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Flashcards

Mikro Vokabeln

Christoph Schragl English 5.0Average rating 5.0 out of 5 (1 rating) 82 cards

Cards in this deck (82)

  1. 1AllmendegüterEs handelt sich um Güter, von deren Nutzung niemand ausgeschlossen
    werden kann, um die aber rivalisiert wird.
    z.B. Fische in Ozeanen, Almen, Luft
  2. 2AlternativprodukteSie liegen vor, wenn mit der gleichen Produktionsanlage (oder
    abstrakterer Ebene mit dem gleichen Faktoreinsatz) verschiedene Produkte erzeugt werden können.
    Bspw. Weizen und Hafer
    Gegenstück zu →Kuppelprodukt
  3. 3AngebotDie Mengen, die in Abhängigkeit vom Preis angeboten würden – also die gesamte
    Angebotskurve bzw. -funktion. Eine Veränderung des Angebotes bedeutet eine
    Verschiebung der gesamten Angebotskurve.
  4. 4AngebotsmengeDie bei einem bestimmten Preis angebotene Menge. Eine Veränderung
    der Angebotsmenge ergibt sich durch eine Bewegung auf der Angebotskurve.
  5. 5ArbitrageMarktwirtschaftlicher Ausgleich von räumlich oder anderweitig bedingten
    Preisunterschieden bei identischen Gütern
  6. 6Budgetgerade (auch: Bilanzgerade)Sie ist der geometrische Ort aller Güterkombinationen
    (x1, x2), die ein Haushalt bei gegebenen Einkommen (y) und den gegebenen
    Güterpreisen maximal kaufen kann.
  7. 7Ceteris Paribus-Klausel (c.p.)Alle Einflussgrößen, die in einer bestimmten Analyse nicht
    untersucht werden sollen, werden konstant gehalten.
  8. 8ClubgüterEs handelt sich um Güter, um die nicht rivalisiert wird und von deren Nutzung
    nicht-zahlende Konsumenten ausgeschlossen werden können.(Museen, Straßen, PayTV
    etc.
  9. 9Coase-TheoremEin theoretischer Ansatz, nach dem →externe Effekte ohne staatliche
    Eingriffe und unabhängig von der ursprünglichen Zuordnung der Eigentumsrechte auf
    dem Verhandlungsweg zwischen betroffenen Wirtschaftssubjekten volkswirtschaftlich
    effizient internalisiert werden können.
  10. 10Cournot’scher PunktEr kennzeichnet die für ein Monopol gewinnmaximale
    Kombination von Preis und Menge.
  11. 11DuopolNur zwei Anbieter/innen treten auf einem Markt auf. Falls die jeweils angebotenen Produkte homogen sind (d.h. praktisch
    ident; weitgehend der Fall bei Benzin z.B.), wird auch von einem homogenen Duopol
    gesprochen.
  12. 12EinkommenseffektEr misst die Veränderung der Nachfrage nach einem Gut, die sich aus
    der Veränderung des Einkommens ergibt. Eine Einkommensänderung kann dabei
    direkt als solche gegeben sein oder sich indirekt durch Preisveränderungen der Güter ergeben. vgl. auch →Substitutionseffekt)
  13. 13Einkommenselastizität der NachfrageProzentuale Veränderung der nachfragte in Menge in Relation zu einer prozentualen Veränderung des Einkommens
  14. 14Endogene GrößeIhr Wert wird im Rahmen eines Modells ermittelt. In mathematischen
    Gleichungen in der Regel auf der linken Seite als →ERKLÄRTE Variable. Gegensatz:
    →exogene Größe
  15. 15Exogene GrößeIhr Wert wird im Rahmen eines Modells von außen vorgegeben. In
    mathematischen Einzelgleichungsmodellen in der Regel als →ERKLÄRENDE Variable auf der rechten Seite. In Mehrgleichungsmodellen können auch auf den rechten Seiten endogenisierte erklärende Variable stehen: Diese stehen dann in anderen Gleichungen
    auf der linken Seite.
  16. 16Exogener SchockStörung durch ein von außen einwirkendes Ereignis
  17. 17Externe EffekteDabei handelt es sich um Kosten oder Nutzen, die bei der Produktion
    oder beim Konsum bei anderen unbeteiligten Wirtschaftssubjekten anfallen, für die
    aber die betroffenen Wirtschaftssubjekte keine Entschädigung erhalten (Kosten)
    beziehungsweise kein Entgelt entrichten (Nutzen).
