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Flashcards

Seelische Gesundheit und Krankheit

cathrin.fischer German 3.0Average rating 3.0 out of 5 (1 rating) 68 cards

Cards in this deck (68)

  1. 1Seelische Gesundheit bedeutetin Balance mit sich und der Umwelt zu sein
  2. 2Freud nannte wesentlice FaktorenArbeits-, Genuss- und Liebesfähigkeit
  3. 3Becker und Minsel:1. psychisches und körperliches Wohlbefinden
    2. Psychische Energie
    3. Expansivität (Spontaneität, Expressivität)
    4. Funktions- und Leistungsfähigkeit
    5. Selbsttranszendenz
    6. Autonomie
    7. Hohes Selbstwertgefühl
    --> nciht momentaner Zustand, sondern stabiles Persönlichkeitsmerkmal
  4. 4Faktoren, die eine psychische Krise auslösen können (und mögl. psychische Störung) sind:- körperlich (Erkrankung)
    - psychisch (psychische Konflikte)
    - sozial (Misshandlung, Ausgrenzung)
    - äußere Umstände (Naturkatastrophe
  5. 5Leib-Seele-Problematik- Descartes: dualistisch, Körper und Seele getrennt
    - monistisch: einzige Substanz, die phsysisch/materiell ist. Alle seelischen prozesse sind Begleiterscheinungen dieser materiellen Substanz
    --> Leib-Seele-Problem gilt als Ursprung der Psychosomatik
  6. 6Psychosomatik- geht davon aus, dass hinter körperlichen Leiden psychische Probleme stecken
    - seelische Befindlichkeiten und körperliche Zustände stehen in tsädigem wechsel (bewusst oder unbewusst)
    - psychosomatische Krankheiten, sind körperliche Krankheiten, die psychische Ursachen haben (oft Erkrankungen des Immunssystems, Asthma, Neurodermitis, chronische Erkrankungen des Chreislauftrakts, Herz.-Kreislauferkrankungen)
  7. 7biopsychosoziales Modell- versucht Beziehung zw Leib und Sele zu erkären
    - biologische, psychologische und soziale Faktoren wirken bei psychischer Störung zusammen
    - biologisch: genetische Veranlagung und biologische Veranlagung (Gehirnauffälligkeiten) erhöhen Anfälligkeit für Krankheit
    - psychologisch: persönliches Erlben und Verhalten, Stress, Trauma, stimmungsabhänge Wahrnehmung, Verhaltensmuster (erlernte Hilflosigkeit)
    - sozial: familiäre, berufliche oder gesellschaftlich-umwelt-bezogene Lebensbedingungen können für Entstehung einer psychischen Störung verantwortlich sein (soziokulturelle Faktoren,soziale Beziehungen, kritische Lebensereignisse, etc.)
  8. 8Resilienz= seelische Winderstandsfähigkeit
    - resiliente Menschen bewältigen Lebenskrisen ohne kognitie, emotionale und soziale Beeinträchtigungen
    -wichtigster Faktor für Entwicklung ist laut Fthenakis Familie (Wertschätzung, Anerkennung, gesundes Selbstwertgefühl)
    - im Mittelpunkt der Erziehung sollten Stärken stehen
  9. 9Vulnerabilitäts-Stress-Modell-geht davon aus, dass bei allen Menschen eine gewisse Anfälligkeit besteht, psychisch zu erkranken
    - Vulnerabilität ist erhöht, wenn Menschen zu einer psychischen Störung neigen
    - es müssen umweltbedingte Stressfaktoren wirksam werden, damit sich das potenzielle Risiko tatsächlich als Störung manifestiert (z.B. kritische Lebensabschnitte und fordernde Lebensereignisse)
    - Vulnerabilität->Stress->ungenügende Bewältigungsmöglichkeiten->fehlendes soziales Netz->psychische Störung
  10. 10Psychische Krisen-besteht, wenn ein Mensche eine belastende Situation nicht mehr bewältigen kann
    - noch kein krankhafter Zustand, kann jeden Treffen
    - episodisch oder chronisch
    - sind Anforderungen weiterhin zu groß kommt es zu Burnout
  11. 11Stress= außergewöhnliche körperliche/psychische Belastung führt zu Stress
    - Eustress: notwendig, umd sich weiterentwickeln zu können. ohne positiven Stress LAngeweile und keine Anstrengung
    - Disstress: dauerhafte Überforderung; persönliche Stressbewältigungs-Ressourcen reichen nicht mehr aus (Stresshormone werden nciht mehr abgebaut)
  12. 12Stressoren= Ereignisse, die Stress auslösen. Sie umfassen alle psychosozialen belastungsfaktoren, die eine Erkrankungswahrscheinlichkeit erhöhen (Lärm, Schmerzen, Hitze , Zeitdruck, täglicher Ärger, Überforderung, hohe Verwantowrtung, Diskriminierung, etc...)
