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Flashcards

Natur und Landschaft 2 komprimiert

Silvan Oberholzer Prüfungsvorbereitung 4. Semester German 5.0Average rating 5.0 out of 5 (2 ratings) 77 cards

Natur und Landschaft 2 komprimiert

Cards in this deck (77)

  1. 1Nenne 2 internationale Abkommen mit Grundlagencharakter für die Landschaftsplanung!- ELC (Europäische Landschaftskonvention)
    - CBD (Convention Biodiversity)
  2. 2Zeige die Systematik der CH Rplg auf. Nenne für alle Stufen Beispiele!Zeige die Systematik der CH Rplg auf. Nenne für alle Stufen Beispiele!Zeige die Systematik der CH Rplg auf. Nenne für alle Stufen Beispiele!
  3. 3Zeichne das Gewächshaus für Raum- und Landschaftsentwicklung auf.Zeichne das Gewächshaus für Raum- und Landschaftsentwicklung auf.
  4. 4Was ist Landschaft?“Landschaft‘ ein vom Menschen als solches wahrgenommenes Gebiet,
    dessen Charakter das Ergebnis des Wirkens und Zusammenwirkens
    natürlicher und/oder anthropogener Faktoren ist.“
  5. 5Landschaftsqualität (LQ) ist die Schnittmenge welcher 3 Bereich?- Biodiversität
    - Nutzung
    - Gestalt / Erlebnis
    Landschaftsqualität (LQ) ist die Schnittmenge welcher 3 Bereich?
  6. 6Was ist die Rolle der Raumplanung für die Landschaftsplanung der CH?- CH hat keine eigene Landschaftsgesetzgebung
    - Landschaft und Natur stehen auf Säulen von RPG und NHG
    - RPG und RPlg liefern Instrumente für LP
    - LP zum einen Teil der Rplg, zum andern auch eigene Fachplanung
  7. 7Nenne Instrumente zur finanziellen Sicherung einer Landschaftsspange!- Agglomerationsprogramm
    - Direktbeiträge von Kanton und Gemeinde
    - LQ- / Biodiversitätsbeiträge
    - Vertragliche Regelungen Mehrwertausgleich
    - Spenden (Crowdfunding)
    - (inter-)kommunaler Fonds
    - Fonds ökologische Aufwertung
    ...
  8. 8Was/Wozu ist ein regionaler Sachplan?Nur im Kanton AG
    - zur Regelung überkommunaler Sachbereiche
    - Pendant zum regionalen Richtplan
    - behördenverbindlich
  9. 9Unterschied Reg. Sachplan zu Reg. Richtplan?- Im Richtplan sind Regionen vorgegeben
    - Sachplan auf ein bestimmtes Thema, bei Richtplan sind Themen vorgegben
  10. 10Nenne formelle Instrumente zur Umsetzung einer Landschaftsspange!- Regionaler Sachplan (AG)
    - Richtpläne
    - Nutzungsplanung
    - Schutzverordnungen
    - Verträge
  11. 11Nenne informelle Instrumente zur Umsetzung einer Landschaftsspange!- Kommunale Konzepte/Leitbilder
    - Agglomerationsprojekte
    - LEK
    - Freiraumkonzept
    - Raumentwicklungskonzept
  12. 12Über welche Massnahmenpakete kann ein LEK sukzessive umgesetzt werden?Über welche Massnahmenpakete kann ein LEK sukzessive umgesetzt werden?
  13. 13Was ist der grundlegende Zweck von LQ- und Biodiversitätsbeiträgen?- dienen der Erhaltung und Pflege
    der landwirtschaftlich genutzten
    Kulturlandschaft in Qualität, Eigenart und
    Charakter
  14. 14Zweck LQ-Beiträge?Erhaltung, Förderung, Weiterentwicklung vielfältiger Landschaften
  15. 15Zweck Biodiversitätsbeiträge?Erhaltung, Förderung der Arten- und Lebensraumvielfalt
  16. 16Unterscheide Landschaftsprojekte anhand Herkunft, Inhalt, Raumbezug, Beteiligte etc...Tabelle im Skripteordner VL3!!!
    wichtig!