  18. 18Freies GutEin Gut, das in so großer Menge vorhanden ist, dass alle Konsumenten, die es
    haben wollen, bis zu ihrer jeweiligen Sättigungsmenge davon konsumieren können.
  19. 19Gesetz der steigenden GrenzkostenFür jede zusätzlich produzierte Einheit fallen jeweils
    höhere Kosten an. Auch von Thünensches Gesetz genannt.
  20. 20Gesetz des abnehmenden Grenznutzens→Gossensches Gesetz: Der Grenznutzen eines Gutes nimmt mit zunehmend konsumierter Menge ab.
  21. 21Giffen-GutDie Nachfrage nach einem Giffen-Gut geht mit fallendem Preis zurück – und
    umgekehrt. Dieses Gut ist →inferior. Einkommens- und Substitutionseffekt wirken gegenläufig, wobei der →Einkommenseffekt den →Substitutionseffekt übertrifft.
  22. 22GleichgewichtsmengeBei dieser Menge kommen Angebot und Nachfrage zum Ausgleich
    →Markträumung
  23. 23GleichgewichtspreisBei diesem Preis kommen Angebot und Nachfrage zum Ausgleich
    →Markträumung
  24. 24Gossensches Gesetz, ErstesDer Grenznutzen eines Gutes nimmt mit zunehmend konsumierter Menge ab.
  25. 25Gossensches Gesetz, ZweitesEin Haushalt maximiert seinen Gesamtnutzen, indem der
    Nutzen der letzten konsumierten Einheit eines Gutes gleich dem Nutzen aller andern
    letztkonsumierten Einheiten der anderen Güter ist. Der Nutzen der letzten
    ausgegebenen Geldeinheit ist für alle Verwendungsarten gleich hoch.
  26. 26GrenzerlösMit der letzten bzw. einer zusätzlich verkauften Einheit eines Gutes erzielter
    Erlös
  27. 27GrenzkostenKosten, die mit der Herstellung der letzten bzw. einer zusätzlichen Einheit
    eines Produktes anfallen.
    Englisch: Marginal Cost
  28. 28Grenzrate der SubstitutionZur Erhaltung des Nutzenniveaus erforderliche zusätzliche
    Menge eines Gutes A, wenn der Konsument auf eine Einheit des Gutes B verzichten
    soll. Bewegung entlang der →Indifferenzkurve bzw. die Steigung am fraglichen Punkt
  29. 29Grenzrate der technischen Substitution (GRTS)Zur Erhaltung der Outputmenge
    notwendige Erhöhung des Einsatzes eines Produktionsfaktors, wenn der Einsatz eines
    anderen Produktionsfaktors um eine Einheit zurückgenommen werden soll.
    (Bewegung entlang der →Isoquante bzw. Steigung am fraglichen Punkt)
  30. 30Homo oeconomicusEr bezeichnet ein i) ausschließlich am Eigeninteresse orientiertes, ii)
    rational handelndes und iii) vollständig informiertes Wirtschaftssubjekt. Es handelt sich dabei um ein von der klassischen Ökonomie eingeführtes, analytisches KONZEPT, nicht um eine Charakterstudie. Indem es allen Wirtschaftssubjekten als Annahme
    unterstellt wird, bildet es den gedanklichen Grundbaustein der Mikroökonomie.
  31. 31IndifferenzkurveZweidimensionale Darstellung einer Nutzenfunktion durch Höhenlinien
    des ‚Nutzengebirges‘ oder m.a.W.: Die Indifferenzkurve ist der geometrische Ort aller Güterkombinationen von Gut 1 und 2, die im Urteil des Haushalts gleichwertig sind in dem Sinn, dass das Versorgungsniveau des Haushalts konstant bleibt.
    →Isoquante als Entsprechung für das Produktionsgebirge
    in der Theorie der Unternehmung.
  32. 32Inferiore Güter, absoluteDie Nachfragemenge nimmt mit steigendem Einkommen ab.
    → Einkommenselastizität εxy < 0
  33. 33Inferiore Güter, relative (auch lebensnotwendige Güter genannt)Die Nachfragemenge
    nimmt mit steigendem Einkommen unterproportional zu → Einkommenselastizität
    0 < εxy < 1
  34. 34InstitutionenSumme der geschriebenen und ungeschriebenen Regeln, die das Verhalten
    der Menschen in einem Land bestimmen: (in)formelle Regeln, d.h. durch Gesetz und Verfassung festgelegte Regeln bzw.
    kulturelle Normen. Für
    das Funktionieren der Marktwirtschaft nach der neo-klassischen Theorie, sind zwei
    Institutionen notwendig: Die des Privateigentums und die des Marktes.
