Karteikarten
4. Genetik: 4.1 Cytogenetik
Karten in diesem Stapel (47)
- 1Gib einen Überblick über wichtige Teilgebiete der Genetik.- Cytogenetik
- Klassische Genetik
- Molekulare Genetik
- Bakterien- und Virengenetik
- Gentechnik
- Humangenetik - 2Was versteht man unter Cytogenetik?Cytogenetik ist das Teilgebiet der Genetik, das sich mit Chromosomen und der Vererbung auf zellulärer Ebene befasst.
- 3Aus was bestehen Chromosomen?- aus einem linearen DNA-Molekül
- basisch reagierenden Proteien, den HISTONEN. - 4Wie bilden sich Nucleosomen?Die DNA windet sich um die Aussenseite der Histonen.
- 5Wie bildet sich die Chromatinfaser?Durch fortgesetzte Auffaltung der Kette der Nucleosomen.
- 6Wie wird das Chromosom sichtbar?Durch weitere Aufwindungen und Faltungen der Chromatinfaser wird das Chromosom unter dem Lichtmikroskop sichtbar.
- 7Welches ist die charakteristische Gestalt der Chromosomen?Sie bestehen aus zwei Hälften, den Chromatiden, die in der Mitte durch das Centromer verbunden sind.
- 8Was kennzeichnet die beiden Chromatiden eines Zwei-Chromatiden-Chromosoms aus?Sie sind genetisch identisch und werden auch als Schwesterchromatiden bezeichnet.
- 9Was geschieht im Laufe der Zellteilung mit dem Zwei-Chromatiden-Chromosoms?Die Chromatiden werden getrennt und es liegt ein Ein-Chromatid-Chromosom vor.
- 10Schematische Darstellung des Feinstruktur-Modells eines Chromosoms.
- 11Was sind homologe Chromosomen?Zwei Chromosomen einer Körperzelle, die eine ähnliche Gestalt zeigen.
- 12Was zeichnet homologe Chromosomen aus?- haben dieselbe Länge
- haben die gleiche Position des Centromers
- haben das gleiche Bandenmuster
ABER
- sie sind genetisch NICHT identisch - 13Welche Chromosomensätze sind in einer Körperzelle und wie nennt man diese?- je einen Chromosomensatz von Mutter und Vater.
- der Chromosomsatz ist diploid. - 14Welche Chromosomen bestimmen das Geschlecht des Menschen und wie heissen sie.- das X-Chromosom und das Y-Chromosom.
- Sie heissen Gonosomen. - 15Wie nennt man die übrigen, nicht geschlechtsbestimmenden Chromosomen?- Autosomen.
- 16Was ist das Ziel jeder Zellteilung?- Bildung genetisch identischer Tochterzellen.
- 17Beschreibe den Zellzyklus (Mitotische Zellteilung)- INTERPHASE: ist ein wiederholender Vorgang, bei dem die vorhandene Erbinformation verdoppelt wird.
- MITOSE: Teilung der Erbinformation
- CYTOKINSE: zufällige Aufteilung der übrigen Zellbestandteile - 18Schmatische Darstellung der mitotischen Zellteilung.
- 19Beschreibe die drei Abschnitte der Interphase.
- 20Welche 4 Phasen unterscheidet man bei der Mitose?- Prophase
- Metaphase
- Anaphase
- Telophase - 21Beschreibe die Prophase.- KONDENSATION: Spiralisierung und Verkürzung der Chronosomen.
- Chronosomen bestehen aus Zwei-Chromatiden-Chronosomen, die durch das Centromer miteinander verbunden sind. Der Spindelapparat bildet die Spindelfasern. - 22Beschreibe die Metaphase.- Maximale Verkürzung der Chronosomen.
- Anordnung in Zellmitte zwischen Zellpolen zur Äquatorialebene.
- Spindelfasern verbinden das Centromer eines jeden Chromatids mit den Zellpolen. - 23Beschreibe die Anaphase.- Trennung des Centromers
- Wanderung der Ein-Chromatid-Chromosomen zu den Zellpolen. - 24Beschreibe die Telophase.- Entspiralisierung der Chromosomen
- Bildung der Kernmembran. - 25Beschreibe die Cytokinese.- Tochterzellen haben je einen Zellkern erhalten.
- Zelle wird in der Äquatorialebene durchschnürt.
