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Flashcards

Konstitutive Entscheidungen und Rechtsformen

Patricia Steves Betriebswirtschaftslehre Bachelor German 4.0Average rating 4.0 out of 5 (1 rating) 49 cards

Cards in this deck (49)

  1. 1Was sind konstitutive Entscheidungen allgemein?Einmalige bzw. seltene Führungs-Entscheidungen von besonderer Bedeutung.
  2. 2Beispiele für konstitutive EntscheidungenWahl der Rechtsform, Beschlüsse zur Unternehmenskooperation, Liquidation
  3. 3Wovon werden konstitutive Entscheidungen abhängig gemacht?Externe Umwelt
    Interne Resourcen
  4. 4Oberstes Ziel eines UnternehmensGewinnmaximierung
  5. 5Woran wird die Wahl der Rechtsform für ein Unternehmen ausgericht?Am obersten Ziel eines Unternehmens, der Gewinnmaximierung.
  6. 6Kriterien zur Wahl der RechtsformHaftung, Mindestkapital, Leitungs- und Kontrollbefugnisse, Gewinn- und Verlustbeteiligung
    Steuerbelastung, Publizitätspflicht, Kapitalbeschaffungsmöglichkeiten, Mitbestimmung der Arbeitnehmer
  7. 7Welche Arten von Kaufmännern gibt es?Kann-Kaufmann
    Ist-Kaufmann
    Form-Kaufmann
  8. 8Kann-KaufmannNatürliche Person. Rechtsform für Kleinstunternehmen mit < 50 TEUR/Jahr. Wahlmöglichkeit, sich ins Handelsregister einzutragen oder nicht.
    Haftet mit eingebrachtem Kapital und Privatvermögen.
  9. 9Ist-KaufmannNatürliche Person.
    Haftet mit eingebrachtem Kapital und Privatvermögen.
  10. 10Form-KaufmannJuristische Person. Übernimmt alle Rechten und Pflichten des Kaufmanns.
    Haftet mit eingebrachtem Kapital.
  11. 11OHGOffene Handelsgesellschaft.
    Personengesellschaft.
  12. 12GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung.
    Kapitalgesellschaft.
  13. 13KGKommanditgesellschaft.
    Personengesellschaft.
  14. 14KGaAKommanditgesellschaft auf Aktien.
    Kapitalgesellschaft.
  15. 15AGAktiengesellschaft.
    Kapitalgesellschaft.
  16. 16GbRGesellschaft bürgerlichen Rechts.
    Personengesellschaft.
  17. 17Ziele der UnternehmenskooperationRationalisieren, Diversifizieren, Konzentrieren
  18. 18RationalisierenSteigerung der Wirtschaftlichkeit
  19. 19DiversifizierenVerminderung von Risiken
  20. 20KonzentrierenSteigerung der Verhandlungsmacht
  21. 21Welche Teilaspekte fließen in die Ziele der Unternehmenskooperation ein?Beschaffung, Produktion, Finanzierung, Steuerlich, Absatz
  22. 22Was bringt Kooperation einher?Ein gleichberechtigtes Miteinander (während am Markt Konkurrenz herrscht). Keine Hierarchie.
  23. 23Arten der KooperationenGelegenheitsgesellschaften (Arbeitsgemeinschaften, Konsortien), Interessensgemeinschaften, Kartelle, Gemeinschaftsunternehmen
  24. 24Arten der KonzentrationBeteiligungen, Unterordnungskonzerne, Gleichordnungskonzerne, Fusion
  25. 25LiquidationAuflösung eines Unternehmens aus verschiedenen Gründen.
  26. 26Freiwillige LiquidationBedingt durch Erfüllung des Betriebszwecks und Beschluss der Gesellschafter
  27. 27Vorgehen bei einer freiwilligen LiquidationAbwicklungsbeschluss, Anteilseigner ernennen Abwickler
    Abwicklungsdurchführung; Veräußerung aller Vermögensgegenstände, Tilgung aller Schulden, Auszahlung des Reinvermögens an alle Anteilseigner
  28. 28Zwangsweise LiquidationBedingt durch Zahlungsunfähigkeit (Insolvenz), Überschuldung einer Kapitalgesellschaft
  29. 29Vorgehen bei einer zwangsweisen LiquidationEinleitung eines Insolvenzverfahrens
  30. 30Rechte und Pflichten bei einem InsolvenzverfahrenDie des Verwalters, des Schuldners, des Insolvenzgerichts, der Gläubigerversammlung
  31. 31Organe einer AktiengesellschaftVorstand
    Aufsichtsrat
    Arbeitnehmer und Hauptversammlung
