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Quiz Sozialstruktur Deutschlands im internationalen Vergleich
Questions in this quiz (131)
1Was gehört zur Mikroebene?
- AInstitutionen und Organisationen
- Bgesellschaftliche Subsysteme und ganze Gesellschaften
- Cunmittelbare Beziehungen und soziale Handlungen
2Was gehört zu Handlungsbedingungen in der Sozialstruktur?
- AStatus
- BPositionen
- CRollen
- DAnzahl der Kinder
- ELebenschancen
- FAussehen
- GAlter
3Bei der Modernisierungstheorie nimmt man an, dass...
- Aalle Gesellschaften eine ähnliche Entwicklung durchleben
- Bdie Entwicklung überall etwa zur gleichen Zeit stattfindet
- Cdie Entwicklung zeitversetzt stattfindet
- Dein Fortschritt geschieht
4Zu den verschiedenen Modernisierungen gehören die
- Ageistige/ ideengeschichtliche
- Bpolitisch/ programmatische
- Cgesellschaftliche
- Ddigitale
- Emechanische
- Fdemokratische
5Was gehört zu den Kennzeichen modernen Denkens?
- Aräumliches Denken
- Blinearer Zeitbegriff
- CFortschrittsglaube
- Ddigitale Medien
- EZweck-Rationalität im Handeln
- FIndividualismus
- GSäkularisierung
- HDualistisches Denken
- IElektrizität
6Was sind die Kennzeichen der politischen Modernisierung?
- Anatürliche Gleichheit des Menschen
- BGott über allem
- CRationalität als Grundlage des menschlichen Zusammenlebens
- Dwillkürliche Herrschaft
- Elegitimierte Herrschaft
- FDemokratie
7Welche Merkmale gehören zu modernen Gesellschaften?
- AUniversalisierung von Normen
- Bfunktionale Differenzierung
- Cfortschreitende Arbeitsteilung
- DIntegration von gesellschaftlichen Teilsystemen
- EDemokratisierung
- FIndividualität
- GFestschreibung von Gesetzen
8Welche Merkmale der Modernisierung gehören zur Makroebene?
- AAusgliederung von gesellschaftlichen Teilsystemen aus Familien und Herrschaftsfamilien
- BAusbildung von spezifischen Institutionen (z.B. Elementen einer marktbasierten Wirtschaftsordnung) und spezialisierten Organisationen (z.B. Bildungseinrichtungen)
- CPlanung des Lebens
9Welche Merkmale der Modernisierung gehören zur Mikroebene?
- ASpezialisierung
- BUnterschiedliche Sozialkontakte
- CMobilität
- DHaustierhaltung
- EDemokratie
- FRationalisierung der Lebensführung
- GPlanung des Lebens
10Was gehörte zur Kritik an den Modernisierungstheorien?
- Aüberprüfbare, potenziell falsifizierbar?
- BFixierung auf bestimmten Entwicklungstyp (westliche Gesellschaften)
- Czu komplex
- Deinseitig positiv bewertet
- Eins Alltagsverständnis nicht übertragbar/ im Alltag nicht anwendbar
11Was ist ein Idealtyp nach Max Weber?
- AEin netter Mensch
- BEtwas, das in der Realität vorkommt
- C‚reine', gedankliche Konstruktion eines theoretisch relevanten Zusammenhanges
- DModell, durch Abstraktion bzw. einseitige Steigerung eines oder mehrerer Gesichtspunkte gewonnen
- E(normatives) 'Ideal' im alltagssprachlichen Sinn
12Politische Ereignisse sind i.d.R. kontinuierlicher als gesellschaftliche Strukturen
- ATrue
- BFalse
13Die historische Abgrenzung hängt ab von Betonung bestimmter Dimensionen
- ATrue
- BFalse
14Die zwei zentralen historischen Übergänge sind:
- AÜbergang von der Agrar- zur postindustriellen Gesellschaft
- BÜbergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft
- CÜbergang von der postindustriellen zur Industriegesellschaft
- DÜbergang von der Industrie- zur postindustriellen Gesellschaft
- EÜbergang von der postindustriellen zur modernen Gesellschaft
15Bei der Entwicklung von der Agrar- zur Industriegesellschaft hat sich folgendes verändert:
- Ahöhere Lebenserwartung
- Bzunehmende Minderheitsbildung
- CTrennung von Wohnen und Arbeit
- Dgeringe soziale Mobilität
- Egeringere Lebenserwartung
- Fzunehmende Ungleichheit nach dem Leistungsprinzip
16Bei der Entwicklung von der Industrie- zur postindustriellen Gesellschaft fand folgendes statt:
- ABildungsexpansion im primären Bereich
- BPluralisierung von Lebensformen
- Cgesellschaftliche Alterung
- Dbesonders hohe Geburtenraten
- EVergrößerung des Dienstleistungssektors
17Stimmt es, dass Deutschland nach dem 2. Weltkrieg eine relativ langsame Modernisierung durchlief?
- ATrue
- BFalse
18Welche(s) der folgenden Merkmale hatte Deutschland auch noch nach dem 2. Weltkrieg?
