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KPOL-Fragen
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Questions in this quiz (122)
1Welche wissenschaftlichen Disziplinen befassen sich mit Medienpolitik? (4)
- APukw
- BPolitikwissenschaft
- CSozialpsych
- DPsychotherapie
- EWirtschaftswissenschaft
- FRechtswissenschaft
2Laut Saxer sind Medien: (3)
- AKommunikationskanäle
- BMassenkommunikation
- COrganisationen
- DUnterkomplexe Systeme
- EKomplexe Institutionen
- FUnterkomplexe Akteure
3Welche Ansätze der Regulierungstheorie gibt es? (3)
- ANeoinstitutionalismus
- BPublic-Agency Theorie
- CReglatory-Interest-Theorie
- DRolle von Ideen und Traditionen
- EPrivate Failure Theory
- FAgency Theory
4Beurteilen Sie folgende Aussagen zum Themenkreis Neue Kooperationsformen zwischen Staat und Privatwirtschaft (3)
- ANeokorporatistische Kompromissysteme nehmen zu
- BKrisenkartelle sind selten bis gar nicht anzutreffen
- CKompromissysteme sind an Voraussetzungen gekoppelt
- DIm Bedienbereich sollte Kompromisssystemen nicht mit Skepsis begegnet werden
- EDas Publikum ist durch mangelnde Organisiertheit gekennzeichnet
- FDas Publikum ist nicht durch mangelnde Organisierbarkeit gekennzeichnet
5Aktuell lassen sich folgende Bereiche des Neuen Instituionalismus unterscheiden: (4)
- AKonstitionenöknomie
- BDeutsche Historische Schule
- CNew Organizational Economics
- DTheorie Institutionellen Wandels
- EEvolutorische Ökonomik
- FMerkantilismus
6Wie kann die Forschung der Politik nach Maletzke nutzen? (3)
- AForschung trägt zum Verständnis von Prozessen der Kommunikation bei
- BForschung dient der Reduktion von Komplexität
- CForschung dient als Hilfe bei kommunikationspolitischen Entscheidungen
- DForschung kann als taktisches Instrument der Kommunikationspolitik benutzt werden
- EForschung legitimiert politisches Handeln
7Beurteilen Sie folgende Aussagen zum Themenkreis Trennungsgrundsatz und markieren Sie die richtige(n) (3)
- AFür den Fernsehbereich muss Marktversagen als Regel denn als Ausnahme gesehen werden
- BDer Verweis auf die Selbstregulierungskräfte des Marktes ist zielführend
- CDie Medienkompetenz der Zuschauer reicht aus, um inhaltliche Unterscheidungen jenseits einer Sendungskennzeichnung zu treffen
- DBefunde der Rezeptionsforschung zur Wirksamkeit programmintegrierter werblicher aussagen liegen nicht vor
- EWerbespots und programmintegrierte Angebote stellen zwei unterschiedliche Angebotsformen dar
- FWerbespots und programmintegrierte Angebote haben letztlich sehr unterschiedliche Modi der Kommunikation zur Folge
8Röpke versteht öffentliche Meinung als (4)
- AErgebnis eines Prozesses freier Diskussion
- BProdukt privater Natur
- CErgebnis eines Prozesses, der kein vorbestimmtes Ziel hat
- DMomentaufnahme des Prozesses freier Diskussion
- EPrivates Gut
- FÖffentliches Gut
9Co-Regulierung meint nach Puppis (2)
- ADass private Akteure im eigenen Auftrag Regeln setzen
- BDass private Akteure im Auftrag des Staates handeln
- CDass private Akteure gemeinsam Regelverstöße sanktionieren
- DDass die eigene Branche sich verpflichtet, sich innerhalb eines selbst zu etablierenden Rahmens zu regulieren
10Beurteilen Sie folgende Aussagen Olsons zum Themenkreis Interessensgruppen und markieren Sie die richtigen (3)
- AInteressensgruppen, die Zugang zu selektiven Anreizen haben, können Kollektivgüter erlangen
- BGroße Gruppen können mit größerer Wahrscheinlichkeit kollektiv handeln als kleinere
- CKonsumenten, Rezipienten und Steuerzahler sind nicht organisiert
- DDer Umstand, dass Gruppen organisiert sein können, heißt nicht, dass sie es sind
- ENicht organisierte Gruppen sind in der Lage für sie schädliche Änderungen zu blockieren
