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03403 - Entwicklungspsychologische Grundlage

Misses Käfer 50 questions

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Questions in this quiz (50)

  1. 1Welche der folgenden Aussagen ist zutreffend?
    1. ADie Psychologie ist eine Erfahrungswissenschaft.
    2. BDie Psychologie ist eine empirische Wissenschaft.
    3. CEntwicklungspsychologische Theorien sind nicht frei von impliziten Menschenbildannahmen.
    4. DDie Psychologie ist keine normative Wissenschaft.
    5. EEntwicklungspsychologie bedient sich nicht geisteswissenschaftlicher Methoden.
    6. FDie Entwicklungspsychologie bedient sich im Gegensatz zu anderen psychologischen Teildisziplinen vorwiegend geisteswissenschaftlicher Methoden.
    7. GDie Psychologie ist eine Erfahrungswissenschaft, weil die Erfahrungen praktisch arbeitender Psychologen und Psychologinnen in die Theorienbildung einfließen.
    8. HDie Psychologie ist eine normative Wissenschaft.
  2. 2Welche Aussage ist falsch?
    1. APsychologische Forschung ist in erster Linie idiographisch orientiert.
    2. BBeschäftigt sich nicht mit psychopatologischen Phänomenen.
    3. CPhantasie und Spiel im Erwachsenenalter sind gut erforscht.
    4. DDie Entwicklungspsychologie war in ihren Anfängen eher eine "Kinderpsychologie".
    5. EPsychologische Forschung ist in erster Linie nicht idiographisch orientiert.
    6. FDas Querschnittdesign ist nicht dazu geeignet, Entwicklung zu erfassen.
    7. GIn Querschnittuntersuchungen werden intraindividuelle Veränderungen in der Zeit nicht erfasst.
    8. HDas Längsschnittdesign ist im Gegensatz zum Querschnittdesign methodisch gesehen der Königsweg der Entwicklungspsychologie.
    9. IVon Individuen auf aggregierten (gemittelten) Daten zu schließen, ist nach Valsiner ein zentraler Fehler der Psychologie.
    10. JVon aggregierten (gemittelten) Daten auf Individuen zu schließen, ist nach Valsiner ein zentraler Fehler der Psychologie.
  3. 3Welche der folgenden Aussagen ist falsch?
    1. AMit der Querschnittmethode wird intraindividuelle Veränderung erfasst.
    2. BEntwicklung muss immer als qualitativer Veränderungsprozess im Sinne von Stufen oder Stadien betrachtet werden.
    3. CAus der Perspektive eines "modernen" Entwicklungsbegriffs wird Entwicklung als zielgerichteter und irreversibler Prozess betrachtet.
    4. DEntwicklungspsychologie beschäftigt sich nicht mit psychopathologischen Phänomenen.
    5. EEntwicklungspsychologische Theorien sind frei von impliziten Menschenbildannahmen.
    6. FEntwicklung kann als quantitativer Veränderungsprozess betrachtet werden.
    7. GDie Entwicklungspsychologie beschreibt und erklärt 1. intraindividuelle Veränderung über die Zeit hinweg und 2. interindividuelle Unterschiede in intraindividueller Veränderung.
    8. HAus der Perspektive eines "traditionellen" Entwicklungsbegriff wird Entwicklung als zielgerichtet und irreversibler Prozess betrachtet.
    9. IEntwicklung kann als qualitativer Veränderungsprozess im Sinne von Stufen oder Stadien betrachtet werden.
    10. JEntwicklungspsychologische Theorien sind nicht frei von impliziten Menschenbildannahmen.
  4. 4Ein psychologisches Konstrukt ist ...
    1. Azum Beispiel: Aggression, Emotion, Identität, Intelligenz oder Ärger usw.
    2. Bkann in Abhängigkeit von seiner jeweiligen theoretischen Einbettung auf unterschiedliche Weise definiert werden.
    3. Cmuss zu seiner empirischen Erfoschung operationalisiert werden..
    4. Dkann unterschiedlich operationalisiert werden.
    5. Eist unter einer operationalen Definition exakt das, was mit einem Messverfahren gemessen wird (Beispiel: Intelligenz ist das, was der Intelligenztest XYZ misst).
    6. Fgibt eine genaue Verfahrensweise an, wie ein bestimmtes Phänomen empirisch erfasst werden kann.
    7. Gist ein Begriff, der ausschließlich in konstruktivistischen Theorien eine Rolle spielt.
    8. Hist ein zentraler Begriff, vor allem in konstruktivistischen Theorien.
    9. Iist ein zentraler Begriff, vor allem in soziogenetischen Theorien.
    10. Jist eine Bezeichnung für ein Alltagskonzept.
  5. 5"Display rules" sind ...