- ARelativ späte Nationalstaatsbildung
- BRelativ späte Industrialisierung
- CRelativ späte Demokratisierung
- Drelativ späte 'Tertiarisierung' (Ausbau des Dienstleistungssektors)
19Was waren Folgen der Sondersituation durch die deutsche Vereinigung in den 1990er Jahren?
- ATransformationsprozess in Ostdeutschland
- B"nachholende Modernisierung": tendenzielle Angleichung in vielen Bereichen der Sozialstruktur bei weiterhin bestehenden Unterschieden
- CVeränderte Entwicklung in Westdeutschland
- DAbnehmende Bedeutung übernationaler Regulierungen
- Egroße Armut in Westdeutschland
- FKrieg
20Zum Entwicklungsprozess der Gesellschaft gehörte...
- Adie soziale Differenzierung
- Bdas Auseinandertreten von Lebensbereichen
- Czunehmende Individualisierung der eigenen Lebensführung
- Dmoderne Technologie
- Ezunehmende Abhängigkeit
- FÄnderung von Psyche/ Verhalten
21Modernisierung ist eine populäre ‚Rahmentheorie‘ der gesellschaftlichen Entwicklung
- ATrue
- BFalse
22Modernisierung ist eine populäre ‚Rahmentheorie‘ der gesellschaftlichen Entwicklung
- ATrue
- BFalse
23Historische Gesellschaftsphasen...
- Asind zunächst idealtypische Konstrukte
- Bdienen zur Beschreibung realer Veränderungen
- Csind kontinuierliche Prozesse
- Dverändern sich nahezu nie
- Elegen i.d.R. besonderes Augenmerk auf einen spezifischen Aspekt
24Was versteht man unter Demografie?
- ABevölkerungswissenschaft
- BBildungswissenschaft
- CMigrationswissenschaft
- DMusikwissenschaft
- EErziehungswissenschaft
25Die Bevölkerungsentwicklung fand in der Gesamtbevölkerung relativ ähnlich statt
- ATrue
- BFalse
26Welche Prozesse sind bezüglich der Bevölkerungsentwicklung wichtig?
- AFertilität
- BMortalität
- CSterbetafeln
- DMigration
- EPeriodeneffekte
- FQuerschnittsdaten
27Bevölkerungsprognosen sind relativ verlässlich möglich.
- ATrue
- BFalse
28Bevölkerungsprognosen sind relativ verlässlich möglich.
- ATrue
- BFalse
29Was bedeutet TFR?
- ATotal Fertility Rate
- BTotal Failure Rate
- CTolerated Fertility Rate
- DTolerated Failure Rate
30Was gibt die TFR an?
- AZusammenfassung der altersspezifischen Geburtenziffern, mit Berücksichtigung der Sterblichkeit
- BZusammenfassung der altersspezifischen Geburtenziffern, ohne Berücksichtigung der Sterblichkeit
- CZusammenfassung der altersspezifischen Sterbeziffern, ohne Berücksichtigung der Sterblichkeit
- DZusammenfassung der altersspezifischen Geburten- und Sterbeziffern
- EZusammenfassung aller altersspezifischen Merkmale
31Welches Alter betrachtet die TFR?
- A0-99 Jahre
- B10-80 Jahre
- C15-49 Jahre
- D18-60 Jahre
- E13-35 Jahre
32Wie steht die Bruttoreproduktionsrate (BRR) zur TFR?
- AEs werden nur Jungs berücksichtigt, die geboren werden, ohne Berücksichtigung der Sterblichkeit
- BEs werden nur Mädchen berücksichtigt, die geboren werden, ohne Berücksichtigung der Sterblichkeit
- CEs werden nur Mädchen berücksichtigt, die das gebärfähige Alter erreicht haben oder wahrscheinlich erreichen werden
- DEs werden nur Männer berücksichtigt, die zeugungsfähig sind
33Was unterscheidet die Nettoreproduktionsrate von BRR und TFR?
- ADie Sterblichkeit wird berücksichtigt
- BEs werden alle Kinder berücksichtigt
- CEs zählen nur Mütter dazu, die zwischen 20 und 35 Jahre alt sind
- DEs wird berücksichtigt, mit welcher Wahrscheinlichkeit die Mütter ein bestimmtes Alter (in dem sie
Kinder bekommen können) überhaupt erreichen - EDie Sterblichkeit wird nicht berücksichtigt
34Was bedeutet es, die altersspezifischen Geburtenziffern im Querschnitt zusammenzufassen?
- AEs werden die Väterkohorten berücksichtigt
- BEs werden die Mütterkohorten berücksichtigt
- CEs wird immer ein bestimmtes Kalenderjahr berücksichtigt
- DEs werden die Zeitpunkte berücksichtigt, an denen die Kinder das 18. Lebensjahr erreicht haben
- EEs werden die Zeitpunkte berücksichtigt, an denen die Kinder gebährfähig sind (15-45 Jahre)
35Welche(n) Nachteil(e) hat/haben zusammengefasste Geburtenziffern im Längsschnitt?
- ADie Kohorte muss das gesamte Altersspektrum 15-45 Jahre durchlaufen haben
- BDie Schätzung ist nur für ältere Jahrgänge empirisch möglich
- CDie Interpretation ist oft problematisch
- DEs werden verschiedene Kohorten zusammengefasst
36Die Anzahl der Geburten und ihre historische Entwicklung ('Babyboom') hängt ab von…
- AKörpergröße der Männer
- Bpersönlichen Schicksalsschlägen
- CGröße der Elterngenerationen
- DKohortenspezifischen Geburtenraten
37Was gibt die rohe Sterberate an?