Interessensgruppen sind immer politisch aktiv
11Warum ist Medienpolitik ein zentraler Gegenstand der PuKW? (Puppis Text) (2)
- AStrukturperspektive
- BZusammenhang zwischen Medienstrukturen und Medieninhalten ist gegeben
- CZusammenhang zwischen Medienstrukturen und Medieninhalten ist nicht gegeben
121948 haben Lazarsfeld und Merton drei relevante Bereiche der Medienforschung definiert:
- AWirkung der Existenz von Medien
- BWirkung von Medieninhalten
- CWirkung von Kommunikationsinhalten
- DWirkung der Eigentums- und Organisationsstrukturen von Medien
13Welche klassischen Gebiete der PKW können mit der Lasswell-Formel genannt werden? (5)
- AKommunikatorforschung
- BInhaltsforschung
- CWerbeforschung
- DMedienforschung
- ERezeptionsforschung
- FWirkungsforschung
14Mit welchen Problemfeldern setzt sich Medienpolitik auseinander? (3)
- AÖffentlich-rechtlicher Rundfunk
- BUnternehmenszusammenschlüsse
- CPolitische Entwicklungen
- DTechnische Entwicklungen
15Definitionen von Medienpolitik bei Puppis? (1)
- AMedienpolitik ist jenes menschliche Handeln, welches auf die Herstellung, Organisation und Durchsetzung allgemein verbindlicher Regeln und Entscheidungen über Medienorganisationen und die massenmediale, öffentliche Kommunikation abzielt
- BMedienpolitik ist jenes menschliche Handeln, welches auf die Herstellung, Organisation und Durchsetzung allgemein verbindlicher Regeln und Entscheidungen über Medienorganisationen und die private Kommunikation abzielt
16Dimensionen von Politik? (3)
- APolity
- BPolitics
- CPolicy
- DPolitician
17Was beschreibt Policy? (1)
- AInhalt
- BProzess
- CRahmen
18Was beschreibt Politics?
- ARahmen
- BProzess
- CInhalt
19Was beschreibt Polity? (1)
- AInhalt
- BRahmen
- CProzess
20Typen von Demokratie? (4)
- AKonkordanzdemokratie und Konkurrenzdemokratie
- BDirekte und repräsentative Demokratie
- CIndirekte und repräsentative Demokratie
- DPräsidentelle und parlamentarische Demokratie
- EMehrheitsdemokratie und Konsensusdemokratie
21Unterschiedliche Regulierungstheorien/Ansatze? (3)
- AFokus auf Interessen: Public-Interest, Private-Interest, Regulatory-failure
- BFokus auf Organisationen: Organisationsregulierung
- CFokus auf Institutionen: Agency Theory, Neoinstitutionalismus
- DFokus auf Idee: Rolle von Ideen und Traditionen
22Begründungsformen von Medienpolitik? (3)
- APolitische (Regulation)
- BTechnische (Frequenzknappheit)
- CÖkonomische (Ressourcenallokation)
- DMarktversagen (öff. Güter, externe Effekte, Informationsmängel usw.)
23Welche verschiedenen Güter gibt es? (4)
- AHomogene Güter: Produzent und Konsument sind sich über die Qualität des Gutes einig
- BSuch-oder Inspektionsgüter: die Qualität des Guts lässt sich vor dem Kauf durch Beobachtung erfassen
- CErfahrungsgüter: die Qualität lässt sich nach dem Kauf feststellen
- DErlebnisgüter: die Qualität lässt dich während dem Kauf feststellen
- EVertrauensgüter: die Qualität lässt sich weder vor noch nach dem Kauf feststellen
24Vertreter mikroökonomisch geprägter neuer politischer Ökonomie? (5)
- ADowns – politischer Wettbewerb/Demokratie
- BNiskanen – Principal Agent Theorie/Bürkoratie
- COlson - Wirtschaftswachstum
- DWagner – unorganisierte Gruppen/politische Unternehmer
- EStiegler – Capture Theorie/Regulierung
- FWilliamson – Transaktionskostenmodell/Institutionen
- GNordhaus - Politische Konjukturzyklen
25Welche Themenbereiche berührt Röpke im Rahmen der Gruppentheorie? (4)
- AÖffentliche Meinungsbildung als Prozess kritisch-kontroverser Diskussion
- BNeuklassischer Wettbewerb
- CInnovationsstrategie im Pressesektor
- DPolitische Steuerungssysteme
- EGesellschaftliche Wirkung der Massenmedien