    (“Die Gesamtheit ... [sozialer]
    Regeln und Normen bildet einen institutionalisierten Handlungsrahmen für jedes
    Wirtschaftssubjekt. Diese sog. Institutionen sind immer historisch entstanden und
    durch einen gesellschaftlichen Wertekonsens sowie durch die jeweils gültigen
    Technologien geprägt. Für den Einzelnen sind sie kurzfristig zunächst vorgegeben,
    mittelfristig jedoch durch ihr eigenes Handeln beeinflussbar und veränderbar.“ )
  35. 35IsoquanteZweidimensionale Darstellung einer Produktionsfunktion durch Höhenlinien
    des ‚Produktionsgebirges‘ oder
    Die Isoquante ist der geometrische Ort aller
    Mengenkombinationen zweier Produktionsfaktoren, die zu einem gleich hohen
    Produktionsertrag führen. →Indifferenzkurve als Entsprechung für das Nutzengebirge in der Haushaltstheorie.
  36. 36KäufermarktEr bezeichnet einen Markt, der durch ein Überschussangebot im
    Ungleichgewicht ist und deshalb Preissenkungen durchsetzen lässt. Umgesetzt wird
    mit der Nachfrage die kleinere Menge.
  37. 37Komparative KostenvorteileSie liegen dann vor, wenn für ein Land (oder auch eine
    Person etc.) im Vergleich zu einem anderen zwar absolut höhere Kosten für die
    Produktion eines Gutes anfallen, diese aber dennoch verglichen mit der Produktion
    eines anderen Gutes, bei dem die absoluten Kostenunterschiede noch größere sind, die
    günstigere ist.
  38. 38KonsumentenrenteDer Unterschied zwischen Gleichgewichtspreis und maximaler
    Zahlungsbereitschaft.
  39. 39KonsumentensouveränitätIn einer idealtypischen Marktwirtschaft steuert die Nachfrage
    über den Preismechanismus und ihrer Zahlungsfähigkeit entsprechend die Produktion von der Produktpalette bis hin zur Allokation der eingesetzten Produktionsfaktoren.
  40. 40Kreuzpreiselastizität der NachfrageProzentuale Veränderung der nachgefragten Menge eines Gutes in Relation zur prozentualen Veränderung des Preises eines anderen
    Gutes.
  41. 41KuppelproduktSie liegen vor, wenn durch ein und denselben Produktionsprozess
    gleichzeitig zwei Produkte entstehen. (Bspw. Weizenkörner und Stroh; Gegenstück zu →Alternativprodukt
  42. 42LageparameterBestimmungsgrößen (Determinanten), die in einem Diagramm nicht explizit erfasst werden. Also bspw. in einem zweidimensionalen Diagramm weder auf
    Abszisse oder – für den Sonderfall des typischen Preis-Mengen-Diagramms – der
    Ordinate abgetragen.
  43. 43MarkteintrittspreisDer Preis, zu dem ein/e Anbieter/in bereit ist am Markt aufzutreten.
    Dazu müssen nicht alle Kosten gedeckt sein; lediglich der Deckungsbeitrag muss
    positiv sein. Im typischen Preis-Mengen-Diagramm der Schnittpunkt der
    Angebotskurve mit der Ordinate.
  44. 44Markträumung (auch Marktgleichgewicht)Es stellt einen Zustand dar, in dem alle
    Marktteilnehmer ihre Pläne umsetzen können, in dem also jeder, der dies will, zum
    gegebenen Preis kaufen oder verkaufen kann. Ein Zustand, in dem niemand durch ein verändertes Handeln ein höheres Nutzenniveau erreichen könnte, in dem es keine immanente Änderungstendenz mehr gibt.
  45. 45Marktversagenvgl. Staatsversagen
    bezeichnet eine Situation, in der die Koordination über den Markt nicht zu einer pareto-effizienten Allokation der Ressourcen führt.
  46. 46(Allokation)Zuweisung von Gütern und Ressourcen, bezogen auf Personen und/oder Produktionsprozesse. In Marktwirtschaften erfolgt die Allokation primär über Güter- und Faktorpreise, die auf Märkten bestimmt werden (Preismechanismus), in Zentralverwaltungswirtschaften durch zentrale politische Planungsinstanzen.