- AAnzahl der Todesfälle in einer Familie
- BAnzahl der Todesfälle pro Bevölkerungsbestand
- CAnzahl der Geburten in einem Land
- DKindersterblichkeitsquote
- EBestand an Müttern im gebärfähigen Alter
38Von was ist die Rohe Sterberate abhängig?
- AVon der Kindersterblichkeit
- BVon der Altersstruktur einer Familie
- CVon der Altersstruktur einer Bevölkerung
- DVon der Anzahl der Sterbefälle von Müttern im gebärfähigen Alter
39Wenn die (empirische) Lebenserwartung bei Geburt genau 70 Jahre beträgt, dann beträgt die Lebenserwartung im Alter 20…
- Aunter 50 Jahre
- Bgenau 50 Jahre
- Cüber 50 Jahre
40Was sind die Nachteile von Periodensterbetafeln?
- ASterbetafeln beziehen sich ihrer Logik nach eigentlich auf eine einzelne Geburtskohorte
- BDie Lebenserwartung sinkt von Kohorte zu Kohorte -> Überschätzung der Lebenserwartung
- CFür neuere Jahrgänge kann die Lebenserwartung nur geschätzt werden, nicht empirisch bewiesen
- DVerknüpfen Informationen über die altersspezifische Sterblichkeit vieler Geburtsjahrgänge -> reale Lebenserwartung kann sehr unterschiedlich sein
41Welche Merkmale gehören zur Demografie in der vorindustriellen Bevölkerungsweise?
- ANiedrige Geburtenraten, hohe Sterblichkeit
- BHohe Geburtenraten, hohe Sterblichkeit
- CHohe Geburtenraten, niedrige Sterblichkeit
- DNiedrige Geburtenraten, niedrige Sterblichkeit
42Welche Raten sanken beim Demografischen Übergang von der vorindustriellen zur industriegesellschaftlichen Bevölkerungsweise und in welcher Reihenfolge?
- AErst sinken die Geburtenraten, dann auch die Sterberaten
- BBeide bleiben gleich
- CErst sinken die Sterberaten, dann auch die Geburtenraten
- DBeide sinken gleichzeitig
43Was lag zwischen der vorindustriellen und industriegesellschaftlichen Bevölkerungsweise?
- ANichts
- BPhase des langsamen Bevölkerungswachstums
- CPhase des schnellen Bevölkerungswachstums
- DPhase der sinkenden Bevölkerung
44Was sind die Merkmale des zweiten demografischen Übergangs?
- AGeburtenrate dauerhaft unterhalb der Sterberate
- BSterberate dauerhaft unterhalb der Geburtenrate
- Cschrumpfende Bevölkerung
- DSchrumpfen wird durch Zuwanderung ausgeglichen
- Ewenig Zuwanderung
- Fspäte Geburten
- GAbnahme außerehelicher Geburten
- Hunterschiedliche Lebensformen
45Was beschreibt den international gemeinsamen langfristigen Trend bezüglich der sinkenden Fertilität?
- A"Steigender Wert" von Kindern
- BDrastische Senkung der Kindersterblichkeit
- CProbleme der Vereinbarkeit mit Berufskarriere
46Was beschreibt den international gemeinsamen langfristigen Trend bezüglich der sinkenden Mortalität?
- ASteigender Lebensstandard
- BMedizinischer Fortschritt
- CKindersterblichkeit steigt
- DEmotionaler Wert von Kindern
47Beim Modell der stabilen Bevölkerung sind die Fertilitäts- und Mortalitätsraten nicht konstant
- ATrue
- BFalse
48Bei einer stationären Bevölkerung beträgt die Wachstumsrate der Gesamtbevölkerung 0
- ATrue
- BFalse
49Zu den Einwanderungswellen in Deutschland gehören
- AKriegsvertriebene und Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg
- BÜbersiedler aus der BRD
- CGastarbeiter, besonders aus Südeuropa
- DDeutschstämmige Aussiedler
- EAsylbewerber
50Was ist das Wanderungssaldo?
- AAnzahl der Zuwanderungen aus Europa
- BAnzahl der Abwanderungen nach Europa
- CDifferenz von Zu- und Abwanderung
- DAnzahl von Asylanträgen von Gastarbeitern
- EDifferenz von Flüchtlingen und Einheimischen
- FDifferenz von Zuwanderern und Einheimischen
51Was gehört zu den typischen Funktionen der Familie?
- AWirtschaftsgemeinschaft
- BHandel
- C(geteilte) Nutzung von Gütern und Dienstleistungen
- DNatürliche Reproduktion
- ESozialisation
- FLehren eines Musikinstruments
- Gemotionale Unterstützung
52Was ist die Total Nuptiality Rate?
- AZusammengefasste Erstheiratsrate
- BZusammengefasste Zweitheiratsrate
- CAnzahl an unverheirateten Paaren
- DAnzahl an Paaren, die zwei oder mehr Kinder haben
53Wie hat sich das Heiratsalter von der vorindustriellen über die industrielle bis zur postindustriellen Zeit entwickelt?