26Bereiche des neuen Institutionalismus? (4)
- AKonstitutionenökonomik
- BNew organizational Economics
- CTheorie institutionellen Wandels
- Devolutorische Ökonomik
- ENeoklassizismus
27Vertreter der deutschen historischen Schule sind: (5)
- AStigler
- BBücher
- CKnie
- DSchäffle
- ESchmoller
- FSombart
28Welche Zielsetzungen kennzeichnen privatwirtschaftliche Medieninstitutionalisierung? (3)
- AGewinnmaximierung
- BRendite für privates Kapital
- CGemeinwohlorientierung
- DFormalziel ausschlaggebend
29Kennzeichen öffentlich-rechtlicher Medieninstitution? (5)
- ASachziel ausschlaggebend
- BErfüllung der öffentlichen Aufgabe
- CGewinnmaximierung
- DGemeinwohlorientierung
- EFinanzierung aus Gebühren
- FProgrammauftrag
30Welche neuen Kooperationsformen zwischen Staat und Privatwirtschaft gibt es? (3)
- ANeokorporatistische Kompromisssysteme
- BKrisenkartelle
- CKompromissysteme sind an Vorraussetzungen gekoppelt
- DIm Medienbereich muss solchen Kompromisssystemen mit Skepsis begegnet werden
- EInstitutionen
31Mediale externe Effekte sind folgenreich für: (3)
- ABörsenkurse
- BWerte
- CPolitikerkarrieren
- DBefinden der Rezipienten
- EKriminalität
- Ftechnische Konvergenz
32Womit befasst sich Röpke?
- Akollektiven Gütern
- BNeue Medien
- CMarkt
- DNutzen
- ERessonanzen
- FQualitätsentwicklung
33Welche medienpolitischen Altersgruppen gibt es? (5)
- AMedienunternehmen
- BPublikum
- CZivilgesellschaftliche Akteure
- DPolitische Parteien
- EInteressenverbände
- FStaatliche Akteure
34Welche Politikfelder können Mediengesellschaften stärker betreffen? (4)
- AStrafrecht
- BKulturpolitik
- CWettbewerbspolitik
- DVerkehrspolitik
- EIndustriepolitik
35Was kennzeichnet einen Akteur? (5)
- AStaatseinfluss
- BZielorientierung
- CWertorientierung
- DRessourcen
- Ehandelt strategisch
- Fsieht sich selbst als Akteur und wird von anderen als Akteur anerkannt
36Policy Zyklus: Welche Phasen gibt es? (5)
- AProblemdefinition
- BPolitikdefinition
- CPolitikformulierung
- DPolitikimplementation
- EPolitikevaluation
- FProblemimplementation
37Wer gilt als staatlicher Akteur? (4)
- ARegierung
- BParlament
- CBanken
- DVerwaltung
- ERegulierungsbehörden
38Welche Art von Begründung für Medienregulierung? (3)
- Atechnische
- Bökonomische
- Cpolitische
- Dgesellschaftliche
39Technische Begründungen für Medienregulierung (nach Puppis): (4)
- Aneue Distributionsmöglichkeiten
- BFrequenzknappheit
- CGate-Keeper-Problematik
- DDigitalisierung
- EKonvergenz
40Folgen von Marktversagen? (5)
- Amangelnde Zahlungsbereitschaft
- BAuswirkungen auf unbeteiligte Dritte
- CMonopolbildung
- DUnternachfrage
- EAuslese
- FKriminalität
41Unterschiedliche Formen der Medieninstitutionalisierung? (2)
- Aöffentlich-rechtlich
- Bprivat-rechtlich
- Cgemeinschaftlich-rechtlich
42Kriterien der Unterscheidungen öffentlich-rechtlicher/privat-rechtlicher Medieninstitutionalisierung? (5)
- AFinanzierung
- BOrganisationsform
- CFormal- und Sachziel
- DOrganisationszweck
- EAnzahl der Mitarbeiter
- FLeistungsempfänger
43Neue politische Ökonomie befasst sich mit: (3)
- ARegulierung
- BWirtschaftswachstum
- CPolitischen Unternehmer
- DDemokratie
44Einbettung der Medien in die Gesellschaft durch: (2)
- AÖkonomische Zwänge
- BPolitische Vorgaben
- CGemeinschaftliche Werte
45Typen politischer Entscheidungen: (6)
- Arestriktiv
- Bregulativ
- Cextensiv auf Ebene der Regelsetzung
- Dprotektiv
- Edistributiv
- Fredistributiv auf Ebene der Leistung
- Gexekutiv
46Wie kann man Regulierung definieren? (3)
- AAls jede Form sozialer Kontrolle
- BAls Menge von Restriktionen
- CAls intendierter Staatseinfuss
- DAls Menge von Anordnungen
47Komponenten beim Regulieren nach Campbell (3)?
