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Klinische Psychologie Teil 1
Perguntas do quiz (73)
1Was versteht man unter Psychologie?
- ADie wissenschaftliche Untersuchung des Verhaltens und der mentalen Prozesse von Individuen.
- BDas Verhalten und die mentalen Prozesse von Individuen.
- CDie wissenschaftliche Untersuchung von Gedankenprozessen von Individuen.
2Was versteht man unter dem Begriff "klinisch"?
- AEine Störung betreffend.
- BAuf eine Störung bezogen.
- CDurch eine medizinische, psychologische Untersuchung festgestellt.
- DVon einer Störung ausgehend.
3Klinische Psychologie ist jene Teildisziplin, die sich mit ...
- Apsychischen Störungen befasst.
- Bpsychischen Aspekte körperlicher Störungen befasst.
- Cpsychischen Krisen aufgrund extremer Lebenssituationen befasst.
- Dkörperlichen Aspekten psychischer Störungen befasst.
4Welche Benennungen gibt es seit dem 19. Jahrhundert?
- AMelancholie
- BGriesgrämigkeit
- CRaserei
- DPsychose
- EDementia Praecox
- FSchizophrenie
- GManisch-depressiv
- HLaunen
- ISchizoaffektive Geistesstörung
- JGemütskrankheit
5Mit welchen Nachbarsdisziplinen steht die klinische Psychologie in Interaktion?
- ANeurowissenschaften
- BRechtswisschenschaften
- CPädagogik
- DMedizin
- ESoziologie
- FPhilosophie
- GWirtschaftswissenschaften
6Welche Aussagen stimmen?
- A450 Millionen Menschen leiden an psychischen Störungen.
- BDie meisten davon werden behandelt.
- CDie meisten davon werden nicht behandelt.
- DFast jeder zweite Mensch erkrankt zumindest einmal in seinem Leben an einer psychischen Störung.
- EPsychische Gesundheit weniger wichtig als physische Gesundheit.
- FStigmatisierung.
7Welche Teildisziplinen gibt es innerhalb der klinischen Psychologie?
- APsychosomatik
- BVerhaltensmedizin
- CNeuropsychologie
- DRehabilitation
- E"public health"
- FPrävention
- GBeratungspsychologie
- HPsychotherapie
- I"private health"
- JIntervention
8Was sind die häufigsten psychischen Störungen?
- ADepression
- BAlkoholmissbrauch
- CAlzheimer und andere Demenzerkrankungen
- DSelbstverletzungen
- EADHS
- FAnorexie
9Was beschreibt die Somatogene Sichtweise?
- APsychische Störungen haben physische Ursachen.
- BPhysische Störungen haben psychische Ursachen.
- CPsychische Störungen haben psychologische Ursachen.
10Was beschreibt die Psychogene Sichtweise?
- APsychische Störungen haben psychologische Ursachen.
- BPsychologische Störungen haben physische Ursachen.
- CPhysische Störungen haben psychologische Ursachen.
11Welche Aussagen treffen auf Karl Jaspers zu?
- ABegründer des Terminus Phänomenologie
- BLehre von seelischen Abnormen
- Cbefasste sich mit dem krankhaft veränderten Gefühls- und Seelenlebens
- DEntwicklung der Psychoanalyse
- EBegründer der klinischen Psychologie
12Welche Aussagen treffen auf Wilhelm Wundt zu?
- ABegründer der Psychologie als eigene Wissenschaft
- BGründete das erste Institut für experimentelle Psychologie
- CBegründer der naturwissenschaftlichen, physiologischen Psychologie
- DBegründer des Terminus Phänomenologie
- EKlassifikation psychischer Krankheiten
13Welche Aussagen treffen auf Emil Kraepelin zu?
- ABegründer der empirischen-klinischen Psychiatrie
- BKlassifikation psychischer Krankheiten
- CBegründer der klinischen Psychologie
- DLehre von seelischen Abnormen
- EBegründer der Psychologie als eigene Wissenschaft
14Welche Aussagen treffen auf Sigmund Freud zu?