    Unterscheide Landschaftsprojekte anhand Herkunft, Inhalt, Raumbezug, Beteiligte etc...
  17. 17Was ist ein Regio-ROK?Regionales Raumordnungskonzept
  18. 18Nenne die 5 Handlungsräume gemäss ROK ZH.- Stadtlandschaft
    - urbane Wohnlandschaft
    - Landschaft unter Druck
    - Kulturlandschaft
    - Naturlandschaft
  19. 19Nenne Primäre Anliegen und Herausforderungen für jeden Handlungsraum.1) Dynamik entwickeln; attraktive Freiraum-/Erholungsstrukturen; städtebaul. Qualität und Durchgrünung
    2) massvoll entwickeln; nach innen entwickeln; klare Siedlungsränder; Potenziale aktivieren
    3) stabilisieren; aufwerten; Zersiedelung eindämmen; BZ-Verbrauch verringern
    4) Charakter erhalten; Verzicht auf Steigerung Erschliessungsqualität; unverbaute Landschaftskammern erhalten
    5) schützen; bewahren; Fliessgewässer hochwertig gestalten; SVO partnerschaftlich erarbeiten/umsetzen
  20. 20Nenne kantonale informelle Landschaftskonzeptionen.- Strategie Landschaft Kt. LU
    - LEK Thurgau
  21. 21Womit kann Landschaft geschützt werden? (Instrumente)- Gesetze
    - Verordnungen
    - Verträge
    - Kommunikation/Sensibilisierung
  22. 22Mit welchen Strategien kann Landschaft geschützt werden?1. Freihalten, sichern der Fläche
    2. Qualität sichern, pflegen, verbessern
    3. Verbindlichkeit herstellen
  23. 23Nenne konkrete Beispiele für die 3 Strategien.1. FFF, Bauzone/Nichtbauzone
    2. LQ, BFF, Vernetzungsprojekten
    3. Richtplanung, Nutzungsplanung, Inventare, Verträge, Sachpläne und Konzepte
  24. 24Was umfassen Schutzzonen und in welchem Artikel ist dies geregelt?PRG Art. 17
    a) Bäche, Flüssen, Seen, Ufer
    b) besonders schöne sowie naturkundlich oder kulturgeschichtlich wertvolle Landschaften
    c) bedeutende Ortsbilder, geschichtliche Stätten sowie Natur- und Kulturdenkmäler
    d) Lebensräume für schutzwürdige Tiere und Pflanzen
  25. 25Nenne Beispiel für Weitere Zonen gemäss RPG Art. 18. Was ist der Zweck weiterer Zonen?Grundnutzungszonen: Kiesabbau, Intensiverholung, Golfplatz
    Überlagernd: Freihaltezone, Sport, Erholung, Kiesabbau, Intensiv-LW
    Zweck: die räumliche Ordnung kann so noch differenzierter ausgestaltet werden.
  26. 26Wie breit ist ein Gewässerraum mindestens?bis 2m Sohlenbreite 11m
  27. 27Wie breit ist der Gewässerraum bei Sohlenbreite 2-15m?2.5 * Sohlenbreite + 7m
  28. 28Unter welchen Umständen muss die natürliche Sohlenbreite vergrössert werden?Bei fehlender Breitenvariabilität
    --> Sohlenbreite * Faktor
    Unter welchen Umständen muss die natürliche Sohlenbreite vergrössert werden?
  29. 29Aus welchem Grund muss ein Gewässerraum ausgeschieden werden?Für Gewährleistung folgender Funktionen:
    - nat. Funktion der Gewässer
    - Schutz vor Hochwasser
    - Gewässernutzung
  30. 30Was ist der Sinn von Schutzverordnungen im Kanton ZH?Schutz vor Überbauungen / Privatinteressen
    - Pflege und Bewirtschaftung der Naturlandschaft
    - Lenkung Erholungsdruck
    - ermöglicht langfristigen Schutz grossflächiger Gebiete
  31. 31Inhalt von Schutzverordnungen im Kanton ZH?- kantonal wichtige Landschaften und Biotopkomplexe
    - Einteilung in verschiedene Landschaftsbereiche (Natur, Umgebung, Wald etc..)