- ARegelsetzung
- BSanktionieren der Regelverstöße
- CRegeldurchsetzung
- DRechtsvertretung
48Was kann mit den Fokussen der Regulierungstheorien erklärt werden? (3)
- AInteresse → Vorteile von Regulierungen für wen?
- BInstitutionen → Analyse von Regulierungsbehörden
- CIdeen → Entstehung Regulierungstraditionen
- DInstitutionen → Analyse von Wirtschaftbehörden
- EInteresse → Vorteile von Restriktionen für wen?
49Welche Interessenszentrierte Ansätze gibt es? (2)
- ANormative: Public-Interest-Theorie
- BPositive: Regulatory Failure, Capture Theory, Private Interest
- CNormative: Agency-Theorie
50Formen der Privatisierung? (3)
- AOrganisation (formelle Privatisierung)
- BInstitution (formelle Privatisierung)
- CVermögen
- DAufgaben (materielle Privatisierung)
51Unterteilungen der Aufgabenprivatisierung? (3)
- AVollständige
- BTeilprivatisierung (funktionale)
- CFinanzierung
- DUmsetzung
52Vergleich USA/Westeuropa bei der Regulierung? (5)
- Abeide regulierter Wettbewerb
- BUSA reguliert staatlich private Monopolbetriebe
- CEUR betreibt staatliche Monopolbetriebe
- DUSA macht Regulierungsumbau
- EEU privatisiert die staatlichen Monopolbetriebe und institutionalisiert
Regulierungsbehörden
53Unterscheidung Governance/Government? (2)
- AGovernance = Gesamt aller nebeneinanderbestehenden Formen der kollektiven Regelung gesellschaftlicher Sachverhalte
- BGovernment = Gesamt aller nebeneinanderbestehenden Formen der kollektiven Regelung gesellschaftlicher Sachverhalte
- CGovernment bezieht sich auf Regulierung durch staatliche Akteure
54Ausweitungsformen der Medienregulierung? (2)
- AHorizontal (Selbst, Co)
- BHorizontal (Global, EU)
- CVertikal (Selbst, Co)
- DVertikal (Global, EU)
55Unterschied Selbst/Co-Regulierung? (2)
- ACo-Regulierung = Private Akteure die für die eigene Branche Regeln setzen
- BSelbstregulierung = Private Akteure die für die eigene Branche Regeln setzen
- CCo-Regulierung = Private Akteure setzen im Auftrag des Staates Regeln
- DSelbstregulierung = Private Akteure setzen im Auftrag des Staates Regeln
56Begründungen für Medienregulierung? (3)
- Atechnisch (Frequenzen)
- Bökonomisch (Marktversagen)
- Cpolitisch (Regulierung)
- Dgesellschaftlich-politisch (Soziale, Kulturelle Bedeutung von Medien)
57Ökonomische Begründungen für Medienregulation?
