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Flashcards

VL 10: Agenda Setting, Priming, Framing

Sven Christian Medienwirkungs- und nutzungsforschung 2. Semester Alemão 31 flashcards

VL 10: Agenda Setting, Priming, Framing

Flashcards do conjunto (31)

  1. 1Grundlegende FragestellungWelchen Einfluss hat die Agenda (und die Wahl der Agenda) auf die Rezipientenwahrnehmung der Inhalte?
    (siehe auch Nachrichtenwerttheorie)
  2. 2Agenda SettingWas machen die Medien mit den Menschen?
    Medien setzen das Thema über das gesprochen und diskutiert wird
    Wahrnehmung der Welt nicht wie sie ist, sondern wie sie uns präsentiert wird
  3. 3These: Massenmedien beeinflussen......weniger unsere Einstellungen und Meinungen zu Themen
    ...eher Themen über die wir überhaupt nachdenken
  4. 4Wirklichkeiten der Agenda-Setting (Graphik)Wirklichkeiten der Agenda-Setting (Graphik)
  5. 53 WirkungsmodelleAwareness
    Salence
    Priorities
    Pionierstudie McCombs&Shaw 1972
  6. 6AwarenessRezipient wird auf Themen aufmerksam, die in den Medien betont werden
  7. 7SalenceGewichtung und Hervorhebung in den Medien wirkt auf die Relevanz, die der Rezipient der Meldung zuteilt
    (Intensität und Häufigkeit der Berichterstattung, Bsp. Terror)
  8. 8PrioritiesRangfolge der Gewichtung (Prioritisierung) wird von den Medien übernommen
  9. 9Kritik an Agenda-Setting Studien- Einfluss von Drittvariablen nicht berücksichtigt
    - Dynamiken von Medienagenda und Publikumsagenda nicht berücksichtigt
    - ökologische Fehlschlüsse möglich
    - Kausalität (wissen nicht wie rum es ist)
  10. 10Autonome RealitätsveränderungMorgen denken wir anders als heute
    Was gestern in der Zeitung stand, daran orientieren sich die Journalisten von Morgen
  11. 11Beispiele für Non-Lineare ModelleKumulationsmodell
    Schwellenmodell
    Beschleunigungsmodell
    Trägheitsmodell
    Echomodell
    Spiegelungsmodell
  12. 12SchwellenmodellEs muss ein bestimmter Anteil von medialer Berichterstattung vorhanden sein, damit die Leute anfangen über ein Thema nachzudenken
    (eine "Schwelle" muss überschritten sein)
  13. 13KumulationsmodellPublikumsagenda folgt der Medienagenda
    heisst: - Berichterstattung steigt
    --> Wahrnehmung des Themas steigt bei Rezipienten
  14. 14SpiegelungsmodellMedien spiegeln Wahrnehmung eines Problems der Bevölkerung
    (Die Menschen sprechen über ein Problem und die Medien greifen es daraufhin auf)
  15. 15Beschleunigungsmodell- Medien machen auf ein Thema aufmerksam
    - Berichterstattung geht zurück
    - Publikumsagenda bleibt aber noch an dem Thema hängen und hält langfristig an
  16. 16Alle non-linearen Modelle graphisch Gelb = PublikumsagendaAlle non-linearen Modelle graphisch Gelb = Publikumsagenda
  17. 17Themenfaktoren bezogen auf den Agenda Setting Effect (ASE)Bekanntheit: Bei neuen Themen ist ASE > als bei bereits bekannten
    Obtrusiveness: bei abstrakteren Themen ASE > als bei direkt erfahrbaren
    Geographische Nähe: Bei regional bedeutsamen Themen ASE geringer
  18. 18Rezipientenfaktoren bezogen auf den Agenda Setting Effect (ASE)Inhalt: Persönliche Betroffenheit (ASE höher)
    Politische Informiertheit: Je höher, desto kleiner ASE
    IPK: bei ausgeprägter IPK ASE < als bei isolierteren Menschen
  19. 19Medienfaktoren bezogen auf den Agenda Setting Effect (ASE)Kosonanz: Berichten mehrere Medien einstimmig über ein Thema, steigt der ASE
    ("Intermedia Agenda Setting")
  20. 20Gemeinsame Medien- und Rezipientenfaktoren bezogen auf den Agenda Setting Effect (ASE)Werden nur wenige Medien genutzt, ist der ASE höher (Abhängigkeit)
    ("Media Dependence")
  21. 21Priming= bahnen, vorbereiten
    Beeinflussung von Informationen dadurch, dass vorangegangene Informationen implizite Gedächtnisinhalte aktiviert haben
  22. 22Affektives PrimingAktivierung von Gefühlszuständen
    Bsp. Bestimmter Song erinnert an ehemalige Liebe
  23. 23Semantisches PrimingAktivierung von begrifflichen Assoziationen
    Bsp. Eselsbrücken
  24. 24Medien-PrimingEffekt, dass Mediennutzer Akteure nach Kriterien beurteilen, die aktuell in der Medienagenda verstärkt thematisiert werden
    Kann auch Einfluss auf Faktoren wie die Wahlabsicht haben
  25. 25FramingMedien setzen einen Rahmen um ein Thema
    --> bestimmte Aspekte des Themas, die außerhalb des "Frames" liegen, werden gar nicht berücksichtigt und andere besonders hervorgehoben
  26. 26Diagnostischer FrameDarstellung von Problemen, Ursachen, Schuld- und Verantwortungszuschreibungen
  27. 27Prognostischer FrameProblemlösungen und Strategien
  28. 28Motivationaler FrameMobilisierung von Sympathisanten, Schwächung von Gegnern
  29. 29Zusammenfassung Agenda -Setting (graphisch)Zusammenfassung Agenda -Setting (graphisch)
  30. 30Zusammenfassunfung Priming (graphisch)Zusammenfassunfung Priming (graphisch)
  31. 31Zusammenfassunfung Framing (graphisch)Zusammenfassunfung Framing (graphisch)

Informações

Descrição
2. Semester Medienwirkungs- und nutzungsforschung FlashCards sobre VL 10: Agenda Setting, Priming, Framing, criado por Sven Christian em 23-05-2016.
Criado por
Sven Christian
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