Flashcards
Hygiene und Infektionslehre
Cards in this deck (97)
- 1InfektionEindringen von Krankheitserregern (Mikroorganismen) in den Körper welche eine Infektionskrankheit auslösen kann.
- 2Wovon (Faktoren) ist ein Ausbruch einer Infektionskrankheit abhängig ?- Virulenz der Erreger
(„Lebenskraft“ der Erreger)
- Anzahl der Erreger
- Dauer der Exposition
( Wie lange ist man dem Erregern ausge- setzt)
- Abwehrlage des Körpers
( Sind Antikörper vorhanden und wie ist der aktuell Gesundheitszustand --> Resistenzverminderung durch Unterkühlung, Unterernährung oder durch Störung des Stoffwechsels (Diabetes mellitus) - 3Welche zwei Gruppen von Infektionskrankheiten gibt es?- Lokalinfektionskrankheiten
- Akute zyklische Infektionskrankheit - 4Was ist eine Lokalinfektionskrankheiten ?- Örtliche Reaktionen treten an Ort des Erregereintritts auf
- Es kommt zu Entzündungen an Haut und Schleimhäuten.
- Die Ausbreitung der Erreger ist lokal
- Keine Krankheitsimmunität - 5Komplikationen einer Lokalinfektion ?- Ein Eindringen der Erreger in die Blutbahn ist möglich (Bakteriämie).
- Anaeroben Wundinfektionen:
--> Gasbrand/Gasödem
--> Tetanus
--> Diphtherie
--> Gonorrhö
--> Enteritis infectiosa
--> Milzbrand - 6BakteriämieEindringen von Erreger in die Blutbahn.
- 7Was ist akute zyklische Infektionskrankheit ?Die Erreger gelangen von Eintrittsort über die Lymph- und Blutsystem in Gewebe und Organe.
--> bei den meisten Viruserkrankungen. - 8Zyklische Infektionskrankheit Einteilung in 3 Stadien- Inkubationszeit
(Zeit vom Eindringen der Erreger bis zum Auftreten von Krankheitserscheinungen)
- Generalisationsstadium
Die Erreger breiten sich über den Blutweg aus. --> werden nun im Blut nachgewiesen (besteht meist hohes Fieber und schweres Krankheitsgefühl)
- Organmanifestation
Die Erreger befallen ein bestimmtes Organ, zu dem sie eine besondere Affinität (Ähnlichkeit) haben. - 9Welche akuten zyklischen Infektionskrankheiten gibt es ?- Influenza
- Gelbfieber
- Keuchhusten
- Virushepatitis - 10Was beschreiben die Begriffe Epidemie – Endemie – Pandemie ?Beschreiben das gehäufte Auftreten einer Infektionskrankheit an einem bestimmten Ort zur selben Zeit.
- 11EpidemieGehäuftes Auftreten einer Infektionskrankheit in einem bestimmten Gebiet zu einer bestimmten Zeit.
Auftreten durch:
- Mangelnden Hygiene
- Unterernährung
Erkrankungen:
- Cholera - 12EndemieDauerverseuchung eines bestimmten Gebietes.
Erkrankungen:
- Malaria (Tropen) - 13PandemieAusbreitung einer Infektionskrankheit über Länder und Kontinente.
Erkrankungen:
Grosse Influenza-Pandemie (1918) - 14MorbiditätHäufigkeit einer Erkrankung bezogen auf die Anzahl der Bevölkerung.
Beispiel: 2% Morbidität bedeutet demnach, dass von 100 Einwohnern zwei an einer bestimmten Krankheit erkrankt sind. - 15MortalitätAnzahl der Todesfälle an einer bestimmten Erkrankung bezogen auf die Anzahl der Bevölkerung.
Beispiel: Die Erkrankung hat eine Mortalität von 1% bedeutet, dass eine Person von 100 Einwohnern an dieser Krankheit stirbt. - 16LetalitätAnzahl der Todesfälle, bezogen auf die an dieser Krankheit Erkrankten Personen.
