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Flashcards

Allgemeines Projektmanagement

Adrin Kazemi Informatik German 147 cards

Allgemeines Projektmanagement

Cards in this deck (147)

  1. 1Was ist ein Projekt?- einmalig
    -zeitlich, sachlich, räumlich begrenzt
    - zielgerichtet
    - i.d.R. mit knappen Ressourcen
  2. 2Projektmanagement - DefinitionDie Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisationen, -techniken und -mitteln für die Initialisierung, Definition, Planung, Steuerung und Abschluss von Projekten.
  3. 3Projektarten1) Investitionsprojekte
    2) Forschungs- und Entwicklungsprojekte
    3) Organisationsprojekte
  4. 4Institutionelles PMWER ist für Ausführung der Managementaufgaben zuständig?
  5. 5Funktionales PMWIE und WOMIT werden die Managementaufgaben umgesetzt? (Instrumentelle Umsetzung)
  6. 6PM-Phasen5-Phasen:
    1) Initialisierung
    2) Definition
    3) Planung
    4) Steuerung
    5) Abschluss
    X-Phasen: (firmen- und/oder branchenabhängig)
  7. 7PM-Phasen SKIZZEPM-Phasen SKIZZE
  8. 8PM-Prozess: InitialisierungsphasePM-Prozess: Initialisierungsphase
  9. 9DefinitionsphaseDefinitionsphase
  10. 10PlanungsphasePlanungsphase
  11. 11SteuerungsphaseSteuerungsphase
  12. 12AbschlussphaseAbschlussphase
  13. 13PM-Erfolg: Magisches DreieckPM-Erfolg: Magisches Dreieck
  14. 14PM-Erfolg- beginnt bereits bei der Projektauswahl
    - wichtig: richtige Projekte auswählen sowie Prioritäten setzen
    - unnötige Projekte vermeiden, wichtige Projekte nicht übersehen!
  15. 15Was ist Projekterfolg? - DefinitionErfüllung der vertraglich vereinbarten Leistungen in angeforderter Qualität und Quantität sowie die Einhaltung des finanziellen und terminlichen Rahmens unter Berücksichtigung der genehmigten Nachträge (Claims). Zusätzlich müssen die Stakeholder des Projekts mit der Umsetzung un den Ergebnissen zufrieden sein und das Projekt als positiv und erfolgreich beurteilen.
  16. 16Was ist PM-Erfolg?Ist der effektive und effiziente Einsatz von Methoden und Instrumenten des PMs zur Steigerung des wirtschaftlichen Erfolgs und der Zufriedenheit der Stakeholder einzelner Projekte, des Projektportfolios insgesamt sowie projektübergreifend der Erfolg der Organisation.
  17. 17Projektumfeldfaktoren1) Sachfaktoren:
    - natürliches Umfeld
    - technisches Umfeld
    - ökonomisches Umfeld
    - rechtlich-politisches Umfeld
    2) Sozialfaktoren:
    - Soziokulturelles Umfeld
  18. 18Projektumfeldfaktoren Beispiele Intern/ExternProjektumfeldfaktoren Beispiele Intern/Extern
  19. 19Projektumfeldanalyse-> Projektumfeldfaktoren sind zu spezifizieren und zu beschreiben
    - Bedeutung des Faktors ist zu klären
    - Schnittstelle zw. Projektumfeldfaktor & Projekt ist zu klären
    -> Zielsetzung: Infoaustausch bzw. Kopplung von Projekt und Projektumfeld mittels Infos
  20. 20Stakeholder- interessierte Parteien, Interessengruppen
    - "Gruppen, die berechtigtes Interesse an Projekt bzw. Projektergebnis haben."
    - sind über den gesamten Projektlebenszyklus involviert.
    - häufig Nutzer oder Betroffene des Projektgegenstandes
  21. 21Stakeholder-Gruppen- Kunden
    - Mitarbeiter
    - Projektauftraggeber
    - Lieferanten/Subauftragnehmer
    - Wettbewerber
    - Gesellschaft
  22. 22Stufen des Stakeholdermanagements1) Identifikation
    2) Information & Analyse
    3) Aktionsplanung
    4) Monitoring
  23. 23Stufen des Stakeholdermanagements: 1) IdentifikationErmittlung und Strukturierung der Stakeholder, z.B. in Form eines Workshops.
