Flashcards
Lernfeld 1
Cards in this deck (25)
- 1Prozess professionelles pädagogisches Handeln1. Wissen und Verstehen
2. Analyse und Bewertung
3. Planung und Konzeption
4. Durchführung
5. Evaluation und Reflexion - 2professionelles pädagogisches Handeln- Prozess
- von einem realistischen Bild des Kindes ausgehend
- erziehen, bilden und betreuen
- planvoll und zielgerichtet
- Kinder zu eigenverantwortlichen, selbstbestimmten, gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten werden lassen
- zu selbständigen, leistungsfähigen Menschen erziehen - 3Persönlichkeitskompetenz- grundlegende Eignung für die Arbeit mit Menschen
- Selbstvertrauen
- Zuverlässigkeit
- Verantwortungsbewusstsein und Pflichtbewusstsein
- Aufmerksamkeit
- Kritikfähigkeit
- Selbständigkeit
= Selbstkompetenz
- bezieht sich auf die Entwicklung der individuellen Persönlichkeit und durchdachter Wertvorstellungen - 4Sozialkompetenz- sich in einem sozialen Gefüge zurechtfinden
- ist notwendig um Beziehungen zu anderen Menschen zu gestalten
- Entwicklung sozialer Verantwortung und Solidarität
- Teamfähigkeit
- Fähigkeit Zuzuhören
- Kooperationsfähigkeit
- Kommunikationsfähigkeit
- Kontaktbereitschaft - 5Methodenkompetenz- Methodenvielfalt
- Planungskompetenz
- Organisationskompetenz
- Kreativitätsfördernde Arbeitsformen
- Problemlösestrategien
- Gesprächstechniken
- Techniken zur Informationsbeschaffung, -verarbeitung, -auswertung
- angewandt im Alltag pädagogischen Handelns, Planungen und Dokumentationen
-Fertigkeiten - 6Fachkompetenzen- Wissen
- Vernetzen von Theorie und Praxis
- Begründung pädagogischen Handelns
- Entwicklung eines eigenen Standpunktes
- E: individuelle Betreuung von Kleinkindern/Säuglingen
- E: Durchführung von gesundheitsfördernden Maßnahmen
- E: Haushaltsführung/Kochen
- Fähigkeiten Aufgaben zielgerichtet, sachgerecht und selbständig zu lösen und deren Ergebnis zu beurteilen - 7berufliche Handlungskompetenzen- Fach-, Methoden-. Persönlichkeits- und Sozialkompetenzen
- Fähigkeit und Bereitschaft in beruflichen Zusammenhängen fachgerecht, selbstreflektiert und gesellschaftlich verantwortlich zu handeln
- stetige Weiterentwicklung nötig - 8BerufswahlmotiveWiedergutmachung
Abgrenzung
Selbstverwirklichung
Vorbereitung auf eigene Familie
Aktivität
Gefühlsbetonte Tätigkeit
Abwesenheit von Stress
Leben mit Kindern
persönliche Motive und biografische Erfahrungen - 9Querschnittsaufgaben- 7 Stück:
Sprachliche Bildung (2011)
Wertvorstellungen (2011)
Prävention (2011)
Inklusion (2011)
Partizipation (2011)
Nachhaltigkeit (später)
Förderung der Medienkompetenz (später)
- fester Bestandteil Aufgabenspektrum Erzieher
- müssen konsequent in pädagogischen Prozessen mitgedacht, geplant und umgesetzt werden
- KMK kompetenzorientiertes Qualifikationsprofil für Ausbildung Erzieher an FS/FA
- in Zukunft mehr?!/Gewichtung?! - 10sprachliche Bildung- soziale, geistige und emotionale Entwicklungen sind an sprachliche Kompetenz gekoppelt
- Bildungssprachliche Fähigkeiten als Zugangsmöglichkeit zu Bildung, Mitgestaltung und Teilhabe an Gesellschaft
- Mehrsprachigkeit = Ausdruck von Vielfalt mit großem Potential für sprachlich-kognitive Kompetenz
- E als Vorbild und Mittler
- E: kontinuierliche Begleitung und Unterstützung der sprachlichen Entwicklung mit dem Ziel weitreichende, sprachliche Kompetenz zu vermitteln, die befähigt sich angemessen und facettenreich auszudrücken und den vielfältigen Verstehensanforderungen gerecht zu werden - 11Wertevermittlung- In pluralistischer Gesellschaft ist Wertevielfalt = Herausforderung und Chance
- E sind sich bewusst welche Werte (= in Gesellschaft geltende und erstrebenswerte Grundsätze) und Normen ( = konkrete Bestimmungen/ ungeschriebene Vereinbarungen) Gesellschaft bestimmen
- E begleiten junge Menschen bei Entwicklung persönlicher Werthaltungen
- E nehmen Zielgruppe als Subjekte ihres eigenen Werdens ernst
- Würde des Menschen/Grundgesetz
- E reflektieren eigene, ggf verinnerlichte, Werte, Leben sie vor und vermitteln sie
- Kinder entwickeln ihre eigene Wertehaltung/Vorstellung in der Interaktion/Auseinandersetzung mit sich selbst, der Welt und ihren Bezugspersonen - 12Prävention- Konsequente sozialpädagogische Ressourcenorientierung für Bewältigung von Lebens- und Entwicklungsphasen/belastende Situationen und Übergängen (Resilienz)