Beispiel: Cholera hat eine Letalität von 70% bedeutet, dass von 100 Personen, die an Cholera erkrankt sind, 70 Personen sterben. - 17Was heisst Immunität ?Unempfindlichkeit oder den bestehenden Schutz eines Organismus
gegen einen bestimmten Erreger. - 18Was heisst Immunisierung ?Unter Immunisierung versteht man den Vorgang, der zur Immunität führt.
- 19Unspezifische Immunität (vom Körper selber)Durch Schutzmechanismen des Körpers:
- Säureschutzmantel der Haut
- Antibakterielle Enzyme im Magen/Darm
- Phagozytierende Zellen
- Schleim und Flimmerhärchen - 20Spezifische Immunität1.) Im Laufe des Lebens entwickelt der Körper Antikörper auf ganz bestimmte Antigene durch einen bestimmten Erreger
2.) Beim Säugling für eine bestimmte Zeit durch mütterliche Antikörper
3.) Nach einer Impfung - 21Angeborene Immunität1.) Erreger, die für den Menschen nicht ansteckend sind (z.B. der Erreger der Hundestaupe)
2.) - Beim Säugling für einige Monate nach der Geburt gegen bestimmte Infektionskrankheiten
- Durch bestimmte Antikörper welche man von der Mutter mitbekommen hat. - 22Erworbene Immunität (2 Abläufe)Kann durch 2 Abläufe entstehen:
1.) Durch Überstehen einer Infektionskrankheit (z.B. besteht lebenslange Immunität (Masernern).
2.) Durch „stille Feiung“
Man kam in Kontakt mit geringen Mengen von Krankheitserregern, ohne dass die Infektionskrankheit ausgebrochen ist. - 23Natürliche Immunität- angeboren bestehen
- nach Durchleben einer bestimmten Infektionskrankheit
- durch stille Feiung - 24Künstliche ImmunitätDer Körper bildet die Abwehrstoffe nicht selbst, sondern er bekommt sie durch aktive oder passive
Impfung einverleibt - 25Aktive ImmunisierungHier muss der Körper selbst Antikörper bilden. Das kann durch Überstehen einer Infektionskrankheit, durch stille Feiung oder durch Impfung von abgeschwächten Keimen geschehen.
- 26Passive Immunisierung1.) Die passive Immunisierung kann beim Säugling durch mütterliche Antikörper bestehen.
2.) Kann aber auch durch das Impfen mit Antikörpern hervorgerufen werden. Der Körper muss selbst keine Antikörper bilden. Immunität besteht nur so lange, wie sich die Antikörper im Blut befinden. Danach kann eine erneute Ansteckung erfolgen.
Vorteil: Bietet sofort Schutz
Nachteil: Wirkung hält nur kurz anhält. - 27Wie impft man, wenn schon eine Ansteckung mit einem Erreger erfolgt ist?Es wird eine gleichzeitige aktive und passive Immunisierung angestrebt. Dadurch kann zum einen der bestehende Infekt wirkungsvoll bekämpft werden, zum anderen bildet der Körper selbst Antikörper aus.
- 28Wird die AKTIVE oder die PASSIVE Immunisierung häufiger gewählt ?Meist wird die "aktive Immunisierung" gewählt, da die Wirkung der passsiven nicht lange anhält.
- 29Wodurch werden Krankheitserreger und Keime beseitigt?- Sterilisation
- Desinfektion (Entseuchen)
- Desinsektion (Ungezieferbekämpfung)
- Pasteurisieren - 30SterilisationEin Gegenstand wird völlig keimfrei gemacht. Alle Mikroorganismen werden vernichtet.
- 312 Arten von Sterilisation ?1.) Heissluftsterilisator
--> Höhere Temperatur
2.) Autoklav (Überdruckssterilisator) - 32Desinfektion (Entseuchen)Vernichtung von krankheitsauslösenden Keimen, um eine Ansteckung zu verhüten.
