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Flashcards

Physik Schulaufgabe 1

Laura . German 17 cards

Cards in this deck (17)

  1. 1Geozentrisches WeltbildErde ist im Mittelpunkt, bewegt sich nicht
    alle Planeten (=Wandelsterne, auch Sonne & Mond bewegen sich um die Erde auf unsichtbaren Kristallschalen auf denen sie befestigt sind, damit sie nicht "hinunterstürzen"
    Reihenfolge der Planeten von innen ausgehend: Mond Merkur Venus Sonne Mars Jupiter Saturn
    Auf der äußersten Schale befinden sich alle Sterne sog. Fixsterne(weil ihre Abstände zueinander fest sind)
    perfekte Kreislaufbahnen (keine Ellipsen)
  2. 2Aristotelesangesehener, griechischer Philosoph
    beschäftigte sich mit der Bewegung der Himmelskörpern um die Erde
    >alles kreist um die Erde
    > Himmelskörper = perfekte Kugelgestalt, vollkommene Kreisbahnen
    > alles unterhalb des Mondes: sublunar, irdisch, unvollkommen, veränderlich
    >alles oberhalb des Mondes: überirdisch, himmlich, nicht veränderlich, vollkommen
    5.Element: Äther, treibt alles im Universum an z.B. die Bewegung der Planeten
  3. 3Aristarch von Samos> griechischer Astronom
    >berechnete die Größe und Entfernungen von Sonne und Mond (!falsch!)
    >Sonne muss größer sein als Erde
    > Sonne im Mitttelpunkt (Heliozentrisch!!)
    => kaum Anhänger, gegen Aristoteles Lehre
  4. 4Wie bestimmte Aristarch die Größen & Entfernungen (sind aber falsch)?>Aristarch erkannte, dass der Halbmond dadurch entsteht, dass das Sonnenlicht genau senkrecht zu unserer Blickrichtung auf den Mond fällt
    > Methode der Triangulierung
    > bestimmte ß, wenn von der Erde aus Halbmond beobachtet wurde (87°)
    > durch cos ß = EM / ES
  5. 5Probleme beim geozentrischen Weltbild> Helligkeitsschwankungen der Planten z.B Mars: sehr hell, im nächsten Jahr unscheinbar
    > Planeten sind von der Erde unterschiedlich weit entfernt, also ist das nicht möglch, da die Kreislaufbahnen vollkommen rund seien, also immer gleich weit von der Erde entfernt
    > Mars vollführt merkwürdige Schleifen am Himmel: Langsamer, Stillstand, entgegengesetzte Richtung
  6. 6Lösung dieser Probleme?EPIZYKLENTHEORIE:
    -Planeten bewegen sich auf kleinen Kreisbahnen, den Epizyklen, die ihrerseits auf einer großen Kreisbahn wandern
    => soszusagen ein Kreis auf einem Kreis
    man hat damit versucht die von der Erde aus zu betrachtenden Schleifenbahn der Planetenumläufe zu erklären (bis ins 16 Jhd!!!)
  7. 7Problem bei der EPIZYKLENTHEORIE?- Kristallschalen sind fest, können deartige Bewegungen nicht ausführen
    -Defent und Epizykel könne in der Realität nicht verbunden sein
  8. 8Eratosthenes-griechischer Gelehrter
    -berechnete den Erdumfang auf bis zu 5000km genau
    - Sonne fiel am Tag des Sommernfangs bis zum Boden des Brunnens in Syene
    -zur gleichen Zeit war ein lotrecht aufgestellter Stab in Alexandria einen Schatten, etwa 5000 Stadien weiter enfernt ( 1 Stadion = 150 m)
    -siehe Zeichnung im Heft
    -5000 Stadien * 150 m / 7,2°*360°
    =>37500000m
  9. 9Claudius Ptolemäus-griech. Astronom und Mathematiker
    - beschrieb das geozentrische Weltbild mathematisch mit Achsen, Kreisn, Hilfskreisen
    - alle schweren Körper fallen zum Weltmittelpunkt, sind dort in Ruhe
    --alle Planeten bewegen sich in Epizyklen um die Erde
  10. 10Heliozentrisches Weltbild-Sonne im Mittelpunkt
    - Die Planeten bewegen sich um die Sonne
    -Fixsternspähre unendlich weit weg
