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Karteikarten

Euro-FH // Zusammenfassung SOPS3

Robert Paul Grundlagen der Psychologie Deutsch 5,0Durchschnittliche Bewertung 5,0 von 5 (1 Bewertung) 32 Karten

Euro-FH  // Zusammenfassung SOPS3

Karten in diesem Stapel (32)

  1. 11. Gruppen...
  2. 2Wann sprechen wir von einer Gruppe?- Mehrzahl von Personen
    - die irgendwie interagieren (nehmen einander wahr und kommunizieren)
    +
    - zielgerichtetes Miteinander
    - gemeinsame Ziele / Interessen
    - Wir-Gefühl (als Einheit)
    - Zeitliche Stabilität
  3. 3Funktionen einer GruppeMaterieller und Psychologischer Nutzen.
    Materiell:
    - gemeinsame Ziele verwirklichen
    - Sicherheit, Schutz, Macht
    Psychologisch
    - Bedürfnis nach Kontakt
    - Selbstdefinition - wissen, wer bzw. was man ist
    - Selbstwertgefühl erhöhen
  4. 4Strukturmerkmale einer GruppeGruppen werden definiert durch:
    - Normen
    - Rollen
    - Status
    - Kohäsion
  5. 5soziale Normen in einer Gruppe- gilt für alle Mitgleider gleichermaßen
    - von Mitgliedern geteilte Erwartungen über das gewünschte:
    - Verhalten
    - Einstellungen
    (ungeschriebene Gesetze)
    - hohe Bedeutung für das Funktionieren einer Gruppe
    - Streng überwacht, Abweichunen werden sanktioniert
    - Erwartbarkeit des Verhalten anderer -> Vorteil für die Zielerreichung
    - stabilisierende Funktion für das Zusammenleben
    - Je stärker sich Menschen mit der Gruppe identifizieren, desto stärker auf die Identifizierung mit den Zielen, umso wirksamer die Normen
    - je Größer die Gruppe desto anonymer der Einzelne, Verhalten wird weniger reflektiert
    - Verstärkung der Gruppennorm durch Uniformen, Masken, Erkennungszeichen
    - Vertreter anderer Gruppen werden aufgrund von Erkennungszeichen nicht mehr als Individualperson sondern als Vertreter der Gruppe wahrgenommen
  6. 6Rollen- Erwartungen die nicht für alle Mitglieder gleich sind, Unterscheidung je nach Rolle
    - allgemein geteilte Erwartungen, wie sich bestimmte Person in bestimmter Situation verhalten soll
    Funktionen:
    - Verteilung der Aufgaben
    - Selbstdefinition der Mitgleider
    - Wirken Überlastung der Mitglieder entgegen
    - Fördern Zielerreichung
    - geben Verhaltensspielraum vor
    - erzeugen gewisse Ordnung
    - bietet Rahmen und Grenzen
    Arbeitskontext:
    - Zufriedenheit und Leistung steigt durch klar definerte Rollen
    Übernehmen von Rollen kann im Extremfall dazu führen persönliche Wertevorstellungen außen vor zu lassen (vgl. Stanford-Prison-Experiment) -> Deindividuation
    ... vor allem wenn Personen "in der Masse untergehen"
  7. 7Rollenkonflikt- entsteht bei der Erfüllung zweier Rollen z.B. wenn der "Stimmungsmacher" als Rolle "Projektleiter" definiert wird und nun Themen durchsetzen soll
  8. 8Status- interne Machtverteilung / Rangordnung
    - sozial bewertete Stellung aus sicht der restlichen Gruppenmitglieder
    - hoher Status führt zu erhöhtem Handlungsspielraum
    - hoher Status -> Erwartung in besonderem Maße an der Erreichung der Gruppenziele beitragen zu können
    Statusmerkmale
    1. spezifische (Fähigkeiten, Fertigkeiten)
    2. diffuse (Alter, Geschlecht, Ethnie, Titel, ...)