  47. 47ModellEin Modell ist ein reduziertes Abbild der Realität. Dabei werden einzelne
    Merkmalen eines Gegenstands hervorgehoben, von allen anderen wird abstrahiert.
  48. 48NachfrageDie Mengen, die in Abhängigkeit vom Preis nachgefragt würden – also die
    gesamte Nachfragekurve bzw. -funktion. Eine Veränderung der Nachfrage bedeutet
    daher eine Verschiebung der Nachfragekurve. Vgl. auch => Lageparameter
  49. 49NachfragemengeDie bei einem bestimmten Preis nachgefragte Menge. Eine
    Veränderung der Nachfragemenge ergibt sich durch eine Bewegung auf der
    Nachfragekurve.
  50. 50Nicht-AusschließbarkeitEigenschaft eines Gutes oder einer Dienstleistung, bei der nichtzahlende
    Konsumenten nicht ausgeschlossen werden können. Nutzenfunktion: Funktionaler Zusammenhang zwischen dem Konsum von Gütern und
    dadurch gestifteten Nutzen.
  51. 51Öffentliches Gut (im engeren Sinn)Es ist gekennzeichnet durch Nicht-Rivalität beim Konsum sowie durch Nicht-Ausschließbarkeit der Nutzung durch Dritte. (bspw. Öffentliche Sicherheit)
  52. 52OligopolEin Markt wird von wenigen Anbietern bedient, die das Verhalten der jeweils
    anderen in ihr strategisches Kalkül einbeziehen müssen.
  53. 53OpportunitätskostenSie geben an, auf wie viele Güter verzichtet werden muss, um eine
    Einheit eines anderen Gutes zu erhalten.
    Äquivalent: Sie geben die Kosten der nächstbesten Alternative an.
  54. 54Pareto-OptimumEs bezeichnet einen Zustand, bei dem von keinem Gut mehr produziert
    werden kann, ohne von einem anderen weniger zu produzieren (produktive Effizienz)
    sowie kein Mitglied der Gesellschaft besser gestellt werden kann, ohne ein anderes
    schlechter zu stellen (allokative Effizienz).
  55. 55Pigou-SteuerEine Steuer, die die Angebotsseite dazu veranlasst, nicht nur private,
    sondern auch externe Kosten (→Externe Effekte) und damit die gesamten sozialen Kosten ihrer Produktion in ihre Produktionsentscheidung einzubeziehen.
  56. 56PolypolEine Marktform, bei der eine große Zahl von Anbietern ein Produkt oder eine
    Dienstleistung verfügbar macht. Es herrscht VOLLKOMMENER Wettbewerb.
  57. 57Preis-Absatz-FunktionSie beschreibt aus Sicht des Anbieters, welche Mengen er in Abhängigkeit von einem gesetzten Preis absetzen kann. Es ist der Spezialfall einer für das Unternehmen individuell, nicht für eine ganze Industrie, gegebene Nachfragekurve. →Monopol
  58. 58Preisdiskriminierung (auch als Preisdifferenzierung bezeichnet)Ein identisches Gut wird
    zu unterschiedlichen Preisen angeboten, gestaffelt bspw. nach Zeit, Ort, Menge, Alter
    der Konsument/innen
  59. 59Preiselastizität der NachfrageProzentuale Veränderung der nachgefragten Menge in Relation zur prozentualen Veränderung des Preises.
  60. 60Private GüterEs handelt sich um Güter, um die rivalisiert wird und von deren Nutzung
    nicht-zahlende Konsumenten ausgeschlossen werden können.
    Wohnung, Nahrung,
    Flugticket etc.
  61. 61ProduktionsfunktionFunktionaler Zusammenhang zwischen der Produktionsmenge und dafür eingesetzten Produktionsfaktoren und Vorleistungen
  62. 62ProduzentenrenteDer Unterschied zwischen dem Gleichgewichtspreis und dem von
    einer/m Anbieter/in geforderten Minimalbetrag (im Fall eines Produzenten =
    Grenzkosten).
  63. 63ProhibitivpreisEin Preis, der so hoch ist, dass die Konsument/innen auf jede Nachfrage
    nach dem entsprechenden Gut verzichten. Im typischen Preis-Mengen-Diagramm der
    Schnittpunkt der Nachfragekurve mit der Ordinate.