  32. 32Unterschied Schutzzonen - Schutzverordnung ZH?Schutzzone: im Nutzungsplan, eher kleinere Gebiete, von Gemeinde erlassen
    Schutzverordnung: Nutzungsplan-Charakter --> haben Einfluss auf Richt- und Nutzungsplanung, über grössere zusammenhängende Gebiete, vom Kanton erlassen
  33. 33Nenne die Anforderungen zur Schonung der Landschaft gemäss RPG Art. 3.- Kulturland erhalten
    - Siedlungen, Bauten, Anlagen in Landschaft einpassen
    - See- Flussufer freihalten und Zugang erleichtern
    - Erhalt naturnahe Landschaft und Erholungsräume
    - Waldfunktion sichern
  34. 34Welche Möglichkeiten hat ein Kanton, um Anliegen von Natur und Landschaft raumplanerisch zu sichern? (formelle Instrumente)- Kant. Richtplanung
    - Kant. PBG
    - Kant. Konzepte und kant. Landschaftskonzeptionen
    - Kant Schutzgebiete / SVO
  35. 35Welche Möglichkeiten hat ein Kanton, um Anliegen von Natur und Landschaft raumplanerisch zu sichern? (informelle Instrumente)- Leitbilder
    - ROK
    - Inventare
    - K-LEK
  36. 36Nenne die 6 wichtigsten Anliegen der Raumplanung zur Landschaft gemäss RPG. (Punkte 1-3)- die Landschaft ist zu schonen, Siedlung Bauten und Anlagen haben sich in die Landschaft einzuordnen.
    - Zweckmässige und haushälterische Nutzung des Bodens: Flächenverbrauch minimieren: Begrenzung Siedlungsausdehnung.
    - Abstimmung der raumwirksamen Tätigkeiten
  37. 37Nenne die 6 wichtigsten Anliegen der Raumplanung zur Landschaft gemäss RPG. (Punkte 4-6)- Sicherung des Kulturlandes
    - Unterstützen der Bestrebungen, die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen
    - Geordnete Besiedlung - Trennung Baugebiet / Nichtbaugebiet:
    Bauen nur zonenkonform oder mit Ausnahmebewilligung
  38. 38Nenne formelle und informelle Instrumente auf Bundesebene.Nenne formelle und informelle Instrumente auf Bundesebene.
  39. 39Nenne Finanzhilfen und Tools zur Beratung/Information auf Bundesstufe!Nenne Finanzhilfen und Tools zur Beratung/Information auf Bundesstufe!