    Fragen:
    - Welche Personen sind als potenzielle Stakeholder des Projekts zu berücksichtigen?
    - Sind die Personen/-gruppen intern oder extern?
    - Üben sie direkten oder indirekten Einfluss auf das Projekt aus?
  24. 24Stufen des Stakeholdermanagements: 2) Information & Analyse- Einschätzung der Stakeholder/-gruppe
    - Einstellung zum Projekt, Macht/Einfluss auf das Projekt, Betroffenheit/Konfliktwahrscheinlichkeit
    - Informationsquellen: Internet, Kunden, Zulieferer, öffentliche Treffen, persönliche Gespräche, persönliches Netzwerk, usw.
  25. 25Stufen des Stakeholdermanagements: 3) Aktionsplanung- aus identifizierten Stakeholdern und Ergebnissen der Analyse werden Maßnahmen entwickelt
    - Informationstaktik:
    • partizipativ (beteiligt an den Entscheidungen)
    • diskursiv (von Zeit zu Zeit einbezogen, informiert)
    • repressiv (auf Abstand halten, keine Information)
  26. 26Stufen des Stakeholdermanagements: 4) Monitoring- Permanente Beachtung der Stakeholder im Projektverlauf
    - Projekte und Projektstakeholder befinden sich in einem dynamischen Umfeld
    - Wandel von Macht- und Interessenlagen im Zeitverlauf
    - Interviews, Analyse offizieller Dokumente, usw.
  27. 27Beispiel eines StakeholderportfoliosBeispiel eines Stakeholderportfolios
  28. 28Stakeholder-Maßnahmen-MatrixStakeholder-Maßnahmen-Matrix
  29. 29Macht-/Interessenslagen im ProjektverlaufMacht-/Interessenslagen im Projektverlauf
  30. 30Magisches Dreieck der Projektziele1) Leistung
    2) Termine
    3) Kosten
    + Einsatzmittel = "Magisches Viereck"
    + Zufriedenheit = "Magisches Fünfeck"
  31. 31SMART - Definition1) S = Spezifisch: einfach und verständlich, nicht allgemein, sondern konkret
    2) M = Messbar: operationalisiert
    3) A = Akzeptabel: erreichbar und sozial ausführbar
    4) R = Realistisch: sachlich erreichbar und bedeutsam
    5) T = Terminiert: zeitlich planbar
  32. 32Projektzielfunktionen- Kontrollfunktion
    - Orientierungsfunktion
    - Verbindungsfunktion
    - Koordinationsfunktion
    - Selektionsfunktion
  33. 33Vorgehens- und Ergebnisziele1) Ergebnisziele: erwartete Ergebnisse werden definiert und geprüft
    = Ziele, die ein Ergebnis des Projektes verdeutlichen.
    2) Vorgehensziele: Vorgehensweise im Projektverlauf
    = Ziele, die an den Fortschritt des Projekts geknüpft sind.
  34. 34Vorgehens- und Ergebnisziele SKIZZEVorgehens- und Ergebnisziele SKIZZE
  35. 35Risiken und Chancen - Begriffsbestimmung- Risiken sind mögliche, ungeplante Ereignisse oder Situationen mit negativen Auswirkungen auf das Projekt
    - Gegenteil von Risiken: Chancen
    - Chancen sind Situationen, die jemandem etwas ermöglichen
  36. 36Risiken- und Chancenmanagement- ist fortlaufender Prozess während aller Phasen im Projektlebenszyklus (Projektstart bis Projektabschluss)
    - gewonnene Erfahrungen stellen einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des betrachteten Projektes selbst und für zukünftige Projekte dar
    - Erfahrungen helfen, Risiken und Chancen besser einzuschätzen
  37. 37Workflow im RisikomanagementWorkflow im Risikomanagement
  38. 38Projektrisiken: MindmapProjektrisiken: Mindmap
  39. 39RisikotabelleHier bitte Tabelle einfügen
  40. 40Determinanten des Risikopotenzials- Wahrscheinlichkeit, mit der das Risiko eintritt
    - Tragweite, wenn es eintritt (z.B. Schadenhöhe)
    Abbildungsmöglichkeit in einem Risikoportfolio:
    1) vor Maßnahmendurchführung
    2) nach Maßnahmendurchführung
  41. 41RisikoportfolioRisikoportfolio
  42. 42Überarbeitung RisikoportfolioÜberarbeitung Risikoportfolio
  43. 43Umgang mit RisikenUmgang mit Risiken
  44. 44Qualität - DefinitionGesamtheit von Merkmalen eines Produktes oder einer Dienstleistung bezüglich ihrer Eignung, festgelegte und vorausgesetzte Erfordernisse zu erfüllen.
