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Karteikarten

REP - Repetitorium Theorien und Methoden

Clarissa Schweitzer Publizistik Deutsch 110 Karten

Karten in diesem Stapel (110)

  1. 1Bedeutung von DOI=digital Object Identifier
    bleibt gültig, auch wenn der Standort (URL) des Inhalts geändert wird.
  2. 2APAAustria Presse Agentur
  3. 3APA-StyleAmerican Psychologial Association
    -hat deutsche zitierweise abgelöst
    -zweifacher Zeilenabstand (1,5Zeilen)
    mind 3 notwendige Angaben (Autor, Jahr, Seite)
  4. 4Gütekriterien (wissenschaftliche Qualitätskriterien)1. Nachvollziehbarkeit
    2. Objektivität
    3. Ehrlichkeit
    4. Überprüfbarkeit
    5. Reliabilität
    6. Validität
    7. Verständlichkeit
    8. Relevanz
    9. logische Argumentation
    10. Orginalität
    11. Rechtsmäßigkeit
  5. 5Validität=Gültigkeit der Untersuchung - wird das gemessen was man messen will?
    Arten:
    - Augenscheinvalidität/ Inhaltsvalidität
    - Kriteriumsvalidität
    - Kontruktvalidität
  6. 6Reliabilität= Zuverlässigkeit der Messung - kommt bei wiederholter Messung das selbe Ergebnis heraus?
    Arten:
    -Intercoder-Reliabilität: Verschiedene Personen messen, das selbe
    -Intracoder-Reliabilität: selbe Person misst selbe
  7. 7Objektivität= Person der Untersuchung ist unabhängig
    Arten:
    - Durchführungsobjektivität
    - Auswertungsobjektivität
  8. 8KI - Regeln-muss in LV erlaubt sein
    - nicht zitiert, nur Anwendung dokumentiert
    - Im Quellenverzeichnis in eigenem Teil „Hilfsmittel“
    - auch direkt im Text "openAI(2023)"
  9. 9Definition "empirisch"...von der Beobachtung her schließend, auf Erfahrung beruhend, sich auf Gesellschaft beziehend, erfahrungsgemäß
  10. 10Definition "systematisch"...Erfahrung der Umwelt, hat nach Regeln zu geschehen
  11. 11Definition "soziale Tatbestände"beobachtbares menschliches Verhalten, durch Sprache vermittelte Meinung, Werturteile, Absichten
  12. 12Eigenschaften QUANTITATIV-nomothetisch (gesetzgebend)
    -naturwissenschaftlich
    -generalisierend
    -erklärend
    - deduktiv (allgemein zu speziell)
    - es gibt schon viel dazu
    - messen
    - Hypothesen prüfend
    - lineare Forschungsstrategie
  13. 13Eigenschaften QUALITATIV-Idographisch (auf etwas individuelles beziehen)
    - geisteswissenschaftlich
    - Einzelfallzentriert
    - Verstehen
    - induktiv (vom Speziellen vom Allgemeinen)
    - beschreibend
    - Zirkuläre Forschungsstrategie
  14. 14Begriff "verstehen"... es geht um Einsicht der Zusammenhänge menschlicher Ordnung, ihre Grundsätze und Ziele
  15. 15Begriff "erklären"... Erkenntnis der Mechanismen menschlichen Zusammenlebens ihrer Gesetzte und deren Beeinflussung
  16. 16"Normalwissenschaft" nach Kuhn- Sie ist bestimmt durch die Ausbildung und Akzeptanz eines bestimmten Paradigmas
    - Sie macht das Wesen der Wissenschaft aus
    - Wissenschaftlicher Fortschritt findet innerhalb eines Paradigmas statt
    - Lösen von Rätseln (Problemen) mit festen Regeln
  17. 17"kritische Theorie" charakterisiert• Will tiefergreifenden gesellschaftlichen Veränderungen.
    • Befreiung von falschem Bewusstsein/Emanzipatorischer Wahrheitsbegriff
    • Handeln ist wertgebunden
    • Ist gegen die reine Wissenschaft
    • Bekenntnisse zur Aufklärung
    • Veränderung von Unterdrückungen und Machtverhältnissen
    • Will durch Aufklärung und Kritik der Gesellschaft diese besser machen
  18. 18Was ist an der Kultivierungshypothese problematisch• Die Anwendbarkeit auf Unterhaltungsformate im Fernsehen (hat langfristige Auswirkungen auf die Weltsicht, indem es widerholte Botschaften vermittelt, wodurch Weltbild für Zuschaer geformt wird.