- E Schutz des Kindeswohl (körperlich, seelisch, sexuelle Gewalt)
- Zielgruppe soll Selbstwirksamkeit erlangen/Vertrauen in eigene Fähigkeiten
- E helfen Zielgruppe sich zu orientieren wo sie in ihrer Entwicklung stehen und was sie erreichen wollen
- E erkunden individuelle und sozialen Ressourcen und machen sie nutzbar
- E steuern Vereinbarkeit der individuellen Ziele mit vorgegebenen gesellschaftlichen Anforderungen unter Berücksichtigung individueller Bedürfnis- und Lernausgangslage - 13Inklusion- gesellschaftlicher Anspruch, Gesellschaft muss Leistungen erbringen um Diskriminierung aller Menschen auf allen Ebenen abzubauen
- Ziel: Heterogenität als Selbstverständlichkeit und Chance und CHANCENGERECHTE Entwicklung
- Diversität = Ausgangspunkt pädagogischer Planung
-Inklusion verlangt nach gleichberechtigter und selbstverständlicher Teilhabe von Menschen mit und ohne besondere Herausforderungen und nach Beteiligung aller Menschen unabhängig ihrer Herkunft/Sprache/Behinderung/Sexualität
- Toronto - 14Toronto1. ethnokulturelle Gerechtigkeit und Antirassissmus
2. Geschlechtergerechtigkeit und Ausschluss von Sexismus
3. Diversität sozialer Lebensformen zulassen und Verhinderung von Diskriminierung sexueller Orientierung
4. Sozio-ökumenische Chancengerechtigkeit erweitern
5. Chancengerechtigkeit von Menschen mit Behinderung - 15Partizipation- dem Entwicklungsstand entsprechende Beteiligung von Heranwachsenden an allen sie betreffenden Entscheidungen
- grundlegende Bedeutung für zukünftige demokratische, gesellschaftliche Teilhabe
-kindzentriertes Denken und Handeln
- hineinwachsen in demokratische Strukturen und Prozesse
-Zugang zu sozialen Gruppen ermöglichen
Mitwirkung/Mitbestimmung an Gestaltung- und Entscheidungsprozessen - 16Förderung der Medienkompetenz- Medialisierung = stärkster gesellschaftlicher Veränderungsprozess in Lebenswelt mit großem Potenzial
- E ständige Anpassung eigener MK
- Medien nutzen im alltäglichen, beruflichen und persönlichen Kontext
- Medien (neue und traditionelle) und ihre Inhalte den eigenen Zielen und Bedürfnissen entsprechend zu nutzen
- Medienkunde, Medienkritik, Mediennutzung, Mediengestaltung - 17MedienkundeWissen über Medien (traditionelle und neue)
- 18Medienkritikanalytische Erfassung
kritische Reflexion
ethische Bewertung - 19Mediennutzungrezeptive und
interaktive Nutzung - 20Mediengestaltunginnovative Veränderung
kreative Gestaltung - 21Nachhaltigkeit- Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) hat Ziel: Eröffnung von Bildungschancen für alle Menschen um Werte und Wissen/Verhaltensweisen und Lebensstile anzueignen, die für eine lebenswerte Zukunft und positive gesellschaftliche Veränderung erforderlich sind
- ermöglicht kontinuierlichen Prozess zur lokalen und globale Entwicklung
- Ziel: Förderung von Verantwortung/ Sensibilisieren für die Welt von Morgen
- Zielgruppe in Lage zu versetzen Entscheidungen für Zukunft treffen und abschätzen zu können, wie sich eigens Handeln auf künftige Generationen/Weltregionen auswirkt
- in mittelbarer und unmittelbarer Umgebung vermittelt
- "Was kann ich (Kind) tun, um Welt von Morgen ein Stück besser zu machen" - 22Männer im Beruf- wenige
- Fröbel
- Förderung Bundes/Landesebene, Quereinsteiger
- Generalverdacht
- Rollenmodell
- männliche Bezugsperson - 23Geschichte des BerufesGouvernante
Kleinkinderbewahranstalten
Fröbel 1840 Kindergarten/Kindergärtnerinnenseminar
Reformpädagogik
NS-Zeit
BRD/DDR (1.KMK1967)
nach der Wende - 24Berufsfelder Erzieher- Familienunterstützende Institutionen:
Tageseinrichtungen (KiGa, Hort, OGS, Krippe), Freizeiteinrichtungen (Spielmobil, Ferienfreizeit) und sonstige Einrichtungen (Behindertenwerkstätten)
- Familienersetzende Institutionen: kurzfristige und langfristige (Wohngruppen, Kinder-und Jugendheime, Internate, Kinderdörfer) - 25Ausbildung Erzieher- 3 Jahre
- Fachschulen/Fachakademien
- Bildungsgrundsätze/Rahmenbedingungen
- 1. KMK 1967 Vereinheitlichung der Länder
- länderspezifische Überarbeitung
- Anpassung an gesellschaftlichen Wandel
- Gesetze (Kinder- und Jugendhilfegesetz, Jugendschutzgesetz, Grundrechte)