  45. 45Qualitätskreis von Deming "PDCA-Zyklus"Qualitätskreis von Deming "PDCA-Zyklus"
  46. 46Projekt Excellence Modell 1/2Projekt Excellence Modell 1/2
  47. 47Projekt Excellence Modell 2/2Projekt Excellence Modell 2/2
  48. 48Deutscher PM Award- durch GPM im Rahmen des jährlichen Deutschen PM-Forums in Nürnberg vergeben
    - für bestes PM und das beste Projekt
  49. 49Qualität des ProjektteamsEs muss sichergestellt werden, dass Teammitglieder:
    - für ihre Tätigkeiten entsprechend qualifiziert sind
    - entsprechend ihrer Fertigkeiten eingesetzt werden
    - sich jeweils ihrer Rolle und Verantwortung bewusst sind
    - Zugriff auf die notwendige Infrastruktur haben
    - durch ihre Tätigkeiten keinen gesundheitlichen Schaden nehmen
    - Zufriedenheit der Teammitglieder sollte fortlaufend überprüft und mit entsprechenden Managementmaßnahmen sichergestellt werden
  50. 50Projektaudit & PM-Audit - DefinitionenProjektaudit: Projektanalyse, Überprüfung des Projekts auf Ergebnisse, Risiken oder Schwachstellen
    PM-Audit: Audit, das sich auf das PM bezieht; ... ob die Vorgaben des PM-Handbuches eingehalten wurden
  51. 51Audit- Qualität der Projektergebnisse und der PM-Prozesse kann durch ein Projekt- oder PM-Audit überprüft werden
    - In der neuen DIN-Normreihe für PM wird ein Projektaudit als eine von mehreren Möglichkeiten von Projektbewertungen genannt
  52. 52Ursache-Wirkungsanalyseauch: Fischgrät-Modell, Ishikawa-Diagramm oder 5-, 6-, 7-M-Methode
    5M: Mensch, Maschine, Methode, Material, Mitwelt
    6M: + Messung
    7M: + Management
    Ursache-Wirkungsanalyse
  53. 53QualitätskostenQualitätskosten
  54. 54Projektorganisation - DefinitionPO besteht aus einer Gruppe von Menschen un der dazugehörigen Infrastruktur, für die Vereinbarungen bezüglich der Autorität, der Beziehungen, und der Zuständigkeiten unter Ausrichtung auf die Geschäfts- und Funktionsprozesse getroffen wurde.