    • Die Nicht-Berücksichtigung des Einflusses von Dritt-Faktoren
    • Die Richtung der Kausalität
  19. 19Klasse der gesellschaftlichen Randbedingungen der Kommunikation unterscheidet Badura• Kommunikationssituation
    • Informationsniveau
    • Emotiver Erlebnishorizont
    • Interessen
  20. 20Das Gesetz der drei Stadien nach Comte umfasst welche Zeitalter• das theologische fiktive Stadium (Menschen erklären Phänomene durch höhere Kräfte, wie Gott)
    • das metaphysische abstrakte (statt höhere Kräfte philosophisch Spekuliert)
    • Positivistisches (oder wissenschaftliches) Stadium (Denken basiert auf Beobachtungen, Experiment und emp. Forschung)
  21. 21Jürgen Habermas „Theorie des kommunikativen Handelns“• Kommunikatives Handeln ist nicht strategisch (nicht strategisch weil es auf Verständigung abzielt und nicht auf Beeinflussung)
    • Die Geltungsansprüche sind: Wahrheit, Richtigkeit, Wahrhaftigkeit und Verständlichkeit
    • Die Geltungsansprüche werden reziprok (wechselseitig) erhoben
    • Es geht um das Bemühen um den Prozess der Verständigung
  22. 22Altmeppen et al. (2013) systematisieren das Fach Kommunikationswissenschaft anhand von vier Dimensionen• Methoden (wie geforscht wird - bestimmt Fragestellung und welche Erkenntnise gewonnen werden)
    • Themenschwerpunkte/Gegenstand (was untersucht wird)
    • Theorien (bezieht sich auf theoretischen Leitideen oder welche Denkwerkzeuge)
    • Forschungsbereich
  23. 23Begründungsstränge dominieren im kommunikationswissenschaftlichen Qualitätsdiskurs nach Arnold• Eine wertgebundene Sicht
    • Eine funktional-gesellschaftsorientierte Sicht
    • Keine reine Wissenschaft - gegen empirisch-analytische Sicht
    • Eine werte- und kodexorientierte Sicht.
  24. 24Hagen et al. über Theoriebildung in der Kommunikationswissenschaft (2015) denken, was formulieren die AutorInnen als Anlass der Theoriebildung?• Integration einzelner Versatzstücke in theoretische Gebilde
    • Theoretische Beschreibung und Erklärung neuer Phänomene
    • viel Interesse für den Theoriendiskurs
    • Wahrgenommene oder festgestellte Mängel bestehender Theorien als Basis für Weiter und Neuentwicklungen
    • Theoriebildung Hagen
    • Theorieentwicklung aus KW (?Theorieimport vor allem aus Soziologie)
    • Modifikation = Anpassung bestehender Theorien durch Adaption verallgemeinerung oder Konkretisierung
  25. 25Facts Medienlandschaft-Radio ist reichweitenstärkstes Medium (vor allem als „Nebenbei-Medium – sind stabil und hoch)
    -2 Tageszeitungen wurden eingestellt („Wiener Zeitung“ (Juli 2023) und des „Oberösterreichischen Volksblatts“ (Januar 2024) eingestellt)
    - ORF gehört APA (Austria Presse Agentur)
    -Papierkosten steigen (ist Herausforderung für Verlage)
    - Parteizeitungen stark vertreten zb SPÖ „kontrast.at“ und ÖVP „zur.sache.at“
    - Starke Abonnement bei Tageszeitungen
    - Spillover von Deutschland nach Österreich in Print und TV
    -ORF durch Werbung und ORF- Beitrag finanziert
    -ORF ist KEIN ORGAN der Apa, da er zu einer unabhängigen Organisation gehört
  26. 26Jarren/Röttger PR – PR-Forschungsfelder- (Berufs- &Professionalisierung von PR
    - (poiltische) PR Kampagnen
    - Jounalismus & PR (sind oft abhängig voneinander)
    - Issues Management und Krisenkommunikations
  27. 27Was sind "ISSUES"Themen, die ein Unternehmen oder eine Organisation
    • tatsächlich oder potentiell betreffen (Relevanz),
    • mit unterschiedlichen Ansprüchen auf Seiten der Stakeholder und der Organisation belegt sind
    (Erwartungslücke)
    • und unterschiedlich interpretiert werden können,
    • Konfliktpotenziale aufweisen (Konflikt) und
    • von öffentlichem Interesse (Öffentlichkeit) sind.
