Flashcards
V_1-3: Einführung Planung von Abwasseranlagen

Cards in this deck (25)
- 1Wie verteilen sich die Kosten in Abwasserreinigung zwischen Kanalnetz und Kläranlage?Netzkosten: 70-80%
Kläranlage: 20-30% - 2Wie verteilen sich die Gebühren in der Abwasserreinigung zwischen Kanalnetz und Kläranlagen? Begründe!50-50% , weil das Netz einen längeren Lebensdauer hat - Nutzdauer
- 3Welche Projektphasen gibt es bei der Planung und Ausführung von Projekten? Welche Phase hat den größten Einsparpotential?

- 4Wie ist der Anteil Ingenieurkosten am Gesamtprojekt?

- 5Wie ist die Reihenfolge des Ausbaus für die Abwasserreinigung?"Planung erfolgt wie das Wasser fließt"
1. Kanalisation
2. Regenwasserbehandlung
3. Kläranlage - 6Lebenszyklus und Planungsphasen bei der Abwasserreinigung

- 7Welche Abwasserarten gibt es?- Behandlungsbedürftiges Niederschlagswasser (Straßen)
- Nicht behandlungsbedürftiges Niederschlagswasser (Dächer)
- Schmutzwasser (Haushalt) - 8Welche Entwässerungssysteme gibt es? Wie entwickeln sich dabei die Kosten?

- 9Wie ist das Verhältnis von Phosphor zu Stickstoff zu Kohlenstoff?P - 1 : N - 10 : C - 100
- 10Welche Reinigungsstufen gibt es bei der Abwasserreinigung?1. Mechanische Reinigungsstufe (Rechen, Sandfang, Vorklärbecken)
2. Biologische Reinigung (Belebungsbecken, Nachklärung)
3. Weitergehende Reinigung (Filter)
4. Vierte Reinigungsstufe (Aktivkohle, Ozonung...) - 11Wie werden Planungen dokumentiert?1. Erläuterungsbericht (Allgemeines, Entwurfsgrundlagen, Kostenangaben, Beschreibung Bauwerke)
2. Berechnungen (Abwassertechnische, hydraulische Berechnungen, Kostenberechnungen)
3. Planunterlagen (Übersichtskarte,hydraulischer Längsschnitt, Bauwerks- und Sonderzeichnungen) - 12Welches Arbeitsblatt/Merkblatt beschäftigt sich mit dem Erläuterungsbericht?ATV M 101
Planung von Entwässerungsanlagen
Neubau-, Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen - 13Wie werden Einwohnerwerte ermittelt?Einwohnerwerte (Ausbaugröße einer KA):
EW (Einwohnerwert) [E] =
EZ (Einwohnerzahl) [E] +
EGW (Einwohnergleichwerte) [E] - 14Ermittlung von Daten mittels theoretischer Ansätze: Wie wird die Einwohnerzahl (EZ) [E] ermittelt?- Zählung (Infos bei Einwohnermeldeamt)
- Abschätzung auf Basis der Fläche [E/ha]
- Abschätzung nach Art der Bebauung (z.B. 60m² --> 2 E) - 15Ermittlung von Daten mittels theoretischer Ansätze: Wie werden Einwohnergleichwerte (EGW) [E] ermittelt?Einwohnergleichwerte: Industrie, (Klein-)Gewerbe
- Abschätzung abhängig von Produkten und Produktion
- Abschätzung über die Fläche
- Messungen (einjährig)
- Gleichsetzung mit Kommunaler Abwasser (+100%) - 16Ermittlung von Daten mittels theoretischer Ansätze: Wie groß soll eine Kläranlage in städtischen Gebieten sein? (Faustformel)Einwohnergleichwerte (EGW) = Einwohnerzahl (EZ)
Leitzahl: Kläranlage soll doppelt so groß wie Einwohnerzahl sein. - 17Wie viele Kläranlagen gibt es in Deutschland? Wie viele gehören zu Klasse 5 (>100.000 E) und welchen Anteil an Abwasser werden durch diese KA bereinigt?9600
ca. 250
über 90% des Abwassers werden in großen Kläranlagen bereinigt. - 18Wie ist das Verhältnis von Ausbaugröße zu Anschlussgröße?Ausbaugröße > Anschlussgröße
- 19Ermittlung von Daten mittels theoretischer Ansätze: 1. Schmutzwasseranfall (Tageszufluss) 2. Fremdwasseranfall (Tageszufluss)1. Q,S,d [m³/d] = EW [E] * w,S,d [l/(E*d)]
mit häuslicher Schmutzwasseranfall
w,S,d = 150 l/(E*d)
2. Q,F,d = Q,S,d (100% Fremdwasseranteil) - 20Ermittlung von Daten mittels theoretischer Ansätze: In welche Anteile wird ein Einzugsgebiet bei Planungen des Abwassers eingeteilt?Einzugsgebiet wird eingeteilt in:
- versiegelte Fläche
- nicht kanalisierte Fläche
- kanalisierte Fläche
--> Abflusswirksame Fläche - 21Wie hoch sind die Standardwerte für Schmutzfrachten?

- 22Was besagt 1. Anschlussrecht 2. Anschlusspflicht1. Jeder hat das Recht sein Haus anzuschließen
2. Jeder muss sein Haus anschließen - 23Ziel des Flächennutzungsplans?(unverbindlicher Bauleitplan)
städtebaulich geordnete Entwicklung des gesamten Gemeindegebietes
Fortschreibung alle 10 bis 15 Jahre - 24Ziel des Bebauungsplan(verbindlicher Bauleitplan)
Festsetzung der baulichen und sonstigen Nutzung für alle Grundstücke seines räumlichen Geltungsbereiches
Grundlage für den Vollzug städtebaulicher Maßnahmen - 25Wie wird eine Bauleitplanung durchgesetzt?1. Flächennutzungsplan und Bebauungsplan
2. Aufstellungsbeschluss (Gemeinderat)
3. öffentliche Bekanntmachung
4. Beteiligung der Träger öffentlicher Belange