- Ahoch -> sinkt -> steigt wieder
- Bniedrig -> steigt -> sinkt wieder
- Choch -> steigt weiter -> sinkt
54Was ist mit marriage squeezes gemeint?
- AUngleichgewichte auf dem Heiratsmarkt, da Männer in der ersten Beziehung meist jünger als Frauen
- BUngleichgewichte auf dem Heiratsmarkt, da Männer im Schnitt 2-3 Jahre älter
- CTypischer Altersabstand (Männer > Frauen)
- DAnzahl der Kinder sinkt, die Frauen vereinsamen, da nicht genügend Männer auf dem Heiratsmarkt zur Verfügung stehen
55Migration ist ein demografischer Teilprozess
- ATrue
- BFalse
56Was bedeutet Soziale Homogamie?
- AÄhnlichkeit der Partner nach sozialstrukturellen Merkmalen
- BÄhnlichkeit der Partner nach sozialkulturellen Merkmalen
- CÄhnliche Vorlieben bei Gesellschaftsspielen
- DÄhnlichkeit der Frauen und Männer in einer Gesellschaft
57Was sind die Ursachen für Soziale Homogamie?
- AGleicher Wohnort
- BÄhnliche Präferenzen
- CGelegenheitsstrukturen
- Dsozial selektive Gelegenheiten zum Kennenlernen
- EMusikgeschmack
- FUnterschiedliche Bildungsverteilungen
58Da in Deutschland der Durchschnitt an Kindern pro Frau bei 1,4 liegt, gibt es eine klare Tendenz zur 1-Kind-Familie.
- ATrue
- BFalse
59Der Bildungsbegriff ist sehr vielschichtig. Was kann Bildung alles beinhalten?
- AFormale Qualifikation
- Bgelerntes Wissen
- Cviele Haustiere
- DKultiviertheit
- Eteure Klamotten
60Welche Soziale Bedeutung spielt Bildung auf der Makro-Ebene?
- AIndividuelle Entwicklung
- BGesellschaftliche Voraussetzungen
- CIndividuelle Funktionen und Konsequenzen von Bildung
- DGesellschaftliche Funktionen und Konsequenzen von Bildung
- Efortgeschrittene Arbeitsteilung
61Was ist mit der Sozialisationsfunktion von Bildung gemeint?
- ABereitschaft und die Fähigkeit der Individuen zur späteren Rollenerfüllung sicherstellen
- BBereitschaft zur Verwirklichung der allgemeinen Werte der Gesellschaft
- CBereitschaft zur Erfüllung mehrerer Rollentypen
- DBereitschaft zur Erfüllung eines spezifischen Rollentyps
- EBereitschaft zur Mithilfe bei gemeinnützigen Organisationen
62Was bedeutet im Bildungskontext Selektion bzw. Auslese und Allokation?
- AJobs werden aufgrund von Auswahltests vergeben
- BVerteilung der Arbeitskräfte im gesellschaftlichen System der Arbeitsteilung
- CBildungssystem als Ausdruck der Interessen herrschender Klassen
63Wie werden Positionen heutzutage zugewiesen?
- ADurch Vererbung
- BDurch Abschlüsse, die bestimmte Berechtigungen enthalten
- Cwillkürlich
- Dindividuelle Leistungsbewertung
- EDurch Ausführung von Meritokratie
64Was gehört zur individuellen Bedeutung von Bildung?
- ASich schlauer fühlen
- BInvestition in sich selbst (Humankapital)
- CBildung senkt eigene Produktivität
- DBildung erhöht eigene Produktivität
- EFähigkeit der Anpassung an neue Situationen
- FProduktivität erhöht das individuelle Einkommen
- GProduktivität erhöht das Wohlbefinden des Individuums
- HEs kommen Opportunitätskosten auf das Individuum zu
65Was sind Opportunitätskosten?
- ADie Kosten, die bei einem Berufswechsel anfallen
- BDie Einnahmen, die aufgrund von einem längeren Bildungsweg fehlen und ohne lange Bildung hätten erzielt werden können
- CDie Kosten, die man in seiner Freizeit ausgibt anstatt zu arbeiten
66Welche wichtigen institutionellen Entscheidungsdimensionen gibt es beim formalen Aufbau von Bildungssystemen?
- AGewichtung von allgemeiner, beruflicher und akademischer Bildung
- BEliteuniversitäten
- CPrivate vs. Staatliche Bildungsträger
- DZentralisierung vs. föderalistischer Aufbau
- EHerkunft
67Bezüglich welchen Merkmalen können Bildungsungleichheiten auftreten?
- AGeschlecht
- BKörpergröße
- CSoziale Herkunft
- DMigrationshintergrund
- EHaarfarbe
- FReligion
68Was versteht man unter odds ratios?
- AEin intuitiv interpretierbares statistisches Maß
- BDer Quotient zwischen zwei Gruppen
- CDie Differenz zwischen zwei Gruppen
- DAllgemeines statistisches Maß
69Was ist gemeint, wenn von "primären Effekten" bei der Theorie der Ungleichheit die Rede ist?
- AUnterschiedliche Bildungsentscheidungen
- BUnterschiede in den Voraussetzungen bei Bildungsentscheidungen
- CLeistungsunterschiede, die in der Schule enststehen
- DLeistungsunterschiede, die bereits in der Herkunftsfamilie entstehen
70Was sind "sekundäre Effekte"?