    • Issues bergen RISIKEN, aber auch CHANCEN.
  28. 28Stichproben-kleine Stichproben können repräsentativer als große sein
    -Große Stichproben müssen nicht immer repräsentativ sein
    -Zufällige Stichproben aus theoretischer Sicht die Besten!
  29. 29Was entscheidet wie viele Interviews man braucht QUALI-Erkenntnisziele
    -theoretische Sättigung
    (- Forschungsergebnis)
  30. 30Journalismus- Journalismus als 4 gewalt probleme weil Vertrauensproblem
    - Journalisten brauchen keine Aubildung/Abschluss
    -Journalismus große verantwortung
    - Journalisten dürfen ohne Ausbildung auch selbstständig in Österreich arbeiten, eigene Regeln
  31. 31Schweigespirale-ist von Elisabeth Noelle-Neumann
    -quasi statistisch (ähnelt einem statistischen Vorgang aber ist eine intuitive, subjektive Handlung)
    -Menschen schweigen bei Dissonanz(Uneinigkeiten)
    -Meinung wird verschwiegen
    -Knüpft an die klassische Phase der Wirkungsforschung
    an & befasst sich mit der „Meinungsdynamik“
    -Grundkonzept der Einstellungs- und Gruppentheorie
    liegen zugrunde
  32. 32NRF - Nachrichtenfaktoren 6 Dimensionen 18 Faktoren1. Zeit
    2. Nähe
    3. Status
    4. Dynamik
    5. Valenz
    6. Identifikation
    (sich komplementär zueinander: Das Fehlen oder
    die geringe Ausprägung von Faktoren kann durch (einen) andere(n)
    ausgeglichen werden)
  33. 33Hypothese: Wenn Politiker die Bürger persönliche Ansprachen halten, werden diese dann auch von ihnen gewählt-UV gesucht:- die Erstwähler sind schon fix
    - ⁠das DUZEN verstärkt die Chance zur Wahl vom Politiker
  34. 34Problem...Ausgangspunkt für gesamtes wissenschaftliches Arbeiten
  35. 35Laswell-Formel... hilft bei Problematisierungsmöglichekiten "Who says what in which channel to whom with what effect"
  36. 36Verifizierende VariableZusammenhang mit 2 Variablen (AV & UV)
  37. 37deskreptive Variable- gefragt nach Beschaffenheit mit nur 1 Variable (gibt keinen Zusammenhang an)
    - nur AV
  38. 38Falsifikationeine Theorie ist nur wissenschaftlich wenn sie sich widerlegen lässt
  39. 39Paradigmabestimmte Sichtweise, Fragen, Methoden
  40. 40AutopoiesisSysteme sind selbsterschaffend und operieren in Differenz zur Umwelt
  41. 414-Ohren-ModellNachricht hat 4 Ebenen:
    -Sachebene
    -Selbstoffenbarung
    -Beziehungsebene
    -Apell
  42. 42Symbolischer InteraktionismusMenschen leben in natürlicher und symbolischer Umwelt
  43. 43Deterministische Hypothese- absolute Gesetzte über Zusammenhang
    - in KW nicht sooft gebräuchlich
    - beschreibt eine Hypothese, die einen unveränderlichen Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung postuliert.