  55. 55Rolle- beschreibt eine Stelle in Projekt, für die eine Person verantwortlich ist
    - mit den Funktionen und Aufgaben
    - mit den Verantwortlichkeiten und Befugnissen
    - eine Person kann mehrere Rollen in einem Projekt einnehmen
  56. 56Projektbeteiligte- Auftraggeber
    - Auftragnehmer
    - Lenkungsausschuss
    - Projektleitung
    - Projektmitarbeiter
    - Arbeitspaketverantwortliche
  57. 57Auftraggeber- diejenige Person/Organisation, die Auftrag für die Durchführung des Projekts gegeben hat
    - definiert Anforderungen und Ziele
    - ist für das Projekt verantwortlich
    - entscheidet über Fortführung oder Abbruch des Projekts
    - sorgt für Finanzierung des Projekts
  58. 58Aufgaben/Befugnisse des AuftraggebersAufgaben/Befugnisse des Auftraggebers
  59. 59Aufgaben/Befugnisse des LenkungsausschussesAufgaben/Befugnisse des Lenkungsausschusses
  60. 60Projektleitung/Projektleiter- ist für Dauer eines Projekts geschaffene Organisationseinheit, die für die Planung, Überwachung und Steuerung verantwortlich ist
    - Projektleiter ist die für die Projektleitung verantwortliche Person
    - Rolle des Projektleiters hat die wichtigste Bedeutung in einem Projekt
  61. 61Aufgaben/Befugnisse des ProjektleitersAufgaben/Befugnisse des Projektleiters
  62. 62Aufgaben/Befugnisse der ProjektmitarbeiterAufgaben/Befugnisse der Projektmitarbeiter
  63. 63Arbeitspaketverantwortlicher- ist für die Durchführung einer Arbeitspaketes zuständig
    - ist verantwortlich für die anforderungsgerechte, termintreue und kostengerechte Abarbeitung einer Arbeitspaketes
  64. 64Formen der Projektorganisation1) Einfluss-Projektorganisation
    2) Autonome (reine) Projektorganisation
    3) Matrix-Projektorganisation
  65. 651) Einfluss-PO SKIZZE1) Einfluss-PO SKIZZE
  66. 661) Einfluss-PO Übersicht1) Einfluss-PO Übersicht
  67. 672) Autonome (reine) PO SKIZZE2) Autonome (reine) PO SKIZZE
  68. 682) Autonome (reine) PO Übersicht2) Autonome (reine) PO Übersicht
  69. 693) Matrix-PO3) Matrix-PO
  70. 703) Matrix-PO Übersicht3) Matrix-PO Übersicht
  71. 71Kriterien für Wahl der ProjektorganisationsformKriterien für Wahl der Projektorganisationsform
  72. 72Teamarbeit: Teamentwicklungsuhr (nach Tuckman)Teamarbeit: Teamentwicklungsuhr (nach Tuckman)
  73. 73Problemlösung: Ishikawa-Diagramm 1/2Problemlösung: Ishikawa-Diagramm 1/2
  74. 74Problemlösung: Ishikawa-Diagramm 2/2Problemlösung: Ishikawa-Diagramm 2/2
  75. 75Projektstrukturplan (PSP) - DefinitionVollständige, hierarchische Darstellung aller Elemente (Teilaufgaben, Arbeitspakete) der Projektstruktur als Diagramm oder Liste. Das kleinste Element des PSP ist das Arbeitspaket. (DIN 69901-5)
  76. 76PSP nach DIN SKIZZEPSP nach DIN SKIZZE
  77. 77Aufbau eines PSP SKIZZEAufbau eines PSP SKIZZE
  78. 78PSP BeispielPSP Beispiel
  79. 79Gliederungsprinzipien der Projektstrukturierung1) objektorientierte Gliederung
    2) aktivitätsorientierte Gliederung
    3) phasenorientierte Gliederung
    4) gemischtorientierte Gliederung
  80. 801) objektorientierte Gliederung1) objektorientierte Gliederung
  81. 812) aktivitätsorientierte Gliederung2) aktivitätsorientierte Gliederung
  82. 823) phasenorientierte Gliederung3) phasenorientierte Gliederung
  83. 834) gemischtorientierte Gliederung4) gemischtorientierte Gliederung
  84. 84Zwecksetzung des PSP1) Darstellung des Projektgegenstands in seiner Gesamtheit
    2) Aufdeckung von Unklarheiten in der Zieldefinition
    3) Bestimmung aller operationalisierter und damit kontrollierbarer Arbeitseinheiten
    4) Ordnen aller Arbeitspakete nach Zusammengehörigkeit
    5) Schaffung von Transparenz im Projekt
    6) Förderung einer gemeinsamen Sichtweise des Projektgegenstands
    7) Verständigung im späteren Änderungsmanagement
    8) Vergabe von Arbeitspaketen an Unterauftragnehmer
  85. 85Projektphasen, Ablauf & Termine: Phase - Definition- gliedert Projekt in zeitliche und/oder sachliche Abschnitte
