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Flashcards

Marktstruktur Kontrollfragen

Mi pu German 66 cards

Marktstruktur Kontrollfragen

Cards in this deck (66)

  1. 1Nennen Sie konkrete Unternehmensziele!• richtige Produkte
    • In richtiger Qualität
    • Zur richtigen Zeit
    • Am richtigen Ort
    • Zum richtigen Preis
    • Für meine Kunden(Zielgruppe)
  2. 2Was ist Marketing?Marketing ist die Ausrichtung des Unternehmens am Markt. (alle zukunftsgerichtete Bemühungen des Unternehmens)
  3. 3In welche zwei Teile kann das Marketing aufgeteilt werden?In das operative und das strategische Marketing.
  4. 4Wie ist der Aufbau eines Produktionsunternehmen?Wie ist der Aufbau eines Produktionsunternehmen?
  5. 5Definieren Sie strategisches Marketing?Strategisches Marketing ist
    ▪der zentrale, marktorientierte Teil des übergreifenden Strategischen Managements
    ▪die langfristig orientierte, gesamthafte Marketingkonzeption eines Unternehmens
  6. 6Was legt die Marketingstrategie beispielsweise fest?▪ Marketingziele/Unternehmensziele ▪Zielmarkt, -segment
    ▪Zielgruppe Kunden
    ▪ Differenzierungsmerkmale
  7. 7Welche Werkzeuge gibt es im strategischen Marketing?▪strategische Markforschung: Marktentwicklungen, Wettbewerbsanalysen
    ▪ Marktsegmentierung
    ▪ Marktpositionierungsmodelle ▪ SWOT-Analysen
    ▪Internes Unternehmensumfeld
  8. 8Zeichnen / stellen sie sich eine Wettbewerbsmatrix vor, für einen Markt mit vielen Mitbewerbern/Kunden und für wenige Mitbewerber/Kunden.Zeichnen / stellen sie sich eine Wettbewerbsmatrix vor, für einen Markt mit vielen Mitbewerbern/Kunden und für wenige Mitbewerber/Kunden.
  9. 9Wie schaut Marketing als Managementprozess aus?Wie schaut Marketing als Managementprozess aus?
  10. 10Finden Sie typische Beispiele für Waren (Produkte) und Dienstleistungen.Produkte -> Fernseher, Auto etc
    Dienstleistung -> Reparatur des Autos, Haarschnitt
  11. 11Erarbeiten Sie die grundsätzlichen Unterschiede von Waren und Dienstleistungen (aus der Perspektive des Unternehmens)!Waren müssen zB bestellt, transportiert und gelagert werden -> Kosten für U
    Waren müssen nicht gleich konsumiert werden.
    DL -> immateriell, wird im Zeitpunkt der Entstehung konsumiert -> keine Lagerung möglich.
  12. 12Finden Sie typische Beispiele für B2B, B2C und B2A.B2A -> Business to Administration Öffentliche Gebietskörperschaften - Gemeinden, Land, Bunde
    B2B -> Business to Business -> andere Unternehmen
    B2C -> Business to Costumer -> Ware oder DL geht direkt an den Endkunden.
  13. 13Erarbeiten Sie die grundsätzliche Besonderheiten für ein Unternehmen, welches nur in B2B tätig ist!-Unternehmen spart Zeit und Geld -> keine eigenen Filialen notwendig
    - B2B Markt kleiner als B2C Markt.
    - Gut geplante Strategie + gute Branchenkenntnisse / Know how / Vorwissen sind wichtig.
  14. 14Erarbeiten Sie die grundsätzliche Besonderheiten für ein Unternehmen, welches nur in B2B tätig ist!- Größerer & diversifizierter Markt als B2B
    - Spezialisierung möglich -> Nische
    - großer Kundenstamm kann aber auch Problem sein, wenn ein U seine Zielgruppe nicht ausreichen kennt oder definiert.
    - Gute Werbe- Marketingstrategie benötigt, um eigene Zielgruppe zu erreichen.
  15. 15Auf welche Unterschiede kann ein Unternehmen wert legen, je nachdem ob es im B2B oder B2C Bereich tätig ist? 1/2-B2B -> Fachjargon wird verwendet
    -B2B-> Rationalität als Entscheidungsfaktor
    -B2C-> Emotionen spielen wichtigere Rolle
    -Marketing muss angepasst sein -> ausführlich in B2B, kurz und eingehend bei B2C
  16. 16Auf welche Unterschiede kann ein Unternehmen wert legen, je nachdem ob es im B2B oder B2C Bereich tätig ist? 2/2- B2B Beziehungen sind enger und öfter langfristig
    -B2C Beziehung oft schwer aufzubauen, Kunde hat keine Beziehung zu U
    -B2B-Marketing-Prozess benötigt mehr Zeit und Ressourcen als B2C.