    - wenn-dann-Beziehung
  44. 44Null (H0) vs Alternativ (H1) HYPOTHESEH0: es gibt keinen systematischen Zusammenhang zw. den Variabeln
    H1: es gibt einen Zusammenhang. empirisches positives Resultat
  45. 45Gerichtet vs ungerichtete HypotheseGerichtet: konkreter Zusammenhang zw. Variablen/Ausprägunge - oft in QUANTI
    Ungerichtet: gibt einen Zusammenhang zwischen 2 oder mehreren Variablen/Ausprägungen ABER KEINE STÄRKE - eher seltener, wenn dann in QUALI
  46. 46Kausale Hypothesebeschreibt Zusammenhang zwischen mind 2 Variablen:
    - Grund - Folge
    -Ursache - Wirkung
    -> Operator "wenn - dann"
  47. 47Relationale Hypothesen- definiert Stärke/intensität des Zusammenhangs an
    - Opertor: Je - desto
  48. 48Kriterien Hypothese- darf kein Werturteil enthalten
    - durch Erfahrungsdaten widerlegbar
    - ist falsifizierbar
    - kann operationalisiert werden
    - mind 2 gehaltvolle Begriffe (Auspräugung der Variablen)
  49. 49Skalen Artendiskret:
    Nominal
    Ordinal
    metrisch:
    Intervall
    Rational
    Quasi-metrisch
  50. 50Rangordnung nach Skalenam Besten:
    1. Ratioskala (hat einen 0 Punkt, z.B Einkommen)
    2. Intervall
    3. Quasimetrisch (Likertskala)
    4. Ordinal
    5. Nominal (gibt an wenigsten Infos)
  51. 51Ontologie- Lehre des Seienden
    - Realismus (können wir außerhalb unseres Bewusstseins die Wirklichkeit wahrnehmen?)
    - Idealismus (Wirklichkeit nur in unserer Vorstellung?)
    -Menschen beeinflusst durch kulturelle & situativen Kontext
  52. 52Axiologie- Lehre von Werten
    - was bedeuten "Werte" in der Wissenschaft
    - Einfluss von Wertvorstellung in Forschung
    - ethische Verantwortung des Individums
  53. 53Epistemologie- Lehre der Erkenntnis
    - Definition von was ist die Wahrheit
    - Wie können wissenschaftliche Aussagen begründet werden?
    -wie Menschen soziale Realitäten erleben und gestalten
  54. 543 Prämissen nach Herbert Blumer1. Handeln passiert auf (persönlicher) Bedeutung
    2. Bedeutung durch soziale Interaktion
    3. Interpretativer Prozess (Bedeutung ist nicht statistisch - Sichtweise wird angepasst)
  55. 55Uses-and-Gratifications-Ansatz (Nutzungs- und Belohnungsansatz)- Menschen nutzen Medien bewusst und zielgerichtet
    - Inhalte nicht nicht zufällig
    - Kognitive Bedürfnisse (man will sich Informieren)
    - konzentriert sich stärker auf die Nutzer als auf die Inhalte
  56. 56Vier Bedürfnistypen: Motive für Medienzuwendung1. Kognitive Bedürfnisse: Motive: z.B. Neugier, Information,
    Wissenserweiterung, Kontrolle der Umwelt, Lernen,
    Selbsterfahrung
    2. Affektive Bedürfnisse: z.B.: Entspannung, Rekreation,
    Unterhaltung, emotionale Erregung; Ablenkung, Entlastung,
    Verdrängung/Eskapismus
    3. Sozial-interaktive Bedürfnisse: z.B. Sozialkontakt, Anerkennung
    durch Andere
    4. Integrativ-habituelle Bedürfnisse: z.B. Wunsch nach Vertrauen,
    Sicherheit, Geborgenheit, Stabilität im Werte- und
    Normenbereich
  57. 57Makro-,Meso-,Mikroebenen /TheorienMakro: Untersuchung groß angelegte gesellschaftliche Strukturen
    Meso: Beschäftigt sich mit Institutionen und deren Dynamik
    Mikro: Analysieren individuelles Verhalten
  58. 58Theoretische Ansätze der KWAgenda-Setting
    Framing & Priming
    Gatekeeping
  59. 59Agenda-SettingMedien beeinflussen Themen, über die die Öffentlichkeit spricht.
