| Question | Answer |
| Erkenntnislehre | Aufstellen von Gründen für eine gültige Erkenntnis |
| Einzelwissenschaften .... | ohne erkenntnistheoretische Grundlagen möglich |
| Philosophie | ... ist Erkenntnislehre Biologie --> Chemie--->Physik--->Philosophie |
| Erkennen im Alltag | = Wiedererkennen Die psychologischen Gegebenheiten des Wiedererkennens interessieren den Erkenntnistheoretiker nicht |
| Erkenntnislehre in der Physik | auch hier Wiedererkennen In der Wellenbewegung des Lichtes werden die Gesetze allgmeiner Wellenbewegungen wiedererkannt (Wasserwellen, Luftwellen) Kann man dann etwas völlig Neues entdecken PE |
| Unterschied Alltags/wissenschaftliche Erkenntnis | Im Alltag (erkennen eines Hundes) werden Vorstellungen wieder erkannt. In der Wissenschaft werden Gesetze wiedererkannt. Gesetze elektromagnetischer Wellen werden bei den Lichtwellen wiedererkannt |
| Kern eines jeglichen Erkenntnisprozesses | ist ein Wiederfinden |
| Erkennen | ist die Rückführung des Einen auf das Andere (Sonst wären keine Hypothesenbildungen möglich) |
| Höchste Erkenntnis ... | hat man, wenn man mit einem Minimum nicht weiter erklärbarer Prinzipien auskommt. |
| Alles Erkennen | ist Wiedererkennen. Was erkannt wird, wird gleichgesetzt mit dem,als was es erkannt wird. |
| Wie wird im Erkenntnisprozess verglichen (Alltag) | Ein Objekt (Hund) wird wiedererkannt durch die Erinnerungsvorstellung Hund |
| Allgemeinheitsvorstellungen | gibt es nicht. Stellt man sich ein Dreieck vor, dann hat man das Bild eines bestimmten Dreiecks vor sich. |
| Vorstellung einer ganzen Gattun .... | gibt es nicht. Wenn ich an eine Gattung denke, dann habe ich das Bild eines verschwommenen Individuums vor mir |
| Begriffe statt Vorstellungen in der Wissenschaft | Gesamtheit der Merkmale (Inhalt), Gesamtheit der Gegenstände, den er umfasst (Umfang) |
| Nominaldefinition (Worterklärung) | = gemeinsamer Name aller Objekte, die die in der Definition aufgeführten Merkmale besitzen. Linguistik ist die Wissenschaft, die Sprache erforscht. |
| Worte in der wissenschaftlichen Sprache | sind echte Begriffe, die wiederum Zeichen für Gegenstände und Vorgänge mit gemeinsamen Merkmalen sind |
| Quelle von Irrtümern in der Philosophie.... | ist die Verwechslung von Vorstellungen und Begriffen |
| Begriffe | es gibt sie nicht in den Denkvorgängen, noch sind sie an den realen Objekten. Begriffe sind Funktionen: Einem bestimmten Begriff werden Vorgaänge und Gegenstände zugeordnet. |
| Probleme der Erkenntnistheorie | ist der Inhalt aller Begriffe letztendlich nur im Anschaulichen zu finden (dann Probleme der sicheren Erkenntnis) oder kann die Bedeutung eines Begriffs ohne "Vorstellungen" erfasst werden? |
| Definition durch Axiome | es wird so vermieden, wie in der euklidischen Geometrie (Punkt, Gerade, Ebene) auf Anschauungen angewiesen zu sein |
| konkrete Definition | eine Verbindung zur Wirklichkeit (Vorstellung) wird hergestellt |
| implizite Definition | verharrt im Bereich der Begriffe, keine Verbindung zur Wirklichkeit Ist g eine Gerade dann gibt es auf ihr mindestens zwei Punkte G1 und G2 |
| Begriffe... | sind Zeichen, die wir den Gegenständen zuordnen, um über sie sprechen zu können |
| Axiome.... | legen Beziehungen zwischen Begriffen fest. |
| Axiome... | legen Beziehungen zwischen Begriffen fest |
| Wenn Begriffe Zecihen für Gegenstände sind dann sind Urteile Zeichen für Beziehungen zwischen Gegenständen, also für Tatsachen (Wittgenstein) | Schnee ist kalt Räumlichen und Zweitliches Zusammentreffen von zwei Merkmalen |
| Eine Tatsache umfasss t | .... mindesten zwei Gegenstände und deren Beziehung. |
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