Der desinfizierte Gegenstand ist also frei von Krankheitserregern, aber er ist nicht völlig steril (keimfrei).
Durchführung mit:
- meist chemische Mittel
- physikalische Methoden (Austrocknung, Sonnenbestrahlung, UV-Licht, Röntgenstrahlen, Kälte) - 33Desinsektion (Ungezieferbekämpfung)Menschen, Gegenstände und Räume werde von Ungeziefer befreit (Flöhen oder Läusen) oft mit chemische Stoffe.
- 34PasteurisierenKurzfristiges schonendes Erhitzen
(z.B Haltbarmachen der Milch
Dabei werden Sporen aber nicht zerstört, wohl aber krankmachende Erreger beseitigt. - 35Abtötende chemische Stoffe ?1.) Bakterizid (Mittel gegen Keime)
2.) Fungizid (Mittel gegen Pilze) - 36Leitsymptome von Infektionskrankheiten ?- Fieber
- Schüttelfrost - 37FieberAbwehrmechanismus des eigenen Körpers. Der Körper beginnt zu arbeiten, es entsteht Wärme, welche über die Haut & Schleimhaut abgegeben wird.
Solange ein bestimmtes Ausmass nicht nicht überschritten wird --> keine Massnahmen - 38Normale Körpertemperaturen- axillare: 36,8°C
- sublinguale: 37,0°C
- rektal: 37,3°C - 39Fieberarten1.) Untertemperatur:
axillare Temperatur unter 36,4°C
2.) Subfebrile Temperaturen:
bis 1°C über die Normaltemperatur.
3.) hohes Fieber:
Werte über 39°C - 40Was sind Fieberkurven ?Zahlreiche Infektionskrankheiten zeigen typische "Temperaturschwankungen" welche wichtige diagnostische Hinweise auf die zugrundeliegende Erkrankung liefern.
- 41Typische Fieberkurven1.) Intermittierendes Fieber
(Im Laufe eines Tages treten wechselnd hohe Temperaturen auf, mit fieberfreien Intervallen)
2.) Remittierendes Fieber
(Das Fieber zeigt Tagesschwankungen von 1 bis 1,5°C)
3.) Septisches Fieber
(Morgens besteht niedriges Fieber, abends liegen die Temperaturen hoch)
4.) Kontinua-Fieber
(Es besteht ein Fieber von ziemlich gleichbleibender Höhe. Die Tagesschwankungen liegen unter 1°C )
5.) Undulierendes Fieber
(Die Fieberkurve verläuft insgesamt wellenförmig. Im Tagesverlauf kommt es zu schwankenden Fieberschüben) - 42SchüttelfrostVor dem eigentlichen Fieberausbruch kommt es bei einigen Krankheiten zu Schüttelfrost.
Nicht mit Frösteln ohne Schütteln verwechseln.
Charakteristischen Kennzeichen sind:
- Zittern (Schütteln)
- Zähneklappern
- starken Kältegefühl
-Hitzegefühl mit Schweissausbruch
- schnellem Temperaturanstieg über 39°C
Schüttelfrost --> meist ein Zeichen, dass Krankheitserreger in die Blutbahn gelangt sind. - 43FieberabfallBei Kindern kommt es häufig anstelle von Schüttelfrost zu Fieberkrämpfen.
