Flashcards
Mikroökonomie: Die Theorie des Angebots
Cards in this deck (43)
- 1Was versteht man unter einer Produktionsfunktion?Abhängigkeit der produzierten Menge eines Gutes von den Einsatzmengen der Produktionsfaktoren
O = f ( v1 ; v2 ) - 2Prämissen für Produktionsfunktion-einfache Produktion
-> unabhängig Prozesse
-> Ein-Produkt- Unternehmen
-> Produktionsfaktoren beliebig teilbar
- einstufige Profuktion
-homo oeconomicus - 3Isoquante FaktorvariationMit welcher Faktorkombination kann ich gegebenes Produktionsergebnis erreichen
- 4Partielle FaktorabweichungEin Faktor bleibt konstant der andere variiert, welches Produktionsergebnis lässt sich damit ereichen?
- 5Proportionale FaktorvariationWelches Produktionsergebnis kann ich errreichen, wenn ich beide Faktoren im gleichen Verhältnis verändere?
- 6Sind bei proportionaler Faktorvariation auch nichtlineare Skalenerträge möglich?Ja, wenn r > 1 oder r < 1
Lineare Skalenerträge wenn
r=1 - 7Was bedeutet es wenn ein Produktionsfunktion homogen ist?Homogen: r ist bestimmbar d.h. es lässt sich eine Aussage über die Veränderung der Faktorvariierung treffen
- 8Ertragsgesetz mit BeispielMit jeder zusätzlichen Faktoreinheit nimmt der Ertrag aber der Grenzertrag wird immer geringer bis zu einem gewissen Punkt.
Bsp: Düngen auf Feldern -> zunächst steigt Ertrag stark an -> irgendwann: Überdüngung und Ertrag geht zurück weil zb. Boden beschädigt ist - 9Cobb-Douglas Funktion mit BeispielGrenzertrag wird immer kleiner aber nie null!
Bsp: Bäckerei mit Bäckern und Öfen -> mehr Öfen werden gekauft aber gleiche Anzahl von Bäckern -> Output steigt zuerst stark an aber dann immer weniger - 10Leontief- FunktionFaktoren sind streng komplementär und müssen daher in einem konstanten Einsatzverhältnis eingesetzt werden
Bsp: Tischplatte und 4 Tischbeine - 11MinimalkostenkombinationProduktionsziel mit möglichst geringen Kosten erreichen
- 12MaximalkostenkombinationMit gegebenen Kosten den maximalen Output erzielen
- 13IsoquanteProduktionsertragskurve, auf der der Output bei jeder Faktorkombination gleich ist
- 14Isokostenliniedrückt aus welche Faktormenge das Unternehmen mit bestimmten Budget kaufen kann
=maximale Faktoreinsatzkombination - 15Wie können Isoquanten verlaufen?vgl. Indifferenzkurven
- 16Minimalkostenkombination und ökonomisches Prinzipvgl. Minimalprinzip
bestimmte Menge, zu möglichst geringen Kosten
-> Verschiebung der Isokostenlinie - 17Maximalertragskombination und ökonomische Prinzipvgl. Maximalprinzip
größtmögliche Menge mit gegebenen Kosten produzieren
-> Verschiebung der Isoquante - 18Beziehung zwischen Grenzproduktivität eines Faktors undVerwendung einer zusätzlichen Faktoreinheit nur sinnvoll, wenn zusätzliche Produktivitätssteigerung gleich groß ist wie Kostensatz
- 19Zusammenhang zu EntlohnungsfragenWeiterer Arbeiter ist nur dann sinnvoll, die Produktivitätssteigerung durch ihn mindestens gleich hoch ist, wie die Bezahlung für die Arbeitskraft
- 20Ermittlung der Minimalkostenkombination bei komplementären Produktionsfaktoren?Eckpunkt von Isoquante und Isokostenlinie
- 21Output- Faktor- KurveVerbindungslinie aller Minimalkostenkombinationen, die sich durch eine Outputänderung ergeben
- 22Preis-Faktor-KurveVerbindungslinie aller Minimalkostenkombinationen, die sich durch Preisänderung eines Gutes ergeben
- 23Vergleich Konsum- und ProduktionsanalyseNutzenfunktion = Produktionsfunktion
Indifferenzkurve = Isoqante
GRS = GRTS
Budgetlinie = Isokostenlinie