    - Fixsterne sind in Ruhe
    -Erde kreist einmal im Jahr um die Sonne
    -Erde dreht sich einmal am Tag um die eigene Achse => Tag & Nacht
    --Erdmond läuft auf einer Kreisbahn um die Erde
    -Planeten bewegen sich auf einer Ebene (Ekliptik)
    -Rotationsachse der Erde ist in einem Winkel von 23,5° zu einer Senkrechten durch die Erde auf die Ekliptik
    -Neigung von 23,5 ° bleibt immer gleich (Ausbildung von Jahreszeiten)
    -Planeten sind immer noch auf Kreisbahnen
  11. 11Was konnte mit dem heliozentrischen Weltbild geklärt werden, was mit dem geozentrischen nicht möglich war?-Umlaufdauer der Planeten konnte leichter verstanden werden
    -Kopernikus konnte die Schleifenbwegungen der Planeten nachvollziehbarer erklären als Ptolemäus
    --Helligkeitsschwankungen der Planeten sind durch die unterschiedlichen Entfernungen zu erklären
    -Venus & Merkur sind nachts nicht sichtbar ( weil sie sich in der Nähe der Sonne befinden)
  12. 12Wissenschaftliche Neuerungen, die zum heliozentrischen Weltbild führten:Galilei verbessert das Teleskop (ursprünglich von Hans Lipperhey erfunden).
    => dadurch entdeckte man:
    > Gebirgslandschaft des Mondes
    > 4 Jupitermonde
    >Sternenreichtum der Milchstraße
    > Saturnringe
  13. 13Die Kopernikanische Wende-aufgrund der Berechnungen von Kopernikus änderte sich die Sichtweise vom geozentrischen Weltbild zum heliozentrisch
    Gründe:
    > Epoche der Weltreisen : verbesserte Navigationsmittel
    > Seereisen zeigen die Fälsche des geozentrischen Weltbildes
    > griech. Wissenschaft und aktuelle Beobachtungen führten zum Wiederspruch ( tatsächl. Position der Planeten entsprechen nicht Ptolemäus' Vorausberechnungen)
  14. 14Unterschiede zwischen dem heliozentrischen Weltbild und dem Weltbild der Moderne> Sonne ist der Mittelpunkt des Universums/ Sonne ist der Mittelpunkt unseres Sonnensystems
    > Es gibt einen Mond, der um die Erde kreist / Es gibt viele Monde, die um verschiedene, andere Planeten kreisen
    > Es gibt 6 Planeten / Es gibt 8 Planeten, Uranus (1781) & Neptun (1846) entdeckt
    > Planeten bewegen sich in Kreisbahnen um die Sonne / Planeten bewegen sich in Form einer Ellipse um die Sonne
  15. 15WELTBILD der Moderne- Sonne steht im Mittelpunkt unseres Sonnensystems
    .- Planeten bewegen sich in Form von Ellipsen um die Sonne
    - Monde in unserem Sonnensystem:
    Merkur: 0
    Venus: 0
    Erde: 1
    Mars:2
    Jupiter: 67
    Saturn:63
    Uranus:27
    Neptun:14
  16. 16Unser Universum- Sonne bewegt sich mit ihrem Planetensystem und anderen Sternen am Rand unserer Galaxie (Milchstraße) um ein Zentrum (schwarzes Loch)
    -es gibt viele ähnlich aufgebaute Galaxien
    - viele Galaxien bilden eine Galaxiehaufen
    - mehrere Galaxiehaufen bilden einen Superhaufen
    - das Universum ist hierarchisch aufgebaut, das heißt jedes kleinere System ist in einem größerem System enthalten
    - es gibt kein Zentrum im Universum, da kein Superhaufen eine SONDERROLLE hat
    -das Universum dehnt sic immer weiter aus
  17. 17ALLES IST RELATIVZeit & Raum sind relativ, d.h. sie hängen vom Beobachter, dem beobachteten Objekt und deren Bewegungen ab. Es gibt keine wirkliche Wahrheit, denn das Universum verändert sich und alles auf Theorien basiert.

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Flashcards on Physik Schulaufgabe 1, created by Laura . on 09/01/2016.
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