2 Formen:
1.) Lytischer Fieberanfall
(langsame Entfieberung)
2.) Kritischer Fieberanfall
( rasche Entfieberung, Gefahr eines Herz-/Kreislaufversagens) - 44Symptome von Fieberkrämpfen bei Kinder- Bewusstseinsverlust
- Zungenbiss
- Einnässen
- Epileptische Krämpfe - 45Begriff „übertragbare Krankheiten“ DefinitionDurch Krankheitserreger verursachte Krankheiten, die unmittelbar oder mittelbar auf den Menschen übertragen werden können.“
- 46Übertragungsarten von Krankheitserreger1.) Tröpfcheninfektion
(Sprechen, Husten, Niesen)
-->Erkältungen
2.) Kontaktinfektion
(Durch direkte Berührung von Mensch zu Mensch, oder über infizierte Gegenstände)--> Masern
3.) Schmierinfektion
(Unhygienische Lebensweise)--> Cholera
4.) Aerogene
(Einatmen von erregerhaltigem Staub)
--> Ornithose, Lungenmilzbrand
5.) Infizierte Speisen oder Getränke
(Fehlerhaftes Haltbarmachen/Aufbewahren, Keimvermehrung)
--> Salmonellenerkrankungen
6.)Austausch von Körpersäften
Austausch von Körpersäften(Blut- transfusionen oder über Haut- und Schleimhautwunden) -->Aids - 47Infektionswege von Krankheitserregern- über die Atemwege
- über den Verdauungstrakt
- über den Urogenitaltrakt
- über die Haut & Schleimhaut
- Bindehaut des Auges - 48Was ist ein Keimträger ?Man trägt einen Erreger im Körper, jedoch kommt es nicht zum Ausbruch der Erkrankung. --> man kann den Keim aber weitergeben.
Gründe dafür:
- noch laufende Inkubationszeit
- inapparenter Verlauf (symptomlos)
- bestehende Immunität (Krankheit früher gehabt) - 49Was ist ein inapparenter Verlauf einer Erkrankung?Man hat die Erkrankung, hat aber keine Symptome
- 50DauerausscheiderMenschen, die eine Infektion mit einem Erreger durchgemacht haben, nun weitgehend immun geworden sind, aber dauernd Erreger mit dem Stuhl, dem Harn, dem Speichel etc. ausscheiden.
Krankheiten:
- Salmonella typen & Shigellen (Stuhl) - 51Verfahren zum Nachweis von Krankheitserregern- Direkte Betrachtung durch das Mikroskop
- Züchtung auf Nährböden
- Tierversuche
Dazu werden Versuchstiere mit infektionsverdächtigem Material gespritzt und darauffolgend beo- bachtet, ob sie erkranken (Tuberkulose).
- Nachweis von bestimmten Antikörpern im Blut - 52Krankheitserreger- Viren
- Bakterien
- Rickettsien
- Pilze (Myzeten)
- Protozoen und Metazoen. - 53Was sind Viren ?- Sind die kleinsten Krankheitserreger
- Nicht selbst lebensfähig
- Viren besitzen entweder DNS oder RNS
- haben keinen eigenen Stoffwechsel und sind deshalb nur in einer Wirtszelle zu Wachstum und Vermehrung fähig - 54Wie wirken Viren im Körper ?1.) Die Viren setzt sich an Rezeptoren der Zelle fest.....
2.) ....werden dann in die Zellen eingeschleust....
3.) .....Stellen dann den Stoffwechsel unserer Zelle auf die virale um - 55Symptome bei viralen Erkrankungen?1.) zuerst grippeähnliche
Allgemeinsymptome (Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost, Muskel- und Gelenkschmerzen und eine Leukopenie).
2.) Später kommt es dann zu den Symptomen, die für die jeweilige Erkrankung typisch sind. - 56Virus - Arten- Adenoviren (Schnupfen,Rachenentzündung)
- Arboviren (Gelbfieber)
- Enteroviren (Poliomyelitis)
- Herpesviren
(Herpes simplex, Windpocken, Herpes zoster)
- Myxoviren (Mumps) - 57Was sind Bakterien ?- sind einzellige Kleinlebewesen
- alle haben eine unterschiedliche Form
- vermehren sich durch Teilung
- enthält eine DNS
- sind hartnäckiger als Viren - 58Wie wirken Bakterien auf unseren Körper ?Greifen unseren Stoffwechsel an und bringen jenen zum erliegen.
