Karteikarten
VL 10 Neuroanatomie & Membranerregbarkeit
Karten in diesem Stapel (32)
- 1Strickleiternervensystem (bilaterale Protostomia)Besteht aus mehreren segmental angeordneten Ganglienpaaren (Oberschlundganglion,
Unterschlundganglion,
Segmentalganglion);
Kommissuren: intrasegmental verbundene „Sprossen“;
Konnektive: intersegmentale „Holme“ links und rechts - 2Nervensystem der VertebratenZentrales Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) und peripheres Nervensystem (Motorische und sensorische Nervenbahnen, vegetatives Nervensystem, enterogastrisches Nervensystem);
Nervenzellen (Neurone);
Gliazellen;
Blutgefäße;
Hirnhäute (Meningen) - 3NeuronenSensorische (Sinneszellen)
Interneurone
Motoneurone - 4Sensorische NeuroneWahrnehmung von Reizen;
Afferent = Zufluss von Information → aus Peripherie zum ZNS - 5InterneuroneVerarbeitung der Reizinformation
- 6MotoneuroneSteuerung von Bewegungen;
Efferent = Weiterleitung von Informationen von einer definierten Struktur weg → axonal von Neuronen weitergegebene Erregungen bzw. Impulse vom ZNS in Peripherie - 7Bau eines NeuronsGesamtstruktur;
Dendriten;
Soma;
Axonhügel;
Axon;
Schwann´sche Zelle;
Ranvier´scher Schnürring;
Präsynaptische Endigung - 8GesamtstrukturUnipolar,
bipolar,
multipolar - 9DendritenAufnahme von Signalen/Reizen;
Besitzen große Anzahl von Neurotransmitterrezeptoren in der Zellmembran - 10SomaEnthält Zellkern und weitere Organellen;
Ort der Proteinbiosynthese;
Räumliche bzw. zeitliche Summation von Eingangssignalen - 11AxonhügelEntstehung von Aktionspotenzialen
- 12Axon (Neurit/Nervenfaser)Weiterleitung von Signalen;
Bis zu 1m lang und länger - 13Schwann´sche ZelleBilden Myelinscheide;
Isolierung → verhindern von Informationsverlust - 14Ranvier´scher SchnürringReizverstärkung + Erzeugung von Aktionspotentialen
- 15Präsynaptische EndigungWeitergabe von Signalen an:
-Andere Neurone
-Effektoren;
Synapsen (Verbindungen) - 16Wichtige GliazelltypenSchwann´sche Zelle;
Oligotendrozyten (bilden Myelinscheide im ZNS);
Astrozyten;
Radialgliazellen; - 17AstrozytenNehmen Nährstoffe (z.B. Glucose) durch Endfüßchen von Blutgefäßen auf und geben sie an Neurone ab;
Detektieren neuronale Aktivität und regen daraufhin die Blutgefäße zur Erhöhung der Durchblutung an;
Modulieren synaptische Übertragung zwischen Neuronen - 18RadialgliazellenDienen während der Entwicklung als Gerüst für die Migration von Neuronen
- 19Graue SubstanzEnthält Zellkörper und Dendriten
- 20Weiße SubstanzEnthält myelinisierte Axonbündel
- 21Blut-Hirn-Schranke besteht aus..Endothelzellen, Perizyten und Endfüßchen von Astrozyten
- 22Blut-Hirn-Schranke bildet..eine Barriere die verhindert, dass Ionen und schädliche Substanzen frei vom Blut ins Gehirn übertreten
- 23Blut-Hirn-Schranke (allg.)Tight Junctions zwischen den Epithelzellen der Blutkapillaren unterbinden die Diffusion über den interstitiellen Raum;
Lipophile Substanzen können durch die Epithelzellen diffundieren
Es gibt für bestimmte hydrophile Moleküle (z.B. Glukose) Transporter in der Zellmembran - 24RuhemembranpotenzialBeruht auf der Aktivität der Na+-K+-Pumpe, die eine Ungleichverteilung von Na+ und K+ bewirkt, und der selektiven Leitfähigkeit der Membran für K+;
Liegt von Neuronen typischerweise bei ca. -60mV - 25GleichgewichtspotenzialMembranpotential, bei dem der chem. Gradient eines Ions genau gleichgroß wie der elektr. Gradient des Ions ist, allerdings mit entgegengesetztem Vorzeichen;
Es fließen genauso viele Ionen in die Zelle, wie aus der Zelle → Ionenstrom im Gleichgewicht
Ruhemembranpotential wird durch Gleichgewichtspotential von K+ bestimmt - 26Natrium-Kalium-PumpeMembranassoziiertes Protein;
Unter Aufwendung metabolischer Energie werden Ionen gegen ihren Konzentrationsgradienten durch die Membran transportiert;
Elektrogener Transport;
Stöchiometrie: 3Na+ : 2K+ → Netto-Ladungsverschiebung über Membran - 27DepolarisationAktivierung von Na+-Kanälen führt zur Depolarisation (Membran wird positiver)
- 28RepolarisationRückkehr des Membranpotentials an einem Axon zum Ruhepotential (Na+-Kanäle Schließen und K+-Kanäle Öffnen sich)
- 29NachhyperpolarisationSteigerung der Membranspannung über den Ruhewert (Spannung zwischen der Innen- und Außenseite der Membran wird noch negativer);
Aktivierung von Cl--Kanälen führt in den meisten Neuronen zur Hyperpolarisation - 30Wie wird das gemeinsame Gleichgewichtspotenzial bestimmt?Durch die Goldmann-Gleichung
- 31AktionspotenzialEine Depolarisation bis zum Schwellenpotential führt zum Öffnen weniger Na+-Kanäle;
Dies verstärkt die Depolarisation und öffnet weitere Na+-Kanäle.
Es kommt zum schnellen Aufstrich des Aktionspotentials;
K+-Kanäle öffnen mit zeitlicher Verzögerung, während die Na+-Kanäle inaktivieren. Dies führt zur Repolarisation;
Da K+-Kanäle sehr langsam schließen, hyperpolarisiert das Membranpotential über das Ruhemembranpotential hinaus (Nachhyperpolarisation);
Die Re- bzw. Hyperpolarisation entfernt die Inaktivierung der Na+-Kanäle, so dass diese nach einer Refraktärzeit von einigen Millisekunden wieder aktiviert werden können - 32Weiterleitung von AktionspotenzialEin Aktionspotential depolarisiert benachbarte Na+-Kanäle bis zum Schwellenpotential und löst dort ebenfalls ein Aktionspotential aus. So wandert das Aktionspotential entlang der Membran;
Durch die Refraktärzeit der Na+-Kanäle kann ein Aktionspotential nicht zurück laufen;
Die Leitungsgeschwindigkeit von Axonen kann von ca. 10 m/s durch Zunahme des Axondurchmessers und durch elektrische Isolierung (Myelinisierung) auf bis zu 120 m/s erhöht werden;
Die Myelinscheide ist in regelmäßigen Abschnitten unterbrochen (Ranvier‘sche Schnürrringe)
Informationen
- Beschreibung
- Biologie (Vorlesungen) Karteikarten am VL 10 Neuroanatomie & Membranerregbarkeit, erstellt von jules2004 am 03/02/2014.
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- jules2004
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