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Flashcards

11. Vorlesung Normen im Globalen Raum

Martin Moj Steuerungstheorie Modul German 13 cards

Cards in this deck (13)

  1. 1201. Was bedeutet Anarchie?- Zustand jenseits des Staates/ vor der Herausbildung von Staaten/ in den internationalen Beziehungen
  2. 2202. Was bedeutet Rechtszustand?- Zustand diesseits des Staates
  3. 3203. Unterschiedliche Arten der Konfliktlösung- Anarchie: Recht des Stärkeren
    - Rechtsstaat: Gesetze und Normen
    • „eingehegte Anarchie“: trotz fehlender Zentralinstanz in den IB
    ==> Ausbreitung eines Netzes von Normen
  4. 4204. Erklärungsansätze in der Schule des Institutionalismus1. nationales Kalkül: Senkung der Transaktionskosten durch Reduzierung von Unsicherheit in Kooperationen (Regimetheorien)
    2. Internalisierung: Verinnerlichung von gemeinsamen Werten des Zusammenlebens
  5. 5II Ausdifferenzierung von (Rechts-)Akteuren a) Staaten als => Rechtsakteure 205. Was versteht man unter dem Begriff Völkerrecht?- Überstaatliche Rechtsordnung
    - regelt Beziehungen zwischen Völkerrechtssubjekten auf Basis von Gleichrangigkeit (Souveränitätsprinzip)
  6. 6206. WTO (World Trade Organisation)- Internationale Organisation mit obligatorischen Streitschlichtungsverfahren für die Mitglieder
  7. 7207. PPP (Public – Private – Partnership) [Kofi Annan] als Akteure der Ausbildung von => sozialen Normen- Idee der Partnerschaft zwischen UNO und Wirtschaftswelt
    - Ziel: Schaffung eines universalistischen Regelwerks, mittels dessen die Unternehmen SelbstBindungen eingehen
  8. 8208. Kritik an PPPa) Kritiker: Imagepflege für Multis – Fragwürdigkeit universalistischer Normen
    b) Befürworter: Logik normativer Verstrickung/ steigender Einfluss NGO´s
  9. 9III Ausdifferenzierung von Rechtsquellen (Rechtspluralismus) => Beispielsweise: Rechtspluralismus auf dem Gebiet der Weltwirtschaftspolitik 209. Staaten – Blöcke in der OECD – Welt- kontinentaleuropäisches Recht – Staatsrecht
    - angelsächsisches Recht – Richterrecht
    - islamisches Recht – religiös basiertes Recht
    >Patchwork an Rechtssystemen in den Staaten – führt im Zuge der Globalisierung zu Konflikten
  10. 10210. Definition von Recht prominentes Beispiel: „Lex Mercatoria“ (LM) = privates Rechtsregime im Bereich der Weltwirts chaftspolitik- funktional: Funktion der Stabilisierung von Verhaltenserwartungen
    > LM: effiziente Ergänzung zu öffentlicher Rechtsordnung
    - normativ: Bezug zur Legitimitätsfrage von Herrschaftsordnungen
    > LM: unzureichend demokratisch legitimiert
  11. 11211. Weltregieren ohne Welt-Staat angesichts der Ausdifferenzierung von..1. Normen: soziale Normen/ Rechtsnormen
    2. Rechtssubjekten: Staaten/ private Akteure
    3. Rechtsquellen: unterschiedliche öffentliche Rechtsordnungen
    Private Rechtsordnungen
    Herausbilden eines Weltordnungsflickenteppichs
  12. 12b) Was sind Normen? •Definition von Normen im weiten Sinne = kollektive Verhaltenserwartungen•Ausdifferenzierung von
    (1) rechtlichen Normen
    ==>hoheitliche, sanktionsbewehrte Form der Normbildung und Normdurchsetzung
    Exkurs: rechtliche Normen können wiederum unterschiedliche Rechtsqualitä (Verbindlichkeiten) aufweisen
    => geringere Rechtsqualität des
    Völkerrechts im Vergleich zum nationalen
    Recht
    (2) sozialen Normen
    ==>freiwillige Selbstbindungen
    an Standards des Verhaltens
  13. 13IV Steuerungsmodelle in den IB a) Vier analytische Modelle (4-Felder-Schema)- Zentralinstanz bindende Normen:
    Weltstaat
    -keine Zentralinstanz bindende Normen: Global Governance
    -Zentralinstanz keine bindende Normen:
    Welthegemonie
    - keine Zentralinstanz keine bindende Normen:
    Anarchie der Staatenwelt

Information

Description
Modul Steuerungstheorie Flashcards on 11. Vorlesung Normen im Globalen Raum, created by Martin Moj on 10/10/2016.
Created by
Martin Moj · Oct 2016
Updated
Oct 4, 2017
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