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Flashcards

Bauwirtschaft | VL 02 - Organisationslehre

Michael Rautenstrauch Architektur German 47 cards

Bauwirtschaft | VL 02 - Organisationslehre

Cards in this deck (47)

  1. 1In welche zwei Bereiche unterteilt sich Betriebsorganisation? Erkläre die Funktion der beiden Bereiche genauer.1. Aufbauorganisation (STRUKTUR):
    - Aufgaben auf Stellen verteilen
    - Zusammenarbeit und Informationsfluss geregelt
    2. Ablauforganisation (Prozess):
    - Erfüllung der Produktionsaufgaben
    - Zusammenwirken von Mensch und Betriebsmittel
  2. 2Benenne und skizziere die verschiedenen Systemstrukturen in der Organisationsstruktur. Schreibe zu jedem System ein typisches Beispiel.Benenne und skizziere die verschiedenen Systemstrukturen in der Organisationsstruktur. Schreibe zu jedem System ein typisches Beispiel.
  3. 3Zeichnen sie schematisch abgebildet, einmal das Funktionssystem eines Mehrliniensystems. Nennen sie dazu jeweils Vor und Nachteil der Organisationsstruktur.+ Entlastung und Spezialisierung
    der Instanzen
    + Flexibilität, Motivation und
    Informationsmöglichkeiten der
    Mitarbeiter
    erhöhen sich
    - Kompetenzen und
    Verantwortlichkeiten
    überschneiden sich
    Zeichnen sie schematisch abgebildet, einmal das Funktionssystem eines Mehrliniensystems. Nennen sie dazu jeweils Vor und Nachteil der Org...
  4. 4Zeichnen sie schematisch abgebildet, einmal das Funktionssystem eines Stabsystems. Und beschreiben sie diese mit Ihre Besonderheiten- Stäbe sind nicht weisungsbefugt
    - Stäbe können auf allen
    Führungsebenen eingerichtet
    werden
    typische Stäbe wären:
    Controlling
    Technische Büros
    Juristische Abteilung
    max. 5 Mitarbeiter im Stab
    Zeichnen sie schematisch abgebildet, einmal das Funktionssystem eines Stabsystems. Und beschreiben sie diese mit Ihre Besonderheiten
  5. 5Was muss in der Betriebsorganisation eindeutig festgelegt werden?1. Aufgaben
    2. Kompetenzen
    3. Verantwortung
  6. 63. Was muss eine Stellenbeschreibung alles umfassen?1. die genaue Stellenbezeichnung
    2. Ziele und Aufgaben
    3. die vorgesetzte Stelle
    4. die nachgeordneten Stellen (Mitarbeiter)
    5. Funktion
    6. Verantwortung
    7. Informationsfluss
    8. alle Besonderheiten der Stelle,
    wie z.B. aktive oder passive Stellenvertreter
  7. 7Zeichnen sie schematisch abgebildet, einmal das Funktionssystem einer Matrixorganisation. Und beschreiben sie diese mit Ihren wesentlichen Aspekten in der Funktion.- Linienorganisation aufgespalten in die traditionellen
    Fachressorts > für Sachfragen zuständig
    > sammeln das Fachwissen und entwickeln es weiter
    - Einrichten von Profitcentern (bspw. eine Baustelle)
  8. 8Welche Gestaltungsprinzipien gibt es in der Aufbauorganisation und was liegt ihnen zugrunde?Zweckmäßigkeit
    durch organisatorisches Zusammenspiel mehrerer Phasen
    des Bauprozesses > Bauprozessorientiert
    Wirtschaftlichkeit
    durch zentrale oder dezentrale Einrichtungen zur
    Beschaffung aller Ressourcen > Rentabiltätsorientiert
    Gleichgewicht
    zwischen Ordnung und Flexibilität, abhängig von
    Unternehmenshistorie, Unternehmensziel etc.
  9. 9Skizziere ein Funktionsorientiertes Organigramm.Skizziere ein Funktionsorientiertes Organigramm.
  10. 10Skizziere ein Produktorientiertes Organigramm.Skizziere ein Produktorientiertes Organigramm.
