Quiz
Struktur und Entwicklung der Gegenwartgesellschaft Österreich im Wandel - Fragen
Questions in this quiz (79)
1Es ist notwendig Sozialstrukturen zu erheben zur Sozialplanung und Prognose, sowie zur Erklärung sozialer Sachverhalte und Einlösung rechtlicher Vorschriften
- ATrue
- BFalse
2Herbert Spencer hat den Begriff Sozialstruktur eingeführt
- ATrue
- BFalse
3Sozialstruktur bezeichnet die relativ dauerhafte Gliederung und Ordnung einer Gesellschaft nach soziologischen Merkmalen, diese sind vertikale Statusabstufungen, demographische Merkmale, Einstellungen und Welthaltungen
- ATrue
- BFalse
4In einem Raum/Territorium lebende Menschen, die in ihren sozialen Handlungen miteinander in Austausch treten, nennt man Gesellschaft
- ATrue
- BFalse
5Der erkennbare, relativ kontinuierliche soziale Wirkungszusammenhang in der Gesellschaft ist ihre Sozialstruktur.
- ATrue
- BFalse
6Der Anstieg der Erwerbsquote der Frauen ist darauf zurückzuführen, dass Männer weniger arbeiten.
- ATrue
- BFalse
7Erhöhte Mobilität senkt die Homogenität von sozialen Milieus ab und verringert singuläre Zugehörigkeiten.
- ATrue
- BFalse
8Ursachen für ein gutes Körpergefühl sind Übergewicht, Krampfadern und widerspenstige Haare.
- ATrue
- BFalse
9Die Trickle-Down-Theorie von Georg Simmel meint: "Gleich gekleidete Menschen benehmen sich relativ gleichartig.
- ATrue
- BFalse
10Seit Ende der 1980er Jahren gibt es eine verstärkte Wahrnehmung sozialer Ungleichheit in reichen Ländern. Dies wirkt sich besonders in der Sozialmedizin aus.
- ATrue
- BFalse
11Soziale Ungleichheit bedeutet Vorteile von Lebensbedingungen.
- ATrue
- BFalse
12Wohlstand: größere Männer sind erfolgreicher als kleine
- ATrue
- BFalse
13Lebenserwartungen sind ungleich verteilt. Reiche und Gebildete Menschen haben eine höhere Lebenserwartung als arme und weniger Gebildete Menschen.
- ATrue
- BFalse
14Adipositas tritt am häufigsten bei Frauen mit Pflichtschulabschluss ohne Lehre auf.
- ATrue
- BFalse
15Das Trolley-Problem
Darf man das Leben eines Menschen opfern, um das von anderen zu retten?
Der Utilitarismus rechtfertigt den Tod einer Person.
Die Deontologie betrachtet den Tod eines Einzelnen als ungewollten Nebeneffekt.- ATrue
- BFalse
16Die Meritokratische Triade
Höhere Bildung = höheres Einkommen = gilt als legitim- ATrue
- BFalse
17Karl Marx unterscheidet zwischen Kapitalisten und Bourgeoisie
- ATrue
- BFalse
18Produktionsmittel bedingt nach Karl Marx zwei Klassenlagen, nämlich Besitzende (Kapitalisten) und Besitzlose (Arbeiter)
- ATrue
- BFalse
19Arbeiter Bewusstsein war auch positiv z.B. Stolz: wir erzeugen etwas
- ATrue
- BFalse
20Erik Olin Wright sieht den Schlüssel zum Verständnis der Klassenstruktur in der Kontrolle der Produktion.
- ATrue
- BFalse
21Für Max Weber ist soziale Ungleichheit die Folge von Klassenlage, Ständischer Lage und Politischen Parteien.
- ATrue
- BFalse
22Max Weber unterscheidet Besitzklassen und Erwerbsklassen.
- ATrue
- BFalse
23Ständische Lebenslagen sind auf Abstammung begründet und auf Berufsstände.
- ATrue
- BFalse
24Partei = die Gruppierung von Menschen um ihre eigenen Interessen durchzusetzen
- ATrue
- BFalse
25Der Lebenslagen-Ansatz verweist auf objektiv und subjektiv konstituierte Lebensverhältnisse der Sozialstruktur.
- ATrue
- BFalse
26Lebenslagen ergeben sich aus dem Zusammenwirken von Kapazitäten und Kompetenzen.
- ATrue
- BFalse
27Soziale Ungleichheit nach Theodor Geiger gründet auf dem Wirtschaften (=objektive Lage): Produktionsmittel, Beruf, Einkommen
- ATrue
- BFalse
28Gruppen mit lagetypischer Mentalität bezeichnet Geiger als Schichten.