  17. 17Was sind die typischen 4 P`s des Marketing-Mix?▪ Product -> Produktpolitik
    ▪ Price -> Preispolitik
    ▪ Promotion -> Kommunikationspolitik
    ▪ Place -> Distributions- bzw. Vertriebspolitik
  18. 18Welche weiteren P`s können dem Marketing-Mix hinzugefügt werden?▪ People -> Personalpolitik
    ▪ Processes -> Prozessmanagement
    ▪ Physical Facilities -> Ausstattung der Lokalitäten
    ▪ Packaging -> Verpackung
    ▪ Politics -> Interessenvertretung in der Politik
    ▪ Public Voice -> Multiplikatoren in der Öffentlichkeit/Internet
    ▪ Product Positioning -> Positionierung im Sinne von Marketing
  19. 19Welche Unterpunkte fallen ihnen zu den 4 P`s des Marketing-Mix ein?Welche Unterpunkte fallen ihnen zu den 4 P`s des Marketing-Mix ein?
  20. 20Nach welchen Maßstäben kann Marktführerschaft definiert werden?-Marktführer in einem bestimmten Kunden-/Produktsegment
    - MF in einem Marktsegment
    - MF qualitativ
    - MF quantitativ
    -
  21. 21Nennen Sie strategische Begründungen/Vorteile eines Marktführers!▪ Bekanntheit, guter Name
    ▪ Ansatz für Geschäftsbeziehungen „groß zu groß“
    ▪ geringeres Risiko (Stichwort Double Jeopardy)
    ▪ höhere Margen
    ▪ Orientierungsmaßstab für Kunden, Partner & Wettbewerb
    ▪ kann Markt definieren
    ▪ kann Markteintrittsbarrieren aufbauen
  22. 22Nennen Sie Beispiele unterschiedlicher Marktformen.-Käufermarkt -> Käufer verfügt über mehr Macht ((Fernseher, Autos)
    -Verkäufermarkt -> Verkäufer hat mehr Macht (Wohnungsmarkt)
    -Heute vermehrt Käufermärkte -> gutes Marketing notwendig.
    ▪ Monopol: 1 Anbieter/Nachfrager
    ▪ Oligopol: wenige große Anbieter am Markt
    ▪ Polypol: viele Anbieter für viele Nachfrager am Markt
  23. 23Abschnitt: MarktvolumenAbschnitt: Marktvolumen
  24. 24Definieren Sie Marktpotenzial!Gibt die Menge oder Werte
    an, die ein Markt unter Berücksichtigung der Kaufkraft und unter optimalen Voraussetzungen aufnehmen kann.
    Die maximal nachgefragte Menge eine Produktes auf einem Markt.
  25. 25Definieren Sie Marktvolumen!Gibt die Menge oder Werte,
    die tatsächlich durch alle Mitbewerber in
    einem Markt abgesetzt wurden.
    Die tatsächlich produzierte Menge eine Produktes durch alle Produzenten.
  26. 26Nennen Sie die zwei Formeln für das Marktvolumen eines bestimmten Marktes!1. Marktvolumen = Absatzmenge oder Absatzmenge x Preis
    2. Marktvolumen = Produzierte Menge + Importe + Exporte
  27. 27Was gibt die Marktsättigung an und wie kann jene berechnet werden?Sättigungsgrad (Marktausschöpfungsgrad): gibt an, welcher Anteil am
    Markt aktuell bedient wird (in %).
    Marktsättigung in % = Marktvolumen/Marktpotenzial x 100
  28. 28Was gibt der Marktanteil eines Marktteilnehmers an?Marktanteil: Gibt an, welchen Anteil ein Anbieter am Marktvolumen hat
    (in %).
    Marktanteil in %: Volumen des Anbieters/Marktvolumen x 100
  29. 29Allgemeine Abbildung zu Marktvolumen, -potenzial, -anteil. Einfach umdrehenAllgemeine Abbildung zu Marktvolumen, -potenzial, -anteil. Einfach umdrehen
  30. 30Was wissen Sie über den Marktlebenzyklus?• Märkte haben – wie Produkte einen Lebenszyklus
    • Diese unterliegen keiner Gesetzmäßigkeit
    ▪ die bekannte Darstellung des Markt-/Produktlebenszyklus ist ein
    idealtypisches Modell
    ▪ zeitliche Ablauf kann extrem stark variieren
    ▪ die Phasenabgrenzungen sind nicht immer eindeutig
  31. 31Wie schaut das idealtypische Modell eines Markt-/Produktlebenszyklus aus?Wie schaut das idealtypische Modell eines Markt-/Produktlebenszyklus aus?
