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Karteikarten

3. Stoffwechsel: 3.1 Enzyme

Sascha Müller Biologie Abitur Deutsch 36 Karten

3. Stoffwechsel: 3.1 Enzyme

Karten in diesem Stapel (36)

  1. 1Enzyme als Katalysator (Titel, keine Frage)keine Antwort, da Titel zur besseren Übersichtlichkeit der Karteikarten
  2. 2Was sind Enzyme (Fermente)?- Proteine
  3. 3Welche Aufgaben fallen den Enzymen zu? Was zeichnet Enzyme zusätzlich aus?- sind Katalysatoren für die biochemische Reaktion
    - Sie erniedrigen die Aktivierungsenergie und ermöglichen so Reaktionen, die sonst nicht oder nur äusserst langsam ablaufen würden.
    - Sie gehen aus der Reaktion unverändert hervor.
    - Stoffe mit diesen Eigenschaften nennt man Bio-Katalysatoren.
  4. 4Grafik Enzyme (Energie/Reaktionsverlauf)Grafik Enzyme (Energie/Reaktionsverlauf)
  5. 5Beschreibe den Ablauf der enzymatischen Reaktion (Schlüssel-Schloss-Modell).- Substraktionsmolekül (Schlüssel) verbindet sich mit Enzym (Schloss) und bildet einen Enzym-Substrat-Komplex.
    - Substrat dockt beim aktiven Zentrum des Enzyms an (das Substrat muss eine zum Enzym passende Form haben = Enzyme sind SUBSTRATSPEZFISCH).
    - das aktive Zentrum lässt nur ganz bestimmte chemische Reaktionen zu. Enzyme sind REAKTIONSSPEZIFISCH.
    - Das Enzym-Substrat-Komplex zerfällt, Produkt und Enzym werden freigesetzt.
  6. 6Grafik der enzymatischen ReaktionGrafik der enzymatischen Reaktion
  7. 7Was beeinflusst die Enzymaktivität?- Temperatur; bei steigender Temp. wächst die Teilchenbewegung (Brown'sche Bewegung).Was beeinflusst die Enzymaktivität?
  8. 8Wie verhält sich die Reaktionsgeschwindigkeit bei einer Erhöhung der Temperatur um 10° C?- in der Regel verdoppelt bis verdreifacht sich die Reaktionsgeschwindigkeit (RGT-Regel).
  9. 9Kann die Temperatur stetig erhöht werden?- Nein, ab einer gewissen Temperatur führt eine Erhöhung zur Zerstörung (Denaturierung des Enzyms).Kann die Temperatur stetig erhöht werden?
  10. 10Wie verhält sich die Reaktionsgeschwindigkeit zur Substratkonzentration?Trägt man Reaktionsgeschwindigkeit v gegen die Substratkonzentrtion auf, so erhält man eine typische Sättigungskurve:
    - niedrige Konzentration = hohe Geschw., da zahlreiche Enzym-Moleküle noch frei sind.
    - hohe Konzentration = Sättigung; hohe Zahl gebundener Enzym-Molekülen.
  11. 11Grafik Reaktionsgeschwindigkeit vs. SubstratkonzentrationGrafik Reaktionsgeschwindigkeit vs. Substratkonzentration
  12. 12Was reguliert die Enzymaktivität?- Hemmstoffe (reversible Hemmung)
    - Inhibitoren
  13. 13Nenne die zwei Typen der reversiblen Hemmung.- kompetitive Hemmung
    - Nichtkompetitive Hemmung
  14. 14Beschreibe die kompetitive Hemmung.- Der Hemmstoff ähnelt in seiner chem. Struktur dem Substrat.
    - Der Hemmstoff konkurriert (=darum kompetitiv) um die Besetzung des aktiven Zentrums.
    - Ein gebundener Hemmstoff wird nicht umgesetzt und löst sich wieder aus dem aktiven Zentrum (=Verringerung der Geschwindigkeit der Enzymreaktion).
    - Eine Erhöhung der Substratkonzentration führt zur Verdrängung des Hemmstoffs; bei hoher Substratkonzetration wird daher die max. Reaktionsgeschw. trotz Hemmstoff erreicht.
  15. 15Grafik kompetitive HemmungGrafik kompetitive Hemmung
  16. 16Beschreibe die nichtkompetitive Hemmung.- Hemmstoff lagert sich ausserhalb des aktiven Zentrums an das Enzym.
    - Dreidimensionale Struktur des Enzyms wird verändert.
    - Substrat-Moleküle können nicht mehr binden.
    - löst sich der Hemmstoff, bindet er sich sofort mit einem anderen Enzym-Molekül.
    - Dadurch wird Zahl der aktiven Enzyme verringert; max. Reaktionsgeschw. einer ungehemmten Reaktion kann nicht erreicht werden.
    - Erhöhung der Substratkonzentration beeinflusst die Hemmwirkung nicht, da Hemmstoff und Substrat nicht um das aktive Zentrum konkurrieren.
  17. 17Was ist das Resultat, wenn kompetitive oder nichtkompetitive Hemmstoffe dauerhaft an Enzymen binden?Es liegt eine irreversible Hemmung vor.
    Beispiele:
    - bestimmte Antibiotika
    - Schwermetall-Ionen
  18. 18Cosubstrate - Cofaktoren (nur Zwischentitel)Zwischentitel
