GoConqr has a new look! Let us know what you think.

Flashcards

Ruhemembran und Aktionspotential

Svea Bo Biologische Psychologie Bachelor German 18 cards

Cards in this deck (18)

  1. 1Zellmembran--> Außengrenze
    Doppellipidschicht
    Trennung intrazellulärer vs. extrazellulärer Raum
  2. 2Doppellipidschicht• Zellmembran = Phospholipide
    --> bestehend aus:
    Fettsäureketten + eine Phosphatgruppe
    • Funktion: Abgrenzung + Isolierung
    --> Aufrechterhaltung Ruhemembranpotenzial
    • Eigenschaft: Selektiv permeabel (=nur für bestimmte Stoffe durchlässig)
  3. 3Eingelagerte Proteine= Funktionsträger Zellmembran
    1. Transportproteine (HIER WICHTIG)
    - Ionenkanäle, Carrierproteine, Pumpen
    --> lassen Ione durch
    2. Signal- oder Rezeptorproteine
    - Erkennen Stoffe (z.B. Hormone) extrazellulär + setzen Signal intrazellulär um (via andocken)
  4. 4DiffusionAusgleich Konzentrationsunterschiede
    Konzentrationsausgleich von Orten höherer zu geringerer Konzentration
    (Bsp. Verbreitung Zucker in Kaffee -> verteilt sich)
  5. 5Diffusion - Ursache-Ursache: Brown'sche Molekular-Bewegung
    --> Moleküle bewegen sich ständig
    -> Geschwindigkeit = proportional zur Temperatur
  6. 6Osmose• gerichteter Fluss durch semi-permeable Membran (-> Zellmembran)
    --> bis Einstellen eines Gleichgewichts
  7. 7Ionenverteilung im intra- und extrazellulären Raum- innerhalb positive Kaliumionen + negativ geladene Proteine
    - außerhalb: viele positive Natriumionen, negative Chloridionen
  8. 8Diffusions- und elektrostatische Kräfte• Natriumionen wollen rein -> kommen durch Diffkraft + elektrostatische Kraft aber nicht rein
    --> Kanäle geschlossen
    --> öffnen sich unter bestimmten Bedingungen
    • Chloridionen + Kaliumionen durch elektrostatische Kraft zurückgehalten
  9. 9Gleichgewichtspotential• Bestimmte Ionenkonzentration im Intra- bzw. Extrazellulärraum
    -->Kräfte im Gleichgewicht (Diffusions- und elektrostatische Kraft sind gleich stark)
    • Resultierendes Potential = Ruhepotential
    --> Steuerung Ionenkonzentration via Öffnung Schließung der Ionenkanäle
  10. 10Steuerung Ionenkanäle• Ligandengesteuert:
    Anlagerung von chemischen Substanzen (teils vom Körper produziert, Hormone vs. von außen eingeführt Pharmaka vs. Immunzellen = Entzündungsparameter)
    • Spannungsgesteuert:
    Änderungen des Membranpotentials
    -> am Axonhügel passiver Ionenstrom (Infofluss) sorgt für Erreichen Schwelle
    --> Öffnung der Kanäle + Zündung Aktionspotential
    • Mechanosensitiv: Öffnung in Folge physikalischer Krafteinwirkung (z.B. Druck)
  11. 11Natrium-Kalium-Pumpe-> “schmeißt“ aus versehen hineingeratene Natriumionen heraus
    • Diffusions- + Elektrostatische Kraft für Na+ --> Wirkung Richtung Zellinneres
    • Zellmembran = etwas durchlässig für Na+, Na+ --> dringt in Zelle ein
    --> K+ verlässt die Zelle
    • Aufrechterhaltung des Ruhemembranpotentials --> durch Na-K-Pumpe
    • aktiver Transportprozess entgegen des Konzentrationsgradienten --> energieaufwendig (ATP)
  12. 12• Hyperpolarisation- Änderung Membranpotential
    --> negative Richtung
  13. 13• Depolarisation= Änderung Membranpotentials
    --> positiver Richtung
  14. 14Aktionspotential - Merkmale• Wo? Axonhügel
    • Erregung Nervenzelle -> (nach Überschreiten Schwellenwert) temporäre, charakteristische Abweichung vom Ruhepotential (= rasche Depolarisation)
    • Alles-oder-Nichts-Prinzip
    --> egal wie stark Reiz, immer das gleiche Aktionspotenzial (Kurve sieht immer gleich aus)
    --> Anzahl Aktionspotenziale entscheidend (Feuerungsrate)
  15. 15• Refraktärphase (Refraktärzeit)= Zustand Unerregbarkeit
    - Absolut = kein neues Aktionspotential kann ausgelöst werden, Na-Kanäle inaktiviert --> können kein weiteres Aktionspotential auslösen, da gerichtet (nur eine Richtung)
    - Relativ = neues Aktionspotential kann ausgelöst werden (nach Wiederherstellung Ruhepotential), aber größere Depolarisation notwendig
  16. 16Weiterleitung Aktionspotential (vs. unterschwelliger Reiz)• Alles oder Nichts Prinzip: Das AP verliert keine Intensität
    sobald es ausgelöst ist --> aktive Weiterleitung
    • Schnelle Öffnung Natriumkanäle (Overshoot)
    (nach 1-3ms geschlossen) --> Refraktärabschitt
    • Gleichzeitige Aktivierung aber NACH Öffnung Natriumkanal auch
    Kaliumkanal geöffnet (langsamer) --> Kaliumkanäle verlassen Zelle
    (chem. + elektr. Potenzial folgen) (K+Kanäle nicht inaktiviert)
  17. 17Saltatorische Erregungsweiterleitung(myelinisertes Axon) = Membranstücke „übersprungen“
    • Erst/ nur an ranvier'schen Schnürringen Depolarisation Zelle, nicht aber in myelinisiertem Teil des Axons
    --> dadurch viel schneller als wenn Membran über ganze Länge depolarisiert werden müsste
  18. 18Kodierung Reizstärke• Alles oder Nichts Prinzip aber:
    • Gesetz der Frequenzkodierung/ Frequenz-Amplituden-Modulation
    --> je größer Amplitude des Rezeptorpotenzials (z.B. Helligkeit, Lautstärke), desto größer Frequenz Aktionspotenziale (Feuerungsrate) --> dann heller/ lauter

Information

Description
Bachelor Biologische Psychologie Flashcards on Ruhemembran und Aktionspotential, created by Svea Bo on 29/04/2021.
Created by
Svea Bo
Views
5
Rating

Feedback

What is it about?

What do you think of the new look?

How do you like it?