Flashcards
IREB Foundation Level Skript 3 LE5
Cards in this deck (10)
- 1Welche Faktoren beeinflussen die Konfiguration eines RE-ProzessesEignung im Gesamtprozess: Der RE-Prozess muss zum gesamten
Systementwicklungsprozess passen.
Entwicklungskontext
Fähigkeit und Verfügbarkeit von Stakeholdern
Gemeinsames Verständnis
Komplexität und Kritikalität des zu entwickelnden Systems
Randbedingungen
Verfügbare Zeit und Budget
Volatilität von Anforderungen
Erfahrung der Requirements Engineers - 2Drei Facetten von RR-RpozessenZeitfacette (Linear vs. Iterativ)
Zweckfacette (Präskriptiv vs. Explorativ)
Zielfacette (Kundenspezifisch vs. Marktorientiert) - 3Unterschied Präskriptive u. Exporative RE ProzessePräskriptiv: Anforderungen sind vertaglich und verbindlich festgehalten
Explorativ: Nur die Ziele sind im Vorfeld bekannt. Konkrete Anforderungen müssen noch ermittelt werden. - 4Unterschied Kundenspezifische vs. Marktorientierte RE-ProzesseKundenspezifisch: Von einem Kunden bestellt und einem Liferanten Entwickelt
Markztorientiert: System wird als Produkt für einen Markt entwicklet - 5In einem marktorientierten Prozess ist das Feedback der Benutzer das einzige Mittel, um zu validieren, ob das Produkt tatsächlich die Bedürfnisse des angestrebten Benutzersegments erfüllt.Die marktorientierte Facette lässt sich nicht gut mit den linearen und präskriptiven
Facetten kombinieren. - 6Nenne die drei typischen Kombinationen von ProzessfacettenPartizipativer RE-Prozess: Iterativ & explorativ & kundenspezifisch
Vertraglicher RE-Prozess: ypischerweise linear (manchmal iterativ) & präskriptiv &
kundenspezifisch
Produktorientierter RE-Prozess: Iterativ & explorativ & marktorientiert - 7Partizipativer RE-Prozess: Iterativ & explorativ & kundenspezifischHAUPTANWENDUNGSFALL:
Lieferant u. Kunde arbeiten eng zusammen.
Stakeholder sind in RE- und Entwicklungsprozess stark eingebunden
TYPISCHE ARBEITSPRODUKTE
Product-Backlog mit User Storys und/oder Aufgabenbeschreibungen, Prototypen
TYPISCHER INFORMATIONSFLUSS
Kontinuierliche Interaktion zwischen Stakeholdern, Product
Ownern, Requirements Engineers und Entwicklern; kann
Rückmeldungen von Anwendern beinhalten - 8Vertraglicher RE-Prozess: Typischerweise linear (manchmal iterativ) & präskriptiv & kundenspezifischHAUPTANWENDUNGSFALL
Personen die das System entwickeln, sind nicht an der Anforderungsspezifikation beteiligt. Nur wenig Interaktion mit Stakeholern nach Anforderungsphase
TYPISCHE ARBEITSPRODUKTE:
Klassische System-Anforderungsspezifikation, bestehend aus
natürlichsprachigen Anforderungen und Modellen
TYPISCHER INFORMATIONSFLUSS:
Hauptsächlich von den Stakeholdern zu den Requirements
Engineers - 9Produktorientierter RE-Prozess: Iterativ & explorativ & marktorientiertHAUPTANWENDUNGSFALL:
Eine Organisation spezifiziert und entwickelt Software, um sie als
Produkt oder Service zu verkaufen oder zu vertreiben.
TYPISCHE ARBEITSPRODUKTE:
Produkt Backlog, Prototypen
TYPISCHER INFORMATIONSFLUSS
Interaktion zwischen Product Ownern, Marketing, Requirements
Engineers, Digital Designern, Entwicklern und (vielleicht) schnellem
Feedback von Kunden/Benutzern - 10Vorgehen zur Konfiguration eines RE-Prozesses1. Analysieren der Einflussfaktoren
2. Beurteilen der Facettenkriterien
3. Konfigurieren des Prozesses
4. Arbeitsprodukte bestimmen
5. Geeignete Praktiken auswählen
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- Created by Georg Benhöfer · Feb 24, 2021
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