  11. 11Benennen sie die 2 Wirtschaftseinheiten und Ihre Ziele.1. Haushalte = Konsumtionswirtschaften
    - öffentlich oder privat
    Ziel: Deckung des eigenen Bedarfs
    2. Betriebe = Produktionswirtschaften
    Unternehmungen oder öffentliche Betriebe und
    Verwaltungen
    Ziel: Deckung des fremden Bedarfs
  12. 12Nennen Sie die Produktionsfaktoren der Volkswirtschaftslehre (VWL) Woher kommt dieses Modell?- Arbeit > Arbeiter erhält Lohn
    - Boden > Grundbesitzer erhält Pacht
    - Kapital > Fabrikant erhält Ertrag / Gewinn
    Nach dem engl. Gesellschaftsbild zu Beginn der
    Industrialisierung (17.-18. Jh.)
  13. 13Skizziere ein Regionalorientiertes Organigramm.Skizziere ein Regionalorientiertes Organigramm.
  14. 14Wie organisiert sich ein Großunternehmen?Wie organisiert sich ein Großunternehmen?
  15. 15Benennen Sie die 2 Arten von Haushalten. Was sind Ihre Besonderheiten?öffentliche Haushalte haben Ausgaben und gewähren
    Subventionen
    (z.B. Bundes-, Landes-,Gemeindehaushalte)
    private Haushalte treten insb. als Nachfrager auf
    (z.B. Familien-,Vereins-,Verbandshaushalte)
  16. 16Nennen Sie die Produktionsfaktoren der Betriebswirtschaftslehrere (BWL) Woher kommt dieses Modell?- Ausführende Arbeit > Lohnempfänger
    - Dispositive Arbeit > Gehaltsempfänger
    - Betriebsmittel > Bagger oder Computer
    - Werkstoffe > Beton oder Papier
    Die BWL heutiger Sichtweise ist entstanden in
    Deutschland nach dem 2. Weltkrieg 1945
  17. 17Nennen Sie die Unterschiede von Dispositiver und Ausführender ArbeitDispositive Arbeit bekommt eine fest vereinbarte Zahlung
    unabhänig von Stunden (Gehalt)
    Ausführende Arbeit wird nach geleisteten Stunden bezahlt
    (Lohn)
  18. 18Nennen Sie die Eigenheiten von öffentlichen Betrieben.Betriebe des Staates und der Gemeinden
    - erhalten ihre finanziellen Mittel von
    Gebietskörperschaften
    - haben gemeinwirtschaftliche Zielsetzungen und
    wirtschaften nach dem Prinzip der Kostendeckung bzw
    der Verlustminimierung
    - können eigene Rechtspersönlichkeit haben oder
    ohne eigene Rechtspersönlichkeit sein
  19. 19Benennen Sie alle Personengesellschaften und erläutern Sie diese.Einzelunternehmen = Einzelner Unternehmer
    Achtung: Freiberufler kein Einzelunternehmer
    GBR = Gesellschaft bürgerlichen Rechts: ab 2. Personen,
    alle Mitglieder haften voll
    OHG = Offene Handelsgesellschaft
    alle Mitglieder haften voll
    KG = Kommanditgesellschaft
    Komplimentär (leitet Unternehmen) haftet voll,
    Kommanditisten nur mit Ihrer Einlage
  20. 20Wie lauten die Abteilungen des Handelsregisters?Abteilung A
    Einzelunternehmungen umd Personengesellschaften
    Abteilung B
    Kapitalgesellschaften
  21. 21Welche zwei Arten von Produktonswirtschaften / Betrieben gibt es? Was ist Ihr Ziel.Betriebe = Produktionswirtschaften
    1. Unternehmungen
    2. öffentliche Betriebe und Verwaltungen (Betriebe des
    Staates)
    Ziel: Deckung des fremden Bedarfs
    Jede Unternehmung ist ein Betrieb, aber nicht jeder
    Betrieb ist eine Unternehmung
  22. 22Benennen Sie die 2 grundlegenden Gründungsentscheidungen.Rechtsform
    Personen- oder Kapitalgesellschaften sowie Mischformen
    GbR, OHG, KG usw.
    Standortentscheidung
    z. Bsp. Steuern, Lohnniveau, Subventionen u.a.