  32. 32Rollen der Organe einer AktiengesellschaftDemokratische Rollenverteilung;
    Arbeitnehmer und Hauptversammlung wählen den Aufsichtsrat, der den Vorstand wählt und kontrolliert.
  33. 33GelegenheitsgesellschaftZeitlich begrenzter Zusammenschluss einzelner Personen oder Unternehmen zu einer GbR. Verpflichtung zur Erreichung des gemeinsamen Zweckes. Nicht gewerbesteuerpflichtig.
  34. 34ArbeitsgemeinschaftZusammenschluss von Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen zum Erfahrungsaustausch, Interessenvertretung oder Behandlung im gemeinsamen Interesse liegender Fragen und Probleme. Oftmals GbR. Baugewerbe fallen auch hierunter.
  35. 35Konsortium"Gütergemeinschaft". Arbeitsgemeinschaft, Interessensgemeinschaft.
  36. 36InteressensgemeinschaftUnternehmenszusammenschluss rechtlich selbstständig bleibender Unternehmungen zur Wahrung und Förderung gemeinsamer Interessen. Häufig GbR.
  37. 37KartellGeschäftsabkommen zwischen zwei Konkurrenten; zB Vereinbarung, dass nur bestimmte Orte oder Kunden beliefert werden. (Preiskartelle illegal)
  38. 38GemeinschaftsunternehmenJoint Venture. Bildung einer Tochtergesellschaft, an der die kooperierenden Unternehmen beteiligt sind. Partnerunternehmen tragen gemeinsam finanzielles Risiko und Führungsfunktionen.
  39. 39UnterordnungskonzernZusammenschluss von Unternehmen, die rechtlich selbstständig bleiben, ihre wirtschaftliche Selbstständigkeit jedoch aufgeben und sich einer einheitlichen Leitung unterstellen. Beherrschung durch Muttergesellschaft.
  40. 40GleichordnungskonzernGleichrangige Stellung der Konzernunternehmen. Leitungsorgane werden in gegenseitiger Abstimmung vertraglich geregelt. Es gibt kein herrschendes Unternehmen.
  41. 41Gesellschaft bürgerlichen RechtsMündlicher oder schriftlicher Zusammenschluss mind. zweier Partner. Nicht im Handelsregister eingetragen, Mindeststartkapital nicht erforderlich. Gemeinschaftliche Führung, Einkommenssteuerpflicht, Personengesellschaft.
  42. 42Haftung bei PersonengesellschaftenUneingeschränkte Haftung. Haftung mit Gesellschaftsvermögen und Privatvermögen der Gesellschafter.
  43. 43Offene HandelsgesellschaftBetrieb eines Handelsgewerbes unter gemeinschaftlicher Firma durch Gesellschaftervertrag. Kein Mindeststartkapital erforderlich. Muss eingetragen werden. Personengesellschaft.
  44. 44KommanditgesellschaftMind. 2 Gründer, mind. 1 Kommanditist und mehrere Komplementäre. Haftung der Kommanditisten kann auf Einlage beschränkt werden. Mindeststartkapital nicht erforderlich. Komplementäre haften voll.
    Personengesellschaft.
  45. 45GmbH & Co. KGSonderform der KG. GmbH nimmt den Platz des Komplementärs ein, Haftung auf Firmenvermögen begrenzt.
    Personengesellschaft.
  46. 46AktiengesellschaftFür große Gründungsvorhaben. Startkapital von 50 TEUR eforderlich. Hohe formale Anforderungen. Handelsgewerbe, Anmeldung zwingend. Kapitalgesellschaft.
  47. 47GmbHMindestkapital von 25 TEUR notwendig. Höhere Gründungsformalitäten. Beglaubigter Gesellschaftsvertrag. Mind. ein Gründer. Betrieb eines Handelsgewerbes.
    Kapitalesellschaft.
  48. 48Kommanditgesellschaft auf AktienMischform zwishcen AG und KG. 50 TEUR Startkapital notwendig. Mind. ein persönlich haftender Gesellschafter. Kapitalgesellschaft.
  49. 49Haftung bei KapitalgesellschaftenBeschränkt auf das Gesellschaftsvermögen bzw. Firmenvermögen.

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Wichtige konstitutive Entscheidungen und Erläuterung der verschiedenen Rechtsformen. Außerdem Kooperation und Liquidation.
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Patricia Steves
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