- AEntwicklung der Psychoanalyse
- Bnormale und gestörte psychische Funktionsweisen
- Cpsychogen gestörtes Erleben und Verhalten
- DFolge innenpsychischer Konflikte
- EBegründer der Psychologie als eigene Wissenschaft
15Welche Aussage trifft auf Lightner Witmer zu?
- ABegründer der klinischen Psychologie
- BBegründer des Terminus Phänomenologie
- CBegründer der Psychologie als eigenständige Wissenschaft
- DBegründer der empirisch-klinischen Psychiatrie
16Welche Veränderungen gibt es im 21. Jhd gegenüber früher?
- ABiopsychoszoziales Krankheitsbild
- BDeinstitutionalisierung
- CTeilstätionäre und ambulante Betreuung
- DNeue Medikamente psychologische Behandlungsmethoden
- EGeprägt durch: Konsolidierung, Methodenpluralismus, Standardisierung, Ausdifferenzierung
17Was ist eine psychische Störung?
- ABeeinträchtigung der normalen Funktionsfähigkeit des menschlichen Erlebens und Verhaltens, die sich in emotionalen, kognitiven, behavioralen und/oder körperlichen Beeinträchtigungen äußern und von der jeweiligen Person nicht oder nur begrenzt beeinflussbar sind.
- BBeeinträchtigung der normalen Funktionsfähigkeit des menschlichen Erlebens und Verhalten, die sich in mentalen, kognitiven, behavioralen und/oder körperlichen Beeinträchtigungen äußern und von der jeweiligen Person nicht oder nur begrenzt beeinflussbar sind.
- CBeeinträchtigungen der normalen Funktionsfähigkeit des menschlichen Erlebens und Verhalten, die sich in emotionalen, kognitiven, behavioralen und/oder körperlichen Beeinträchtigungen äußern und von der jeweiligen Person beeinflussbar sind.
18Welche Bedingungen müssen gegeben sein, damit eine Unterbringung vollzogen werden kann?
- ABetroffene muss an einer psychischen Störung leiden
- BMuss im Zusammenhang mit dieser Störung sein Leben, seine Gesundheit oder das Leben, die Gesundheit eines anderen Menschen erheblich gefährden
- CEs gibt keine andere Behandlungs- und Betreuungsmöglichkeit
- DDer Betroffene weigert sich seine verschriebenen Medikamente einzunehmen
- EDer Betroffene hält sich nicht an die vom Arzt verordneten Maßnahmen
19Welche Bedingungen müssen bei einer Unterbringung beachtet werden?
- AGegen den eigenen Willen darf jemand nur dann in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert werden, wenn die Vorraussetzungen zuvor von einem hierzu befugten Arzt bescheinigt worden sind
- BUnterbringungen müssen der Patientenanwaltschaft und dem zuständigen Bezirksgericht gemeldet werden
- CEine Unterbringung darf drei Monate nicht überschreiten (per. Gerichtsbeschluss max. sechs Monate)
- DEine Unterbringung darf ein Monat nicht überschreiten (per. Gerichtsbeschluss max. drei Monate)
20Was versteht man unter psychischer Gesundheit?
- AEin Zustand des Wohlbefindes, in dem der Einzelne seine Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv und fruchtbar arbeiten kann und imstande ist etwas zur Gemeinschaft beizutragen.
- BEin Zustand des Wohlbefindens, in dem der Einzelne seine Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen und imstande ist mit den den äußeren Umständen die sich auf die Psyche auswirken umzugehen
21Was versteht man unter psychischen Krisen?
- APsychische Belastungsreaktionen
- Bwerden durch äußere Umstände ausgelöst und wirken sich in Folge beeinträchtigend auf die Psyche aus
- CPsychische Belastungsreaktion die durch eine Abwehrhaltung verstärkt werden
22Welche Bedingungen sind für eine Belastungsreaktion verantwortlich?
- APsychische Konflikte
- BSoziale Umstände
- CKörperliche Faktoren
- DÄußere Umstände
- EÖkonomische Faktoren
- FKulturelle Umstände
23Welche Aufgaben hat die klinische Psychologie?
- APsychologische Störungslehre
- BKlinisch-psychologische Diagnostik
- CKlinisch-psychologische Intervention
- DKontextuelle Bedingungen
- ELehre und Forschung
- FKlinisch-psychologische Prävention
- GPsychologische Diagnostik
24Welche Bestandteile gibt es in der psychologischen Störungslehre?