  32. 32Welche Phasen des Marktlebenszyklus gibt es?Phasen
    • Einführungsphase
    • Wachstumsphase
    • Reifephase
    • Sättigungsphase
    • Degenerationsphase
  33. 33Was wissen sie über die Einführungsphase?Marktpioniere haben einen Startvorteil und können diesen in der
    Startphase oftmals zur Marktführerschaft nutzen!
  34. 34Welche Vorteile hat die Einführungsphase?höhere Marktpräsenz
    • legt Produktmerkmale fest, d.h.
    „definiert“ den Markt
    • geistiges Eigentum
    • Erfahrung und Skaleneffekte ggn
    als Marktfolger
    • höhere unternehmerische
    Überlebenschance
    • Kundenloyalität
  35. 35Welche Nachteile hat die Einführungsphase?• hohes Risiko
    • hoher Forschungs-
    /Entwicklungsaufwand
    • hoher Aufwand für den Markteintritt
  36. 36Was ist charakteristisch für die Wachstumsphase?• schnelles Wachstum managen
    • Wachstum im bestehenden Markt, neue Märkte oder auch
    Produktvarianten
    • Qualitätsverbesserungen
    • Preisstabilität oder Preisdegression zur Erreichung neuer Zielgruppen
    • Markteintritt von Mitbewerbern
  37. 37Was wissen Sie zur Reifephase?• Übergang von der Wachstumsphase zur Sättigungsphase
    • Wachstum verlangsamt sich
    • Mitbewerb verschärft sich
  38. 38Wie kann man die Sättigungsphase beschreiben?• Überkapazitäten führen zu Preisverfall
    • Anbieter ziehen sich vom Markt zurück
    • Nur optimale Prozesse garantieren Gewinne
  39. 39Was ist typisch für die Degenerationsphase?• Marktvolumen sinkt
    • Überkapazitäten werden abgebaut
    • Anbieter ziehen sich vom Markt zurück
    • Nur optimale Prozesse garantieren Gewinne
  40. 40Marktforschungsergebnisse müssen belastbare Aussagen liefern, welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?▪ Reliabilität: Zuverlässigkeit der Daten bei Wiederholung der Untersuchungen
    ▪ Validität: Gültigkeit für die jeweilige Aufgabenstellung
    ▪ Objektivität: Verfahren müssen personenunabhängige Ergebnisse
    liefern
    ▪ Nutzen muss Kosten rechtfertigen
  41. 41Durch welche Methoden können Marktvolumen berechnet werden?Durch Primärmethoden und Sekundärmethoden!
  42. 42Was für Primärmethoden kennen Sie zur Ermittlung des Marktvolumens?▪ Durchführung einer individuellen Marktstudie für die aktuelle
    Fragestellung
    ▪ direkte Messmethoden (z.B. Web Analytics)
    ▪ amtliche Statistiken (z.B. Zulassungsstatistik)
  43. 43Welche Sekundärmethoden sind Ihnen zur Ermittlung des Marktvolumens bekannt?• Sekundärmethoden: Analyse vorhandener Daten, wie z.B.
    ▪ Marktstudien (Standardstudien, Individualstudien zu ähnlichen
    Themen)
    ▪ eigene Recherchen und Berechnungen
    ▪ öffentliche oder amtliche Statistiken (z.B. Statistik Austria, EUSTAT,
    DESTAT)
  44. 44Wie kann das BIP definiert werden?Gesamtwert aller Güter (Waren und Dienstleistungen), die in einer
    bestimmten Periode1
    innerhalb der Landesgrenzen (Inlandsprinzip!) als
    Endprodukte2 hergestellt wurden.
    • Maß für die Wirtschaftsleistungen eines Landes
  45. 45Wie kann man das BIP verschiedener Länder vergleichbar machen?Internationaler Vergleich oftmals BIP/Kopf: relative Wirtschaftsleistung –
    oftmals auch verwendet für relativen Wohlstands der Bevölkerung eines
    Landes.
    Formel: BIP/Einwohneranzahl
  46. 46Definieren Sie das reale BIP, was ist der Unterschied zum nominalen BIP?Beim realen BIP werden (im Gegensatz zum nominalen) äußere
    Faktoren (Inflation, Preisindex) berücksichtigt
  47. 47Welche Arten zur Berechnung des BIPs kennen Sie?Das BIP kann entweder von der Entstehungsseite oder der Einkommensseite berechnet werden.