- jede Zelle besitzt vollständigen, diploiden Satz aus Ein-Chromatid-Chromosomen. - 26Welche 2 Ziele verfolgt die Meiotische Zellteilung?die Meiotische Zellteilung hat zwei zentrale Ziele:
- Reduktionsteilung
- Rekombination - 27Beschreibe die Reduktionsteilung.- Anzahl Chromosomen ist artspezifisch.
- Für den dauerhaften Erhalt der Anzahl, muss ihre Zahl bei der Bildung der Keimzellen halbiert werden.
- Es finden die Reduktion des Chromosomensatzes vom diploiden zum haploiden Chromosomensatz statt
(2n -> 1n) - 28Beschreibe die Rekombination.- Meisose führt zur Durchmischung des ursprünglich väterlichen und mütterlichen Erbmaterials.
- die Rekombination stellt die Grundlage für die genetische Verschiedenheit der Individuen dar. - 29Wie verläuft die Meiose? (nur Überblick)Meiose verläuft in zwei nacheinander folgenden Teilungen:
- 1. Reifeteilung
- 2. Reifeteilung - 30Welche Phasen gibt es bei der 1. Reifeteilung der Meiose?- Prophase I
- Metaphase I
- Anaphase I
- Telophase I - 31Beschreibe die Prophase I.- Paarung: homologe Chromosomen lagern sich parallel nebeneinander an (beim Mensch bilden sich so aus 46 Chromosomen 23 Chromosomenpaare).
- Spiralisierung: die vier Chromatiden eines jeden Chromosoms werden sichtbar (Tetrade). - 32Beschreibe die Metaphase I.Anordnung der Chromosomenpaare in der Äquatorialebene.
- 33Beschreibe die Anaphase I.Trennung der homologen Chromosomen eines jeden Paares.
- 34Beschreibe die Telophase I.- Bildung von zwei Zellen mit Zwei-Chromatiden-Chromosomen.
- beim Mann: beide gleich gross.
- bei der Frau: durch ungleiche Verteilung des Plasmas eine grosse und eine kleine Zelle (Polkörperchen). - 35Beschreibe die 2. Reifeteilung der Meiose.- Entspricht im Verlauf der Mitose.
- Teilung der Chromatiden eines Zwei-Chromatiden-Chromosoms.
- Ergebnis: vier gleich grosse haploide Spermien beziehungsweise eine haploide Eizelle und drei Polkörperchen.
- Polkörperchen gehen zugrunde. - 36Beschreibe die Konsequenzen aus der Meiose.- in der 1. Reifeteilung werden die beiden zentralen Ziele bereits erreicht:
- Reduktion der Chromosomenzahl (2n->1n)
- Rekombination: Durchmischung des Erbmaterials. - 37Schematische Darstellung der 1. Reifeteilung.
- 38Schematische Darstellung der 2. Reifeteilung.
- 39Welche beiden Arten von Rekombination gibt es?- interchromosomale Rekombination
- Intrachromosomale Rekombination
(inter = zwischen)
(intra = innerhalb)
(recombinare = wieder verknüpfen) - 40Was versteht man unter der interchromosomalen Rekombination?- Durchmischung des Erbmaterials
- zufallsbedingte Verteilung mütterlicher und väterlicher Chromosomen im Laufe der 1. Reifeteilung. - 41Wie viele Kombinationen gibt es bei zwei homologen Chromosomenpaaren?Vier Kombinations-möglichkeiten (2hoch_n).
- 42Wieviele Kombinationsmöglichkeiten gibt es bei 23 Chromosompenpaaren des Menschen?- 2 hoch 23 = 8 Millionen verschiedene Keimzellen.
- 43Für was ist die interchromosomale Rekombination die Grundlage?- genetische Verschiedenheit der Keimzellen
- genetische Variabilität der Organismen. - 44Beschreibe die intrachromosomale Rekombination.- Ist Stückaustausch zwischen homologen Chromosomen mit weiterer Durchmischung.
- Verheilung über das Kreuz beim Bruch von Chromosomenstücken. - 45Was versteht man unter Crossing-over?- Austausch von genetischem Material zwischen den Chromatiden homologer Chromosomen.
- 46Was versteht man unter Chiasmata?Das sind die Überkreuzungspunkte beim Crossing-over; sie sind unter dem Lichtmikroskop sichtbar.
- 47Schematische Darstellung der intrachromosomalen Rekombination.
Informationen
- Beschreibung
- Abitur Biologie (4. Genetik) Karteikarten am 4. Genetik: 4.1 Cytogenetik, erstellt von Sascha Müller am 20/08/2017.
- Erstellt von
- Sascha Müller
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