Karteikarten
01_Grundlagen_Kartei_02
Karten in diesem Stapel (32)
- 1Was ist Projektmanagement?Die DIN 69901 definiert Projektmanagement als Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mittel für die Abwicklung eines Projekts.
- 2Inhalte PMFührungsaufgaben: Zieldefinition, Kontrolle und Steuerung ,, Führnusorganisation: Projektorganisation, Projektabwicklung,
Führungstechniken: Motivation der Mitarbeiter, Besprechungs- und Präsentationstechniken, Entscheidungsfindungstechnik,, Führungsmittel: Projektplanungs- und Steuerungssoftware - 3Managementaufgabe PlanungPM-Aufgaben: Projektstrategie, Projektdefinition,Planung der Umfeldsbeziehung, Risikomanagement, Leistungsplanung, Gestaltung der Arbeitsaufträge, Qualitätsplanung, Terminplanung,ressourcenplanung,Kostenplanung, Finanzplanung
- 4Managementaufgabe: Organisation, Kommunikation, KoordinationRollendefinition,
Aufgaben-und Verantwortungsverteilung, Gestaltung des Infomationsflusses, Gestaltung der Kommunikation im Projektteam und mit dem Projektumfeld (Stakeholder), Projektmarketing, Schnitt. bzw. Nahtstellenmanagement, Gestaltung von Werten, Normen und Regeln (Projektkultur) - 5Managementaufgabe FührungMitarbeiterauswahl, Förderung von Zielklarheit und Zielakzeptanz, Förderung Entw. des Teams, Förderung Zusammenarbeit des Teams (Motivation, Coaching, Konfliktbehandlungen), Initiierung von Veränderungen, Förderung der Arbeitsbedingungen, Herbeiführen von Entscheidungen, Teamauflösung
- 6Mangementaufgabe Steuerung / ControllingErfassung und Bewertung des Fortschrittes, Integrierte Steuerung von Qualität, Terminen, Ressource, Kosten und Finanzmitteln, Maßnahmenplanung zur Steuerung, Verfolgung der Entwicklung kritischer Erfolgsfaktoren / Risiken, Anordnung von korrektiven Maßnahmen
- 7PM- übergeordnete ZieleZufriedenstellung des Kunden, Erreichung oder Übertreffen der Projektziele, kalkulierbare, für alle Beteiligten tragbare Projektziele. Förderung professioneller Projekt- und Teamarbeit.
- 8magisches DreieckZeit, Qualität / Leistung, Kosten / Budget
- 9Fachgebiete zur Leitung von Projekten1. Projektmanagement: Anwendung von Wissen, Fertigkeiten, Metoden... 2. Anwendungsbereiche / produktspez. Wissen (nur Grundkenntnisse)
3. Normen und Vorschriften: Kenntnisse über Industrienormen und Gesetze / Vorschriften.
4. Allgemeines Management: Planung, Entscheidungsfindung, Zuweisung von Einsatzmitteln, Logistik. - 10PM Erfolgsfaktoren1. Strategische Bedeutung des Projekts erkennen, 2. Unterstützung der Mangement-Ebene, 3. richtige Zieldefinition, 4. Einbeziehung der Stakeholder, 5. richtige Zusammensetzung des Teams, 6. Kommunikation im Projektteam, 7. Führungsqualität, 8. Ausbildung / Schulung Projektmitarbeiter, 9. PM-Tool ist nur Hilfsmittel
- 11PM-StandardsDIN 69901:2009 (D)
Prince 2 (GB)
PMBOK of the PMI (Int.)
IPMA (Int.)
ISO 21005 (Int.) - 12Stärken DIN 69901-2009prozessorintiert,
konsistentes Prozessmodell mit durchgängiger Darstellung,
Einordnung der PM-Prozesse in das Prozesshaus. individuelle, projektspezifische Anpassung möglich, übersichtliches, deutsches Glossar, beinhaltet ein Projekt-Management-Datenmodell - 13Schwächen DIN 69901-2009Methodenabhandlung ist auf wenige beschränkt, keine konkreten Handlungsempfehlungen, individuelle projektspezifische Anpassung notwendig, Multiprojektmanagement wird kaum behandelt, auf Darstellung aller Abhängigkeiten wird verzichtet, PM-Phasen unglücklich gewählt
- 14PMI Stärkenist ein Rahmenwerk und ein Standard, da aus der Praxis --> nur etablierte PM-Prozesse, Durch die Strukturierung in Wissensgebiete sind alle Elemente nachvollziehbar, und der Inhalt überschaubar
- 15PMI SchwächenProzessgruppen entsprechen nicht den Projektphasen, und werden in jeder Phase neu durchlaufen,, wenig Bedeutung für soziale Aspekte (Kommunikatuin, Führung),, für kleine Projekte zu komplex
- 16Prince 2 AllgemeinRahmenwerk mit konkreten Handlungsempfelungen dank des Prozessmodells,
praxisorientierte Entwicklung,
geht auf das Management, die Steuerung und die Orginasation eines Projekts ein - 17Prince 2 GrundprinzipienFortlaufende geschäftliche Rechtfertigung -- definierte Rollen und Verantwortlichkeiten -- Produktorientierung--Steuern über Managementphasen -- Steuern nach dem Ausnahmeprinzip -- Lernen aus Erfahrung-- Anpassung an die Projektumgebung
- 18Prince 2 ThemenBusiness Case (Warum?) -- Organisation (Wer?) -- Qualität (Was?) -- Risiken (was,wenn..) -- Pläne-- wie . wieviel,. wann -- Änderung (was ist die Auswirkung?) -- Fortschritt wo sind wir jetzt, wie geht es weiter..