  48. 48Wie kann das BIP von der Entstehungsseite aus berechnet werden?Summieren aller Umsätze abzüglich der Vorleistungen wie Material! (keine Löhne abziehen!)
  49. 49Wie wird das BIP von der Einkommensseite her berechnet?Es werden alle Einkommen eines Landes zusammengezählt, dazu gehören zB Löhne und ausgeschüttete Gewinne.
  50. 50Was ist das Bruttonationaleinkommen?BIP orientiert sich an Landesgrenzen, wohingegen beim BNE die Leistungen von Staatsbürgern im In- und Ausland summiert werden (Inländerprinzip)
  51. 51Nennen Sie die Formel für das BNE!Bruttoinlandsprodukt
    - an die übrige Welt gezahlte Einkommen
    + aus der übrigen Welt erhaltene Einkommen
    =Bruttonationaleinkommen
  52. 52In welche Sektoren kann eine Volkswirtschaft unterteilt werden?▪ Primärsektor („Urproduktion“): land- und forstwirtschaftliche
    Produktion inkl. Fischerei, Gewinnung von Bodenschätzen2
    ▪ Sekundärsektor („Industrieller Sektor“): industrielle Produktion inkl.
    Bau
    ▪ Tertiärsektor („Dienstleistungssektor“): Dienstleistungen, Handel
  53. 53VorhersagemethodenVorhersagemethoden
  54. 54Welche Vorhersagemethoden kennen Sie?• Quantitative Methoden
    • Qualitative Methoden
    Gehören zu den intrinsische Methoden!
  55. 55Beschreiben Sie Quantitative Methoden!• Basieren auf bestehende Daten und Fakten
    • Gehen von der Annahme aus, dass man von der Informationen der
    Vergangenheit auf die Zukunft schließen kann
  56. 56Welche mathematischen Modelle gibt es bei den Quantitativen Methoden und wo finden jene Anwendung?▪ gleitender Mittelwert
    ▪ exponentielle Glättung
    ▪ etc.
    • Anwendung:
    ▪ Planung bestehender Produkte
  57. 57Was wissen Sie zu Qualitative Methoden?Basieren auf Intuition und Expertenmeinungen ->
    • Einbringen von Einschätzungen z.B. bezüglich
    ▪ Globale Trends
    ▪ Wirtschaftskrise
    ▪ Stufe des Marktlebenszyklus
  58. 58Wo finden qualitative Methoden Anwendung in der Praxis?• Anwendung:
    ▪ Planung neuer Produkte
    ▪ Anpassung von Planungen etablierter Produkte
  59. 59Was wissen Sie zu Extrinsische Vorhersagemethoden?• Basieren auf externen Daten, z.B. direkte Abhängigkeit
    ▪ von anderen Produkten
    ▪ von Indikatoren
  60. 60Analyse von ZeitreihenAnalyse von Zeitreihen
  61. 61Basis: Zeitstabilitätshypothese -> was wissen Sie dazu?▪ es existiert eine Gesetzmäßigkeit bei den Vergangenheitswerten
    ▪ diese Gesetzmäßigkeit muss für die Zukunft gleich bleiben
  62. 62Zeitreihen unterliegen verschiedenen Einflussfaktoren, welche kennen Sie?▪ Evolutionäre Einflussgruppen (Trend)
    ▪ zyklischen Einflussgruppen
    ▪ zufälligen Einflussgruppen
  63. 63Evolutionäre Einflussgruppen (Trend) Wie können langfristige Entwicklungen unterschieden werden?▪ Richtung (steigend, sinkend, gleich bleibend)
    ▪ Form (1., 2., … Grades, logarithmisch, logistisch, etc.)
  64. 64Welche zyklischen Einflussgruppen kennen Sie?• periodisch wiederkehrende Schwankungen, z.B.
    ▪ Konjunkturschwankungen
    ▪ Saisonschwankungen, z.B. Jahreszeiten, Sitten und Gebräuche
    ▪ ereignisabhängige Schwankungen, z.B. Sportereignisse
  65. 65Was für zufällig Einflussfaktoren sind Ihnen bekannt?• Einmalige und „zufällige“ Einflussgruppen
    ▪ Gesetzl. Rahmenbedingungen, Austauschprämien
    ▪ Kriege, Naturkatastrophen, revolutionäre Entdeckungen, Streiks etc.
    ▪ nicht fassbare Ereignisse
  66. 66—

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Flashcards on Marktstruktur Kontrollfragen, created by Mi pu on 13/01/2019.
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