  13. 13mögliche Reaktionen auf Stress- physiologische Stressreaktione: Zittern, gesteigerte Herztätigkeit, flaues Gefühlim Magen, Harndrang, geringe Belastbarkeit, ...
    - somatische (gesundheitliche) Stressreaktionen: Schwäche des Immunsystems, Krankheitsanfälligkeit
    - psychische Stressreaktionen: Nervosität, Denkblockaden, Kofusion, Gefühlsschwankungen, ...
  14. 14Burnout- wenn permanente Überforderung und lang anhaltende Belastungen die eigenen Ressourcen abbauen bis zu völligen Erschöpfung
    - Schnelligkeit von Burnout hängt zb von hang zu Perfektionismus ab
    -schleichender Prozess, entwickelt sich überMonate und Jahre
  15. 15Auslösefaktoren-innere Auslösefaktoren (Situation wird subjektivals überlastend empfunden)
    - äußere Auslösefaktoren. Stress , Überlastung, Zeitdruck, mangelnde Mitbestimmung, unfaire Behandlung, Mobbing, ...
  16. 16Formen der Erschöpfung- emotionale Erschöpfung (emotionen verflachen, Depression, Gleichgültigkeit)
    - psychische Erschöpfung (Zweifel an Leistungsfähigkeit, Motivation und Kreativität nehmen ab, Hoffnungslosigkeit)
    - soziale Erschöpfung (sozialer Rückzug, Gefühl der Einsamkeit, Beziehungsprobleme)
    - körperliche Erschöpfung (Herzbeschwerden, Verdauungsstörungen, Schlafstörungen, Bluthochdruck, etc)
  17. 17Gegenmaßnahmen- Köperbedürfnissen nachgehen
    - Raum und Zeit zum Erholen geben
    - Arbeitsplatz stressfrei gestalten
    - Arbeiten ohne Schuldgefühle delegieren
    - Unterstützung annehmen 8zb Coaching, Supervision)
  18. 18Stressmanagement- Coping (Bewältigung von belastenden Ereignisssen und den damit verbundenen Emotionen)
    - Kognitibve Strategien: individuelle Bewertung der Situation löst Stress aus
    - persönliche Ressourcen: eher stressresistent, wenn Problem als Herausforderung (nicht BElastung)interpretiert; Optimismus
    -soziale Unterstützung
    - Entspannungstraining
    - Bewegung
  19. 19Gesundheitsförderung= Strategien, die eingesetzt werden um Krankheite vorzubeugen und das Wohlbefinden zu steigern
    - bei Ernährung, körperlicher Aktivitätund Spiort, adequater Auseinandersetzung mit Belastung, familiäres/soziales Umfeld
  20. 20Normal/krankobjektive Normen:
    - statistische Normen: normal, was am häufigsten vorkommt
    - Idealnorm: was gesellschaftlich wünschenswert ist
    subjektive Normen:
    . subjektive Betrachtungsnorm: normal hängt von Erfahrung und persönlichem Ideal ab
    -funktionale Norm: alles was individuellen Zielsetzungen und Leistungen entspricht ist normal
  21. 21Psychiatrische Diagnosen- schwierig, Trennlinie zwischen normal und krank zu ziehen
    - Rosenhan (als Pseudopatient ohne Wissen nicht entlarvt, mit Vorwarnung auch normale Patienten 'entlarvt')
    - Grenze zwischen Normalität und Krankheit
  22. 22Stigmatisierung psychisch erkrankter Menschen- wenn Personen aufgrund ihrer psychischen Erkrankung ausgegrenz/abgewertet werden
    - Betroffenen verinnerlichen schließlich Erwartungshaltung und provozieren dadurch negative Interakton (selffulfilling prophecy)
  23. 23Psychiatrie= medizinische Fachdisziplin, die sich mit seelischen Erkrankungen beschäftigt
  24. 24Psychische Störungen- ausgelöst, wenn innere Konflikte so großes Ausmaß erreichen, dass Betroffene den üblichen Lebensanforderungen nicht mehr gewachsen ist