    - erste Grobstruktur mit Inhalten je Phase
    - jede Phase erfüllt konkrete Ziele im Gesamtprojekt
    - Output einer Phase: Meilenstein
  86. 86Meilenstein - Definition- definierte Ereignisse von besonderer Bedeutung
    - terminiert
    - bestehend aus:
    1) Liefergegenständen oder Zwischenergebnissen
    2) Prüfungen
    3) Entscheidungen
    4) liegen i.d.R. am Ende einer Phase
  87. 87Wasserfallmodell SKIZZEWasserfallmodell SKIZZE
  88. 88V-Modell (Softwareentwicklung)V-Modell (Softwareentwicklung)
  89. 89Phasenmodelle im ÜberblickPhasenmodelle im Überblick
  90. 90Sequentielle und wiederholende ModelleSequentielle und wiederholende Modelle
  91. 91Meilensteintrendanalyse- Ziele:
    1) Überwachung des Projektfortschritts
    2) Frühzeitiges Erkennen von Terminverzögerungen
    - Voraussetzungen:
    1) klar definierte Meilensteine
    1.1) mit festen Terminen
    1.2) Mit zu erreichenden Zielen
    - Notwendige Infos kommen aus Statusberichten/-besprechungen
  92. 92Agiles Manifest SKIZZEAgiles Manifest SKIZZE
  93. 93Alternative zum Phasenmodell===> Agile Modelle (z.B. SCRUM)
  94. 94Rational Unified Process - Software-EntwicklungRational Unified Process - Software-Entwicklung
  95. 95Welche agilen Modelle gibt es?Welche agilen Modelle gibt es?
  96. 96Leistungsumfang/Lieferobjekte - DefinitionenLeistungsumfang: definiert die Grenzen des Projektes, indem er definiert, was in diesem enthalten ist.
    Lieferobjekte: sind die materiellen und immateriellen Ergebnisse des Projekts, die dem Kunden übergeben werden.
  97. 97Leistungsbeschreibung SKIZZELeistungsbeschreibung SKIZZE
  98. 98Lastenheft - DefinitionVom Auftraggeber festgelegte Gesamtheit der Forderungen an die Lieferungen und Leistungen eines Auftragnehmers innerhalb eines Projektauftrags.
  99. 99Gliederung eines LastenheftsGliederung eines Lastenhefts
  100. 100Pflichtenheft - DefinitionVom Auftragnehmer erarbeitete Realisierungsvorgaben auf der Basis des vom Auftraggeber vorgegebenen Lasterheftes.
  101. 101Gliederung eines PflichtenheftsGliederung eines Pflichtenhefts
  102. 102Ressourcen- Mittel, die zur Tätigung von Handlungen und Vorgängen im Projekt eingesetzt werden
    - Ressourcenknappheit in wirtschaftlichen Unternehmen
    - erfordert Ressourcenmanagement
  103. 103Arten von Ressourcen- Personal
    - Sachmittel, wie Maschinen
    - Material
    - Räume
    -Finanzmittel
    - Wissen
  104. 104Einzelprojekt-RessourcenplanungEinzelprojekt-Ressourcenplanung
  105. 105Einlastung von AufwändenEinlastung von Aufwänden
  106. 106Einlassung in der MultiprojektorganisationEinlassung in der Multiprojektorganisation
  107. 107Kosten & Finanzmittel: ProjektkostenrechnungKosten & Finanzmittel: Projektkostenrechnung
  108. 108ProjektkostenkalkulationProjektkostenkalkulation
  109. 109Aufwandsschätzung- Expertenschätzung
    - Analogiemethoden
    - Prozentsatzmethoden
    - Parametrische Schätzsysteme
  110. 110Kostengang- und KostensummenlinieKostengang- und Kostensummenlinie
  111. 111Abnahme- zentraler Punkt als Meilenstein im PM wegen der Rechtsfolgen
    - Pflicht zur Abnahme
    - Rechtsfolgen:
    1) Fähigkeit zur (Teil-)Zahlung
    2) Beginn der Gewährleistung
    3) Gefahrenübergang auf den Auftraggeber
  112. 112Leistungsstörung- Qualitätsmängel
    - Terminverzug
    - Kostensteigerung
    - Unmöglichkeit der Leistungserbringung
    - Schlechtleistung
    - Teilweise Nichterbringung
  113. 113Claim- Änderungswunsch, (Nach-)Forderung
    - Management: Dokumentation, Forderung, Verhandlung/Durchsetzung, Abwehr
    - Vertrags- und Claim-Management verursachen Aufwand/Kosten -> Nutzen
  114. 114Claim-ManagementNachforderungsmanagement ist ein Aufgabengebiet innerhalb des PM zur Überwachung und Beurteilung von Abweichungen bzw. Änderungen und deren wirtschaftlichen Folgen zwecks Ermittlung und Durchsetzung von Ansprüchen.