    1. ARegeln zur Kontrolle des nonverbalen, spezifisch mimischen Verhaltens.
    2. BRegeln zur Kontrolle von Gefühlen.
    3. CRegeln der sprachbasierten Kommunikation.
    4. DRegeln zur Optimierung der Selbstdarstellung
    5. ERegeln, die bei der sogenannten Lachtherapie maßgeblich sind.
    6. FRegeln zur Erhöhung der Gedächtnisleistung.
    7. GRegeln zur Erhöhung der Wahrnehmungleistung.
    8. Hsind Regeln zur Steuerung der Aufmerksamkeitsspanne.
  6. 6(1) Die Frage nach der "ökologischen Validität"
    1. Arichtet sich auf das Ausmaß, in dem die von der Versuchspersonen einer Untersuchung erlebte Umwelt die Eigenschaften hat, die der Forscher/die Forscherin voraussetzt.
    2. Bwurde von Bronfenbrenner als Kritik an Laboruntersuchungen aufgeworfen.
    3. Cstellt sich außerhalb kontextualistischer Entwicklungstheorien selten.
    4. Dpsychologischer Forschung wird insgesamt eher selten berücksichtigt.
    5. Estellt sich außerhalb von Laboruntersuchungen selten.
    6. Fstellt sich in Längsschnittuntersuchungen deutlicher als in Querschnittuntersuchungen.
    7. Gstellt sich ausschließlich in Laboruntersuchungen/-forschung.
    8. Hstellt sich nur in experimentellen Untersuchungen.
    9. Igeht auf Mary Ainsworth zurück.
    10. Jstellt sich ausschließlich bei der Erörterung der Praxis- und Anwendungsrelevanz psychologischer Forschung.
  7. 7(2) Die Frage nach der "ökologischen Validität"
    1. Arichtet sich auf das Ausmaß, in dem die von der Versuchspersonen einer Untersuchung erlebte Umwelt die Eigenschaften hat, die der Forscher/die Forscherin voraussetzt.
    2. Bwurde von Bronfenbrenner als Kritik an Laboruntersuchungen aufgeworfen.
    3. Cstellt sich außerhalb kontextualistischer Entwicklungstheorien selten.
    4. Dpsychologogischer Forschung wird insgesamt eher selten berücksichtigt.
    5. Estellt sich außerhalb von Laboruntersuchungen selten.
    6. Fwird in der entwicklungspsycholgogischen Forschung weitgehend berücksichtigt.
    7. Gist identisch mit der Frage nach Konstruktvalidität/Kriteriumsvalidität.
    8. HWird in der psychologischer Forschung insgesamt eher selten berücksichtigt.
    9. Igeht auf Mary Ainsworth zurück.
    10. Jstellt sich in Querschnittuntersuchungen deutlicher als in Längsschnittuntersuchungen.
  8. 8In soziogenetischen Ansätzen
    1. Awird die Genese der Psyche im Sozialen postuliert.
    2. Bwird unter anderem diskutiert, wie durch die Internalisierung der Handlungen anderer das "Selbst" entsteht.
    3. Cwird in Frage gestellt, dass der Mensch ein aktiver Produzent seiner eigenen Entwicklung ist.
    4. Dwird der Niederschlag sozialer Erfahrungen auf die Vereberung untersucht.
    5. Eherrscht ein sozial-deterministisches Menschenbild vor.
    6. Fwerden soziale als auch genetische Faktoren zur Erklärung von Entwicklung herangezogen.
    7. Gwird gezeigt, dass und auf welche Weise die Genetik einen Einfluss auf das Sozialverhalten hat.
  9. 9Wer vertritt einen soziogenetischen Ansatz?
    1. AMaed
    2. BBowlby
    3. CSimmel
    4. DVygotsky
    5. EWilliam Stern
    6. FPiaget
  10. 10Das Kultivationsprinzip
    1. Aberuht auf Simmel.
    2. Btrennt zwischen Konsum und Kultivation.
    3. Cfragt danach, wie die dingliche, räumliche und soziale Welt zur Konstruktion des "Selbst" beiträgt.
    4. Dbezieht vor allem die Rolle der materiellen Welt (Dinge, Objekte etc.) für das "Selbst" mit ein.
    5. Elässt sich heranziehen um zu erklären, warum manche Menschen einen Wohnungseinbruch als Verletzung des eigenen "Selbst" empfinden.
    6. Fist ein wichtiges Prinzip der "kulturpsychologischen" Forschung (vs. kulturvergleichende Forschung).
    7. GSimmel unterscheidet zwischen objektiver und subjektiver Kultur.
    8. Hlässt sich heranziehen, um zu erklären, wie "persönliche Objekte" zu einem Teil des eigenen "Selbst" werden können.
    9. Iberuht auf Georg Herbert Mead.
    10. Jwurde von Lev Vogotsky begründet.

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Psychologie Quiz on 03403 - Entwicklungspsychologische Grundlage, created by Misses Käfer on 15/02/2017.
Language
Deutsch
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