- APhänomenologie
- BPathogenese
- CÄtiologie
- DPrognose
- EKlassifikation
- FEpidemiologie
- GIntervention
25Was trifft auf distale Faktoren zu?
- Atreten früh im Lebenslauf auf
- Bdurch familiäre Belastung, Genetik oder Trauma
- Csoziale, psychologische, psychsopathologische Faktoren
- DTemperament und Persönlichkeit
26Was trifft auf proximale Faktoren zu?
- Asoziale, psychologische, psychsopathologische Faktoren
- Binitial auslösende Lebensereignisse und chronische Belastungen
- CTrauma und frühe adverse Ereignisse
- Dtreten für im Lebenslauf auf
27Was versteht man unter Pathopsychologie?
- APsychologische Störungslehre aufgrund vorwiegend organischer Kriterien
- BPsychologische Störungslehre aufgrund Kriterien der Psychologie
28Was versteht man unter Psychopathologie?
- APsychologische Störungslehre aufgrund vorwiegend organischer Kriterien
- BPsychologische Störungslehre aufgrund Kriterien der Psychologie
29Wozu werden allgemeine Rahmenmodelle angewendet?
- AUm psychische Störungen verstehen zu können
- BUm die Komplexität verstehen zu können
- CUm voreilige Schlüsse zu vermeiden
- DUm psychische Störungen einordnen zu können
30Welche Präskriptiven Anteile von Normen gibt es?
- ASoziale Norm
- BIdealnorm
- CSubjektive Norm
- DObjektive Norm
- EStatistische Norm
31Welche deskriptiv-statistischen Anteile von Normen gibt es?
- AStatistische Norm
- BObjektive Norm
- CSubjektive Norm
32Welche Komponenten der Abnormität gibt es?
- ADevianz oder Abweichung
- BBelastung oder Leidensdruck
- CBeeinträchtigung oder Dysfunktional
- DGefährdung
- EWahrnehmung oder Realität
33Welche Klassifikationssysteme gibt es?
- AICD-10
- BDSM-10
- CDSM-V
- DICD-5
34Was ist eine Klassifikation?
- AEine Einteilung einer Mannigfaltigkeit in ein nach Klassen gegliedertes System
- BZuordnung von Untersuchungseinheiten zu einer Klasse
- CZuordnung von Untersuchungseinheiten zu mehreren Klassen
- DEine Einteilung eines Syndroms in ein nach Klassen gegliedertes System
35Wozu braucht man Klassifikationen psychischer Störungen?
- ABildung von Klassen = Erweiterung unseres Wissens
- BDiagnostische Klassen = Spezifische diagnostische Untersuchungsverfahren, um die für die Probleme verantwortlichen Faktoren zu entdecken und spezifische Behandlungsformen zu entwickeln
- CBildung von Klassen = Eingrenzung unseres Wissens
36Was versteht man unter Differenzialdiagnosen?
- ABeschreibung eines klinischen Prozesses bei dem ein Krankheitsbild von einem anderen abgegrenzt wird
- BMit Würdigung der Symptome, Syndrome, ätiologischen und pathogenetischen Besonderheiten
- CMit Würdigung der Symptome, Syndrome, ätiologischen und prognostischen Besonderheiten
- DBeschreibung eines klinischen Prozesses bei dem ein Krankheitsbild mit einem anderen verglichen wird
37Was ist die Basis für Forschung und Weiterentwicklung?
- AEpidemiologische Studien
- BKlinische Studien zu Ätiologie, Intervention und Verlauf
- CKlinische Studien zu Ätiologie, Epidemiologie und Prognose
- DÄtiologische Studien
38Welche Ziele der Klassifikation gibt es?
- AStrukturierung und Abgrenzung der Störungsbilder
- BGruppierungen von Ähnlichkeiten
- CEindeutige Zuordnung einer Störung zu einer Systemklasse bzw. Entscheidungshilfe
- DGruppierung von Besonderheiten
- EVerallgemeinerung der Störungsbilder
39Welche Kritik gibt es an der ICD?
