Schlick Grundlagen der Erkenntnislehre

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Flashcards on Schlick Grundlagen der Erkenntnislehre, created by p.erf on 05/27/2014.
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Question Answer
Erkenntnislehre Aufstellen von Gründen für eine gültige Erkenntnis
Einzelwissenschaften .... ohne erkenntnistheoretische Grundlagen möglich
Philosophie ... ist Erkenntnislehre Biologie --> Chemie--->Physik--->Philosophie
Erkennen im Alltag = Wiedererkennen Die psychologischen Gegebenheiten des Wiedererkennens interessieren den Erkenntnistheoretiker nicht
Erkenntnislehre in der Physik auch hier Wiedererkennen In der Wellenbewegung des Lichtes werden die Gesetze allgmeiner Wellenbewegungen wiedererkannt (Wasserwellen, Luftwellen) Kann man dann etwas völlig Neues entdecken PE
Unterschied Alltags/wissenschaftliche Erkenntnis Im Alltag (erkennen eines Hundes) werden Vorstellungen wieder erkannt. In der Wissenschaft werden Gesetze wiedererkannt. Gesetze elektromagnetischer Wellen werden bei den Lichtwellen wiedererkannt
Kern eines jeglichen Erkenntnisprozesses ist ein Wiederfinden
Erkennen ist die Rückführung des Einen auf das Andere (Sonst wären keine Hypothesenbildungen möglich)
Höchste Erkenntnis ... hat man, wenn man mit einem Minimum nicht weiter erklärbarer Prinzipien auskommt.
Alles Erkennen ist Wiedererkennen. Was erkannt wird, wird gleichgesetzt mit dem,als was es erkannt wird.
Wie wird im Erkenntnisprozess verglichen (Alltag) Ein Objekt (Hund) wird wiedererkannt durch die Erinnerungsvorstellung Hund
Allgemeinheitsvorstellungen gibt es nicht. Stellt man sich ein Dreieck vor, dann hat man das Bild eines bestimmten Dreiecks vor sich.
Vorstellung einer ganzen Gattun .... gibt es nicht. Wenn ich an eine Gattung denke, dann habe ich das Bild eines verschwommenen Individuums vor mir
Begriffe statt Vorstellungen in der Wissenschaft Gesamtheit der Merkmale (Inhalt), Gesamtheit der Gegenstände, den er umfasst (Umfang)
Nominaldefinition (Worterklärung) = gemeinsamer Name aller Objekte, die die in der Definition aufgeführten Merkmale besitzen. Linguistik ist die Wissenschaft, die Sprache erforscht.
Worte in der wissenschaftlichen Sprache sind echte Begriffe, die wiederum Zeichen für Gegenstände und Vorgänge mit gemeinsamen Merkmalen sind
Quelle von Irrtümern in der Philosophie.... ist die Verwechslung von Vorstellungen und Begriffen
Begriffe es gibt sie nicht in den Denkvorgängen, noch sind sie an den realen Objekten. Begriffe sind Funktionen: Einem bestimmten Begriff werden Vorgaänge und Gegenstände zugeordnet.
Probleme der Erkenntnistheorie ist der Inhalt aller Begriffe letztendlich nur im Anschaulichen zu finden (dann Probleme der sicheren Erkenntnis) oder kann die Bedeutung eines Begriffs ohne "Vorstellungen" erfasst werden?
Definition durch Axiome es wird so vermieden, wie in der euklidischen Geometrie (Punkt, Gerade, Ebene) auf Anschauungen angewiesen zu sein
konkrete Definition eine Verbindung zur Wirklichkeit (Vorstellung) wird hergestellt
implizite Definition verharrt im Bereich der Begriffe, keine Verbindung zur Wirklichkeit Ist g eine Gerade dann gibt es auf ihr mindestens zwei Punkte G1 und G2
Begriffe... sind Zeichen, die wir den Gegenständen zuordnen, um über sie sprechen zu können
Axiome.... legen Beziehungen zwischen Begriffen fest.
Axiome... legen Beziehungen zwischen Begriffen fest
Wenn Begriffe Zecihen für Gegenstände sind dann sind Urteile Zeichen für Beziehungen zwischen Gegenständen, also für Tatsachen (Wittgenstein) Schnee ist kalt Räumlichen und Zweitliches Zusammentreffen von zwei Merkmalen
Eine Tatsache umfasss t .... mindesten zwei Gegenstände und deren Beziehung.
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