  115. 115Vertrags- und Claim-Management im ProjektVertrags- und Claim-Management im Projekt
  116. 116Muster eines ÄnderungsprozessesMuster eines Änderungsprozesses
  117. 117Grundidee des ÄnderungsmanagementsGrundidee des Änderungsmanagements
  118. 118Änderungsantrag MusterÄnderungsantrag Muster
  119. 119Integrative Aufgaben des ProjektcontrollingsIntegrative Aufgaben des Projektcontrollings
  120. 120Teilprozesse des PM-ProzessesTeilprozesse des PM-Prozesses
  121. 121Prognosen und Trends: MeilensteintrendanalyseZiel der MTA: Trendaussagen treffen, ob die geplanten Meilensteintermine voraussichtlich eingehalten werden, sich verzögern, oder ob Meilensteinergebnisse voraussichtlich schon früher als geplant erreicht werden.
  122. 122Meilensteintrend-DiagrammMeilensteintrend-Diagramm
  123. 123Information/Kommunikation - DefinitionInformation: ist eine Kenntnis, die die Ungewissheit über das Eintreten eines bestimmten Ereignisses aus einer Menge von Möglichkeiten verringert oder bestätigt.
    Kommunikation: beschreibt den Austausch von Daten zwischen mind. zwei Partnern
  124. 124Projektdokumente- Projektauftrag, Projektsteckbrief
    - Projektstatusbericht
    - Plandokumente
    - Abnahmeprotokolle
    - Verträge
    - anders gesagt:
    1) extern wirkende Dokumente
    2) intern wirkende Dokumente
    3) Dokumente der Projektleitung
    4) Dokumente der Projektbeteiligten
  125. 125Extern wirkende Dokumente- Regeln, Gesetze, Vorschriften
    - Verträge mit externen Stellen
    - Abnahmeprotokolle
  126. 126Dokumente der Projektleitung- Expertenverzeichnis, Projektorganigramm
    - Projektstrukturplan
    - Aktivitäten Plan und Projektphasenplan
    - Terminplan
    - Abschlussbericht
  127. 127Dokumente der Projektbeteiligten- Dokumentation des Projektgegenstand
    - Änderungen am Projektgegenstand
    - Protokolle der Projektteams
    - Arbeitspaketbeschreibungen
  128. 128PM Handbuch- Zusammenstellung von Regelungen, die innerhalb einer Organisation generell für die Planung und Durchführung von Projekten gelten
    - Dokumentation des PM-Systems
  129. 129Projekthandbuch- Zusammenstellung von Infos und Regelungen, die für die Planung und Durchführung eines bestimmten Projekts gelten sollen
    - enthält die speziell für dieses Projekt geltenden Vereinbarungen
  130. 130Kommunikations-Übertragungsmodell (von Shannon Weaver)Kommunikations-Übertragungsmodell (von Shannon Weaver)
  131. 131Nachrichtenquadrat (von Schulz von Thun)Nachrichtenquadrat (von Schulz von Thun)
  132. 132Wann beginnt ein Projekt?- Vorlegen eines ausgearbeiteten Projektantrags an Entscheidungsinstanz
    - Erteilung des Projektauftrags
    - Einrichtung einer Projektkostenstelle
    - Durchführung einer Projekt-Kick-Off-Sitzung
    -Benennung einer Projektleitung
  133. 133Modell des Projekt-StartprozessesModell des Projekt-Startprozesses
  134. 134Misserfolgsfaktoren im Projekt- unklare oder unrealistische Projektziele
    - unklare Zuständigkeiten im Projekt
    - wichtige "Stakeholder" werden nicht (hinreichend) mit einbezogen
    - Konflikte im Projektteam, mit dem Auftraggeber
    - fehlendes Interesse, fehlende Motivation
  135. 135Projektabschluss im Projektablauf- letzte Projektphase
    - geregelter und eindeutiger Abschluss wichtig
    - Projektleitungen vernachlässigen häufig die Planung und Durchführung des Projektabschlusses
    - "Wann ist Projekt abgeschlossen?"