- AUnterschiede trotz gleicher Leistung und Voraussetzungen
- BUnterschiede bei den Voraussetzungen der Bildungsentscheidung
- CUngleichheiten, die während der Beteiligung im Bildungssytem auftreten
- DUngleichheiten, die nach der Beteiligung am Bildungssytem auftreten
71Was sind die drei Grundelemente der Rational-Choice-Modelle zu Bildungsentscheidungen?
- ARationale Akteure, die zwischen Kosten und Nutzen abwägen
- BWillkür
- CExistenz einer hierarchischen, sozialen (beruflichen) Struktur mit bildungsspezifischen Zugängen
- DExistenz einer hierarchischen, sozialen (beruflichen) Struktur ohne bildungsspezifische Zugänge
- EGleiche Erfolgswahrscheinlichkeiten für alle
- FUnterschiedliche Erfolgswahrscheinlichkeiten
72Ungleichheiten ergeben sich aus "inhärenten Persönlichkeitsmerkmalen" der Betroffenen (z.B. prinzipiell geringeres Bildungsinteresse von Eltern aus unteren Schichten)
- ATrue
- BFalse
73Welche Kapitalarten unterschiedet Bourdieu?
- AÖkonomisches Kapital
- BGesellschaftliches Kapital
- CSoziales Kapital
- DKulturelles Kapital
- EAllgemeines Kapital
- FKollektives Kapital
74Welche Merkmale werden laut Bourdieu vom Habitus geprägt?
- AAuftreten
- BGebärden
- CGesundheit
- DKleidung
- ESprache
- FVerhalten im Alltag
- GVerhalten in Extremsituationen
- HWeltsicht
- IAlter
- JGeschmack
75Lehrinhalte und Lehrmethoden, aber auch die geltenden allgemeinen Verhaltensstandards im Bildungssystem orientieren
sich an der Lebenswelt des gehobenen Bürgertums- ATrue
- BFalse
76Was trifft für die Standards des Bildungssystems zu?
- Auniversell
- Bper se vernünftiger
- CAusdruck der Werte der größten Klasse
- DAusdruck der Werte der mächtigen Klassen
- Enicht prinzipiell geeigneter
77Kinder aus gehobenen Verhältnissen erleben einen deutlichen Wechsel der jeweils geltenden kulturellen Verhaltensweisen.
- ATrue
- BFalse
78Was ist mit dem sogenannten "Heimlichen Lehrplan" gemeint?
- AWas in der Schule gelehrt wird, ist für Leute, die dieser Institution nicht angehören, unzugänglich
- BAbsichtliche unterschiedliche Behandlung von Schülern unterschiedlicher Schichten
- CKinder aus unteren Schichten sind deutlich benachteiligt
- DUnbewusste unterschiedliche Behandlung von Schülern unterschiedlicher Schichten
79Was ist ein Arbeitsangebot?
- ADie verfügbaren Arbeitsplätze
- BAnbieter von Arbeitskraft
- CArbeitnehmer
- DLohn für die Arbeit
80Was sind Erwerbspersonen?
- AAlle Personen, die erwerbstätig sind
- BAlle Personen, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, d.h.Erwerbstätige und Erwerbslose
- CNicht erwerbstätige Erwerbspersonen
- DErwerbspersonen/Bevölkerungsbestand
81Was meint die Erwerbstätigenquote?
- AErwerbstätige/Bevölkerungsbestand
- BErwerbstätige/Familie
- CAnzahl der Erwerbstätigen
- DAlle Erwerbspersonen
82Was ist mit dem Beschäftigungsvolumen gemeint?
- ADurchschnittliche Körpermasse aller Erwerbspersonen
- BBeschäftigte x Arbeitszeit
- CErwerbslose x Arbeitszeit
- DBeschäftigte x Jahre
- EPersonenstunden
83Welche Unterscheidungsvariablen gehören zu den Standard-Berufsklassifikationen?
- ABerufsbereich
- BBerufsklasse
- CBerufsarbeit
- DBerufsabschnitt
- EBerufsordnung
- FBerufseintrittsalter
84Gesellschaftliche Modernisierung...
- Afindet in allen Gesellschaften etwa gleichzeitig statt
- Bist ein Prozess, der sich über mehrere Jahrhunderte erstreckt
- Cist ein Konzept, das eine bestimmte Richtung der gesellschaftlichen Entwicklung annimmt
- Dbeginnt gegen Ende des 20. Jahrhunderts
85Wenn in einem Land die Erwerbsquote heute höher ist als früher, dann bedeutet dies notwendigerweise, dass...
- Aeine größere Anzahl von Personen als früher erwerbstätig ist
- Beine kleinere Anzahl von Personen als früher arbeitslos ist
- Ceine größere Anzahl von Personen als früher arbeiten möchte
- Ddie Personen im Schnitt mehr arbeiten als früher
- Enichts von alledem
86Idealtypen in der Soziologie...
- Abeschreiben soziale Vorstellungen des Wünschenswerten
- Bsind detaillierte Abbildungen der empirischen Realität
- Csind modellartige Konstrukte
- Dsind nette Menschen
87Was geht mit dem berufsstrukturellem Wandel einher?