  64. 64RationierungSituation des Ungleichgewichts auf einem Markt, verursacht durch i.d.R.
    staatliche Vorgabe von Angebots- oder Nachfragemengen
  65. 65ReservationspreisDer Preis, den einE KäuferIn für ein Produkt höchstens zu bezahlen
    bereit ist bzw. der Preis, den einE AnbieterIn mindestens verlangen wird. (vgl. auch
    das wohlfahrtstheoretische Konzept der → Produzenten- bzw. → Konsumenten-Rente)
  66. 66SättigungsmengeDie Nachfragemenge, die konsumiert wird, wenn der Preis bei Null liegt, das entsprechende Gut also umsonst zu kaufen ist. Im typischen Preis-Mengen-Diagramm der Schnittpunkt der Nachfragekurve mit der Abszisse.
  67. 67SkalenelastizitätGibt an, um wie viel Prozent sich der Output ändert, wenn sich das Faktoreinsatzniveau um ein Prozent ändert.
    →Skalenerträge
  68. 68Skalenerträge (auch: Returns to Scale)Relation zwischen der Erhöhung der Inputs und daraus resultierender Erhöhung des Outputs; bei überproportionalem Anstieg des Outputs steigende Skalenerträge etc.
    →Skalenelastiztität
  69. 69Staatsversagenvgl. auch → Marktversagen
    Durch staatliches Handeln oder Unterlassen von Handlungen hervorgerufene Fehlallokationen.
  70. 70SubstitutionseffektAufgrund von Preisveränderungen wird das relativ teurer gewordene
    Produkt weniger stark nachgefragt. vgl. auch →Einkommenseffekt
  71. 71Substitutive GüterGüter, die zumindest teilweise vergleichbare Produkteigenschaften
    haben.
    Beispiel: Tee/Kaffee.
    Gegenstück: →Komplementäre Güter, vgl. auch →Kreuzpreiselastizität
  72. 72Superiore GüterDie Nachfragemenge nimmt mit steigendem Einkommen
    überproportional zu. (→Einkommenselastizität > 1)
  73. 73Terms of TradeMaß für das Austauschverhältnis von Gütern. Sie verschlechtern sich,
    wenn die Preise zugekaufter/importierter Güter schneller steigen als die Preise der
    verkauften/exportierten Güter.
  74. 74TransaktionskostenSie umfassen die Kosten, die notwendig werden, um eine – ggf.
    marktliche – Austauschbeziehung zu verwirklichen. Hierzu gehörten Kosten der
    Informationsbeschaffung, der Vertragsgestaltung wie auch der Um- bzw.
    Durchsetzung des Vertrages, bis hin zu Durchsetzung eines Eigentumsanspruchs, etc.
    Nicht dazu dazu gerechnet werden die Kosten des Produktes oder der Dienstleistung
    selbst.
  75. 75TransitivitätMir ihr wird die logische Konsistenz der Präferenzordnung gesichert: Wenn
    für Güterbündel gilt: A > B und B > C, dann gilt auch A > C.
  76. 76Transformationskurve (auch Produktionsmöglichkeiten- oder Kapazitätskurve)Abbildung aller effizienten Output-Kombinationen, die mit einem gegebenen Einsatz an Inputs hergestellt werden können.
  77. 77Veblen-Effekt (auch Prestigeeffekt)Der Nutzen eines Gutes wird umso höher bewertet, je höher der Preis ist.
  78. 78Verfügungsrechte (auch Property Rights oder Eigentumsrechte)Definition und Durchsetzung von Rechten an Güter und Produktionsfaktoren
  79. 79VerkäufermarktEr bezeichnet einen Markt, der durch eine Überschussnachfrage im Ungleichgewicht ist und deshalb Preiserhöhungen durchsetzen lässt. Umgesetzt wird mit dem Angebot die kleinere Menge.
  80. 80Versunkene Kosten (sunk cost)Aufwendungen, die ganz oder teilweise nicht rückgängig gemacht werden können, über die von der Angebotsseite nicht mehr entschieden werden kann.
  81. 81WettbewerbspolitikAufgabe des Staates, marktbeherrschende Stellungen einzelner Unternehmen oder Preisabsprachen bzw. Kartellbildungen zu verhindern
  82. 82WohlfahrtMaß für das von einer Volkswirtschaft erreichte Nutzenniveau; Summe aus
    →Produzenten- und →Konsumentenrente. Beachte: Kein konzeptionell-theoretischer
    Zusammenhang mit dem Begriff des Wohlfahrtsstaates.

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Flashcards on Mikro Vokabeln, created by Christoph Schragl on 28/11/2017.
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