    Wichtigkeit der Themen durch Medien bestimmt
  60. 60Framing & PrimingFraming = wie Publikum es wahrnimmt, so werden Themen dargestellt
    Primimg = bestimmte Schlüsselreize in Berichterstattung beeinflussen, wie Menschen andere Informationen verarbeiten und bewerten
  61. 61GatekeepingJournalisten sund Gatekeeper, die entscheiden, welche Infos in Nachrichten erscheinen
  62. 62wofür steht Karl Popper?- Falsifikationsmus
    - Ziel Realität näher zu kommen
    - Wissenschaft arbeitet mit Hypothesen, die durch Falsifikation überprüft werden
  63. 63Entwicklung des "selbst" - MeadI - spontaner, subjektiver Teil eines selbst
    ME - Teil des Selbst an sozialen Normen &Erwartungen orientiert
  64. 64Max Weber- Trennung von Wissenschaft und Werturteilen
    - ist werturteilsfrei
  65. 65Massenmedien charakterisiert durch...... Perioditität
    Aktualität
    Relevanz
    Universalität der Themen
  66. 66KonvergenzZusammenwachsen von Mediengattungen, Geräte & Technologien
  67. 67Einteilung der Printmedien- Erscheinungsrytmus
    - Bezugskonditionen (Abonnemt/Einzelkauf)
    - Erscheinungsgebiet
    - Qualitätsgesichtspunkten
    - inhaltliche Kriterien (Genereal- oder Special-Interest Medien)
  68. 68Publizistische vs Redaktionelle Einheiten/AusgabenPublizistisch: große Zeitungen, ganze Zeitung in Hauptredaktion gemacht, für jedes Thema eigene Redaktion, kümmert sich selbst um Berichterstattung
    Redaktionell: Regionale Ausgaben für Städte/Bundesländer, spezieller Teil mit Nachrichten aus Region, Rest der Zeitung "Zeitungsmantel" mit allgemeinen Nachrichten aus Hauptredaktion gemischt
  69. 69Finanzierung Printmedien duale Fianzierung- Lesermarkt: Einnahmen aus Vertriebserlösen (Abo, EInzelkauf)
    - Werbemarkt: Einnahmen aus Anzeigeerlösen (Werbung)
    - Anzeigen
    - Presseförderung
    - Diversifizierung (Umsätze aus digitalen Plattformen)
  70. 70ORF Facts- ORF meist gesehen im Fernsehen und Rundfunkmarkt
    -Liberalisierung erst spät in Europa
    - ORF kein Staatsrundfunk
    - ORF ist eigene Stiftung mit eigenere Rechtspersönlichekiet
    - Stiftung des öffentlcihen Rechts
    - Stiftungszweck: Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Auftrags des österreichen Rundfunks
    - ORF größtes Medienunternehmens Österreichs
    - ORF größter Arbeitgeber in ö Medienmarkt
  71. 71ORF Pflichten- Versorgungsauftrag: muss 2 Fernsehprogramme + mehrere Hörfunkprogramme + Online Dienste & Telext versorgen (in ganz Österreich)
    - Programmauftrag: muss ausgewogenes Programm mit Informationen, Kultur, Unterhaltung & Sport
    - besondere Auträge: auch für österreichische Minderheiten wie für gehörlose, hörbehinderte Inhalte
  72. 72Paradoxien der Öffentlichkeit im Internet (Neuberger)- Quantitäts- & Aufmerksamkeitsparadoxie
    - Qualitäts- & Glaubwürdigkeitsparadoxie
    - Vermittlungsparadoxie
  73. 73Öffentlichkeit nach Friedhelm NeidhardtÖffentlichkeit entsteht dort, wo ein Sprecher vor Publikum kommuniziert, dessen Grenzen er nicht bestimmen kann
  74. 74Wichtigkeit der Öffentlichkeit für die Demokratie- Öffentlichkeit ermöglicht Transparenz und die Kontrolle staatlicher Institutionen.
    - Sie schafft Raum für den öffentlichen Diskurs, in dem Meinungen ausgetauscht und Interessen vertreten werden.
    - Sie sichert Partizipation, da sie allen gesellschaftlichen Gruppen Zugang zu Debatten bietet.
    - Durch die Massenmedien wird ein Raum geschaffen, in dem die Öffentlichkeit in komplexen Gesellschaften institutionalisiert wird.
    - Pressefreiheit und Öffentlichkeit sind unverzichtbar für ein modernes Demokratieverständnis und die Verwirklichung herrschaftsfreier Diskurse.
  75. 75Stakeholder Definition- stellen Reccourcen für Erfolg des Unternehmens zur verfügung
    - Wohlergehen ist vom Schicksal des Unterenehmens DIREKT abhängig
    - Einfluss auf Leistung
  76. 76Stakeholder-Ansatz• Synonyme: Anspruchsgruppen, Bezugsgruppen
    • Als Gegenbegriff zum Shareholder
    managementtheoretischer Ansatz
    • Erkenntnis, dass privatwirtschaftliche Unternehmen erfolgreicher sind, wenn die Interessen und
    Anliegen verschiedener ‚Stake‘holder berücksichtigt werden.