    Vorraussetzung: Muss mit erfolgreicher Aufgabenbewältigung assoziiert werden
    diffus > spezifisch, wenn spezifische Merkmale noch nicht bekannt
    Hohe Fähigkeiten + hoher Status begünstigen Grupenleistung (richtige Lösung kann aufgrund hohen Status durchgesetzt werden)
    Status
  9. 9Gruppenkohäsion- Ausmaß des inneren Zusammenhalts
    - Alle kräfte die motivieren in der Gruppe zu bleiben
    - Führt zu starker Verpflichtung gegenüber den Gruppennormen -> zurückzuführen auf die Angst vor Sanktionen / Ausschluss
    - Abweichende Meinung bei starker Kohäsion schwierig zu vertreten
    - Arbeitskontext:
    - kooperativer ,weniger konkurierend, leistungsförderlich bei Gruppenaufgaben
    Wovon abhängig?
    - Attraktivität der Gruppe (schwierige Aufnahme in Gruppe steigert Attraktivität)
    - Besteht Konkurrenzsituation zu anderne Gruppen?
    - Loyalitätsgefühle der Mitglieder
  10. 102. Auswahl, Bildung, Entwicklung von Gruppen...
  11. 11GruppenauswahlSchätzung des potentiellen Nutzen der Gruppe zur Zielerreichung
    Auswahl durch:
    - frühere Erfahrungen mit anderen, ähnlichen Gruppen
    - wahrgenommene Ähnlichkeit der eigenen Person zu bestehenden Mitgliedern / Passung
  12. 12GruppenbildungWichtig für Gruppenbildung: gegenseitige Sympathie der Mitglieder
    - wir empfinden sympathisch, wen:
    - wir als ähnlich wahrnehmen
    - häufig mit uns in Kontakt steht
    wahrgenommene Ähnlichkeit:
    - nicht auf den spezifischen Bereich begrenzt (kann auch auf ähnlichem Humor, etc. beruhen)
    räumliche Nähe der Mitglieder:
    - macht häufigere Kontakte einfacher & wahrscheinlicher -> führt zu Sympathie
  13. 13Gruppenentwicklungen (über die Zeit)5 Entwicklungsphasen...
    1. Forming:
    - bisher keine Normen, Rollen, etc. an denen sich die Erwartungen orientieren können.
    - wenig Vertrauen zueinander
    Prüfen welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede bestehen
    Differenzierung in Rollen offen
    2. Storming
    - kritischte Phase der Bildung
    - Prozess der internen Differenzierung
    - Ansprüche hinsichtlich Rollen werden gestellt
    - Koalitionspartner gesucht
    - Streit, unterschiedliche Meinungen möglich
    - Gruppe kann hier zerbrechen
    - Einigung auf grundlegende Regeln
    3. Norming
    - grobe Struktur herausgebildet, wird gefestigt
    - Einigung wofür Gruppe stehen will
    - Erwartungen an die Gruppe und einzelnen Mitglieder werden gestellt
    Gruppenentwicklungen (über die Zeit)
  14. 14...- nach Abschluss keine Wahrnehmung als Einzelperson mehr
    - Wir-Gefühl
    4. Performing
    - reibungslosester Verlauf innerhalb Gruppe
    - Mitglieder akzeptiren Struktur, fühlen sich wohl in Rollen / Normen
    5. Adjourning
    - Nach zielerreichung löst sich Gruppe auf
    >> Diese 5 Phasen stellen idealisierten Ablauf da, kann ineinander übergehen, parallel laufen
  15. 15Teil II Verhalten in Gruppen...
