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Karteikarten

Sozialpsychologie: Vorlesung 4 - Soziale Identität

Hannah Schmitt Psychologie Deutsch 25 Karten

Karten in diesem Stapel (25)

  1. 1Was ist die 'social identity approach'?Menschen identifizieren sich über die Zugehörigkeit zu Gruppen und sozialen Kategorien (soziale Identität) und ziehen einen Selbstwertgewinn aus dem damit verbundenen Zusammengehörigkeitsgefühl.
    (Theorie der sozialen Identität + Selbstkategorisierungstheorie)
  2. 2Welche beiden Identitäten unterscheidet man und worin liegt der Unterschied im Verhalten?Es existiert ein qualitativer Unterschied zwischen Verhalten, das auf der personalen Identität ('Ich') beruht und Verhalten, das auf unserer sozialen Identiät ('Wir') aufbaut.
  3. 3Was passiert mit uns, wenn soziale Identitäten salient gemacht werden?Unsere sozialen Einstellungen und Verhaltensweisen sind verändert.
  4. 4Welche Folgen hat eine saliente gemeinsame soziale Identität für den Einzelnen?Man:
    - ist relavtiv austauschbares Mitglied der Gruppe
    - hat gemeinsame Perspektiven und Überzeugungen
    - verhält sich im Einklang mit der Gruppennorm
    - arbeitet Ziele und Inertessen der Gruppe hin
  5. 5Die soziale Identität ist ein Teil des Selstkonzepts einer Person, was leitet sich daraus ab?- Wissen Teil einer sozialen Gruppe zu sein
    - Wert oder emotionale Bedeutung, die mit der Mitgliedschaft in dieser Gruppe verbunden ist
  6. 6Welches Prinzip liegt der Aussage "WIR gegen DIE" zugrunde?Unterscheidung zwischen Eigengruppe und Fremdgruppe
  7. 7Kann man multiple soziale Identitäten haben?Ja, da ein Mensch Mitglied in mehreren sozialen Gruppen sein kann.
  8. 8Was ist ingroup favouritism?Auch ohne einen klaren Kolflikt zwischen Gruppen wird die eigene Gruppe und somit deren Mitglieder favorisiert.
    (Theoretischer Ansatz zur Erklärung von Diskriminiertung und feindseligem Verhalten zwischen Gruppen)
  9. 9Was sind Faktoren der Gebünstigung einer sozialen Identität?- Distinktion gegenüber Fremdgruppen
    - Gemeinsame Werte, Normen und Ziele
    - Gemeinsame Erfolge
    - Impermeabilität sozialer Gruppen
  10. 10Was ist Distinktion gegenüber Fremdgruppen?Abgrenzung der Eigengruppe gegenüber anderen Gruppen auf verschiedenen Dimensionen. ("WIR" gegen "DIE")
  11. 11Was gegünstigt gemeinsame Werte, Normen und Ziele?Geteilte Einstellungen und Interessen
  12. 12Wie definieren sich gemeinsame Erfolge?Als Gruppe erzielte Leistungen, positive Ereignisse in der Vergangenheit
  13. 13Was ist Impermeabilität von sozialen Gruppen?Mangel an Alternativen / Identifikation, wenn Wechsel in andere Gruppe nicht ohne weiteres möglich ist.
  14. 14Welche Faktoren hat die Selbstkatgorisierungstheorie?Gruppenzugehörigkeit ist wichtig für die Ausgestaltung des Selbsts:
    - soziale Identität und personale identität
    - definiert Ebenen der sozialen Inklusivität
    - beschreibt Aktivierungsbereiche der Identitäten
  15. 15Wie wird die personale (individuelle) Identität definiert?- Selbstdefinition als einzigartiges, unverwechselbares Individuum, Differenzierung anhand individueller Merkmale
    ("ICH" vs. "DU")
    - Unterschiede zu anderen unabhängig der Gruppenzugehörigkeit
  16. 16Wie wird die soziale (kollektive) Identität definiert?- Selbstdefinition als austauschbares Gruppenmitglied, Differenzierung zwischen Eigen- und Fremdgruppe anhand gruppentypischer Merkmale
    ("WIR" vs. "DIE")
    - Depersonalisation
  17. 17Aktivierungsbedingungen: Als welche Art von Konstrukt kann man sich Identitäten vorstellen?Vergleichskonstrukte:
    -> Aktivierung wenn ich über soziale Vergleiche Informationen zu meinem Selbst erhalten möchte
  18. 18Aktivierungsbedingungen: Wie sehen die sinnvollen Selbstdefinitionen im aktuellen situativen Kontext aus?- individuelle Besonderheiten bedeutsam -> personale Identität
    - Gruppenziele bedeutsam
    -> soziale Identität
    Wert und Nutzen einer Identifikation
  19. 19Welche Konsequenzen hat geteilte soziale Identität für Wohlbefinden und Gesundheit?eine positive:
    - Anwesenheit von in-group Mitgliedern ist stressreduzierend, da ihre Handlungen als wohlwollend und im Sinne der gemeinsamen zugrundeliegenden Interessen gedeutet werden
  20. 20Soziale Identität als Stresspuffer: Wie verandern sich die Bewertungsprozesse von Stresssituationen mit der Anwesenheit von in-group Mitgliedern?- Bewertung der Situation:
    Ist das bedrohlich für mich? -> UNS -> Zusammenhalt
    - Bewertung der Bewältigungsmöglichkeiten:
    Kann ich das? -> WIR -> mehr Ressourcen
  21. 21Der Effekt von sozialer identität wird über soziale Unterstützung mediiertJa:
    s. Identifikation-> s. Unterstützung-> Stress
  22. 22Soziale Identität moderiert den Effekt sozialer UnterstützungJa:
    s. Unterstützung -> Stress
    ^
    s. Identifikation
  23. 23Wie wird Unterstützung von in-group Mitgliedern erlebt?- besonders hilfreich
    - wohlwollend
    - hat positive Effekte
    - stressreduzierend
  24. 24Wie wird Unterstützung von out-group Mitgliedern erlebt?Es besteht die Gefahr, dass die Hilfe als nicht wohlwollend empfunden wird.
  25. 25Welche negativen Effekte von sozialer Identität gibt es? (6 Antworten)1- Intergruppenkonflikte, Diskriminierung, Vorurteile
    2- Soziale Verpflichtungen als Stressor
    3- Overcommitment (Unterordnung eigener Interessen)
    4- Identity threat (Bedrohunger der Gruppe = Bedrohung des Selbst)
    5- Identity Denial (Bedrohung des Selbstkonzepts durch Gruppe)
    6- Deindividuation (Unmoralisches Verhalten/Täterschaft, Uniformierung)

Informationen

Beschreibung
Psychologie Karteikarten am Sozialpsychologie: Vorlesung 4 - Soziale Identität, erstellt von Hannah Schmitt am 04/12/2017.
Erstellt von
Hannah Schmitt
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