    • Stake
    eine Interesse oder Anliegen, für das eine gerechtfertigte und normative Forderung
    vorgebracht werden kann (Reed 1999)
  77. 77Fragebogen benötigt......nicht WENIGER, auch nicht MEHR,
    sondern GENAU SO VIELE Fragen wie zur Abdeckung
    der Forschungsfragen und/oder Hypothesen erforderlich sind.
  78. 78Formulierung Hypothese/ FFFormulierung:
    „Welche(r)“ oder „Wie“ bei Forschungsfragen,
    „Wenn, dann“ oder „Je, desto“ oder „Umso, umso“ bei Hypothesen.
    Nicht jede Forschungsfrage benötigt eine Hypothese,
    nicht jede Hypothese eine Forschungsfrage
  79. 79Forschungsfragen■ drücken ein neutrales Erkenntnisinteresse in Frageform aus
    ■ definieren die genauen Inhalte und Formulierungen im Erhebungsinstrument
    (Fragebogen, Leitfaden, Codierschema, Beobachtungsprotokoll)
    ► Empirie beantwortet Forschungsfragen.
  80. 80Hypothesen■ stellen Annahmen bzw. Behauptungen auf,
    die auf Basiswissen (aus Vorerhebungen, Literatur usw.) beruhen
    ■ sind „vermutete Antworten auf Forschungsfragen“ *)
    ■ sollten nicht bloße Aussagen sein
    ‒ empfohlen: Konditional- („Wenn, dann“) und
    Vergleichssätze („Je, desto“ oder „Umso, umso“)
    ► Empirie prüft vorab formulierte Hypothesen (quantitativ) oder
    aus den empirischen Erkenntnissen werden Hypothesen formuliert (qualitativ)
  81. 81Qualitativ Facts■ Beschreiben, Motive, inhaltliche Tiefe
    ■ bei neuen Themen, zur Erforschung von Dimensionen
    ■ vor allem individuelle und psychologische Aspekte
    ■ überschaubare Erhebungsanzahl
    ■ kein einheitlicher Fragebogen (dafür Leitfaden)
    ■ verbalisierte Ergebnisse
  82. 82Quantitativ Facts■ Ergebnisse auf breiter Basis
    ■ zahlenmäßige Interpretationen
    ■ Abtestung „bekannter“ Zustände
    ■ große Menge an Erhebungen
    ■ standardisierter Fragebogen oder Erhebungsprotokoll
    ■ Prozentzahlen, Mittelwerte, Kennzahlen
  83. 83Grundgesamtheit- Eine exakte Definition der Grundgesamtheit ist unumgänglich
    - ist die Menge aller gleichartigen Objekte
    (Untersuchungseinheiten, Merkmalsträger), auf die sich eine Erhebung bezieht
    - Die Definition der Grundgesamtheit ist die Basis aller Forschungen!
    Ohne Grundgesamtheit keine Forschung!
  84. 84Nicht zufälliges willkürliches Convenience-SampleNicht zufälliges willkürliches Convenience-Sample
    Ohne Zufall oder feste Regeln.
    ► Es gibt keinen Auswahlplan.
    ► Völlig subjektive Auswahl der Zielpersonen.
    ‒ „Auswahl auf's Geratewohl“
    ‒ „Convenience-Sample“
    ‒ „Anfallsstichprobe“
    z.B.: „Straßenbefragung“, Passant:innenbefragung,
    Menschen am POS, auf öffentlichen Plätzen,
    Facebook, Social-Media, „Schneeballerhebungen“ …
  85. 85QuotenauswahlverfahrenQuotenauswahlverfahren sind die am häufigsten eingesetzten
    nicht zufälligen Auswahlverfahren.
    !!! Im Gegensatz zur Zufallsauswahl dürfen bei Quotenverfahren
    aber eigentlich KEINE statistischen Schwankungsbreiten
    (und andere Signifikanztests) berechnet werden !!!
    Hier fehlen die Grundsätze der Zufälligkeit, die dazu notwendig sind.