- ATrue
- BFalse
29Das Äquivalenzeinkommen = Einkommen des gesamten Haushalts addiert und anschließend aufgrund einer Äquivalenzskala gewichtet.
- ATrue
- BFalse
30Gemeinsamkeiten von Klasse und Schicht: Betonung der ökonomischen, beruflichen Stellung, vertikale, hierarchische Sicht auf Ungleichheit, Betonung der objektiven Lebensbedingungen
- ATrue
- BFalse
31In der Soziologie bezeichnet Lebensstil ein relativ stabiles Muster selbst geplanter Alltagsorganisation, das sich aber im Lebensverlauf wandelt
- ATrue
- BFalse
32Der Begriff Lebensstil stammt ursprünglich aus der Werbung
- ATrue
- BFalse
33Lebensstile schaffen Identität
- ATrue
- BFalse
34Nach dem Milieumodell von Schulze gehören ältere Menschen, die viel Fernsehen und die Kronenzeitung lesen dem Harmoniemilieu an.
- ATrue
- BFalse
35Der Fahrstuhl-Effekt nach Ulrich Beck bedeutet, dass es ein kollektives Mehr an Einkommen, Bildung und Massenkonsum gibt.
- ATrue
- BFalse
36Karl Mannheim hat im Jahr 1928 den Begriff Generation eingeführt durch seinen Aufsatz "Das Problem der Generationen"
- ATrue
- BFalse
37Eine Kohorte = jene Personen innerhalb einer geographisch oder sonstwie abgegrenzten Population, die während einer gegebenen Zeitspanne dasselbe signifikante Lebensereignis erfahren.
- ATrue
- BFalse
38Generationenzusammenhang: ähnliche kulturelle Stile und habituelle Orientierung
- ATrue
- BFalse
39Die Generational Stake-Hypothese meint: Eltern sind daran interessiert, dass ihre Kinder länger zuhause wohnen.
- ATrue
- BFalse
40Die 3-Apekte der Filialen-Reife sind:
Emotionale Autonomie
Fähigkeit zu einem fürsorglich-autoritären Umgang
Kontrollfähigkeit unangemessener Schuldgefühle- ATrue
- BFalse
41Die Generation der Baby-Boomer hat laut einer amerikanischen Studie einen ungünstigen Gesundheitsstatus.
- ATrue
- BFalse
42Die Generation Alpha wird in großen Zahlen das 22. Jhdt. erleben
- ATrue
- BFalse
43Konsumerhebung der Statistik Austria ergab, dass Menschen lieber ins Restaurant gehen statt zu kochen.
- ATrue
- BFalse
44Etwa 40% der Erwachsenen zwischen 18-64 sind übergewichtig (52% der Männer und 28% der Frauen)
- ATrue
- BFalse
45Täglicher Obstverzehr bei Frauen deutlich höher als bei Männern. Dagegen verzehren Männer weitaus häufiger als Frauen täglich Fleisch bzw. Wurst.
- ATrue
- BFalse
46Erklärungsfaktoren für die Entstehung von sozialen Ungleichheiten im Ernährungsverhalten:
ökonomische und strukturelle Funktionen
psychosoziale Faktoren
Soziokulturelle Faktoren- ATrue
- BFalse
47Arme Familien sind genauso an gesunder Ernährung interessiert wie die übrige Bevölkerung
- ATrue
- BFalse
48Die Mahlzeit repräsentiert eine soziale Institution
- ATrue
- BFalse
49Nach Georg Simmel sind Mahlzeiten, der kleinste gemeinsame Nenner den alle Menschen teilen.
- ATrue
- BFalse
50Studie: Einfluss von Prüfungen auf emotionale Befinden und Ernährung ergab: Bachelorstudierende essen nur Fast Food und Süßigkeiten als Ablenkung von Stressphasen
- ATrue
- BFalse
51Klaus Hurrelmann definiert Gesundheit als:
Zustand des objektiven und subjektiven Befindens einer Person, der gegeben ist, wenn diese Person sich in den physischen, psychischen und sozialen Bereichen ihrer Entwicklung im Einklang mit den eigenen Möglichkeiten und Zielvorstellungen und den jeweils gegebenen äußeren Lebensbedingungen befindet.- ATrue
- BFalse
52Etikettierungsthese: Krankheit und Gesundheit hat mit Zuschreibung zu tun. Es geschieht über andere z.B. den Arzt oder Freunde.
- ATrue
- BFalse
53Das Krankheitsrisiko wird geprägt durch: Schicht, Lage und Lebensstil
- ATrue
- BFalse
54Männer können mit Krankheiten besser umgehen als Frauen.