    - beeinträchtigen Leben, indem sie perönlichen Leidensdruck erzeugen und Fähigkeit, wichtige Ziele zu erreichen, blockieren
  25. 25Abweichende Verhaltensweisen - psychische Störung wenn:1. Leidensdruck oder Behinderung
    2. Fehlanpassungen
    3. Irrationalität
    4. Außergewöhnlichkeit oder statistische Seltenheit (statistisch selten, aber unerwünscht)
    5. Unbehagen bei Beobachtern
    6. Unberechenbarkeit
    7. Verletzung moralischer und gesellschaftlicher Normen
  26. 26Neurose/Psychose-Neurose = störende psychische Einstellung oder Verhaltensgewohnheit, die nicht auf Erkrankung des Nervensystems beruht (keien anchweislich organsiche Ursache); Betroffene sind sich ihrer Störung bewusst
    - Psychose = Erkrankungen, in denen wichtige psychische Funktionen erheblich gestört sind. Abweichendes Erleben/Verhalten und Veränderung der Persönlichkeit. Keine krankheitseinsicht, erleben Umgebung als verändert, nicht sich selbst; Flucht vor der Realität
  27. 27Klassifikation psychischer StörungenDSM-IV (Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen) erschien 1952 und listet bloß wenige psychische Störungen auf, z.b Homosexualität
    ICD-10 (Internationalen Klassifikation der Krankheiten) von WHO
  28. 28Affektive Störungenzb Depression, Manie
    --> Stimmung, Lebensgefühl und Lebensenergie verändern sch unkontrollierbar, emotionaleextremzustände
  29. 29Depression= krankhafte, extreme Stimmungsneigung
    - betrifft nicht nur Stimmung, sondern auch Denken, Handeln, körperliche Funktionen
    - gekennzeichnet von Ohase der grundlosen traurigen Verstimmung, Antriebs- und Hoffnungslosigkeit, Pessimismus, Angst vor der Zukunft
    - 10-20% aller Menschen in ihrem Leben, Frauen öfter als Männer, Wiedererkrankungswahrscheinlichkeit 50%
  30. 30erlernte Hilflosigkeit (Seligman)= man bleibt bei schmerzlichen Erlebnissen oder drohender Gefahr passiv, statt das Beste aus der Situation zu machen
    --> Misserfolge werden der eigenen unfähigkeit zugeschreiben, Entscheidungen als irrelevant wahrgenimmen
  31. 31Suizid- höheres Selbstmordrisiko für Depressive
    - ähnliche Befindlichkeit bei allen vor Tat
    - Pionier Ringel
  32. 32präsuizidales Syndrom- Einengung: Lebensumstände werden als bedrohlich empfunden und unüberwindbar, keine Ziele mehr, etwertet zwischenmenschliche Beziehungen, Isolation
    - Aggression: durch quälende Situation enstandene Agg wird zurückgehalten, gege sich selbst gerichtet
    - Irrealität: bauen Schweinwelten auf, verlieren sich in Vorstellungen wie Selbstmordphantasien (1. Wunsch, tot zu sein; 2. Vorstellung sich selbst zu töten; 3: Überlegungen, wie töten, hier kann kleinster Anstoß zur Tat führen)
    --> Syndrom führt nicht immer zu Selbstmord, aber gefährlich
  33. 33Bipolare Störung= psychische Erkrankunge, bei der extreme emotionale Höhen und Tiefen einander abwechseln
    - depressive Phase (Depression) und manische Phase (hochgefühle, hyperaktivität, übertriebener Optimismus, Probleme werden geleugnet, geringes Erholungsbedürfnis, empfinden sich als sehr kreativ, Distanzlosigkeit und Rededrang)
    - Hypomanie nicht schlimmt, abeer krankhafte Manie ist grundloser emotionaler Höhenflug gefolgt von Hyperaktivität
  34. 34Angststörungenzb Panikstörung, Phobien, Zwangsstörung, Identitätsstörung