- 19Prince 2 Prozesse1. Vorbereiten eines Projekts
2. Lenken eines Projekts
3. Initiieren eines Projekts
4. Steuern eines Projekts.
5. Managen der Produktlierung
6. Managen eines Phasenübergangs
7. Abschließen eines Projekts - 20Prince 2 StärkenZiel: Verbesserung der Produktentwicklung -- Orientierung an wirtschaftlichem Nutzen -- Ergebnis bzw. produktbasierte Planung -- Konzept des Lenkungsauschusses -- definierte Rollen und Verantwortlichkeiten in der Projektorganisation -- Problemmanagement (Probleme werden festgehalten) -- sofort einsetzbar -- Management by Exception (Lenkungsausschuss greift nur dann ein, wenn Toleranzwerte überschritten sind) -- Changemanagement wird umfassend berücksichtigt.
- 21Prince 2 SchwächenZu viel Bürokratie -- ohne Anpassung nicht für kleine Projekte geeignet -- keine anforderungsanalyse
- 22ISO 21500Ziel: internationales, einheitliches Verständnis für PM zu erreichen -- Ergänzung von nationalen Standards --
- 23Deming-Cycle PDCA-ModellPlan do check act -- iterativer vierphasiger Problemlösungsprozess -- Basis für andere Prozesse (z.B. ISO 9001, Scrum) --
- 24Agiles Projektmanagement Scrumschlanker, agiler Prozess für Projektmanagement in der Softwareentwicklung -- Scrum besteht aus, einfachen Regeln, weniger Rollen, mehrere Meetings, einige Artefakte, iteratives Vorgehen, selbstorganisierte, interdisziplinäre Teams
- 25Scrum - 3 PrinizipienTransparenz (Fortschritte werden täglich für alle sichtbar festgehalten) - Überprüfung (In regelmäßigen Abständen werden Funktionalitäten geliefert und beurteilt) - Anpassung (Anforderung sind veränderbar und werden nach jeder Lieferung neu bewertet)
- 26Scrum Rollen Product OwnerProduct Owner (Verwaltet das Backlog und hat Verantwortung für die Definition und Priorisierung der Anforderungen -- Stakeholdermanagement -- nimmt die Lieferobjekte ab -- verantwortet das Budget
- 27Scrum Rollen Scrum-Masterschafft optimale Arbeitsbedingungen für das Team -- verantwortlich für den Scrum-Prozess -- Leitsatz "dienen statt führen"
- 28Scrum Rollen Scrum-Teamorganisiert sich selbst -- wählt das Ziel eines Sprints selbst -- ist kollektiv verantwortlich für die Lieferung der Lieferobjekte -- meistens in einem gemeinsamen Büro
- 29Scrum Rollen Stakeholderbringen sich bei der Anforderungsdefinition mit ein, sind an den Sprint Review Meetings beteiligt
- 30Scrum Sprint Planning Meetingwird vor jedem Sprint durchgeführt-- Teilnehmer: Team, Owner, Master-- kann auf 2 Meetings verteilt werden, einmal mit Owner einmal ohne-- Team sucht sichaus, welche Aufgaben aus dem Product Backup log umgesetzt werden, Sprint Backlog wird erstellt
- 31Sprint Sprint ReviewZiel: Abnahme der Fortschritte durch Product Owner -- Einfache Demonstration der implementierten Anforderungen
- 32Scrum SchwächenTeammitglieder picken sich nur interessante Aufgaben aus Product backlog heraus -- dominante Teammitglieder -- Zeitverlust durch viele Meetings
Informationen
- Beschreibung
- Projektmanagement (01_Grundlagen) Karteikarten am 01_Grundlagen_Kartei_02, erstellt von lostuerkos am 29/01/2014.
- Erstellt von
- lostuerkos
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