Flashcards
3.4.2 Computersysteme II, Seitenwechselverfahren
Cards in this deck (20)
- 1Was kennzeichnet das Seitenwechselverfahren zur virtuellen Speicherverwaltung?Der Speicher wird in Seiten
fester Größe eingeteilt,
die an festen Positionen im Speicher platziert werden. - 2In welche drei Teilfelder lässt sich die virtuelle Adresse zur Adressumsetzung (beim Paging )einteilen ?zwei Index-Felder
und
ein Offset-Feld - 3Ausgehend von einem 32-Bit-Adressraum mit 4kB großen und jeweiks an der 4kB Grenze ausgerichteten Seiten, wieviele Bit betragen die beiden Indizes der virtuellen Adresse?Jeweils 10 Bit
- 4Was wird über den ersten Index der virtuellen Adresse beim Paging indxiert?Der jeweilige Eintrag im Seitentabellenverzeichnis
(STV) - 5Mit welchen Bits der virtuellen Adresse wird der jeweilige Eintrag im Seitentabellenverzeichnis (STV) spezifiziert?Mit den Bits 31-22
- 6Wo ist die Basisadresse des Seitentabellenverzeichnisses hinterlegt?Die oberen 20 Bits sind in einem extra Register gespeichert:
dem "STVR" und die unteren 12 Bits:
sind immer auf 0 gesetzt - 7Wofür steht "STVR"?Seiten-
tabellen-
verzeichnis-
register - 8Wo kann bei einer Seitengröße von 4kB das Seitentabellenverzeichnis überall im Speicher abgelegt werden?theoretisch an jeder beliebigen
4-kB-Grenze im Speicher - 9Wie lang sind die Einträge im STV bei einem 32Bit x86-System?4 Byte, bzw. 32 Bit
- 10Welche Informationen enthält ein Eintrag im STV?1.) Zugriffs- und Verwaltungsinformationen
2.) 20 Bit-Basisadresse eines Seitenverzeichnisses(SV) - 11Wie groß sind STV und SV bei einer Seitengröße von 4kBAuch 4kB, da diese ebenfalls selbst Seiten darstellen
- 12Wie erhält man aus einem Eintrag im STV den gesuchten Eintrag im SV?Durch abermalige Konkatenation der Basisadresse (des Seitenverzeichnisses) mit dem zweiten 10-Bit-Index (Bits 12 bis 21) der virtuellen Adresse sowie zwei 0 Bits
- 13Wie ist ein Eintrag im Seitenverzeichnis (SV) aufgebaut?Dieser ist analog zum STV-Eintrag aufgebaut und enthält insbesondere die oberen 20 Bit der Basisadresse der gesuchten Seite
- 14Wie erhält man aus einem Eintrag im SV die physikalische Adresse des gesuchten Bytes (bzw. das Anfangs-Byte des gesuchten Wort)?Durch die Konkatenation mit dem 12 Bit breiten Offset
(Bits 0 bis 11 der virtuellen Adresse) - 15Wie berechnet sich der adressierbare Speicher bei einer Seitengröße von 4kB (und einem 32-Bit-System)?1024 \((2^10\)) Einträge des STV können auf 1024 SVs verweisen, die ihrerseits wiederum auf jeweils 1024 Seiten je 4 kB Größe zeigen können:
1024 · 1024 · 4kB = 4 GB - 16Was versteht man unter der "internen Fragmentierung"?Dass beim Seitenwechselverfahren in der Regel die letzte Seite eines Prozesses nicht zu 100% genutzt wird. Dadurch entstehen "Lücken" im Hauptspeicher
- 17Wie kann beim Paging ebenfalls der Hintergrundspeicher (Swap) genutzt werden?Indem einzelne nicht benötigte Seiten auf den Swap ausgelagert werden
- 18Wieviele Speicherzugriffe wären beim Paging ohne Translation-Lookaside-Buffer (TLB) theoretisch nötig, um ein Speicherwort zu selektieren?3,
aufgrund der doppelten Indirektion
(STV --> SV --> Seite/Wort) - 19Was ist der TLB (Translation-Lookaside-Buffer) bzw. wozu dient dieser?Ein vollassoziativer Cache
zur Beschleunigung der Speicherzugriffe beim Seitenwechselverfahren - 20Was dient beim TLB als Tag und was ist der Inhalt einer Cache-Zeile?Als Tag dienen die oberen 20 Bit der virtuellen Adresse, als Inhalt werden die oberen 20 Bit der physikalischen Adresse hinterlegt.
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- Informatik (Computersysteme II) Flashcards on 3.4.2 Computersysteme II, Seitenwechselverfahren, created by David Bratschke on 15/02/2018.
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- David Bratschke
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