    ► Trotzdem wird hier aber oft mit „Quasi-Schwankungsbreiten“ gearbeitet.
  86. 86Convenience- oder QuotensamplesAuch Convenience- oder Quotensamples können mehrstufig ablaufen
    (vorgeschichtet). Sie sollten aber zumindest in Teilbereichen
    auch Zufallselemente beinhalten.
    ‒ „Zufälligkeit“ kann z.B. bereits bei der Vorstrukturierung
    der Erhebungsorte ein „besseres“ Sample ermöglichen.
    ‒ Jeden fünften Menschen zu befragen ist besser
    als nur die „Sympathischen“ ...
    Zufall schadet nie und sollte immer „irgendwo“ mit dabei sein!
    ► „Je Zufall, desto besser“ !!!
  87. 87SchwankungsbreitenAnalysen, die auf Zufalls-Stichproben beruhen,
    liefern keine 100% „sicheren“ Ergebnisse!
    ► Stichproben-Ergebnisse weichen in der repräsentierten Grundgesamtheit
    vom Erhebungsergebnis ab.
    Mathematische Wahrscheinlichkeitstheorien geben Auskunft,
    ■ mit welcher Fehlerspanne
    ■ wie wahrscheinlich
    das Stichprobenergebnis auf die Grundgesamtheit übertragen werden kann.
    Das Ausmaß der Fehlerspanne hängt ab
    ■ von der Stichprobengröße
    ■ und vom ermittelten Prozentwert.
  88. 88Technische Auswertung, noch ohne Ergebnisinterpretation …1. nominal/ordinal -> Häufigkeitszählungen
    2. metrisch/Skala -> Mittelwertsberechnung
    3. nominal/ ordinal -> Kreuztabelle
    4. metrisch/Skala -> Mittelwertsvergleiche
    5. metrisch/Skala -> Korrelation
  89. 89Nominal/Ordinal – HäufigkeitsauszählungMessniveau: Beide Variablen sind nominal (kategorisch, z. B. Geschlecht: männlich, weiblich) oder ordinal (geordnete Kategorien, z. B. Schulnoten: sehr gut, gut).
    Verfahren:
    Häufigkeitsauszählung bedeutet, dass gezählt wird, wie oft bestimmte Ausprägungen einer Variable auftreten.
    Beispiel: Wie viele Personen gehören zu Kategorie A? (z. B. Anzahl männlicher und weiblicher Studierender).
  90. 90Metrisch/Skala – MittelwertsberechnungMessniveau: Beide Variablen sind metrisch (Intervall- oder Ratioskalen, z. B. Einkommen in Euro, Alter in Jahren).
    Verfahren:
    Hier wird der arithmetische Mittelwert berechnet.
    Beispiel: Durchschnittliches Einkommen oder das durchschnittliche Alter einer Gruppe.
  91. 91Nominal/Ordinal – KreuztabelleMessniveau: Beide Variablen sind nominal oder ordinal.
    Verfahren:
    Eine Kreuztabelle zeigt die Häufigkeiten für alle Kombinationen der Variablen.
    Beispiel: Wie oft tritt die Kombination "männlich" und "Studienrichtung Wirtschaft" auf?
    Ergebnis: Eine Tabelle mit den Häufigkeiten für alle Kombinationen der Merkmalsausprägungen.
  92. 92Metrisch vs. Nominal/Ordinal – MittelwertsvergleichMessniveau:
    Eine Variable ist metrisch (z. B. Alter, Einkommen).
    Die andere Variable ist nominal/ordinal (z. B. Geschlecht, Schulnoten).
    Verfahren:
    Der Mittelwert der metrischen Variable wird zwischen den Gruppen der nominalen/ordinalen Variable verglichen.
    Beispiel: Vergleiche das durchschnittliche Einkommen von Männern und Frauen.
  93. 93Metrisch/Metrisch – KorrelationMessniveau: Beide Variablen sind metrisch.
    Verfahren:
    Mit der Korrelation wird der Zusammenhang zwischen zwei metrischen Variablen gemessen.
    Beispiel: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Alter und Einkommen?
    Ergebnis: Ein Korrelationskoeffizient gibt an, wie stark die beiden Variablen zusammenhängen (z. B. Werte zwischen -1 und +1).