  19. 19Was ist das Co-Substrat ATP "umgangssprachlich" ausgedrückt?- universelle Energiewährung der Zelle.
  20. 20Welche Aufgabe fällt dem Cosubstrat ATP (Adenosintriphosphat) zu?- Speicherung chemischer Energie
    - Übertragung chemischer Energie
  21. 21Wie erfolgt der Energietransport mit ATP?- ATP besitzt drei Phosphatgruppen
    - Bei der Abspaltung einer Phosphatgruppe wird Energie frei, es entsteht Adenosindiphosphat (ADP).
    - Nochmalige Abspaltung = Adenosinmonophosphat (AMP).
    - Durch energieliefernde Reaktionen können AMP und ADP wieder zu ATP regeneriert werden.
  22. 22Welcher Energieübertrager neben ATP gibt es auch noch?GTP (Guanosintriphosphat)
  23. 23Was ist Oxidation? Was Reduktion?Oxidation = Elektronenabgabe
    Reduktion = Elektronenaufnahme
  24. 24Wie erfolgt der Wasserstoff- und Elektornentransport durch NAD?- Bei Oxidations- und Reduktionsvorgängen erfolgt der Wasserstofftransport über Cosubstrate, z.B. NAD.
  25. 25Beschreibe den Wasserstoff- und Elektronentransport durch NAD (Nicotinamid-adenin-dinucleotid)- das Cosubstrat NAD kann als NAD+ oder NADH+H+ vorliegen.
    - NAD+ bindet reversibel ein Wasserstoff-Atom eines H2-Moleküls und zwei Elektronen und wird so zu NADH reduziert.
  26. 26Was ist die Folgereaktion?- In einer Folgereatkon gibt das Cosubstrat das Wasserstoff-Atom und die Elektronen wieder ab und wird zu NAD+ oxidiert.
  27. 27Welche Cofaktoren übernehmen an anderer Stelle im Stoffwechsel die gleiche Funktion wie NAD?- NADP+/NADPH + H+
    - FAD/FADH2
  28. 28Wie erfolgt die ATP-Synthese?- durch Lichtreaktion
    - durch Zellatumg
  29. 29Benenne die wichtigsten Merkmale von ATP.- wichtigster Kurzzeit-Energiespeicher
    - energiereich, durch dreifache Anknüpfung von Phosphat
  30. 30Wie wird mit ATP Energie freigesetzt?- Durch die Spaltung von ATP in ADP und Phosphat. An dieser Spaltung und am Aufbau sind Enzyme beteiligt.
    - die Spaltung ist eine stark exotherme, hydrolytische Spaltung.
  31. 31Was wird bei einer ATP-Spaltung freigesetzt?Bei der Spaltung eines Moleküls ATP werden 29 kJ Energie frei.
  32. 32Wieviel ATP kann ein Mensch speichern? Wie lange reicht dieser Energiespeicher?- max. 20 bis 30 Gramm
    - reicht nur für wenige Sekunden Muskelarbeit, da ATP nur Kurzzeitspeicher.
    - Langzeitspeicher sind Glycogen und Fette.
  33. 33Wie wird ATP produziert?- es werden chem. Ungleichgewichte aufgebaut, indem in einem geschlossenen Innenraum Ladungsgradienten gebildet werden.
    - Ladungsunterschied und Konzentrationsgefälle dienen dazu, Energie umzuwandeln.
    - Dabei diffundieren Protonen aus dem positiv geladenen Innenraum durch Tunnelproteine, den ATP-Synthasen, in den Raum mit der neg. Membranladung und der niederen Protonenkonzentration.
    - Bei diesem Vorgang wandelt die ATP-Synthase die energieärmeren Verbindungen ADP und Phosphat in energiereiche ATP um (=Phospolierung).
  34. 34Beschreibe die ATP-Synthase- Protonen, die durch Protonenkanäle diffundieren bewirken Rotation im Kopfteil für ADP und Phosphat.
    a) ADP und Phosphat werden von einer Bindungsstelle im ATP-Synthase-Kopfteil aufgenommen.
    b) Bindungsstelle verformt sich, bringt ADP und Phosphat so nahe, dass sie sich verbinden.
    c) Bindungsstelle öffnet sich wieder und das gebildete ATP wird frei.
  35. 35Merkmale der ATP-Synthese bei Lichtreaktion- findet in den Chloroplasten, an den Granathylakoiden statt.
    - Bildung von Gradienten im Innenraum:
    -- hohe Konzentration von H+ durch Photolyse --> Konzentrationsgefälle.
    - Ladungsunterschied aufgrund von Protonen
    - zyklischer Elektronentransport.
  36. 36Merkmale der ATP-Synthese bei der Zellatmung- findet im Mitochondrium statt (Innenraum: Matrix)
    (Aussen: Intermembranraum)
    - vom NADH+H+ aus gelangen 10 Protonen bei einem Durchgang der Atmungskette in den Intermembranraum, was ausreichend zur Bildung von drei Molekülen ist.

Informationen

Beschreibung
Abitur Biologie (3. Stoffwechsel) Karteikarten am 3. Stoffwechsel: 3.1 Enzyme, erstellt von Sascha Müller am 18/08/2017.
Erstellt von
Sascha Müller
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