- AMarkt und Marktversagen
- Böffentliche Güter (Nicht-Ausschließbarkeit → mangelnde Zahlungsbereitschaft)
- Cexterne Effekte (nicht bedachte Auswirkungen auf unbeteiligte Dritte)
- DStrukturprobleme des Wettbewerbs (Economies of/Fixkosten --> Monopolist gestärkt)
- EInformationsmängel (Qualitätsintransparent → Adverse Auslese)
- Finterne Effekte (nicht bedachte Auswirkungen auf unbeteiligte Dritte)
- Gmeritorische Güter (Präferenzverzerrung → Unternachfrage)
58Folgen des Marktversagens? (3)
- AWerbung
- Böffentliche Finanzierung
- CMedienkonzentration
59Schulensystematik zeichnet sich wodurch aus? (2)
- AUnschärfe
- BKonfusion
- CRegelungen
60International Bibliography of Economics zeichnet sich wodurch aus? (4)
- ADogmengeschichte (frühe Lehren)
- BWeltwirtschaft
- Cöffentlicher Sektor
- DPrivatwirtschaft
- Ewirtschaftliche Tätigkeit
61Merkmale Makroökonomisch geprägter Neue Politische Ökonomie? (2)
- ARegulierungen
- BPolitische Konjunkturzyklen
- CWirtschaftswachstum
62Merkmale von Marktphilosophie? (6)
- ARecht: Schutz des Wettbewerbs
- BWettbewerb ist Garant für Pluralität und Relevanz
- CStaatsfern
- DDiskursrahmen ist Garant für Pluralität und Vernunft
- EMarktregeln
- Fbestmögliche Versorgung
- Gnachfrageorientiert
63Merkmale von politischer Philosophie? (6)
- AStaatsverantwortung
- BRecht: Privilegierung der Medien
- CDiskursrahmen ist Garant für Pluralität und Vernunft
- DDiskursregeln
- Eangebotsorientiert
- Fdemokratische Willensbildung
- GWettbewerb ist Garant für Pluralität und Relevanz
64Was zeichnet Politische Ökonomie aus? (2)
- APolitische Steuerungssysteme sind im Bereich der Wirtschaft nicht systemfremd
- BWirtschaft und Politik sind interdependente Systeme
- CWirtschaft und Politik sind von einander unabhängige Systeme
- APolitische Steuerungssysteme sind im Bereich der Wirtschaft nicht systemfremd
65Welche Organisationsformen für öffentliche Leistungserstellung gibt es? (4)
- AÖffentliche Leistungserstellung durch staatliche oder öffentliche Unternehmen
- BRegulierung des Bereiches
- CAuslagerung von Teilaufgaben im privaten Sektor
- DAuslagerung von Teilaufgaben im öffentlichen Sektor
- EÜberantwortung der Leistungserstellung an der Macht
662 Kriterien von Leistungsprozessen?
- ADie strategische Relevanz des Outputs
- BDie Spezifität des Inputs
- CDie strategische Relevanz des Inputs
- DDie Spezifität des Outputs
67Staatlich-politisches Handeln abgestuft in: (4)
- ARegulierung (Spezifität niedrig/ Relevanz hoch → Gesetzliche Normen/Regelungen)
- Bdirekte Leistungserstellung (hoch/hoch → Fachleute im öffentlichen Dienst)
- CAuslagerung (Spezifität hoch/Relevanz niedrig → Kooperationen mit Externen)
- DMarkt (niedrig/niedrig)
- EAuslagerung (Spezifität niedrig/Relevanz hoch → Externe Unternehmen)
- FMarkt (hoch/niedrig)
68Parameter zur Abgrenzung der Kriterien von Leistungsprozessen? (2)
- Azentraler Unterschiede in den Zielhierarchien
- BHandlungsparameter unterscheiden sich nicht diametral
- CHandlungsparameter unterscheiden sich diametral
69Mögliche Determinanten der Entscheidung eines Regulators? (5)
- AGesellschaftliche Argumente
- BEmpirische Fakten
- CTheoretische Fakten
- DÖkonomische Argumente
- EBenchmarking
- FPolitische Argumente
70Kooperationsformen zwischen Staat und Privatwirtschaft? (3)
- ARestriktionsvertrag
- BVerhandlung
- CBeteiligung
- DRegulierungsvertrag
71Erfolgsbedingungen dieser Kooperationsformen zwischen Staat und Privatwirtschaft? (3)
- AKooperationsbereitschaft
- BEnge Zusammenarbeit Staat/Wirtschaft
- Choher Organisations- und Zentralisationsgrad
- DIndividuelle Bedürfnisbefriedigung
72Woraus besteht Public Value nach dem Paper der BBC aus dem Jahr 2004? (4)
- AIndividuelle Bedürfnisbefriedigung
- BLeistungseinfluss des kommerziellen Marktes
- Cindividueller Nutzen
- DGewinn der Bürgerschaft durch kollektive Bereitstellung
- Ekollektiver Nutzen
- AIndividuelle Bedürfnisbefriedigung
73Neue Kooperationsformen zwischen Staat und Privatwirtschaft? (2)
- ANeokorporatistische Kompromisssysteme
- BRegulierungsvertrag
- CKrisenkartelle
74Was meint staatliche Regulierung im engsten Sinn? (2)
- AStaatliche Regulierungsinstitutionen
- BStaatliche Regulierungsnormen
- CStaatliche Regulierungsorganisationen
- AStaatliche Regulierungsinstitutionen
75Merkmale von Institutionen? (4)
- ABeschränkungen
- BOrdnung
- CSchriftlich fixierte Regeln
- DInformelle Regeln
- ETradierte Normen und Werte
76Nenne die Interpretationsmöglichkeiten von Meinungsfreiheit? (2)
- AEthisch-individualistisch (Kommerzielle)
- BEthisch-individualistisch (öffentlich-rechtliche)
- CUtilitaristisch-kollektiv (Kommerzielle)
- DUtilitaristisch-kollektiv (öffentlich-rechtliche)
77Öffentlich-rechtlicher Rundfunk im Markt? (3)
- Aist wichtig
- Bnotorische Staatsnähe
- Cunvereinbar mit der Marktordnung
- Dist überflüssig
78Wozu dient die Bertelsmann-Stiftung? (2)
- AHerstellung günstiges Medienklima
- BInstitutionelle Ko-Regulierung
- CKontaktherstellung zu politischen und gesellschaftlichen Eliten
79Welche Aufgabe hat die Bertelsmann-Stiftung?