  94. 9412 Kauf-Tageszeitungen und 2 Gratis-TageszeitungenWien:
    • Kronenzeitung
    • Heute (Gratis-Tageszeitung)
    • Österreich
    • Oe24 (Gratis-Tageszeitung)
    • Kurier
    • Der Standard
    • Die Presse
    Niederösterreich / Burgenland:
    • Beide Bundesländer haben keine
    eigene Tageszeitung. Die NÖN, die
    führende Wochenzeitung in
    Niederösterreich, nimmt eine
    Tageszeitungs-Ersatzfunktion wahr
    Oberösterreich:
    • Oberösterreichische Nachrichten
    (OÖN)
    Salzburg:
    • Salzburger Nachrichten (SN)
    Tirol:
    • Tiroler Tageszeitung (TT)
    Vorarlberg:
    • Vorarlberger Nachrichten (VN)
    • Neue Vorarlberger Tageszeitung
    (NEUE)
    Steiermark:
    • Kleine Zeitung (Graz) (KLEINE)
    Kärnten:
    • Kleine Zeitung (Klagenfurt) (KLEINE)
  95. 95Parteimedien◦ SPÖ: kontrast.at
    ◦ ÖVP: zur-sache.at
    ◦ FPÖ: unzensuriert.at
    ◦ NEOS: materie.at
    ◦ Grüne: freda-magazin.at
  96. 96Reichweitenmessung-ÖAK
    -Media Analyse
    -ÖWA
  97. 973 Arten der Theorien in Kommunikationswissenschaften (Kotz, Hepp, Winter)1. Mathematisch fassbare Theorie: basiert auf Hypothesenbildung und quantitativ begründete Verfahren (Falsifikationsprinzip)
    2. Materiale Theorie: beschreibt begrenzte Sachverhalte qualitativ, Grundlage=amerikanischer Pragmatismus
    3. Metatheorie: universelle Werterklärung, nicht emp. überprüfbar, geisteswissenschaftliche Position
  98. 98Kommunikationswissenschaften müsste kontinuierlich an einer eigenständigen Theoretisierung arbeiten......im Vordergrund Begriffe wie Sozialwissenschaft, Interdisziplinarität & Integrativwissenschaft
  99. 99Quotenauswahlverfahren- am häufigsten eingesetzt bei nicht zufälligen Auwahlverfahren
    - dürfen keine statistischen Schwankungsbreiten berechnen
  100. 100Kommunikationsmodell von Weaver (Shannon-Weaver-Modell)- Sender
    - Nachricht
    - Kanal
    - Empfänger
    - Rückkopplung/Feedback
    - Störung
    -Kommunikation ist störungsanfällig durch Missverständnisse oder technische Probleme
    -Ist zu einfach für komplexe Kommunikationsprozesse dargestellt
    -geht von linearer Kommunikation aus, obwohl oft wehchselseitig
  101. 101SPSSStatistical
    Package
    Social
    Sciences
  102. 102Bottom-up-Verfahren Top-down-VerfahrenBottom-up-Verfahren - theoretisches Sampling - Quali - Kriterien für Zusammensetzung der Stichprobe ergeben sich im Untersuchungsverlauf
    Top-down-Verfahren - theoretische Auswahl - Quanti - Vorabfestlegung von Kriterien für Zusammenensetzung der Stichprobe
  103. 103omnipräsent= von überall zugänglich/ zu empfangen
  104. 104publicus= öffentlich
  105. 105laien= jmd hat kein Fachkenntnis in einem Gebiet
  106. 106fragmentiert= in Teilbereiche zerlegt/ ungegliedert
  107. 107segmentiert= unterteilt in Gruppen
  108. 108diagnostic framing= Ursachendiagnose
  109. 109prognostic framing= Lösungsvorschläge
  110. 110Elaboration-Likelihood-Model (ELM):Zwei Pfade der Informationsverarbeitung: Der zentrale Pfad, bei dem sich die Empfänger intensiv mit den Inhalten beschäftigen, und der periphere Pfad, der sich auf Oberflächenmerkmale stützt. Die Wahl des Pfades hängt von der Motivation und Fähigkeit des Empfängers ab.

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am 16.11.2024 erstellt: REP - Repetitorium Theorien und Methoden Masterstudium Publizistik und Kommunikationswissenschaften -> alle Themengebiete zum Üben!
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