- ATrue
- BFalse
55Als Sozialen Gradienten bezeichnet man den inversen (negativen) linearen Zusammenhang zwischen der sozialen Schichtzugehörigkeit (gemessen durch Einkommen, Erwerbstätigkeit und Bildung) und Krankheits- und Sterblichkeitsrisiken.
Je niedriger die soziale Schicht, desto größer ist die Krankheitslast.- ATrue
- BFalse
56Wie wird gesundheitliche Ungleichheit gemessen: Mortalität, Morbidität, Gesundheitsverhalten, Gesundheitsempfinden, Vorsorgestruktur, Lebenserwartung
- ATrue
- BFalse
57Höher Gebildete haben die gleiche Lebenserwartung (LE) wie geringer Gebildete.
- ATrue
- BFalse
58Männer sterben früher als Frauen.
- ATrue
- BFalse
59Wer viele Freunde hat lebt länger
- ATrue
- BFalse
60Der Begriff Familie entsteht am Beginn des 18. Jhdt.
Die bürgerliche Kernfamilie war ca. 100-150 Jahre das Idealbild
Das Goldene Zeitalter der Familie ca. 1950 - 1970er Jahre- ATrue
- BFalse
61Familienformen haben sich verändert, Ehepaare ohne Kinder sind im ansteigen.
- ATrue
- BFalse
62Durch steigende Lebenserwartung und gleichzeitig sinkende Geburtsrate sind vertikale Familienbeziehungen häufiger = Bohnenstangenfamilie
- ATrue
- BFalse
63Eltern und Kinder in ihren Familien:
vom Befehlshaushalt zum Verhandlungshaushalt: alle Mitglieder werden einbezogen
Rolle des Kindes erfährt einen Wandel: Wohl des Kindes steht im Vordergrund
Elternschaft als zunehmend voraussetzungsvolle Gestaltungsaufgabe- ATrue
- BFalse
64Helikoptereltern: sind Eltern die ihre Kinder übertrieben beschützen
- ATrue
- BFalse
65Partnerbeziehungen verändern sich: NEL-Nicht eheliche Lebensgemeinschaften am stärksten angestiegen
- ATrue
- BFalse
66Von 1972 - 1988 haben die Menschen nur wegen der Heiratsbeihilfe geheiratet
- ATrue
- BFalse
67Jede zweite Familie hat eine WhatsApp Gruppe um miteinander zu kommunizieren.
- ATrue
- BFalse
68Die Scheidungsrate in Wien beträgt 48%
- ATrue
- BFalse
69Bei Frauen kommt es zu einer erhöhten Armutsgefährdung aufgrund von Scheidung.
- ATrue
- BFalse
70Rollenmuster verändern sich allmählich.
Veränderung der Mutterrolle von Hausfrau zur multitasking mom- ATrue
- BFalse
71Atypisierung: unterscheidet grundsätzlich nicht nach den Lebensumständen
- ATrue
- BFalse
72Gründe für Atypisierung sind: die Tertiärisierung der Arbeitswelt, steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen, Flexibilität für Unternehmen und Beschäftigte, internationaler Wettbewerb sowie Individualisierung der Lebensformen.
- ATrue
- BFalse
73Prekarisierung ist eine Frage der Lebensumstände, abhängig vom Haushaltseinkommen, unabhängig vom Normalarbeitsverhältnis
- ATrue
- BFalse
74Atypische Beschäftigungsverhältnisse sind:
Neue Selbstständige mit und ohne Gewerbeschein- ATrue
- BFalse
75Die Hälfte der berufstätigen Frauen sind atypisch beschäftigt.
- ATrue
- BFalse
76Industrie 4.0 ist
kein analytisches, wissenschaftliches Konzept
kein empirischer Trend, sonder Vision, politische Handlungsempfehlung
Hintergrund: Wirtschaftskrise, diverse Interessen- ATrue
- BFalse
77Crowdworking
Jobs werden über eine Onlineplattform weltweit vergeben
die Arbeit wird online von zuhause verrichtet- ATrue
- BFalse
78In der Zukunft werden Pflegeroboter den Pfleger ersetzen
- ATrue
- BFalse
79Das Risikopotential für Beschäftigungseffekte wurde für OECD-Länder mit 12 % berechnet.
- ATrue
- BFalse
Information
- Description
- EC-Soziologie Quiz on Struktur und Entwicklung der Gegenwartgesellschaft Österreich im Wandel - Fragen , created by Anita Pitsch on 28/06/2017.
- Author
- Anita Pitsch
- Language
- Deutsch
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