    - normale Angst ist nützlich (lässt uns Gefahr erkennen), krankhafte Angst schränkt stark ein und lähmt
  35. 35Panikstörungen- Episode intensiverAngst, die plötzlich und unerwartet auftritt, einige Minuten andauern und Todesängste auslösen kann
    -körperliche Symptome wie Schmerzen m Brustkorb, Schwindkel, feuchte Hände, Herzklopfen, Klingeln im Ohr
    - bei Panikattacke meist kein sichbarer Auslöser (Reaktion auf erhöhte körperliche, psychische odersoziale Stressbelastung)
    - Angst vor Panikattacke kann sich entwickelnt =erwartungsangst
  36. 36Phobien= gr. Furcht; bezeichnet krankhafte, objektiv gesehen unbegründete Angst vor etwas
    - Auslöser sind bestimmte Situationen oder Objekte
    - Phobie, wenn durch eindeutig definierte, eigentlich harmlose Situation/spezifisches Objekt Agst hervorgerufen wird
    -herzklopfen, Schwächegefühl, Todesängste
    - oft erlernt, oft häufiges Auftreten in Familie
  37. 37Zwangsstörung- zwanghaftes Verhalten, krankhaft, wenn nicht mehr steuerbar und groteske Formen --> Vorstellungen, die sich ständig aufdrängen und immer wiederkehren
    - möglicherweise Kommunikationsproblem zwischen Frontalhirn und Basalganglien (Mangel an Serotonin, den diese Bereichen Verwenden)
    - auch psychologische Faktoren, zb wenn plötzlich auftretenden unangenehmen gedanken sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt wird
  38. 38dissoziative Identitätsstörung= Person bildet unterschiedliche abgetrennte Personlichkeiten, die abwechselnd ihr Erleben und Verhalten bestimmten (multiple Identitätsstörung)
    - Ursache häufig sexueller Missbrauch in Kindheit
    - wenn Druck zu groß wird spaltet Bewusstsein schmerzhafte Erinnerungen, gedanken, Gefühle, etc ab
    - Flucht vor traumatischem Erlebnis in dissoziativen Zustand
    - Schutz durch Aufbau stärkerer innerer Charaktere, übernehmen wiederholt Kontrolle über Verhalten des Gastkörpers
  39. 39Schizophrene Störung= verschiedene krankhafte Störungen der Wahrnehmung, des Denkens und der Gefühlsregungen
    - ca. 24Mio Betroffene, in der Regel bei Erwachsenen, Erkrankung des Gehirns der biologische, psychologische und soziale Faktoren zugrunde liegen (genetische Prädispositin)
    - Gespaltenheit und Zerrissenheit im Denken und Fühlen, veränderte Wahrnehmung, Unangemessenheit der Sprache (Abspaltung von Realität)
    --> manchmal nur wenige akute Phasen, dann Chance auf Leben
    --> kaum Heilungschancen
  40. 40desorganisiertes Denkenunzusammenhängende Gedankengönge, Wortneuschöpfungen
  41. 41gestörte Wahrnehmung(akustische) Halluzionationen: Wahrnehmungen, die objektiv nicht vorhanden sind. Ablicke, geräusche, Gerüche: oft Stimmen (aus eigenem Körper, Kleidung, Wänden oder Möbeln)die unfreundlich und anklagend sind, Geschehen kommentierenund unsinnige Befehle erteilen
  42. 42Wahnvorstellungen= irrationale, falsche Überzeugungen
    Größenwahn, Verfolgungswahn, Kontrollwahn
  43. 43unangemessene Emotionen und Handlungenunangemessenes Verhalten: reagieren wenig auf Umwelt, motorisch übermäßigaktiv oder erstartt (Katatonie); emotional unangemessen
  44. 44Persönlichkeitsstörungenzb Borderline-Syndrom, antisoziale Persönlichkeitsstörung
    = psychische Erkrankung, bei der Affekte und Verhalten stark von der Norm abweichen
    - meistin Kombination mit anderen problemen; 3-10% der Bevölkerung