- AFörderung der Medienwissenschaft
- BFörderung zeitgemäßer und wirkungsvoller Strukturen und Ordnungen in der
Gesellschaft. - CFörderung der Aus- und Weiterbildung sowie der Systementwicklung
- DErforschung und Entwicklung von politischen Konzepten
- EErforschung und Entwicklung von innovativen Konzepten
- FFörderung der internationalen Zusammenarbeit
- GFörderung gemeinnütziger Maßnahmen in der Arbeitswelt
80Was kritisiert Roegele? (3)
- AWiderstände der Verfassung wirken bedeutend
- BVerfassungsrechtliche Bildungslücken
- CWiderstände der Verfassung wirken unbedeutend
- DEs wird nicht beachtet, dass Massenmedien ihre eigene Publizität mitproduzieren
81Welche Art der Institution ist die Bertelsmann-Stiftung? (3)
- ASekundäre Institution
- BPoltische Institution mit Akteuren
- CPrimäre Institution
- DQuasiautonome Institution
82Warum ist die Trennung von Werbung und Inhalt doppelt signifikant? (2)
- ADie Fähigkeit des Zuschauers Input zu filtern ist eine Voraussetzung für soziale Kommunikation
- BMedienprodukte, die implizieren journalistisch zu sein, sind nur Marktfähig in so einem Rahmen
- CDie Fähigkeit des Zuschauers Input zu filtern ist keine Voraussetzung für soziale Kommunikation
83Wann sind Beihilfen laut EU-Recht zulässig? (Berka-Text) (3)
- AWenn Ausgaben und Einhaltung des Auftrags kontrolliert werden
- BWenn rechtlicher Auftrag präzise festgelegt ist
- CWenn individuelle Bedürfnisse erfüllt werden
- DWenn finanzielle Verhältnisse transparent geregelt
84Inwiefern haben Regierungsparteien Einfluss auf die Unabhängigkeit des ORF? (Berta-Text) (3)
- ARegelungen des journalistischen Inhalts
- BBestellung leitender Organe
- CIntervention in die Programmgestaltung
- Djournalistische Unabhängigkeit
85Was fordert Veblen und was Pascha und Saxer? (Steininger/Hammerer Text) (3)
- AVeblen: Fokus auf historische Strukturphänomene
- BSaxer: evolutorische Wirtschaftstheorie
- CPascha: Reflexion über Theoretisierung von Wandel
- DPascha: Fokus auf historische Strukturphänomene
- ESaxer: Reflexion über Theoretisierung von Wandel
- FVeblen: evolutorische Wirtschaftstheorie
86Welche 2 Phänomene unterscheidet Pascha? (Steininger/Hammerer Text)
- AProzesse sind irreversibel
- BProzesse sind reversibel
- CÖkonomisches Handeln ist in „wider ranging frameworks“ eingebettet
874 Rechtsbereiche im Landespressegesetz in D: (Steininger/Kiefer Text)
- APresseordnungswidrigkeitsrecht
- BHerausstellung der öffentlichen Aufgabe
- CPresseordnungsrecht
- DSchutz- und Abwehrrechte
- EHerausstellung der kollektiven Aufgabe
88Probleme neuer Governance-Systeme: (5)
- Aneue Formen geschlossener Kartelle
- Baußerparlamentarische Entscheidungen vermachten noch stärker