- 59Bakterien - Arten- Kugelförmige Bakterien
- Streptokokken (kettenförmig)
- Staphylokokken (traubenförmig)
- Diplokokken (paarweise gelagert)
- Stäbchenförmige Bakterien
- Pasteurella
- Corynebakterium
- Schraubenförmige Bakterien
- Spirochäten (biegsam, beweglich)
- Spirillen (starr, unbeweglich) - 60Was sind Bakteriengifte (Toxine) ?1.) Exotoxine (Ausscheidungsgifte)
Die Bakterien geben Stoffwechselprodukte ab, die das Krankheitsbild auslösen können
2.) Endotoxine (Zerfallsgifte)
Die Endotoxine werden beim Zerfall der Bakterien freigesetzt. Sie können Fieber hervorrufen, einen Schock auslösen, eine Leukopenie (Verminderung) der weissen Blutkörperchen hervorbringen und für eine Hyperglykämie (Blutzuckererhöhung) verantwortlich sein.
--> Sie können allerdings nicht allein die volle Symptomatik einer Infektionskrankheit hervorbringen. - 61Was sind Rickettsien und Chlamydien ?Rickettsien und Chlamydien sind Bakterien. Sie besitzen als Bakterien keinen echten Kern, sondern nur ein Kernäquivalent.
Lösen unterschiedliche Erkrankungen unter anderem Genital- und Augenentzündungen hervor. - 62Erkrankungen mit RickettsienDurch Rickettsien hervorgerufen:
- Fleckfieber (Rickettsia prowazeki)
- Q-Fieber (Rickettsia burneti). - 63Erkrankungen mit ChlamydienDurch Chlamydien hervorgerufen:
- Trachom (Chlamydia trachomatis)
- Ornithose (Chlamydia psittaci)
- Lymphogranuloma inguinale (Chlamydia trachomatis) - 64Was sind Pilze (Mykosen) ?- Pilze sind chlorophyllfreie Zellen mit
- am häufigsten Haut und Schleimhaut Erkrankungen - 65Wie wirken Pilze im Körper ?- können schwere Lungenveränderungen hervorrufen
- können sich in Knochen absiedeln oder eine Meningitis bewirken
- auch kann es zur Pilzsepsis kommen --> kann zu Tod führen - 66Pilz - Arten- Fadenpilze (Dermatophyten)
- Hefepilz - 67Was ist ein Fadenpilze (Dermatophyten) ?- „Tinea“ sind Fadenpilzinfektionen von Haut, Haaren und Nägeln.
z.B. Tinea pedum (Fusspilz).
Aussehen:
- runder, ovaler oder auch unregelmässig geformter Herd, der stark randbetont ist und zentral abblassen kann. Am Herdrand tritt vermehrte Schuppung auf.
Auftretende Stellen:
Achselhöhlen, Leisten, Speckfalten am Bauch und weiteren. Orten. - 68Was ist ein Hefepilz ?- Candida albicans (früher Soormykose)
- Die Sporen dieser Pilze sind sehr widerstandfähig
- werden durch die Luft oder Kontakt übertragen
Auftretende Stellen:
Mundhöhle und Vagina
Aussehen:
Bilden auf den Schleimhäuten leicht abwischbare, weisslich-gelbe Beläge.
Besonders betroffen:
Diabetiker und Patienten, die durch lange und hochdosierte Antibiotikagabe eine veränderte Mund- und Vaginalflora haben. - 69Behandlung einer Pilzerkrankung- In der pilzbefallenen Zone nicht kratzen (Haut wird so noch mehr gereizt)
- Kunstfaserkleidung ist zu vermeiden, Genitalregion oder die Füsse
(sonst ein feuchtwarmes Klima mit mangelndem Luftaustausch, begünstigt die Ausbreitung des Pilzes
- Betroffene Stelle vor der eigentlichen Behandlung zu baden (für die Pilze wird dadurch ein ungünstiges Milieu geschaffen)
- Die Behandlung muss nach Verschwinden der Symptome lange genug fortgesetzt werden, damit es nicht gleich zu erneutem Befall kommt. - 70Was sind Protozoen ?- sogenannte Urtierchen
- besitzen einen echten Kern, der DNS enthält (nicht wie Bakterien) - 71Erkrankungen mit ProtozoenErkrankungen sind Meldepflichtig:
- Toxoplasmose (Toxoplasma gondii)
- Malaria (verschiedene Plasmodienarten)
Keine Meldepflicht:
- Amöbenruhr - 72Was sind Parasiten (Schmarotzer) ?- sind mehr- und vielzellige Lebewesen, die als Schmarotzer Krankheitserscheinungen hervorrufen
- sie entziehen dem Wirtsorganismus Nährstoffe und schädigen ihn dadurch. - 73Welche Parasiten gibt es ?- Würmer
- Fadenwürmer
- Bandwürmer
- Milben
- Läuse
- Flöhe
- Zecken - 74Milben(Spinnentiere)
Der Hauptparasit der Milben ist für den Menschen die Krätzmilbe
Ist eine leicht übertragbare Hautkrankheit.