  40. 40Nenne je 3 Landschafts- und Biotopinventare des Bundes?Landschaft: BLN, ISOS, IVS
    Biotop: Hoch- und Übergangsmoore, Flachmoore, Auengebiete, Amphibienlaichgebiete, Trockenwiesen und Weiden (TWW)
  41. 41Was ist der Unterschied zwischen Konzepten und Sachplänen des Bundes?- Sachpläne enthalten neben Zielen und generellen Anweisungen zusätzlich räumlich konkrete Anweisungen
    - Konzept häufig als Vorstufe zu Sachplan
    - Konzept ist ressortübergreifend
    - Sachplan nur in Bereichen wo Bund umfassende Kompetenz verfügt
  42. 42Nenne alle Sachpläne des Bundes. (Nenne mindestens 3)- Sachplan FFF
    - Sachplan Verkehr mit Teil Schiene, Schifffahrt, Strasse, Luftfahrt
    - Sachplan Übertragungsleitung
    - Sachplan geologische Tiefenlager
    - Sachplan Militär
    - Sachplan Asyl (noch nicht genehmigt)
    - Sachplan Rohrleitungen (Entwurf)
  43. 43Benenne die 10 Strategien der Biodiversitätstrategie CH.1. Biodiversität nachhaltig nutzen
    2. Eine ökologische Infrastruktur schaffen
    3. Erhaltungszustand von National Prioritären Arten verbessern
    4. Genetische Vielfalt erhalten und fördern
    5. Finanzielle Anreize überprüfen
    6. Ökosystemleistungen erfassen
    7. Wissen generieren und verteilen
    8. Biodiversität im Siedlungsraum fördern
    9. Internationales Engagement verstärken
    10.Veränderungen der Biodiversität überwachen
  44. 44Was ist ökologische Infrastruktur?- auch grüne Infrastruktur genannt
    - Netzwerk natürlicher und naturnaher Flächen
    - Ziel aus SBS bis 2040
    - Zum Erhalt Biodiv. und Stärkung und Regenerationsfähigkeit von Ökosystemleistungen
    - trägt zum menschlichen Wohlergehen z.B. durch Klimaregulation, Erholung und Erleben von Natur und Landschaft und zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei
  45. 45Nenne die 3 Schutzstrategien. Welchen Zusammenhang haben FFF mit den Schutzstrategien?1. Quantitativ sichern (Schutz vor andere Nutzung; freihalten vor Bauten)
    2. Qualität sichern (LQ-Beiträge)
    3. Verbindlichkeit (RiPlg, NuPlg, Verträge)
    - FFF setzen 3 Strategien um!
  46. 46Was sind Ziele des Sachplans FFF?- Erhaltung bewirtschaftbaren Fläche --> quantitativer Bodenschutz
    - Bestgeeignetes Land vor Überbauung schützen
    - Erhaltung Bodenfruchtbarkeit --> qualitativer Bodenschutz
    - Langfristige Versorgungssicherheit
  47. 47Welche Beanspruchungen sind auf FFF zulässig?- ökologische Ausgleichsflächen
    - Spezialkulturen wie Beeren, Christbäume --> wenn keine Bodenbelastung und innerhalb eines Jahres wieder ackerbaufähig
    - bei Rekultivierungsmassnahmen kann LW zu FFF werden nach 4 Jahren
  48. 48Welche Beanspruchungen sind auf FFF grundsätzlich nicht zulässig?- Gewächshäuser, dauerhaft Folienbeete --> ausser wenn Qualitätskriterien stimmen und nicht mit Bauten bestückt, dann in FFF
    - Golfanlage, ausser Qualikriterien werden dauerhaft erfüllt
  49. 49Was sind die Aufgaben der Landwirtschaftszone gemäss RPG und in welchem Artikel sind diese geregelt?RPG Art. 16
    - langfristige Sicherung der Ernährungsbasis des Landes
    - Erhaltung der Landschaft und Erholungsraum
    - dient dem ökologischen Ausgleich
    --> deshalb muss LW-Zone vor Überbauung weitgehend freigehalten werden
    (- zur Erfüllung Aufgaben der Landwirtschaft)
  50. 50Unter welchen Umständen ist Bauen in der Landwirtschafts- oder Spezial-LW-Zone möglich?- Bauten sind zonenkonform (Landwirtschaft)
    - Standortgebundene Bauten per Ausnahmebewilligung
  51. 51Was ist die Voraussetzung einer Bewilligung (RPG Art.22)?a) dem Zweck der Nutzungszone entsprechend
    b) Land ist erschlossen
  52. 52Welche Arten von Bauten sind in der LW-Zone zonenkonform? (ab 1.9.2000)- zur Landwirtschaftl. Bewirtschaftung
    - Produzierender Gartenbau
    - zur Erfüllung landw. Aufgaben
    - Landwirtschaftl. Bauten
    - nicht landwirtschaftliche Nebengebäude soweit vom Bewirtschafter geführt und existenzsichernd
  53. 53Welche Bauten und Anlagen sind planungspflichtig? (Bezüglich LW-Zone)Bauten mit...