- AAlle Erwerbspersonen verlieren ihren Arbeitsplatz
- BVeränderung des 'notwendigen' Qualifikationsniveaus: „Höherqualifizierung“
- Cneue Qualifikationsanforderungen
- Dneue Leistungsanforderungen
88Wie wirkt sich struktureller Wandel auf der individuellen Ebene aus?
- AVeränderungen auch im individuellen Lebensverlauf ->nötige Weiterbildung/Umschulung (gerade auch von Älteren)
- BVeränderungen auch im individuellen Lebensverlauf ->Verlust des Arbeitsplatzes
- CGar nicht
- DKohorten mit alten Qualifikationen scheiden relativ früh aus dem Arbeitsmarkt aus, Kohorten mit neuen Qualifikationen treten ein
- EKohorten mit neuen Qualifikationen scheiden relativ früh aus dem Arbeitsmarkt aus, Kohorten mit alten Qualifikationen treten ein
89In welchen Bereichen herrschen Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt?
- AZugangschancen
- BZugangsdaten
- CStabilität des Erwerbsverlaufs
- DAbstiegschancen
- EEinkommenschancen
- Fberufliche Positionierung
- GAufstiegschancen
90Der Arbeitsmarkt ist intern differenziert in mehr oder weniger abgrenzbare Teilarbeitsmärkte, in denen unterschiedliche Zugangsbedingungen, Qualifikation, Arbeitsplatzsicherheit etc.
gelten- ATrue
- BFalse
91Was ist in diesem Zusammenhang mit Geschlechtersegregation gemeint?
- Abestimmte Geschlechter sind in bestimmten Arbeitsfeldern
- BPolarisierung von Gruppen in bestimmte Berufsfelder
- CFrauen und Männer leben sich auseinander
- DPrivilegierte Positionsinhaber können sich der Konkurrenz um ihre Stelle entziehen
92Welche unterschiedlichen Gruppen unterscheidet man i.d.R. bezüglich der Arbeitslosigkeit?
- AErwerbslose
- BErwerbstätige
- CArbeit-Habende
- DArbeitslose
- ENichterwerbstätige
- FNichterwerbspersonen
93Arbeitslose sind nicht erwerbstätig, möchten es aber auch nicht sein
- ATrue
- BFalse
94Welche Komponenten gehören zur beobachteten Gesamtarbeitslosigkeit?
- AKonjunkturell bedingte
- BKulturell bedingte
- CSaisonal bedingte
- DStrukturelle
- EFiktionelle
- FGesellschaftliche
- GFriktionelle
95Was bedeutet friktionelle Arbeitslosigkeit?
- Alang anhaltend
- BÜbergangsphase zwischen zwei Jobs
- CÜbergangsphase zwischen Schule und Studium
- Dkurzfristige ökonomische Schwankungen
96Wie ist soziale Ungleichheit definiert?
- AGleichbedeutend mit sozialer Ungerechtigkeit
- Bbesonders relevante Merkmale
- CGrößenrelationen (z.B. besser/ schlechter) sind angebbar
- DEine normative Bewertung
- EAlle möglichen Arten des Andersseins
97Was trifft auf Klassen nach Karl Marx zu?
- ASie sind bestimmt durch die individuelle Leistungsfähigkeit des Einzelnen
- BSie sind bestimmt durch Besitz oder Nicht-Besitz von Produktionsmitteln
- CSie sind bestimmt durch die Höhe des Einkommens
- DGegensätzliche Interessen der Großgruppen
- EÄhnliche Interessen aller Großgruppen
98Was ist laut Theodor Geiger eine soziale Schicht?
- A'Objektiv' definiert durch den Gesundheitszustand
- BBevölkerungsmitglieder, die sich objektiv in ähnlicher Statuslage befinden
- CHauptsächlich definiert durch berufliche Stellung und Verhältnis zu Produktionsmitteln
- DZusätzlich gleiche Lebenserfahrungen und typische subjektive Schichtmentalitäten
- EHeutige Konzepte sozialer Lagen
- FHeute: Komplexe Differenzierungen (horizontal und vertikal)
- GHeute: einfache hierarchische Klassifikation (-> "Ober-/Mittel-/Unterschicht")
99Was sind Eliten in der Soziologie?
- AFunktionseliten
- BCharakterlich besonders gute Menschen
- CMenschen mit hohem Einkommen
- DMenschen mit niedrigem Einkommen
100Was sind die drei Ansätze bei der Bestimmung von Eliten?
- APositionsansatz: Wer nimmt (vom Forscher) definierte Elitepositionen ein?
- BReputationsansatz: Wen zählen die Menschen selbst zur Elite?
- C‚Klassentheoretischer Ansatz‘: Unterste Niveaus der Einkommens-/Bildungsverteilung
- D‚Klassentheoretischer Ansatz‘: Oberste Niveaus der Einkommens-/Vermögensverteilung
101Was besagt die funktionalistische Schichtungstheorie?
- ABestimmte Positionen in der Gesellschaft (unterschiedlich) funktional notwendig
- BHohe Kosten und Leistungen sind erforderlich (besonders bei wichtigen Positionen), deshalb sind besondere Anreize zu setzen
- CHohe Kosten und Leistungen sind erforderlich (besonders bei wichtigen Positionen), deshalb sind diese Stellen sehr beliebt
102Welche Merkmale gehören zum sozio-ökonomischen Status?