  136. 136Führung - Definitionwird als Steuerung der verschiedenen Einzel- aktivitäten in einem Projekt im Hinblick auf die übergeordneten Projektziele sowie als Handlung, die ein soziales System aufbaut, in dem Führende und Geführte zusammen eine Aufgabe mit einem Minimum an finanziellen, zeitlichem, emotionalem und sozialem Aufwand optimal lösen verstanden.
  137. 137Führungstechniken- Management by Objectives = Führung durch Zielvereinbarung
    - Management by Exception = Führung nach Ausnahmeprinzip
    - Management by Delegation = Führung durch Aufgabenübertragung
  138. 138Führungsstile- Autoritäre Führung
    - Patriarchalische Führung
    - Partizipative Führung
    - Delegative Führung
  139. 139Situative Führung- Führungskräfte müssen in Abhängigkeit der Situation verschiedene Führungsstile anwenden, um effektiv zu sein
    - Mitarbeiter sollten in Abhängigkeit ihrer Fähigkeiten und Motivation zur Verantwortung für die Durchführung einer Aufgabe angewiesen oder dabei unterstützt werden
    - unterstützendes Verhalten: wechselseitige Kommunikation zw. PL und MA, um dem MA emotionale und fachliche Unterstützung anzubieten
    - Anweisendes Verhalten: umfasst die wechselseitige Kommunikation mit dem Ziel, dem MA zu erklären, welche Aufgaben bis wann und wie bearbeitet werden sollen
  140. 140FührungsrolleEine Rolle bezeichnet ein Bündel von Verhaltenserwartungen, die das Verhalten eines Individuums aus seinem Umfeld bestimmt.
  141. 141Extrinsische Motivation- ist als Wunsch bzw. Absicht definiert, eine Handlung durchzuführen, um negative Folgen zu vermeiden oder positive Folgen zu erzielen
    - Handeln, um etwas zu erreichen oder um etwas zu verhindern
    - Handlung selbst interessiert weniger als der damit verbundene Zweck
  142. 142Intrinsische Motivation- ist als Wunsch bzw. Absicht definiert, eine Handlung durchzuführen, weil die Handlung selbst als spannend, interessant und anspruchsvoll wahrgenommen wird
    - Handeln, weil in der Handlung selbst die Belohnung liegt
    - Handlung ist nicht nur Mittel zum Zweck
    - Handlung selbst ist wertvoll und bereichernd
  143. 143Bedürfnispyramide in Bezug auf Projekte (Maslow)Bedürfnispyramide in Bezug auf Projekte (Maslow)
  144. 144Zwei-Faktoren-Theorie (Herzberg)-> Herzberg stellte fest: Faktoren Arbeitszufriedenheit != Faktoren Arbeitsunzufriedenheit
    - Hygienefaktoren:
    1) verhindern bei positiver Ausprägung die Entstehung von Unzufriedenheit
    2) Bsp.: Gehalt, Führungsstil, Arbeitsbedingungen,...
    - Motivationsfaktoren:
    1) verändern die Zufriedenheit, führen aber bei Nichtvorhandensein nicht immer zu Unzufriedenheit
    2) Bsp.: Arbeitsleitung, Erfolg, Anerkennung,...
  145. 145Job Enlargement- Arbeitsvolumen vergrößern
    - z.B. weitere Arbeitspakete zuteilen
  146. 146Job Rotation- Aufgabenbereiche wechseln
    - innerhalb eines Arbeitsbereiches rotieren
    - z.B. verschiedene Aufgabenfelder im Projekt ausüben
  147. 147Job Enrichment- Arbeitsanforderungen vergrößern
    - Übergang von „poor work“ zu „enriched work“ sollte durchdacht erfolgen
    - graduell und nicht auf einmal
    - kann zu fachlicher und emotionaler Überforderung führen
    -> z.B. Teilprojektleitung übernehmen

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Informatik Flashcards on Allgemeines Projektmanagement, created by Adrin Kazemi on 11/01/2020.
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Adrin Kazemi
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