    ... weitreichenden Auswirkungen auf die räumliche Ordnung
    ... grossem Flächenbedarf
    ... Immissionen
    ... grossem Publikumsverkehr oder allg. Verkehrsaufkommen
    Bsp. Skipiste, Loipen, Bikerouten
  54. 54Nenne Kriterien für Bauen in der Landschaft. (3 Begriffe)STANDORT, DIMENSION, STRUKTUR
  55. 55Nenne Kriterien für Bauen in der Landschaft. (detailliert)- Siedlungsform
    - Standort, Exposition
    - Massstäblichkeit, Ausrichtung, Orientierung
    - Materialien Dach und Fassade
    - Einbindung, Erschliessung
  56. 56Welche Anlagen sind bewilligungspflichtig? 1) Maislabyrinth 2) Downhillstrecke im Wald 3) Hängegleiterplatz 4) Paintball im Wald 5) Wasserskianlage mit Lift1) NEIN, ausser grosses Verkehrsaufkommen
    2) JA, wenn mit Anlagen ausgerüstet (Normalfall) (Laufen darf man überall, fahren nicht!)
    3) NEIN, aber Interessensabwägung
    4) JA, aber nicht durchsetzungsfähig, da keine Staogebundenheit, Beeinträchtigung der öff. Zugänglichkeit
    5) JA, nicht unbedingt Staogebunden und braucht Konzession
  57. 57Was ist ein Siedlungsrand?- Übergangsbereich zwischen bebauter und unbebauter Landschaft
    - nicht klar abgrenzbar (keine Linie sondern Raum)
    - bestimmt durch verschiedene Akteure
    - ein ästhetische und funktionales Thema
  58. 58Nenne Argumente für einen guten Siedlungsrand.- gute Eingliederung und Ansicht
    - Aussicht
    - Ökologische Qualität und Ausgleich
    - guter, einfacher Zugang
    - Erlebnisraum
  59. 59Nenne die 6 funktionalen und ästhetischen Kriterien zur Siedlungsrand-Qualität.- EXPOSITION
    - BAUSTRUKTUR
    - GEBÄUDESTELLUNG (abrupt, gestuft)
    - EINGLIEDERUNG (harte, weiche Grenze)
    - DURCHLÄSSIGKEIT
    - NUTZUNG, ZUGÄNGLICHKEIT
  60. 60Thema Durchlässigkeit: Wie können Gebäude am Siedlungsrand angeordnet sein oder werden?Thema Durchlässigkeit: Wie können Gebäude am Siedlungsrand angeordnet sein oder werden?
  61. 61Nenne 3 verschiedene Massnahmenmöglichkeiten samt Umsetzungsinstrument, mit welchen eine Gemeinde den Siedlungsraum aufwerten könnte.- Grünzone im Zonenplan für Errichtung Siedlungsrandpark
    - BNO mit Siedlungsrandartikel ergänzen --> erhöhte Gestaltungsansprüche
    - LQ-Beiträge: Vertragliche Regelungen mit Bauern (Hochstammobstbäume für fliessenden Übergang)
  62. 62NHG Art. 18 Abs. 1 Was besagt dieser Artikel?- Es geht um den Schutz von Lebensräumen
    - Besonders zu schützen sind Uferbereich, Riedgebiete, Moore, Hecke, Feldgehölze, Trockenrasen etc.
    - wenn sich Beeinträchtigung nicht verhindern lässt, muss der Verursacher für Wiederherstellung oder angemessenen Ersatz sorgen
  63. 63Was ist das Schutz- und Schonungsgebot nach NHG Art. 18?Ablauf wenn schützenswerte Lebensräume betroffen sind:
    1. Vermeiden
    2. Vermindern (Bestmöglicher Schutz)
    3. Wiederherstellen
    4. Ersetzen (angemessen)
  64. 64NHG Art. 18b Abs. 2 Um was geht es in diesem Artikel?- ökologischen Ausgleich in intensiv genutzten Gebieten inner- und ausserhalb von Siedlungen. Dabei sind Interessen der Landwirtschaft zu berücksichtigen
  65. 65Was sind Unterschiede zwischen Wiederherstellung und Ersatz?- Wiederherstellung: behebt Eingriffe in NL in gleicher Art, Funktion, Umfang im MST 1:1 am Ort des Geschehens.