  16. 16Leistung in Gruppen "Wann ist es von Nutzen eine Aufgabe in Gruppen durchzuführen?"- Abhängig von Bedingungen unter denen die Aufgabe ausgeführt wird
    - Abhängig von Art der Aufgabe
  17. 17Bestimmun der Gruppenleistung= Summe der potenziellen Produktivität der Gruppenmitglieder
    + aus der Gruppenarbeit entstehenden Prozessgewinne
    - aus der Gruppenarbeit entstehenden Prozessverluste
    potentielle Produktivität = Lesitung, wenn jedes Mitglied seine Ressourcen optimal einsetzen würde
    Prozessgewinne = Leistungszuwachs der aus der Gruppensituation gegenüber der Einzelarbeit ensteht
    Prozessverluste = Leistungsverminderung die aus der Gruppensituation entsteht
    Gründe für Prozessverluste:
    - Koordinationsprobleme (unterschiedliche bzw. gegenläufige Ziele)
    - Motivationsprobleme (einzelne Mitglieder strengen sich weniger an)
  18. 18ProzessgewinneSoziale Kompensation:
    - Leistungssteigerung von fähigeren Mitgliedern, um eine erwartete geringere Leistung von weniger fähigen bzw. unmotivierten Mitgliedern auszugleichen
    - Vorraussetzung: individuelle Bedeutsamkeit des Gruppenergebnisses sowie Nicht-Identifizierbarkeit der Einzelbeiträge
    Unverzichtbarkeit:
    - auch Köhler-Effekt genannt
    - Leistungssteigerung schwächerer Mitglieder um Gruppe nicht auszubremsen (Bsp.: Bergsteigen)
    - Tritt auf, wenn der eigene Beitrag als für das (individuell bedeutsame) Gruppenergebnis wesentlich wahrgenommen wird
    - größte Steigerung bei moderaten Leistungsunterschieden zu verzeichnen
    -> Soziale Kompensation und Unverzichtbarkeit kann gleichzeitig auftreten
    -> Mindestvoraussetzung = Gruppenerfolg muss für Gruppenmitlglieder wichtig sein
    Motivationsgewinne eher wenn:
    - Gruppe attraktiv
    - Gruppe eine hohe Kohäsion aufweist
    - Gruppenmitglieder einander sympathisch
  19. 19ProzessverlusteAusbleiben der Zuschreibung individueller Beiträge zum Gruppenergebnis
    Soziales Faulenzen:
    - motivational bedingte Leitungsminderug
    - individueller Beitrag zur Gruppenleistung nicht identifizierbar / zuschreibbar
    - Prozessbbilanz der Gruppe wird dadurch negativ
    - Auch durch Bewertungsangst und gegenseitige Blockierung (aufeinander Rücksicht nehmen, z.B. ausreden lassen und dann den eigenen Gedanken vergessen) hervorgerufen
    Fördernde und hindernde Faktoren:
    - Grad der intrinsischen (innerer Antrieb) und extrinsischen (außerhalb der Person liegende Motive) Motivation
    - intrinsisch motiviert: weniger soziales Faulenzen, da interessant
    - extrinsisch: Beitrag des einzelnen ersichtlich, wird soziales Faulenzen vermindert
    Identifikation mit der Gruppe:
    -reduzierende Wirkung
    - kann dazu führen das Anstrengung in Gruppe größer ist als bei Einzelaufgabe
    Schwierigkeit der Aufgabe:
    - Einfache Aufgaben > verstärktes soziale Faulenzen
    - Schwierige Aufgaben > motivierend, kann zu höherer Leistung führen
  20. 20Varianten des sozialen FaulenzenTrittbrettfahren (free rider effect):
    - Wahrgenommene Wichtigkeit des eigenen Beitrags
    - Häufig bei disjunktiven Aufgaben (Produktivität der Gruppe entspricht der, des fähigsten Mitglieds)
    - Kritisch bei additiven und konjunktiven Aufgaben
    Einschätzung derWichtigkeit des eigenen Beitrags abhängig von:
    - Größe der Gruppe
    - sich selbst als Laie unter Experten wahrnimmt
    Reduzierung durch Betonung der Wichtigkeit des Beitrags aller beteiligten
    Gimpel-Effekt:
    Tritt auf, wenn man den Eindruck hat, dass die anderen Mitglieder nicht so engagiert sind
    - man will sich nicht ausnutzen lassen (sucker effect)
    - entspricht nicht gleich der objektiven Gruppenproduktivität:
    > eigene Beiträge werden überschätzt, Beiträge anderer werden sich selbst zugeschrieben (wollte ich auch gerade sagen)
    Reduzierung: wenn man sich sicher sein kann, dass alle anderen auch genauso motiviert
  21. 21Einfluss der Aufgabenart auf die Gruppenleistung...