  45. 45Borderline-Persönlichkeitsstörung (Emotional instabile Persönlichkeitsstörung)= Selbstbild, Affekte und zwischenmenschliche Beziehungen sind äußerst instabil
    - etwa 80% berichten über schwere traumatische Erlebnisse (sexuell/körperlich missbraucht, gewaltopfer, Täterpft Bezugsperson)
    - entwickeln stark widersprüchliche Gefühle
  46. 46StimmungsschwankungenSchwierigkeiten, gefühle zu regulieren; starke emotionale Reaktionen
  47. 47emotionale Instabilitäthäufig wechselnde, aber sehr intensive zwischenmenschliche Beziehungen
  48. 48emotionale Krisenchronisches GefühlderLeere, unkontrollierbare Ängste, übermäßige Bemühungen, nicht verlassen zu werden
  49. 49selbstgefährdendes Verhaltennegatives Selbstbild, verletzen sich selbst, drohen mit Selbstmord
  50. 50Irrationalität und ImpulsivitätTendenz zu impulsiven Handlungen, in potenziell selbstschädigenden Bereichen ohne Konsequenzen zu berücksichtigen (Esstörung, Drogenmissbrauch, Geldmissbrauch)
  51. 51unangemessen starke Reaktionenunangemessen starke Gefühlasubrüche (Wutanfälle, Verzweiflungsattacken) bis hin zu Gewaltausbrüchen
  52. 52antisoziale (dissoziale) Persönlichkeitsstörung= gekennzeichnet durch Missachten sozialer Regeln und Unbeteiligtsein an den Gefühlen anderer
    - genetischer Natur aber auch umweltbedingt (Neigung zu Impulsivität, Kriminalität; Mangel an Zuwendung)
    - schwierige Familienverhältnisse, missbrauch, Gewalt&Vernachlässigung --> erschwert soziale Fähikeiten, Orientierungslosigkeit
    - Person ist spontan, selbstbewusst und charismatisch; beeindruckt häufig mit Redegewandheit; kann gut verbergen, dass man in Wirklichkeit egoistisch, rücksichtslos und manipulativ ist
    - Emotionen werden zugunsten sozialer Anerkennung simuliert
    - nicht zwangsläufig kriminell
  53. 53destruktive Verhaltensweisen- fehlende Normanpassung
    - Grenzüberschreitung
    - Störungen im Sozialverhalten
    -Gefühlsarmut
  54. 54Esstörungen95% Frauen, in ÖSterreich ca 200 000 Menschen mind einmal im Leben
  55. 55MagersuchtAnorexia nervosa
    in Österreich mindestens 2500 Mädchen zw 15-20 Jahren; jährlich rung 600 neue Fälle
    - absichtlich herbeigeführte Gewichtsabnahme, mehr als 30% des Ausgangsgewichts
    - rasche Abnahme innerhalb von weniger als 3 Monaten
    - Gewicht 15% unter Normalgewicht, Bmi uner 17,5
    - Hungern als täglicher, sichtbarer Beweis von Leistung, Stärke und Macht
    - verzerrtes Körperbild, Krankheitsverleugnung/kein Bewusstsein
    - Ostheoporose, Amenorrhoe, Kälteempfindlichkeit, Lanugo-Haare, depressive Verstimmungen, Gereiztheit, Rückzug, Perfektionismus
    - meist aus leistungsorientierten Familien; passen sich als Kinder of stark an Werte der Umwelt an
    - entwickelt sich meist im Jugendalter
  56. 56Ess-Brechsucht (Bulimie)= auf Heißhungerattacken folgen Ausgleichsmaßnahmen (Sport, Erbrechen, Diäten)
    - Fressattacken von bis zu 12000kcal
    - chronischer Durchfall, Austrocknung, Zyklusstörungen
    - wirken nach außen hin oft unauffällih und halten ihr Gewicht
    - von Midnerwertigkeits- und Schuldgefühlen geplagt
  57. 57Fettsucht= Adipositas
    - bei Bmi von 30kg/m²
    - starkes Übergwicht, alles wird aufgegessen, Hunger kann nicht von anderen unangenehmen gefühlszuständen unterschieden werden; emotionale Schwierigkeiten durch Essen gelöst
