Flashcards
11. Vorlesung Normen im Globalen Raum
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- 1201. Was bedeutet Anarchie?- Zustand jenseits des Staates/ vor der Herausbildung von Staaten/ in den internationalen Beziehungen
- 2202. Was bedeutet Rechtszustand?- Zustand diesseits des Staates
- 3203. Unterschiedliche Arten der Konfliktlösung- Anarchie: Recht des Stärkeren
- Rechtsstaat: Gesetze und Normen
• „eingehegte Anarchie“: trotz fehlender Zentralinstanz in den IB
==> Ausbreitung eines Netzes von Normen - 4204. Erklärungsansätze in der Schule des Institutionalismus1. nationales Kalkül: Senkung der Transaktionskosten durch Reduzierung von Unsicherheit in Kooperationen (Regimetheorien)
2. Internalisierung: Verinnerlichung von gemeinsamen Werten des Zusammenlebens - 5II Ausdifferenzierung von (Rechts-)Akteuren a) Staaten als => Rechtsakteure 205. Was versteht man unter dem Begriff Völkerrecht?- Überstaatliche Rechtsordnung
- regelt Beziehungen zwischen Völkerrechtssubjekten auf Basis von Gleichrangigkeit (Souveränitätsprinzip) - 6206. WTO (World Trade Organisation)- Internationale Organisation mit obligatorischen Streitschlichtungsverfahren für die Mitglieder
- 7207. PPP (Public – Private – Partnership) [Kofi Annan] als Akteure der Ausbildung von => sozialen Normen- Idee der Partnerschaft zwischen UNO und Wirtschaftswelt
- Ziel: Schaffung eines universalistischen Regelwerks, mittels dessen die Unternehmen SelbstBindungen eingehen - 8208. Kritik an PPPa) Kritiker: Imagepflege für Multis – Fragwürdigkeit universalistischer Normen
b) Befürworter: Logik normativer Verstrickung/ steigender Einfluss NGO´s - 9III Ausdifferenzierung von Rechtsquellen (Rechtspluralismus) => Beispielsweise: Rechtspluralismus auf dem Gebiet der Weltwirtschaftspolitik 209. Staaten – Blöcke in der OECD – Welt- kontinentaleuropäisches Recht – Staatsrecht
- angelsächsisches Recht – Richterrecht
- islamisches Recht – religiös basiertes Recht
>Patchwork an Rechtssystemen in den Staaten – führt im Zuge der Globalisierung zu Konflikten - 10210. Definition von Recht prominentes Beispiel: „Lex Mercatoria“ (LM) = privates Rechtsregime im Bereich der Weltwirts chaftspolitik- funktional: Funktion der Stabilisierung von Verhaltenserwartungen
> LM: effiziente Ergänzung zu öffentlicher Rechtsordnung
- normativ: Bezug zur Legitimitätsfrage von Herrschaftsordnungen
> LM: unzureichend demokratisch legitimiert - 11211. Weltregieren ohne Welt-Staat angesichts der Ausdifferenzierung von..1. Normen: soziale Normen/ Rechtsnormen
2. Rechtssubjekten: Staaten/ private Akteure
3. Rechtsquellen: unterschiedliche öffentliche Rechtsordnungen
Private Rechtsordnungen
Herausbilden eines Weltordnungsflickenteppichs - 12b) Was sind Normen? •Definition von Normen im weiten Sinne = kollektive Verhaltenserwartungen•Ausdifferenzierung von
(1) rechtlichen Normen
==>hoheitliche, sanktionsbewehrte Form der Normbildung und Normdurchsetzung
Exkurs: rechtliche Normen können wiederum unterschiedliche Rechtsqualitä (Verbindlichkeiten) aufweisen
=> geringere Rechtsqualität des
Völkerrechts im Vergleich zum nationalen
Recht
(2) sozialen Normen
==>freiwillige Selbstbindungen
an Standards des Verhaltens - 13IV Steuerungsmodelle in den IB a) Vier analytische Modelle (4-Felder-Schema)- Zentralinstanz bindende Normen:
Weltstaat
-keine Zentralinstanz bindende Normen: Global Governance
-Zentralinstanz keine bindende Normen:
Welthegemonie
- keine Zentralinstanz keine bindende Normen:
Anarchie der Staatenwelt
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- Modul Steuerungstheorie Flashcards on 11. Vorlesung Normen im Globalen Raum, created by Martin Moj on 10/10/2016.
- Created by
- Martin Moj · Oct 2016
- Updated
- Oct 4, 2017
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