Symptome:
- Nächtlicher Juckreiz -da dann das Milbenweibchen Gänge in die Oberhaut gräbt, um dort die Eier abzulegen. Die Gänge sind als feine Linien sichtbar.
- Wird gekratzt, kommt es leicht zu Sekundärinfektionen mit Ekzemen, Pusteln und Furunkeln. - 75Läuse(Insekten)
Läuse sind 1 bis 3 mm lange, flügellose, blutsaugende Insekten.
Arten:
- Filzläuse
- Kleiderläuse
- Kopfläuse
Krankheiten:
- Fleckfieber
- Q-Fieber
- Rückfallfieber
- Pest - 76FlöheSind flügellos und saugen Blut bei Menschen und Tieren.
Krankheiten:
- Pest
Symptome:
- Durch Flohbisse hervorgerufene runde Rötungen hervor, in deren Mitte eine Bissstelle als kleines Blutpünktchen erkennbar
- starker Juckreiz Manche Menschen
- bei Überempfindlichkeitsreaktionen kommt zu starker Quaddelbildung - 77Zecken(blutsaugender Parasit)
Erkrankungen:
- Meningoencephalitis
- Fleckfieber
- Rückfallfieber
- Q- Fieber - 78Welche Abwehrsysteme des Körpers werden unterschieden ?unspezifisches & spezifisches
Abwehrsystem - 79Unspezifisches AbwehrsystemZum unspezifischen Abwehrsystem gehören alle Abwehrmassnahmen, die der Körper ergreift, um schädigende Stoffe auszuschalten.
Was gehört dazu:
- Phagozyten
(Mikrophagen und Granulozyten)
- Makrophagen (Monozyten)
- Säureschutzmantel der Haut
- antibakterielle Enzyme des Magens und Darms
Die Makrophagen werden durch Lockstoffe zu den Krankheitsherden geleitet. Solche Lockstoffe entstehen vor allem beim Zerfall geschädigter Körperzellen. - 80Spezifisches Abwehrsystem (Immunsystem)......Antigen und Antikörper passen zusammen wie Schlüssel und Schloss.
....gegen ein bestimmtes Antigen ein ganz bestimmter Antikörper erzeugt werden muss.....
Beim wiederholten Kontakt mit einem Antigen, kommen die Gedächtniszellen zum Zug, welche die besondere Form eines Antigens speichern. Bei erneuter Infektion mit diesem Antigen ist nun der Körper in der Lage, für eine schnelle Immunabwehr zu sorgen.
humoral & zelluläres Immunsystem - 81Humorales AbwehrsystemVorhandensein von Antikörpern
B-Lymphozyten und der von ihnen gebildeten Plasmazellen, die die Antikörper erzeugen. - 82Zelluläres AbwehrsystemDen wichtigsten Teil der zellulären Abwehr stellen die T-Lymphozyten dar.
Sie bilden an ihren Oberfläche Antikörper. - 83MonozytenDie grössten Leukozyten.
Sie zirkulieren wenige Tage im Blut, wandern dann ins Gewebe und Organe a, wo sie sich zu den gewebetypischen Makrophagen ausdifferenzieren. - 84Wie funktioniert das Abwehrsystem ?........