- ABildung
- BAlter
- CEinkommen
- DBerufsprestige
- ECharakter
103Nach welchen Zahlen wird bei der neuen OECD-Skala gerechnet?
- AHauptbezieher 1,0 alle im Alter von 14+ 0,7 und alle anderen 0,5
- BHauptbezieher 0,5 alle im Alter von 14+ 0,3 und alle anderen 0,1
- CHauptbezieher 1,0 alle im Alter von 14+ 0,5 und alle anderen 0,3
- DHauptbezieher 1,0 alle im Alter von 14+ 0,3 und alle anderen 0,5
104Was ist mit Lohnspreizung gemeint?
- AVerhältnis des Einkommens innerhalb einer Familie
- BVerhältnis der 'hohen' und 'niedrigen' Stundenlöhne
- CVerhältnis der 'hohen' und 'niedrigen' Bruttomonatslöhne
- DDie Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auf
105Was trifft auf die Vermögensungleichheit zu?
- ASie ist statistisch sehr gut erfasst
- BSie ist deutlich größer als die Einkommensungleichheit
- CSie wird durch direkte Vererbung reproduziert
- DSie muss immer durch individuelle Leistung erwirtschaftet werden
106Was meint die relative Definition von Reichtum und Armut?
- AVerhältnis zum mittleren Einkommen
- BNach EU-Standards: (gewichtetes)Nettohaushaltseinkommen beträgt 60% des mittleren (Median-)Einkommens oder weniger
- Cobere/untere Schwellen
- DMangel an wichtigen Gütern gefährdet
107Was beinhaltet die absolute Definition von Armut?
- AMangel an wichtigen Gütern gefährdet
- BSoziale Teilhabe gefährdet
- CGefährdung der physischen Existenz
- DVerhältnis zum mittleren Einkommen
108Was versteht man unter intra-generationaler sozialer Mobilität?
- AMobilität zwischen den Generationen: Eltern – Kinder
- BMobilität innerhalb des Lebensverlaufs
- CMobilität zwischen den Generationen: Väter – Söhne
- DMobilität innerhalb einer Familie
109Was besagt die liberale Perspektive sozialer Mobilität?
- ASoziale Mobilität unterstützt die Stabilisierung der politischen Ordnung
- BSoziale Mobilität unterbindet die Stabilisierung der politischen Ordnung
- CLegitimiert soziale Klassen- und Statusungleichheiten, insbesondere wenn an Leistung orientiert
- DLegitimiert sozio-ökonomische Mobilität
110Welche Nachteile sieht die kritische klassenorientierte Perspektive sozialer Mobilität?
- ASoziale Mobilität unterbindet die Stabilisierung der politischen Ordnung:
- BSolidarität der oberen Klassen ist geschwächt, da deren Elite in niedrigere Klassen abwandert
- CEs wird die Illusion geschaffen, dass jeder es schaffen kann
- DSolidarität der unteren Klassen ist geschwächt, da deren Elite regelmäßig in höhere Klassen abwandert
111Was sind Vorteile von Mobilitätsanalysen durch -tabellen?
- AEinfache Vergleiche zwischen Familienmitglieder
- BVerschiedene historische Perioden und Länder können verglichen werden
- CEs gibt zusammenfassende statistische Maße und fortgeschrittene statistische Methoden zur Beschreibung von Mobilitätstabellen
- DBerechnung von herkunftsspezifischen Auf- und Abstiegschancen
112Was ist mit relativen Mobilitätschancen gemeint?
- AAnzahl der Auf- und Absteiger (mit möglicher Unterscheidung Struktur-/Zirkulationsmobilität)
- BMobilitätschancen bestimmter Herkunftsgruppen, bestimmte Positionen zu erreichen
- Csoziale Fluidität
- DJeweils Vergleich bestimmter Gruppen
113Was ist mit Strukturmobilität gemeint?
- AMobilität aufgrund von Körperstrukturen
- BMobilität aufgrund von strukturellem Wandel
- CTeil der Mobilität, der auf Veränderungen im Bildungsniveau zurückgeht
- DTeil der Mobilität, der auf Veränderungen im Positionsgefüge zurückgeht
114Welche Aufgaben muss der Sozialstaat erfüllen?
- AKompensation bzw. Korrektiv sozialer Ungleichheiten, insbesondere (arbeits-)marktproduzierter Ungleichheiten
- BJedem Luxusgüter zur Verfügung stellen
- CIndividuelle Risikoabsicherung
- DVersorgung (insbesondere in jungen Jahren)
- EUmverteilung von finanziellen Ressourcen
- FVersorgung (insbesondere im Alter)
- GFörderung bestimmter Personengruppen und Lebenssituationen
115Welche Veränderungen lassen sich im Modernisierungsprozess des Sozialstaats erkennen?
- AUniversalisierung von (Rechts-) Ansprüchen
- BSozialstaatsprinzip im Grundgesetz
- Csehr begrenzt
- DDeutlich weiter als reine Existenzsicherung
- EFreiwillige Leistung
116Welche Rechte impliziert das sog. "Citizenship" (bürgerrechtlicher Status)?
