Gruschka im Sinne einer Forschungsmethode?
- ADie praxeologische Sozialempirie.
- BDie phänomenologische Erkenntnistheorie.
- CDie objektive Hermeneutik.
- DDie Diskursethik.
- EDie Fundamentalontologie.
166Welche Unterrichtsmethoden empfiehlt Gruschka?
- AGruschka empfiehlt keine Unterrichtsmethode explizit.
- BProgrammierte Unterweisung.
- CMethodentrainings.
- DNeurolinguistisches Programmieren.
- EDigital problembased Learning.
Informações
- Descrição
- Fragenkataglog BM 13
- Autor
- Isabell St
- Idioma
- Deutsch
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