- AInformationen gehen verloren
- BStigmatisierung
- CProbleme der Semantik
- DDiagnosen abhängig vom Weltbild
- EPsychische Störung "krankheitswertig"
- FVerallgemeinerung
- GKulturelle Differenzierung
40Auf welcher Basis basieren CD-10 und DSM-V?
- APrinzip operational, definierter Diagnosekriterien
- BDeskriptiven Befund im Längs- und Querschnitt
- CDem Verzicht auf umstrittene, nosologische bzw. ätiologische Modelle
- DDem Verzicht auf umstrittene, nosologische bzw. epidemiologische Modelle
- EDeskriptiven Befund im Querschnitt
41Nenne Achsen des Multiaxialen Klassifikationsschemas:
- AAchse 1: klinisch-psychiatrisches Syndrom
- BAchse 2: Umschriebene Entwicklungsstörungen
- CAchse 2: Definierte Entwicklungsstörungen
- DAchse 3: Intelligenzniveau
- EAchse 4: körperliche Symptomatik
- FAchse 5: Assoziierte aktuelle abnorme Umstände
- GAchse 5: Assoziierte aktuelle abweichende Umstände
- HAchse 6: Globalbeurteilung der psychosozialen Anpassung
- IAchse 7: Gesamteinschätzung des psychologischen Verfassung
42Was ist die Grundlage des Modells der dysfunktionalen Kognitionen und Schemata nach Aaron T Beck?
- AEine mentale Störung, in deren Folge eine depressive Symptomatik auftritt
- BEine kognitive Störung, in deren Folge eine depressive Symptomatik auftritt
43Wie kann eine kognitive Störung die Realität verzerren?
- AGefühl des Ausschlusses
- BWillkürliche Schlussfolgerungen
- CÜbergeneralisierung
- DSelektive Abstraktionen
- EMoralisch-absolutistisches Denken
- FUnrealistische Ansprüche an sich selbst
44Was versteht man unter „Kognitiven Triade“?
- ANegative Sicht zur eigenen Person
- BNegative Sicht der Umwelt
- CNegative Sicht der Zukunft
- DNegative Sicht der Gegenwart
- ENegative Sicht der Lebensumstände
45Wie kann sich der Verlauf einer Depression äußern?
- Aunipolare Verläufe (rezidivierende depressive Störung) mit ausschließlich depressiven Phasen (66%)
- BUnipolare Verläufe mit ausschließlich manischen Phasen (4%)
- CUnipolare Verläufe mit ausschließlich depressiven Phasen (4%)
- DMajor Depression (1/3 auftreten einer einzigen Episode; 1/3 rezidivierender Verlauf mit
vollständigen Remissionen im Intervall; 1/3 chronischer, langjähriger Verlauf mit Remission. - EBipolare affektive Störung mit depressiven und manischen Phasen (30%)
- FMajor Depression (1/3 auftreten einer einzigen Episode; 1/3 rezidivierender Verlauf mit
vollständigen Remissionen im Intervall; 1/3 chronischer, langjähriger Verlauf ohne bzw. nur teilweise Remission.
46Was ist Epidemiologie?
- AUrsachen und Folgen sowie der Verbreitung von gesundheitsbezogenen Zuständen und Ereignissen in Populationen
- BUntersucht jene Faktoren, die zu Gesundheit und Krankheit von Individuen und Populationen beitragen
- CUrsachen und Folgen sowie die Entwicklung von gesundheitsbezogenen Zuständen und Ereignissen in Populationen
- DBasis aller Maßnahmen, die im Interesse der Volksgesundheit unternommen werden.
47Welche epidemiologische Kennzahlen gibt es?
- AÄtiologie
- BPrävalenz
- CLebenszeitrisiko
- DInzidenzrate
48Welche Aussagen treffen auf DALY zu?
- ADisability Adjusted Life Year
- BDrückt die Anzahl verlorener Lebensjahre aufgrund von frühzeitigem Tod oder Krankheit aus
- CWird anhand der Mortalität gemessen
- DMaß zur Einschränkung der Lebensqualität
- EDisability Accorded Life Year
49Welche Aufgaben besitzt die klinisch-psychologische Diagnostik?