  23. 23Benennen Sie alle Kapitalgesellschaften und erläutern Sie diese.GmbH = Gesellschaft mit beschränkter Haftung
    AG = Aktiengesellschaft
    UG: Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)
    KGaA = Kommanditgesellschaft auf Aktien
    SE = Societas Europaea > europäische Aktiengesellschaft
  24. 24Nennen Sie die einzutragenden Inhalte in das Handelsregister?. Firma (Name)
    2. Sitz der Gesellschaft
    3. Gegenstand des Unternehmens (z.B. Herstellen von
    Lampen)
    4. Namen der Geschäftsinhaber
    5. Namen der persönlich haftenden Gesellschafter
    (Personengesellschaften)
    6. Namen der Prokuristen
    7. Rechtsverhältnisse (bezogen auf die
    Unternehmensform)
    8. Höhe des gezeichneten Kapitals (nur bei Kapitalgesell.)
  25. 25Was ist eine Unternehmung?Eine Unternehmung ist ein Betrieb des
    marktwirtschaftlichen Wirtschaftssystems.
    Jede Unternehmung ist ein Betrieb, aber
    nicht jeder Betrieb ist eine Unternehmung.
  26. 26Welche Krisenentscheidungen gibt es?a. Sanierung
    b. Vergleich
    c. Konkurs
    d. Zwangsvergleich
    e. Liquidation
  27. 27Wie lautet der Vorgang beim „Zwangsvergleich“?- gerichtliches Verfahren zur Abwendung eines bereits eröffneten Konkurses
    - kommt zustande, wenn der Schuldner durch Kapitaleinlagen
    eine höhere Quote bietet als beim Konkurs zu erwarten ist
    - z.B. wenn ein Verwandter des Schuldners finanzielle Mittel zur Verfügung stellt, oder Betriebsteile verkauft werden können
  28. 28Was ist der „Vergleich“ und was ist sein Ziel?. Ziel: Unternehmen fortführen
    b. Vereinbarung eines Schuldners mein seinen Gläubigern
    zur Überwindung der Krise
    c. Außergerichtlich oder gerichtlich (Amtsgericht)
  29. 29Nennen Sie die einzutragenden Inhalte in das Handelsregister?1. Firma (Name)
    2. Sitz der Gesellschaft
    3. Gegenstand des Unternehmens (z.B. Herstellen von
    Lampen)
    4. Namen der Geschäftsinhaber
    5. Namen der persönlich haftenden Gesellschafter
    (Personengesellschaften)
    6. Namen der Prokuristen
    7. Rechtsverhältnisse (bezogen auf die
    Unternehmensform)
    8. Höhe des gezeichneten Kapitals (nur bei Kapitalgesell.)
  30. 30Was geschieht bei der „Liquidation“? Welche Gründe können hierzu führen?Freiwillige oder zwangsweise Auflösung des
    Unternehmens
    Mögliche Gründe:
    - Tod des Unternehmers
    - Schlechte Ertragsaussichten
  31. 31Was passiert beim / Was ist das Ziel der „Sanierung“?- umfasst alle Entscheidungen, die den „gesunden Zustand“ des Unternehmens wiederherstellen sollen
    - Ziel: Unternehmen fortführen
  32. 32Wie lautet der Vorgang beim Konkurs?a. Gerichtliches Verfahren
    - Ziel: zwangsweise gesetzlich geregelte Auflösung des Unternehmens
    b. Einschaltung des Amtsgerichts zur Vermeidung der
    vollen Befriedigung der Forderungen einzelner Gläubiger,
    während andere leer ausgehen
  33. 33Welche Arten der „Unternehmenszusammenschlüsse“ gibt es?a. Konzentrationen
    b. Kooperationen
  34. 34Beschreibe den Unternehmenszusammenschluss zu einem Konzerns- Zusammenfassung eines herrschenden und eines oder
    mehrere abhängiger Unternehmen (nach dem AktG) > durch
    Aufkaufen
    - Behalten rechtliche Selbstständigkeit, sind jedoch wirtschaftlich
    abhängig vom herrschenden Unternehmen
    Ziele: Verbesserung der Wettbewerbsposition, Kostenvorteile,
    Sicherung von Bezugs- und Absatzmöglichkeiten, Verbesserung
    d.Liquidität der Mitglieder
    Beispiel: Kauf der Züblin AG und durch Strabag SE, Daimler-
    Chrysler Kozern
  35. 35Wie konzentrieren sich Unternehmen bei einem „Trust“- Zusammenschluss?- Die Unternehmen bestehen nicht unabhängig fort
    - Zusammenschluss durch Verschmelzung (Fusion)
    oder durch Bildung einer verwaltenden Dachgesellschaft
    (Holding)
  36. 36Wie nennt man einen kooperativen Unternehmenszusammenschluss und erkläre diesen?- Kartell
    - Vertraglicher Zusammenschluss von Unternehmen zur
    Gewinnung von Markteinfluss
    -. Beteiligte Unternehmen behalten ihre rechtliche und
    wirtschaftliche Selbstständigkeit
    - Außer Kraft setzen der Marktkräfte durch bestimmte
    Absprachen
    - Absprachen können national und international erfolgen
    Beispiel: Opec (intern. Kartell), „Zementkartell“ > u.a.