- CUnterwanderung der Entscheidungsdistanz
- Dneue Formen offener Kartelle
- Esozioökonomisches Machtungleichgewicht in Gesellschaft
- FVeränderung des Charakters von Interessensverbänden
89Was verknüpft das Public-Value-Konzept? (2)
- AAnsätze zu meritorischen Gütern
- BDienstleistungsökonomik
- CAnsätze zu öffentlichen Gütern
- AAnsätze zu meritorischen Gütern
90Wirkungen der Medien, die zu beachten sind: (4)
- AVon Gewaltdarstellungen
- BAuf Wahlentscheidungen
- CAuf Schulbildung
- DVon neuen Medien
- EAuf Meinungen
91Arten der Institutionen nach Maletzke: (3)
- Aakademische Forschungseinrichtungen
- Bprivatwirtschaftliche Markt- und Meinungsforschung
- CMedieneigene Forschungseinrichtungen
- DMedizinische Forschungseinrichtungen
92Funktionen der KFOR für die KPOL: (3)
- AVerständnis
- BTaktisches Instrument
- CExekution
- DEntscheidungshilfe
93Bedeutende Autoren der Politikberatung: (6)
- ALompe
- BAlbert
- CRöpke
- DPopper
- EWeisser
- FHabermas
- GSchelsky
94Beratungsmodelle nach Habermas: (3)
- Atechnokratisches
- Bpragmatisches
- Ctheoretisches
- Ddezisionistisches
95Probleme der Zusammenarbeit: (2)
- ABestimmung der Rolle im Beziehungsprozess
- BKlarheit, was Praxisrelevanz bedeutet
- CUnklarheit, was Praxisrelevanz bedeutet
96Differenzen nach dem Weltsichtenkonzept: (4)
- ADifferenzen der Sozialisation
- BDifferenzen in der Realitätswahrnehmung durch verschieden geprägte Sprachen
- CKulturdifferenzen
- DDifferenzen in der Realitätswahrnehmung durch Politik- und Wissenschaftsposition
- EDifferenzen in der Zugänglichkeit von Realitätsfeldern
97Wichtigste Aspekte von Massenmedien nach Puppis: (3)
- AMedienorganisation
- Bindividueller Charakter
- CVerbreitung über Distributionskanäle
- Döffentlicher Charakter
98Wie kann man Medienpolitik noch definieren? (Puppis) (3)
- AMedienpolitik als Regulation
- BMedienpolitik als Entscheidungen
- CMedienpolitik als Bündel politischer Maßnahmen
- DMedienpolitik als Handlungssystem
99Aufgliederung der kollektiven Akteure: (3)
- AInteressensartikulation
- BInteressensevaluierung
- CInteressensaggregation
- DInteressensdurchsetzung
100Inhaltliche Bereiche der Medienpolitik? (5)
- AProgramm- und Informationspolitik
- BInfrastrukturpolitik
- COrdnungspolitik
- DPersonalpolitik
- EMedienorganisationspolitik
- FFinanzierungspolitik
- AProgramm- und Informationspolitik
101Deregulierung kann 3 Veränderungen bedeuten:
- AKonvergenz
- BAufhebung
- CSystematisierung
- DErsetzung
102Vorteile der Selbstregulierung: (4)
- Aflexibel und schnell
- BKostengünstiger
- CFinanzielle Unabhängigkeit
- DMehr Fachwissen
- EUnabhängig von Landesgrenzen
103Gefahren der Selbstregulierung? (3)