  22. 22Additive Aufgaben- Gruppenleistung ergibt sich aus der Addition der Anstrengungen jedes einzelnen Gruppenmitglieds
    - Jedes Mitglied führt die gleiche Handlung aus
    - Gruppe sollte bessere Leistung bringen als die Einzelperson
    - Koordinations- und Motivationsverluste häuftig
    - Prozessgewinne können aber auch durch Motivation entstehen
    potenzielle Gruppenproduktivität = Summe der Einzelleistungen
    Prozessgewinne: soziale Kompensation
    Prozessverluste: soziales Faulenzen und Informationsverluste
    Beispiel: Tragen eines Gewichtes
  23. 23Disjunktive Aufgaben- Gruppenleistung wird aus einem Einzelbeitrag der Mitglieder ausgewählt
    - Gruppenprodukt so gut wie die Leistung des besten Mitglieds
    - schwieriger Entscheidungsprozess um fähigstes Mitglied und somit beste Leistung zu bestimmen > Koordinationsverluste
    - Motivationsverluste möglich, da in hohem Maße von einzelnen MItgliedern abhängig
    Prozessgewinne durch Inspiration möglich
    potenzielle Gruppenproduktivität = Leistung des fähigsten Mitglieds
    Prozessgewinne: gegenseitige Inspiration
    Prozessverluste: Trittbrettfahren
    Beispiel: Problemlösen
  24. 24Konjuntive Aufgaben- müssen von allen Mitgliedern bewältigt werden
    - potenzielle Gruppenproduktivität so gut wie Leistung des schlechtesten Mitglieds
    - Gefahr des sozialen Faulenzens (Reduzierung der Leistung der stärksten Mitglieder)
    - Reduzierung durch Einteilung in Unteraufgaben
    - Prozessgewinne durch Unverzichtbarkeit möglich
    potenzielle Gruppenproduktivität = Leistung des schwächsten Mitglieds
    Prozessgewinne: Unverzichtbarkeit
    Prozessverluste: Trittbrettfahren
    Beispiel: Bergsteigen
  25. 254 - Meinungsbildung und Entscheidungsfindung in Gruppen "Warum die Annahme nicht zutreffend ist, dass Gruppen generell bessere Entscheidungen treffen."Annahmen:
    - bessere Entscheidungen durch breitere Wissensbasis
    - ausgewogenere Urteile durch beiligung mehrerer Personen an der Meinungsbildung
  26. 26Effekt des gemeinsamen Wissens- häufig steht gemeinsames Wissen im Mittelpunkt und wird geäußert
    - verteiltes Wissen, worüber nur einzelne Mitglieder verfügen, kommt kaum zur Sprache
    - dadurch bleibt das Gesamtwissen hinter dem potenziell verfügbaren Wissen zurück
    - beste Lösung kann unerkannt bleiben / zu wenig Aufmerksamkeit erhalten
    Warum wird das gemeinsame Wissen präferiert?
    - Wirkung des normativen Einfluss (Mitglieder sind bestrebt die Erwartungen der anderen zu erfüllen) > es werden solche Informationen angesprochen, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit von den anderen geteilt werden > wer so konstruktiv beiträgt wird als kompetent und gebildet wahrgenommen > Status steigt
    - statistische Wahrscheinlichkeit
    Wenn Inhalt allen Teilnehmern bekannt, ist wahrscheinlichkeit höher, dass es angesprochen wird.
