Flashcards
Die Magnetresonanztomographie
Cards in this deck (64)
- 1Was versteht man unter dem Kernspin?Der Kernspin ist eine Grundeigenschaft von Elementarteilchen und ist eigentlich nichts anderes als ein Drall bzw. eine Drehung (engl. to spin = sich drehen). Der Spin ist die Eigendrehung des Protons. Es dreht sich um die eigene Achsel wie ein Kreisel. Der Spin kann nie abgebremst werden.
- 2Wodurch ergibt sich das magnetische Moment BDurch die Drehung des Protons. Da dieses eine rotierende Ladung aufweist, besitzt es ein magnetisches Moment B.
- 3Was passiert, wenn man Spins in ein starkes Magnetfeld platziert?Es lassen sich wichtige Phänomene beobachten wie Präzessionsbewegungen.
- 4Was versteht man unter der Präzession?Die Präzessionsbewgung ist eine Ausweichbewegung, die das Proton vornimmt, wenn eine äußere Kraft auf die Rotationsbewegung (den Spin) einwirkt, um die Lage der Rotationsachse zu verändern
- 5Was ist die Larmorfrequenz und wie wird sie berechnet?=> Präzessionsfrequenz (in MHz) eines Spins in einem außen angelegten Magnetfeld. Sie ist proportional zur Magnetfeldstärke (B0) des äußeren Magnetfelds und ergibt aus der Lamorgleichung:
w0 = a*B0.
w0 = Lamorfrequenz
a = das sog. gyromagnetische Verhältnis, eine Konstante, die für jedes Element einen typischen Wert hat, für Protonen z.B. 42,58 MHz/T
B0 = Magnetfeldstärke in Tesla - 6Definieren Sie das gyromagnetische Verhältnis.das sog. gyromagnetische Verhältnis, eine Konstante, die für jedes Element einen typischen Wert hat, für Protonen z.B. 42,58 MHz/T.
- 7In welcher Dimension misst man Magnetfelder?Tesla
- 8Was versteht man unter der Längsmagnetisierung Mz?Die in einem Magnetfeld präzessierenden Spins beruhigen sich => streben stabilen Zustand an, in dem mehr oder weniger alle Spins entlang der magnetischen Achse ausgerichtet sind
- 9In welcher Größenordnung in Relation zur Erdanziehungskraft bewegen sich die Magnetfelder moderner MR-Tomographen?Moderne MR-Tomographen bwegen sich 20.000-80.000-mal stärker als die Erdanziehungskraft
- 10Was versteht man unter den "Up-Spins" und den "Down-Spins"?
- 11Erläutern Sie die Begriffe parallel und antiparallel im Zusammenhang mit dem Kernspin..
- 12Was versteht man unter der Resonanzbedingung?Weist die zugefügte elektromagnetische Welle die gleiche Frequenz wie die Lamorfrequenz auf, wird eine sogenannte Resonanzbedingung erzeugt
- 13Wann "kippen" die Spins und wie kann man diesen Vorgang beschreiben?Spins werden mittels einen Hochfrequenzimpulses aus ihrem stabilen Zustand befördert. (dies passiert durch einen sehr starken Radiosender und wird mit einer geeigneten Spule auf das Gehirn fokussiert). Durch diese Energiezufuhr werden die Spins aus der z-Richtung quasi gekippt. Durch sehr präzise Auswahl der Hochfrequenzimpulse können diese beispielsweise auf die xy-Achse gekippt werden.
Man nennt dies auch Anregung des Spin-Spin-Systems/Spin-Spin-Ensemble - 14Was versteht man unter der Spin-Gitter-Wechselwirkung?.
- 15WAs versteht man unter der Spin-Spin-Wechselwirkung?.
- 16Welche Eigenschaft haben Kerne mit einer Kernspinquantenzahl von 0?.
- 17Was passiert bei der Längsmagnetisierung?.
- 18Erläutern Sie die T1-Relaxation..
- 19In welchem Zeitraum spielt sich die T1-Relaxation ungefähr ab?.
- 20Wie wird die T1-Zeit definiert?.
- 21Unter welchen Umständen werden T1-Zeiten langsamer?.
- 22Beschreiben Sie die T2-Relaxation..
- 23Wie definiert man die T2-Zeit?.
- 24In welchem Medium sind T1- und T2-Zeiten nahezu identisch?.
- 25Wodurch entstehen T2*-Relaxationen?.
- 26Welche Relaxation ist schneller, die T1- oder die T2-Relaxation?.
- 27Kennen Sie die T1-Zeit für die graue Substanz bei 1 Tesla?.
- 28Kennen Sie die T2-Zeit für graue Substanz?.
- 29Was versteht man unter der Protonendichte?.
- 30Erläutern Sie, was dichtegewichtete Bilder sind..
- 31Was versteht man unter T1- und T2-gewichteten Bildern?.
- 32Was ist die TR-Zeit und welchen Einfluss hat sie?.
- 33Was ist die Echo-Zeit TE?.
- 34Wie kann man unterschiedliche TE-Zeiten verwenden, um T2-Gewichtungen zu realisieren?.
- 35Was versteht man unter dem Begriff Sättigung?.
- 36Wie kann man Sättigungseffekte verhindern bzw. minimieren?.
- 37Wie wird die Ortskodierung bei MR-Aufnahmen realisiert?.
- 38Welche Gradienten werden bei MR-Aufnahmen verwendet?.
- 39Erläutern Sie die drei Ebenen, in denen MR-Messungen bzw. Bildrekonstruktionen vorgenommen werden..
- 40Was versteht man unter der Phasenkodierung?.
- 41Erläutern Sie die Frequenzkodierung.
- 42Wie entsteht das MR-Signal, welchen Namen hat es und wie sieht es ungefähr aus?.
- 43Erläutern Sie das Prinzip der NMR-Spektroskopie.
- 44Welche zwei Varianten der NMR-Spektroskopie werden in den Neurowissenschaften verwendet?.
- 45Beschreiben Sie, wie das Signal/Rausch-Verhältnis von der Anzahl der FID-Akquisitionen abhängt..
- 46Erläutern Sie den Begriff der chemischen Verschiebung.
- 47Geben Sie Beispiele für Substanzen an, die mittels NMR-Spektroskopie erfasst werden können..
- 48Wodurch wird die Bildeigenschaft eines MR-Bildes bestimmt?.
- 49Was ist das FOV?.
- 50Beschreiben Sie die wesentlichen Teile eines MR-Tomographen..
- 51Welche verschiedenen Magnete werden bzw. wurden verwendet?.
- 52Wozu ist das Gradientensystem notwendig?.
- 53Welche Pulssequenzen kennen Sie?.
- 54Was ist das Typische einer Spin-Echo-Sequenz?.
- 55Was leisten Inversions-Recovery-Sequenzen?.
- 56Was ist das Typische einer Spin-Echo-Sequenz?.
- 57Was leisten Inversions-Recovery-Sequenzen?.
- 58Was ist das Typische von Gradientenecho-Sequenzen?.
- 59Beschreiben Sie FLASH..
- 60Was ist das Typische von EPI?.
- 61Was leisten diffusionsgewuchtete Sequenzen?.
- 62Was beschreibt bzw. misst der Diffusionskoeffizient?.
- 63In welcher Einheit wird der Diffusionskoeffizient gemessen?.
- 64Diskutieren Sie die Risiken von MRI-Untersuchungen.
Information
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- Inhalte zum Seminar Allgemeine Psychologie II Seminar 3 vom 25.10.18
- Created by
- Jessica Cebe
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