- Alediglich Kosmetik
- BDurchsetzung eigennütziger Interessen
- Cfinanzielle Unsicherheit
- Dfehlende demokratische Legitimität
1042 Dimensionen der erwarteten gesellschaftlichen Leistungen?
- ASozial/kulturelle: Informations- und Kontrollfunktion
- BSozial/kulturelle: Identität und Integration der Gesellschaft
- CPolitische: Informations- und Kontrollfunktion
- DPolitische: Identität und Integration der Gesellschaft
1053 Modelle der Medienregulierung?
- APrintmodell
- BCommon-Carrier-Modell
- CRundfunk-Modell
- DMultimediamodell
106Dimensionen der 3 Modelle der Medienregulierung? (4)
- ASendefreiheit
- BKontrolle
- CEmpfangsfreiheit
- DInfrastruktur
- EInhalte
107Rundfunkregulierung befasst sich mit 5 Bereichen:
- AMedienkonzentration
- BInhalte
- CDistribution
- DInfrastruktur
- EÖffentliche Rundfunksender
- FFinanzierung
108Was impliziert eine aktive Öffentlichkeit? (Röpke) (3)
- ARückkoppelung der Meinungen
- BObjektive Information
- CSubjektive Information
- DÖffentliche Diskussion
109Selektionskriterien nach Röpke? (3)
- Atraditionelle Meinungen
- BEinkommen
- CHaltungen
- DGlaubensstandards
110Dissonanzauflösung auf 3 Stufen:
- APräkommunikative Phase - selective exposure
- BKommunikationsphase - selective perception
- CNachkommunikative Phase - selective retention
- DKommunikationsphase - selective retention
- ENachkommunikative Phase - selective perception
1112 Richtungen von innovativem Verhalten:
- AInterne Selektion → Entleerung, Anpassungsjournalismus, Gefälligkeitsproduktion
- BMarkt- oder Bedürfnisnischen
- CEntwicklungsforschung
112Welche Tendenzen bestehen im Wettbewerbsprozess? (3)
- AMedienkonzentration
- BUnterversorgung mit Kollektivgut öffentliche Meinung
- CNeutralisierung und Homogenisierung
- DMedienauflösung
113Wovon hängen die Inhalte ab: (Kreuzbauer/Gratzl/Hiebl - Text) (4)
- AZielsetzung
- BProgrammvermögen
- Cindividuelle Wünsche
- Dpersonelle Kapazitäten
- Etechnische Kapazitäten
114Warum ist Finanzierung für Rundfunkprogramme schwierig? (2)
- AErwartungen
- BGutsspezifik
- CWünsche
115Wann wird Marktversagen diagnostiziert? (Steininger-Text) (5)
- AMonopole
- BTendenz zu ruinösen Wettbewerb
- CInsolvenzen
- DStrukturkrisen
- EÖffentliche Güter
- FExterne Effekte
116Warum ist Medienproduktion und -distribution ein riskanter Geschäftsbereich? (3)
- AGesetz kultureller Produktion, Innovationszwang, Unsicherheit der Nachfrage
- BKostenstruktur von Medien
- CViel Konkurrenz
- DImmaterialität von Medieninhalten
- AGesetz kultureller Produktion, Innovationszwang, Unsicherheit der Nachfrage
117Die Durchsetzung der Zensur erfolgte in 3 Stufen: (Wilke)
- Aweltliche Zensur
- Bkirchliche Aufsicht
- Cstaatliche Aufsicht
- DDurchdringung weltlicher Instanzen
118Was wurde in den Wiener „Zehn Artikeln“ verboten? (4)
- Aöffentliches Reden über Staatsfragen
- Bfreier Import deutschsprachiger Schriften aus dem Ausland
- CAufstehen von Flaggen
- DBildung politischer Gruppen und Parteien
- EKritik über Medieninhalte
119Welche Gesetze kamen in den 1850ern?
- AMeldepflicht
- BVerordnung über Impressumszwang
- CEntrichtung von Pflichtexemplaren
- DKonzessions- und Kautionspflicht
- EBerufung eines verantwortlichen Redakteurs
120Was beseitigte das Reichspressegesetz 1874? (3)
- ABeschränkungen der Pressefreiheit
- BEntrichtung von Pflichtexemplaren
- CKonzessions- und Kautionszwang
- DSonderbesteuerung der Presse
121Welche medienpolitischen Forderungen bestanden nach 1848? (4)
- AAblehnung der Präventivzensur
- BAnwendung der allgemeinen Strafgesetze
- CAbschaffung der Sonderbesteuerung
- DAbschaffung des Zeitungsstempels und der Inseratenbesteuerung
- EKritik an hohen Erträgen der Post → belasten Zeitungspreis
122Unterschiedlichen Entwicklungsstufen der Rundfunkrechts? (3)
- A1964 Rundfunkvolksbegehren: Entpolitisierung wurde ausdrücklich gefordert
- B1974 Rundfunkgesetz: ORF wird als Anstalt öffentlichen Rechts eingesetzt
- C1966 Rundfunkgesetz: erstmals gesetzliche Regelung
- D1974 Rundfunkgesetz: erstmals gesetzliche Regelung
- E1966 Rundfunkgesetz: ORF wird als Anstalt öffentlichen Rechts eingesetzt
Information
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- Fragen der KPOL-Dateien: KPOL FRAGEN UND ANTWORTEN, areyoureadyforkpol und Ultimativer Fragenkatalog zusammengefasst
- Author
- David Pichler
- Language
- Deutsch
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