  27. 27Wie kann man erreichen, dass verteiltes Wissen genutzt wird?1. genügend Zeit geben
    - nicht geteiltes Wissen wird in Diskussioen meist erst nach dem geteilten Wissen angesprochen
    2. klare Verantwortlichkeiten für bestimmte Informationen
    - Zuschreiben von Experten-Status für spezifisches Wissen
    - Wenn klar, wer für welche Information zuständig -> Rollenbildung findet statt
    3. Benennen eines Advocatus diaboli
    - Rolle des Abweichlers vergeben, der alternative Ansätze einfordert
    4. Normen vorgeben
    - normativen Druck von den Gruppenmitgleidern nehmen
    Normen so gestalten, dass "kritisches denken" statt "konsens" gefordert wird
    5. Aufgabenstellung anpassen
    - Anpassung in Richtung: Bringen sie alle möglichen Entscheidungsalternative in eine Rangreihe -> führt dazu das Alternativen gegeneinander abgewogen werden und die Entscheidungsqualität steigt
  28. 28Gruppenpolarisierung- Diskussion in der Gruppe führt zu einer Verschiebung der persönlichen Einstellung hin zum Gruppenkonsens
    - Bei Diskussion mit ähnlichen Meinungen
    > Gruppe vertritt nachher eine extremere Position als vor der Diskussion
    - Stärke und Richtung hängt von ursprünglicher Meinung ab
    > tendiert Grupper vorher schon zu riskanten Verhalten, wird dies nicht gemäßigter ausfallen sondern extremer (risky shift phenomenon)
    > eher vorsichtiger Standpunkt wird Entscheidung nach Diskussion vorsichtiger ausfallen (cautios shift)
  29. 29Wie kommt es zur Gruppenpolarisierung?1. wiederholte Äußerung
    - vorhandene Tendenz wird bei uns verstärkt, wenn dieser wiederholt geäußert wird
    - wir drücken selbst unseren Standpunkt aus und verstärken somit unsere Tendenz
    - Mitglieder können Argumente aufgreifen und in Diskussion wiederholt anbringen
    2. informativer und normativer Einfluss
    - Wir wollen der Gruppennorm entsprechen, dies geschieht indem von der Gruppe geteilte Punkte angesprochen werden (gemeinsames Wissen) > positiv sanktioniert
    - Wenn andere Argumente anbringen die wir noch nicht bedacht haben, wird unserer eigene Argumentation breiter > damit extremer (persuasive arguments explanation)
    - Anzahl der Argumente und der Vorbringende bedeutsam
    - Kohäsion verstärkt dies
    3. sozialer Vergleich
    - Streben nach Bewertung und Vergleich der eigenen Meinung, wollen positiv dabei abschneiden
    - Wenn andere Gruppenmitglieder nun die gleiche, etwas extremere Meinung haben, kann man sich hervortun indem man selbst eine extremere Meinung vertritt > führt zu einer extremeren Meinung der Gruppe
  30. 30Wenn Gruppenentscheidungen fatale Folgen habenGruppendenken (Groupthink)
    Theorie des Gruppendenkens:
    - Entwicklung der Theorie anhand der Analyse realer Fehlentscheidungen von Gruppen
    - Es müssen einige Vorläuferbdingungen vorhanden sein
    - Gruppenkohäsion zentrale Rolle -> hohe Kohäsion, Mitglieder wollen Klima nicht zerstören
    - in Zusammenhang mit strukturellen Mängel, wie z.B. fehlende Normen für kritisches Denken, etc.
    - provokativer, situationaler Kontext (Bedrohung von außen) steigert zusammenhalt
    > Theorie ist zwar plausibel aber bisher noch kaum empirisch belegt
  31. 31Was kann man gegen Gruppendenken tun?1. Verbesserung der Informationsverarbeitung
    - Vorgehen bei Informationssammlung und -auswertung strukturieren > strukturierte Entscheidungshilfen hinzuziehen
    - aufgabenbezogene Merkmale der Entscheidung fokusieren, nicht die Identifikation mit der Gruppe/Ansehen
    - technologievermittelte Diskussion im Vorteil (E-Mail, Video, etc.)
    2. Offenheit für andere Meinungen
    -Offenheit sicherstellen und zwitweises Auftreten von Uneinigkeit akzeptieren
    3. Rolle der Gruppenleitung
    - Besonderes Augenmerk auf offenes Klima und Informationsaustausch
    - Gruppenmitglieder für Einwände ermutigen
    - Minderheiten vor "Vergeltungsmaßnahmen" schützen
    - offene, nicht direktive Führung bevorzugt
    4. Offenheit auch nach der Entscheidung
    - Offenheit sollte auch nach der Entscheidung beibehalten werden, Abweichungen zulassen
    - Revision zulassen
  32. 32Vor- und Nachteile von GruppenentscheidungenVor- und Nachteile von Gruppenentscheidungen

Informationen

Beschreibung
Grundlagen der Psychologie Karteikarten am Euro-FH // Zusammenfassung SOPS3, erstellt von Robert Paul am 13/09/2016.
Erstellt von
Robert Paul
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