- AGrundrechte
- BEigentumsrechte
- CFreiheit
- DPolitische Rechte: Wahlrecht, Mitwirkung
- ESoziale Rechte: Mindest-Lebensstandard, Bildung, Gesundheit
- FArbeitsplatz
- GAusbildungsstelle
117Welche Möglichkeiten der Absicherung hat man prinzipiell?
- AFamilie / Ehe
- Beigene finanzielle Vorsorge
- CBetriebliche Absicherung
- DInvestition in Aktien
- EStaatliche Transfers
- FBestechung
118Inwiefern ist die historische Entwicklung hin zu einer Solidargemeinschaft verlaufen?
- APrinzip der Risikostreuung
- BPrinzip der kollektiven Risikoübernahme
- CPrinzip der Subsidiarität
- DErwerb von Ansprüchen (Versichungsprinzip)
119Wie wird der Sozialstaat finanziert?
- ADurch private Investoren
- BDurch Beiträge zur gesetzl. Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung
- Ci.d.R. durch gleiche Teile von Arbeitgebern und Arbeitnehmern
- DSteuern
- EGlücksspiele
120Was bedeutet progressive Besteuerung?
- ADer Steuerzahler muss einen Prozentzahl seines Gesamtbruttoeinkommens zahlen
- BDer Steuersatz steigt mit dem Einkommen
- CEs gilt der Grenzsteuersatz -> Durchschnittssteuersatz
- DEs gilt der Grenzsteuersatz -> Steuersatz des jeweils letzten Euro
121Was bedeutet das sogenannte "Ehegattensplitting"?
- AEs gilt der Steuersatz des halbierten Gesamteinkommens der Ehe
- BEs gilt der Steuersatz des Gesamteinkommens der Ehe
- CEs gilt der Steuersatz des halbierten Gesamteinkommens, gemessen an der Anzahl der Kinder
122Wie funktioniert das Umlageverfahren der Sozialversicherung?
- AJeweils aktuell (erwerbs-)aktive Generation finanziert die aktuellen Renten
- Beigene Beiträge werden angespart
- CEs gibt eine dauerhafte "Rentenkasse"
- DGenerationenvertrag
123Was zeichnet das Regime liberaler Wohlfahrtsstaaten aus?
- AHohe Sozialleistungen
- BRelativ geringe De-Kommodifizierung
- CNotwendigkeit von Erwerbstätigkeit bis ins höhere Alter
124Was zeichnet den konservativen/ "korporalistischen" Wohlfahrtsstaat aus?
- AStatusunterschiede bleiben bewusst erhalten
- BUnterstützung von geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung
- CAbsicherung von Familienangehörigen (insbes. Männer) über die Frau
- DBeitragsfinanzierte Sozialleistungen
- EDas körperlich stärkere Mitglied der Familie muss die anderen absichern
125Was sind Merkmale des sozialdemokratischen Wohlfahrtsstaates?
- AOft bedürftnisabhängig
- BOft bedürfnisabhängig
- CErmöglicht hohes Beschäftigungsniveau für Männer und Frauen
- DBeitragsfinanzierte Sozialleistungen
- ESteuerfinanzierte Sozialleistungen
126Was trifft beim Wertewandel generell zu?
- APrägung in der Jugendphase
- BPrägung erst nach Beendigung der Ausbildung
- CHistorischer Trend zum Postmaterialismus in der Nachkriegszeit
- DBetrifft vor allem Kohorteneffekte
127Was sind soziale Milieus?
- AAlle oberen sozialen Schichten
- BUnterteilungen sozialer Klassen
- CGesamtheit der räumlichen, kulturellen und sozialen Bedingungen, die ein Individuum bzw. eine spezifische Gruppe von Individuen prägen
- DUnterteilungen der Gesellschaft nach IQ
128Was versteht man unter "Makromilieus"?
- Ain konkreter, räumliche Konzentration, mit der Möglichkeit persönlicher Kontakte
- Bähnliche Lebenssituation, ohne dass die Mitglieder sich persönlich kennen
- Cbesonders große Gruppen
- Dreligiös geprägte Milieus
129Was sind Lebensstile?
- ATrends
- BArt und Weise, wie die einzelnen ihr Alltagsleben und ihren Lebensverlauf organisieren
- CGesamtzusammenhang der Verhaltensweisen, Interaktionen, Meinungen, Wissensbestände und bewertenden Einstellungen von Menschen
- DDie persönliche Lebensweise von Individuen
- Eobjektive sozialstrukturelle Merkmale
130Wie sind Sinus-Milieus aufgeteilt?
- ANach sozialer Positionierung und Grundorientierung
- BNach Alter und Einkommen
- CNach Geschlecht und sozialer Positionieren
- DBildung/ Beruf/ Einkommen und Spannungsbogen von "traditionell" bis "postmodern"
131Was sind laut Schulze Merkmale der Erlebnisgesellschaft?
- ATypische Freizeitaktivitäten und 'alltagsästhetische Schemata' bestimmter Personengruppen
- Blokale und thematische 'Szenen'
- CEine herrschende Klasse
- DKonkurrenz/bewusste Abgrenzung
- EAlter und Bildung spielen keine Rolle
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- zur Klausurvorbereitung
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- cro_ts
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- Deutsch
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