    - Herz-Kreislauf-Probleme, Atemnot, Schmerzen in Rücken und Gelenken, etc
  58. 58Binge-Eating-Disorder-Essattacke, große Nahrungsmengen innerhalb kürzester zeit; bis zu 3000kcal; Verlust der bewussten Kontrolle des Essverhaltens und Völlegefühl nach Anfall gehe mit starken Ekel, Schuld undSchamgefühl einher
    - Anfälle mind 2mal pro Woche über 6 Monate
  59. 59Behandlung von Esstörungen- Beratungszentren
    - umfassende Behandlung (Therapie, Familientherapie, Medikamente, klinischer Aufenthalt, etc9
  60. 60Substanzinduzierte Störungen- psychotrope Substanzen (Drogen, die Bewusstsein, Wahrnehmng und Stimmung verändern) können psychische Prozesse beeinflussen, indem sie durch ihre chemische Zusammensetzung auf das zentralen Nervensystems wirken; verändern Denken, Fühlen, handeln
  61. 61SedativaBeruhigungsmittel; Aolkohol, Opiate
    --> verändern bewusste Wahrnehmung, indemsie neuronale Aktion verringern und Körperfuktionen verlagsamen
    - wirken Angst- und Spannungsauflösend, stimmungsaufhellend, schlaffördernd
  62. 62StimulanzienAufputschmittel; Amphetamin,Kokain,Nikotin
    --> erhöhen neuronaleAktivität, beschleunigen Körperfunktionen wie Herzschlag und Atmung ("Speed"); am Ende Müdigkeit, Reizbarkeit,Kopfschmerzen, Depression
  63. 63Halluzinogenezb Ecstasy, LSD
    --> auch psychedelische Drogen, lebhafte Vorstellungen; verzerren die Wahrnehmung und liefern Bilder ohne sensorischen Input; stimmungsaufhellend, euphorische Gefühle; schädigt Nervenzellen, die Serotonin produzieren
  64. 64Toleranz--> bei regelmäßigem Konsum akzeptiert Gehirn,dass fremde chemische Substanzen die Arbeit machen und stoppt Eigenproduktion; bei Drogenentzug fängt es erst nach einiger Zeit wieder an, körpereigene Opiate zu produzieren (Endorphine)
  65. 65Störungen- kann psychische Störungen hervorrufen (Depression, Angststörungen, erregungs- und Angstzustände, Panikattacken (auch Sexuelle Störungen, Schlafstörungen)
    - Funktionsstörungen sind kognitive Störungen, also Wahrnehmung, Gedächtnis, Konzentration, Sprache, Emotionen
  66. 66Sucht/Abhängigkeit- äußert sich dadurch, dass Person unfähig ist, auf Substanz zu verzichten (Unfähigkeit zur Abstinenz), immer mehr davon braucht (Toleranzsteigerung) und Entzugssymptome auftreten (körperliche Abhängigkeit)- besteht darin, dass Körper auf Fehlen der Distanz reagiert und über körperliche Schmerzen wieder fordert - psychische Abhängigkeit weil man will den Schmerzen entgehen
  67. 67Psychologische und Soziale Einflussfaktoren- in allen Kulturen werden psychotrope Substanzen konsumiert, oft in Gruppen, mystisches Bewusstsein
    - oft um mit psychosozialen Problemen zurecht zu kommen
    - starkerGruppendruck bei Drogen (Familie, Religion, Leistung spielt keineRolle mehr)
  68. 68Suchtprävention- über Sucht informieren und aufzuklären; Life Skills stärken
    - sachliche Auseinandersetzung
    - Lebenskompetenzen:
    *Entwicklung eines positiven Selbstbildes
    *Gewinn von Lebenssin und Zuversicht
    *Setzen realistischer Ziele und Lebensvorstellung

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Flashcards on Seelische Gesundheit und Krankheit, created by cathrin.fischer on 09/06/2016.
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