    - Ersatz: behebt Eingriffe in NL in gleicher Art, Funktion, Umfang im MST 1:1 an einem ANDEREN Ort (Realersatz)
  66. 66Wo sind Wiederherstellungs- oder Ersatzmassnahmen erforderlich?a) Biotope von nationaler Bedeutung (Moore und Auen)
    b) für Ufervegetationen
    c) wenn konkrete Schutzbestimmungen in Schutz- oder Nutzungsplänen betroffen sind.
  67. 67Was bezweckt ökologischer Ausgleich?- Artenvielfalt und Lebensräume erhalten und fördern
    - Lebensqualität des Menschen erhalten
    - Natur in die Siedlung einbinden
    - kulturräumliches Erbe bewahren
    - LQ- Biodiversitätsbeiträge sind Teil des ÖA
  68. 68Nenne den Vorsorgegrundsatz nach USG. Erläutere."Im Sinne der Vorsorge sind Einwirkungen, die schädlich oder lästig werden könnten, frühzeitig zu begrenzen."
    - mögliche Einwirkungen sind vor dem Auftreten zu begrenzen
    - frühzeitig in Planung zu beachten
    - dient dem Schutz des Menschen
  69. 69Unterschiede von ökologischem Ausgleich zu Wiederherstellung/Ersatz?- Öko. Ausgleich meist direkt mit konkretem Bauprojekt verknüpft
    - Wiederherstellung/Ersatz bezieht sich auf schützenswerte Lebensräume
    - öko. Ausgleich kann auch auf Freiwilligkeit basieren
  70. 70Aus welchen Bereichen setzt sich Landschaftsidentität zusammen?Aus welchen Bereichen setzt sich Landschaftsidentität zusammen?
  71. 71Definiere Biodiversität!Vielfalt der Arten, Lebensräume und genetische Vielfalt
  72. 72Definiere Ökologie!Wissenschaft, die Struktur und Funktion von Ökosystemen erforscht
  73. 73Was ist Natur?Alles nicht vom Menschen geschaffene
  74. 74Nenne 4 Ziele eines regionalen Sachplans!- Erhalten und sichern landwirtsch. Produktion
    - Fördern verbessertes Landschaftsbild und besonderes Landschaftserlebnis
    - Fördern vielseitiger Angebote der Landschaftsnutzung
    - eigenständiger Raum mit prägnanter Identität
    - Erlebbarmachen von Zusammenhängen in der Landschaft
  75. 75Nenne 4 Begründungen, weshalb das Thema Biodiversität auch im Siedlungsraum zunehmend an Bedeutung gewinnt!- Siedlung bietet diverse Lebensräume viel Potential vorhanden
    - Durch Verdichtung geraten die Lebensräume unter Druck
    - Durch Infrastrukturen geraten die Vernetzungsachsen unter Druck
    - Die Artenvielfalt im Siedlungsraum sinkt; im Gegensatz zu derjenigen ausserhalb
  76. 76Welche Bedeutung hat "schützen" im planungsrechtlichen Sinn? Nenne 3.- Erhalten, wie es ist.
    - Wiederherstellen, wie es einmal war.
    - Entwickeln, wie es sein soll.
  77. 77—

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Auf Grund der Angaben aus der Prüfungsvorbereitung komprimiert. Leider konnten nicht sehr viele Karten weggelassen werden. Für diejenigen, die genauere Infos wollen sollen die komplette Version lernen. Viel Spass
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  • Created by Silvan Oberholzer · Aug 4, 2017
  • Copied by Silvan Oberholzer · Aug 24, 2017
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