- 85Welche Desinfektionsmittel gibt es ?1.)Haut- und Körperdesinfektionsmittel
2.) Instrumenten- desinfektionsmittel
3.) Flächendesinfektionsmittel. In den - 86HändedesinfektionDefinition:
Desinfektion ist die Reduzierung der Keimzahl, keine Abtötung von bakteriellen Sporen (Überlebens- formen der Bakterien).
Nachteil: Die physiologischen Keime auf der Haut (die guten Keime unseres Säureschutzmantels) leiden bei übertriebener Hygiene.
Nach Hautdesinfektionsmittel können krankhafte Veränderungen der Haut eintreten. (Hautarzt) - 87FlächendesinfektionFlächendesinfektion unterscheiden sich erheblich von der Hautdesinfektion, toxisch und greifen die Haut an (Handschuhe)
- 88DampfsterilisationGegenstände welche im medizinischen Bereich Verwendung finden sind entweder Einweg – Ware oder werden nach Gebrauch sterilisiert:
Dazu verwendet man zum Beispiel Dampfsterilisation, welche durch Temperatur und Druck die Krankheitserreger abtötet. - 89Was ist bei der Händehygiene zu beachten?- Verwendung von Hautschutzcreme nach dem Massieren & vor dem langen Tragen von Handschuhen
- Handschuhe tragen: Körpersekret, infektiöse Patienten, Flächendesinfektion
- Hände desinfizieren: Vor und nach einer Behandlung
- Hände waschen: Vor und nach jeder Behandlung - 90Was ist Gelbfieber?Erkrankung welche durch Fieber hervorgerufen wird und die Leber so schädigen kann, dass sich als Folge die Haut gelb verfärbt.
Durch den Leberschaden kann Bilirubin, ein gelbliches Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin, nicht mehr richtig in der Leber verarbeitet werden. Es lagert sich stattdessen in das Weiße der Augen (Augenlederhaut) und in die Haut ein, worauf diese sich gelb färben. Dieses Symptom (gelbe Augen und Haut) heißt umgangssprachlich Gelbsucht (Ikterus). Es kann nicht nur bei Gelbfieber, sondern auch bei anderen Erkrankungen mit Leberschädigung auftreten. - 91Was ist Keuchhusten (Pertussis) ?Ist eine Infektionserkrankung der Atemwege mit Hustenanfällen
Starker Husten ausgelöst durch Bakterien. Hoch ansteckend. - 92Was ist eine Meningoencephalitis ?Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten.
- 93Definition Hygiene" Lehre von der Verhütung der Krankheiten und der Erhaltung, Förderung und
Festigung der Gesundheit“ - 94Hygiene-Massnahmen in einer Praxis ?- Möglichst keine Teppiche/Polster/schwer zu reinigende Oberflächen/Staubfänger
- Separate Toilette
- Reinigungs- und Waschvorrichtungen
- Entsprechende Einwegartikel
- Temperatur
- Geruch
- Fachgerechte Abfallentsorgung
- Keine Pflanzen/Tiere - 95Wann erfolgt die Händedesinfektion ?• vor und nach jeder Kundenbehandlung
• nach Toilettenbenutzung
• nach Reinigungsarbeiten
• vor und nach Essens- und Getränke-Einnahmen. - 964 Methoden zur Bekämpfung von Krankheitserreger- Sterilisation
- Desinfektion/Entseuchung
- Desinsektion/Ungezieferbekämpfung
- Pasteurisieren - 97Eigene Körperhygiene- kurze/saubere/gepflegte Fingernägel
- zusammengebundene/gepflegte Haare
- Mundhygiene/kein Mundgeruch
- kein Körpergeruch (Parfum, Schweiss)
- Berufskleidung tragen
- kein Schmuck während der Arbeit
Information
- Description
- Entstehung von Infektionskrankheiten, Krankheitserreger und Hygiene
- Created by
- Iuisdbfijwk khwefriö.hwke sd
- Views
- 33
- Tags
- Rating