    HeidelbergCement AG, Schwenkt Zement GmbH & CoKG,
    Dyckerhoff GmbH, „Aufzugs- und Fahrtreppenkartell“,
    „Bierkartell“
  37. 37Wie entstehen Unternehmenszusammenschlüsse?a. Durch die Verbindung von zuvor selbstständigen
    Unternehmen zu umfassenden Wirtschaftseinheiten, um
    gemeinsame Ziele zu verfolgen
  38. 38Welche Arten von Konzernen gibt es bei Konzernzusammenschlüssen? Was sind die Zielea. Horizontale Konzerne
    - Unternehmen gleicher Produktionsstufen
    - Verbesserung der Wettbewerbsposition
    > Z.B. zwei Baukapitalgesellschaften
    b. Vertikale Konzerne
    - Unternehmen unterschiedlicher Produktionsstufen
    - z.B. Sicherung des Zuliefermarktes
    - Z.B. Bauunternehmung & Zulieferer
    c. Laterale Konzerne
    i. Unternehmen Geschäftsfelder
    ii. Z.B. Bauunternehmung & Dienstleistung (Software)
  39. 39Welche Einschränkungen gibt es bei der Bildung von Konzernen & Trusts?- Unterliegen dem Gesetz gegen
    Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
    - Meldepflicht, wenn…
    - Marktanteil > 20%
    - Beschäftigung von > 10.000 Arbeitnehmern
    - Jahresumsatz > 250 Mio. Euro
    - Bilanzsumme > 500 Mio. Euro
    - Bei Missbrauch der marktbehersschenden Stellung ->
    Bundeskartellgericht kann Zusammenschluss untersagen
  40. 40Welche Besonderheiten/ Sonderregelungen gibt es in der BRD bzgl. Konzernen? Nennen Sie ein BeispielIn der Bundesrepublik Deutschland sind
    Kartellabsprachen nach dem Gesetz gegen
    Wettbewerbsbeschränkungen generell verboten und
    strafbar, Ausnahmen sind auf Antrag möglich.
    > Zusammenschluss von Telekommunikationsanbietern
    unter der Regierung Schröder
    >> EU kann Klage einreichen
  41. 41Erläutern Sie den Begriff Unternehmung. Wie steht die Unternehmung zum Betrieb und was ist der Unterschied zu einer Firma?Eine Unternehmung ist ein Betrieb des
    marktwirtschaftlichen Wirtschaftssystems.
    Jede Unternehmung ist ein Betrieb, aber nicht jeder
    Betrieb ist eine Unternehmung.
    Der Begriff Firma ist der „Name“ der Unternehmung,
    unter der sie am Markt auftritt. (juristischer Begriff)
  42. 42An welche Rechtsform lehnt sich die eine „ARGE“ an?Argen unterliegen der allgemeinen Regelungen für
    Gesellschaften des bürgerliches Rechts (GbR)
  43. 43Welche Vergütung erhält der Polier?Gehalt. Werkpolier aber Lohn
  44. 44Wodurch erhalten öffentliche Betriebe ihre finanziellen Mittel?Von Gebietskörperschaften. zB. Bund, Länder
  45. 45?622.000.000€
  46. 46Was versteht man unter eine „ARGE“ und welches Ziel wird damit verfolgt?Darunter versteht man einen vorübergehenden
    Zusammenschluss von Unternehmen mit dem Ziel, eine
    bestimmte Aufgabe gemeinschaftlich zu erledigen, z.B. im
    Baugewerbe.
  47. 47Was ist der Unterschied zwischen Gehalt und Lohnempfänger?Lohn: auf stundenbasis bezogen (variiert von Monat zu
    Monat)
    Gehalt: wird jeder Monat glleichbezahlt (fest vereinbartes
    monatliches Entgelt)

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Amela
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