- ADefinition und Identifikation physischer Phänomene
- BDefinition und Identifikation psychischer Phänomene
- CErfassung von Entstehungsbedingungen
- DEinordnung in Rahmenmodelle
- EFeststellung der Bedingungen für den weiteren Verlauf
- FEinordnung in Klassifikation
50Definition und Identifikation psychischer Phänomene: (Beispiel Depression)
- AVerhalten = kraftlos, gebeugt, maskenhafte Mimik, versteinert, spricht leise, monoton
- BMotivational/Kognitiv: kraftlos, gebeugt, maskenhafte Mimik, versteinert, spricht leise, monoton
- CEmotional = traurig, verzweifelt, innere Unruhe, ängstlich, feindselig
- DPsychologisch = schlaflos, appetitlos, antriebslos, Schwäche, wetterfühlig, Kopfschmerzen
- EMotivational/Kognitiv = interessenslos, traurig, misserfolgsorientiert, Zweifel, unkontrolliert
- FEmotional = schlaflos, appetitlos, antriebslos, Schwäche, wetterfühlig, Kopfschmerzen
51Welche Aufgaben besitzt die klinisch-psychologische Intervention?
- AEvaluation
- BKlinisch-psychologische Behandlung
- CKlinisch-psychologische Beratung
- DFeststellung der Bedingungen für den weiteren Verlauf
52Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es bei der klinisch-psychologischen Intervention?
- APsychologische Patientenbehandlung
- BPsychologische Interventionen
- CProblemorientierte psychologische Schulung
- DProblemorientierte Patientenbehandlung
- EProblemorientierte Betreuung
- FPsychologische Betreuung
53Klinisch-psychologische Behandlung von Depressionen:
- ADie Psychologische Prävention sollte auf Verbesserung von Bewältigungsstrategien abzielen und den Patienten befähigen, mit den Stressoren umzugehen, die Mitverursacher der Krankheit sein können
- BMöglichkeiten, ein Rezidivierenden depressiver Symptome bei Patienten zu verhindern, die schon eine depressive Erkrankung erlebt haben
- CDie Psychologische Intervention sollte auf Verbesserung von Bewältigungsstrategien abzielen und den Patienten befähigen, mit den Stressoren umzugehen, die Mitverursacher der Krankheit sein können
- DMöglichkeiten, ein Rezidivierenden depressiver Symptome bei Patienten zu verhindern, die erstmals eine depressive Erkrankung erleben
54Mögliche Maßnahmen bei Depression:
- AEinsicht in die Entstehung der depressiven Erkrankung
- BSanfter Wiedereinstieg ins Berufsleben
- CAufstellen von realistischen Aufgaben und Zielen für den Alltag
- DKontakt zu Menschen, in deren Gegenwart sich der Patient so Wohl wie möglich fühlt
- EEntspannung und Teilnahme an angenehmen Aktivitäten
- FResozialisierung
- GLeichte körperliche Bewegungen mehrmals pro Woche
55Was versteht man unter kontextuellen Bedingungen?
- Asoziale Normen, rechtliche Regelungen, ökonomische und institutionelle Bedingungen beeinflussen den Umgang mit psychischen Störungen und deren Behandlungen.
- BIdealnorm, Subjektive Norm und soziale Norm beeinflussen den Umgang mit psychischen Störungen und deren Behandlungen
56Was ist Stigmatisierung in der klinischen Psychologie?
- AVerallgemeinerung von einer spezifischen Verhaltensweise einer Person auf deren Gesamtcharakter
- BAusgrenzung und Ächtung von Personen, weil diese an psychischen Störungen leiden
- CVerallgemeinerung von einer spezifischen Handlung oder Eigenheit einer Person auf deren Gesamtcharakter
57Welche Aspekte hat Stigmatisierung?
- ADie stigmatisierte Person wird als stereotypisch für eine bestimmte soziale Gruppe gesehen
- BDieser Stereotyp hat negative Bedeutungen
- CDieser Stereotyp hat eine neutrale Bedeutung
- DDie stigmatisierte Person wird ohne Wertung einer bestimmten sozialen Gruppe zugeordnet
58Wie werden Menschen mit psychischen Störungen wahrgenommen?