Konsumsumme = Kostensumme
Haushaltsgleichgewicht = Minimalkostenkomination - 24Unterscheidung Opportunitätskosten und monätere Kosten?Opportunitätdskosten sind fiktive Kosten
Monetäre Kosten sind dagegen Kosten , die tatsächlich entstehen ( Money costs) - 25Wie gelangt man von der Produktionsfunktion zu der Kostenfunktion?Kostenfunktion ist die Umkehrfunktion der Produktionfunktion
-> Spiegelung an der Winkelhalbierenden - 26GesamtkostenVariable + fixe Kosten
- 27Variable KostenKosten, die von der Produktionsmenge abhängig sind
- 28Fixe KostenKosten, die nicht von der Produktionsmenge abhängen, fallen so oder so an
- 29StückkostenKosten pro Mengeneinheit
Kosten : Stückzahl - 30durchschnittliche variable KostenVariable Kosten pro Mengeneinheit
Variable Kosten : Stückzahl - 31durchschnittlich fixe KostenFixe Kosten pro Mengeneinheit
Fixe Kosten : Stückzahl - 32GrenzkostenKosten, die entstehen wenn ich eine Mengeneinheit zusätzlich produziere
K´ - 33Warum schneidet die Grenzkostenkurve die Stückkostenkurve im Betriebsoptimum?Grenzkosten = Stückkosten
-> geringstmögliche Stückkosten
Vor dem Betriebsoptimum sind die Grenzkosten kleiner als die Stückkosten -> Stückkosten können noch sinken
Nach dem Betriebsoptimum sind die Grenzkosten größer als die Stückkosten -> die Stückkosten werden noch größer - 34Generelle GewinnmaximierungsbedingungR´ = K´
Grenzerlös = Grenzkosten - 35Spezielle GewinnmaximierungsbedingungK´ = p
Grenzkosten = Preis - 36Sind Betriebsoptimum und Gewinnmaximum immer identisch?Nein normalerweise nicht
Gewinnmaximum bedeutet nicht unbedingt geringste Stückkosten
- vor Gewinnmaximum sind K´< p -> Gewinn steigt weiter an
-nach Gewinnmaximum sind K´ > p
-> Kosten höher als Einnahmen - 37Warum ist die Grenzkostenkurve die Angebotskurve?Verbindung aller Schnittpunkte der Grenzkostenkurve mit den Preisgeraden
-steigende Preise -> mehr angebotene Menge
-sinkende Preise -> Rückgang der angebotenen Menge
Angebotskurve beginnt beim Betriebsoptimum, da sonst davor die DTK > Preis
Angebotskurve endet bei der Kapazitätsgrenze - 38Verlauf der Angebotskurve auf Grundlage der Stückkostenkalkulation und mit Erzielung eines best. Mindestgewinn?-Angebotskurve verläuft ab Betriebsoptimum parallel zur Stückkostenkurve
-der Abstand der Kurven ist der Gewinnaufschlag - 39Kritik an der Theorie des Angebots- realitätstreuer als Theorie der Nachfrage, da messbare Größen
- Prämissen stark vereinfacht
-nicht realitätsnah - 40Principal-Agent-TheorieUntersucht Wirtschaftsbeziehungen zwischen Geschäftspartner ( Agent ) und dem anderen ( Principal )
-> Informationsasymmetrie zwischen den beiden führt zu Ineffizienz und Missverständinissen
-> Marktversagen - 41Principal- Agent- Theorie TransaktionskostenansatzBei Transaktionen und Handel fallen oft zusätzliche Kosten an
mithilfe Transaktionskostensatz lässt sich die Existenz und die Effizienz untersuchen - 42Bedeutung Transaktionskostenansatz bei Outsourcing-EntscheidungenOutsourcing wenn Transaktionskosten geringer sind als eigene Produktionskosten
- 43Lösungsansätze für Principal-Agent-Theorie-Informationssymmetrie aufheben
- Vertrauen schaffen um Marktversagen zu verhindern
- Anreize wie Bonus schaffen
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- Mikroökonomie Flashcards on Mikroökonomie: Die Theorie des Angebots, created by emma Matzmann on 22/06/2018.
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- emma Matzmann
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