- AAsozial
- BUnverständlich
- CUnkontrollierbar
- DGefährlich
- EDifferenziert
59Was bedeutet Schizophrenie nach Eugen Bleuler?
- AGespaltene Seele
- BFehlende Koordination der mentalen, kognitiven und Willensprozessen
- CFehlende Koordination der emotionalen, kognitiven und Willensprozessen
- DEs kommt zu Sinneswahrnehmungen ohne adäquate Stimulation der entsprechenden sensorischen Kanäle (Halluzinationen)
- EEs kommt zu Sinneswahrnehmungen mit adäquater Stimulation der entsprechenden sensorischen Kanäle (Halluzinationen)
60Wie kann Wahn sich bei Schizophrenen äußern?
- AKonsequent
- BDas Wahngebäude ist höchst sinnvoll organisiert und in sich schlüssig
- CNur die „wahnhaften“ Grundannahmen sind falsch
- DDas Wahngebäude ist höchst chaotisch und unkontrollierbar
- EIn seinen Überzeugungen sind Schizophrene alleine, dh. sie können sich nicht mit anderen
absprechen - FInkonsequent
61Wie ist der Verlauf der Schizophrenie gekennzeichnet?
- AGrundlegende und charakteristische Störungen von Denken und Wahrnehmen
- BInadäquate und verflachte Affekte
- CVerlauf in 4 Phasen
- DVerlauf in 3 Phasen
- EAdäquate und verflachte Affekte
62In welchen Phasen verläuft Schizophrenie?
- AProdomalphase (keine eigentlichen Symptome, aber Leistungsniveau sinkt, sozialer Rückzug, Affekte flachen ab)
- BProdomalphase (akute Symptome treten zurück, Restsymptomatik kann erhalten
bleiben) - CFloride Phase (akute Symptome in unterschiedlicher Kombination)
- DResidualphase (akute Symptome treten zurück, Restsymptomatik kann erhalten
bleiben) - EResidualphase (keine eigentlichen Symptome, aber Leistungsniveau sinkt, sozialer Rückzug, Affekte flachen ab)
- FFloride Phase (akute Symptome in gleichbleibender Kombination)
63Welche Positivsymptome von Schizophrenie gibt es?
- AGedankenlautwerden, Gedankeneingebung/Gedankenentzug, Gedankenausbreitung
- BStörungen des Denkinhalts (Wahrnehmung, Kontrollwahn, Beeinflussungswahn)
- CHalluzinationen
- DFormale Denkstörung (desorganisiertes Denken, Zerfahrenheit, Denkziel wird nicht erreicht)
- ESpracharmut
- FNeologismen, Steiotypien
- GDesorganisiertes Verhalten, psychomotorische Erregung
- HKatatonie
64Welche Negativsymptome von Schizophrenie gibt es?
- ANeologismen, Steiotypien
- BSpracharmut
- CSozialer Rückzug
- DKatatonie
- EFormale Denkstörung
- FVermeidung bzw. Verlust normaler psychischer Funktionen
- GFlacher oder inadäquater Affekt
65Welche 3 Säulen der Schizophrenie-Therapie gibt es?
- ASomatisch-physiologische Behandlung + Psychoedukation
- BDie Sozialtherapie (Rehabilitation)
- CPsychologisch-psychotherapeutische Therapie und Sozial- und Familientherapie
- DSomatisch-psychotherapeutische Behandlung + Psychoedukation
- ESomatisch-physiologische Therapie und Sozial- und Familientherapie
66Welche weiteren Interventionen gibt es bei Schizophrenie?
- APharmakatherapie
- BPsychoanalyse
- CKognitive Therapie (Reduktion von Expressed Emotions)
- DVerhaltenstherapie
- ESystemische Therapie (Reduktion von Expressed Emotions)
- FPsychotherapie
- GComputerunterstütztes kognitives Training
- HPsychoedukation (Verbesserung des allgemeinen Störungswissens, Förderung der Eigenverantwortung bei der Bewältigung)
67Wie entsteht eine Schizophrenie?
- APrädisposition
- BDouble-blinde-interaction in der Familie
- CDopamin-Hypothese
- DBiologisch
- EExpressed Emotions (Psycho)
- FKritische Lebensereignisse (Sozial)
- GAlltägliche Stessoren (Sozial)
- HLabeling-Hypothese
- ISozioökonomischer Status (Sozio)
- JMissbrauch psychotroper Substanzen
68Welche Aussagen treffen auf Schizophrenie zu?
- ATrifft v.a. junge Menschen im Prozess des Erwachsenwerdens
- BSchizophrenie ist eine ernste aber gut behandelbare Erkrankung
- CPhasen verlaufen konsequent
- DKann sehr unterschiedlich verlaufen
- EBehandlung sollte multimodal erfolgen
- FSoziales Umfeld sollte mit einbezogen werden
- GBehandlung sollte multimethodisch erfolgen
69Wie ist der Begriff Gesundheitsberuf zu definieren?
- AEin auf der Grundlage des Kompetenztatbestandes „Gesundheitswesen“ gesetzlich geregelter Beruf, dessen Berufsbild die Umsetzung von Maßnahmen zur Obsorge für den allgemeinen Gesundheitszustand der Bevölkerung umfasst
- BEin auf der Grundlage des Kompetenztatbestandes „Gesundheitswesen“ gesetzlich geregelter Beruf, dessen Berufsbild die Umsetzung von Maßnahmen zur Intervention für den allgemeinen Gesundheitszustand der Bevölkerung umfasst
- CTätigkeiten, die unmittelbar am bzw. unmittelbar für den Menschen zum Zwecke der Förderung, Erhaltung, Wiederherstellung oder Verbesserung der Gesundheit im ganzheitlichen Sinn und in allen Phasen des Lebens erbracht werden
- DTätigkeiten, die unmittelbar am bzw. unmittelbar für den Menschen zum Zwecke der Prävention, Erhaltung, Wiederherstellung oder Verbesserung der Gesundheit im ganzheitlichen Sinn und in allen Phasen des Lebens erbracht werden
70Was haben alle Gesundheitsberufe gemeinsam?
- ADie Ausbildung unterliegt den seitens des Gesundheitssystem gestellten Anforderungen
- BGesetzlicher Schutz durch einen Tätigkeits- bzw. Berufsvorbehalt, einen Bezeichnungsvorbehalt und Ausbildungsvorbehalt
- CDie Ausbildung unterliegt nicht den seitens des Gesundheitssystem gestellten Anforderungen
- DDer Beruf ist gewissenhaft auszuüben
- EStandardisierte Ausbildung in allen EU-Staaten
- FFür eine im Ausland erworbene Qualifikationen ist eine Zulassung zur Berufsausübung erforderlich
- GFortbildungspflicht als Qualifikationsmerkmal
71Was regelt das Psychologengesetz von 1991?
- ATitelschutz
- BAusbildung
- CFortbildung
- DSchweigepflicht
- ETätigkeitsbereich
72Welche drei Zugangswege für die Voraussetzungen als Psychotherapeutin/en gibt es?
- AReifeprüfung/Studienberechtigungsprüfung/Berufsreifeprüfung
- BAusbildung im Krankenpflegefachdienst/medizinisch-technischer Dienst
- CAuf Grund besonderer Eignung nach Einholung eines entsprechenden Gutachtens des
Psychotherapiebeirates - DAbgeschlossenes Psychologiestudium
- EAbitur einer berufsbildenden Einrichtung
73Wie sind die Abschnitte die für eine FA-Ausbildung Psychiatrie, psychotherapeutische Medizin usw. notwendig sind?
- AMind.15 und max. 36 Monate Sonderfach-Grundausbildung
- BBasisausbildung
- CMind. 27 und max. 48 Monate Sonderfach-Schwerpunktausbildung in Modulen
- DMind.15 und max. 36 Monate Sonderfach-Schwerpunktausbildung in Modulen
- EMind. 27 und max. 48 Monate Sonderfach-Grundausbildung
Informações
- Descrição
- Prüfungsfragen zu Prüfung klinischen Psychologie
- Autor
- Lisa Mariá Hchil
- Idioma
- Deutsch
- Visualizações
- 4.193
- Etiquetas
- Avaliação
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