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Flashcards

Verhalten

PKNamdas PKNamdas Sozialwesen Erzieher German 19 cards

Verhalten

Cards in this deck (19)

  1. 1Menschliches Verhalten- Ist der Ausdruck inneren Erlebens, Denkens und Fühlens eines Menschen und kann nur im Zusammenspiel von Beziehungen verstanden werden,
    - ist Ergebnis und Ausdruck situativer Bedingungen, Strukturen, Prozesse und Spielregeln und ist nicht in der Person begründet.
  2. 2Auffälliges Verhalten• Ist eine sensible Reaktion und Ausdruck gestörter Entwicklungs- und Beziehungsverhältnisse, eine Störung in den Systemen (Mikrosysteme: Freundeskreis, Kindergruppe, Familie, Kindertagesstätte, Schule, Hort) oder des gesamten Systems (Makrosystem: gesamtgesellschaftlich, weltpolitische, global)
    • Ist ein kontraproduktiver Versuch, einen Ausgleich zu schaffen, ein verlorenes gegangenes Gleichgewicht wiederherzustellen.
  3. 3VerhaltensstörungVerhaltensstörung ist ein von den zeit und kulturspezifischen Erwartungsnormen abweichendes maladaptives Verhalten, das organogen und/ oder nur aktiv bedingt ist, wegen der Mehrdimensionalität, der Häufigkeit und Schweregrades die Entwicklungs-, Lern und Arbeitsfähigkeit sowie das Interaktionsgeschehen in der Umwelt beeinträchtigt und ohne besondere pädagogische therapeutische Hilfe nicht oder nur unzureichend überwunden werden kann.
  4. 4Auffälliges Verhalten erst wenn?• über einen längeren Zeitraum (entsprechend dem Lebensalter- 6 Wochen bis 6 Monaten) regelmäßig und intensiver werden,
    • in mehreren verschiedenen Lebenswelten des Kindes auftritt, (Familie, Kindergarten, Freundeskreis)
    • in erheblichem Maße von den Zeit und Kultur spezifischen Erwartungen abweicht,
    • zu deutlichen Einschränkungen im sinnvollen Lebensvollzug aller Beteiligten führt,
    • im Kind, bei seinen Bezugspersonen sowie in seiner Umgebung ein Leidensdruck entsteht.
  5. 5Ursachen für Auffälliges Verhalten• Biologische Faktoren: Genetische Dispositionen (ADHS/ ADS/ Hirnschädigungen andere Art)
    • Psychische Faktoren: Mangelnde oder unpassende Zuwendung im Säugling und Kleinkindalter (gestörte Bindung zu Bezugspersonen insbesondere Eltern)
    • Soziale und Umweltfaktoren: Reizüberflutung im Sinne einseitiger Überstimulation und Mangel an strukturierten Reizen
  6. 62 wichtige Bausteine von Risiko und Schutzfaktoren2 wichtige Bausteine von Risiko und Schutzfaktoren
  7. 7Resilienz Schutzfaktoren (Risikomildernde Faktoren) Personale Ressourcen• Gute Impulskontrolle
    • Verkraften von Belohnungsaufschub
    • Ausgeprägtes Neugierverhalten
    • Aufmerksamkeit auch in unstrukturierten Situationen
    • Positives Selbstwertgefühl
    • Aktives Bewältigungsverhalten
    • Stabile Selbstwirksamkeit Überzeugung
  8. 8Resilienz Soziale Ressourcen• stabile emotionale Beziehungen zu einer Bezugsperson
    • familiäre Zusammenhalt
    • Modelle positiver Konflikt oder Krisenbewältigung (soziale Unterstützung)
    • positive Freundschaftsbeziehungen
    • positive Lebenserfahrungen
  9. 9Welche Kompetenzen kann man beim Kind fördernWelche Kompetenzen kann man beim Kind fördern
  10. 10Was geht vom Erwachsenen aus zur Resilienzföderung• Resilienzförderliche Haltung des Erwachsenen gegenüber
    • Tragfähige entwicklungsförderliche Beziehungen mit einer verlässlichen Bezugsperson
    • Stärken und Ressourcen orientierte Wahrnehmung des Kindes stärken
    • Unterstützende ermutigende Begleitung
    • Über und Unterforderung vermeiden
    • Alltags und Lebensweltbezogenheit
    • Positives Selbstwirksamkeit Erfahrungen ermöglichen
  11. 11Was sind Eltern für Kinder?Bezugs- und Bindungspersonen
  12. 12Vulnerabilitäts DefinitionVulnerabilitätsfaktoren sind Risikofaktoren, die die Anfälligkeit einer Person für psychische oder physische Probleme erhöhen.
  13. 13Vulnerabilitätsfaktoren• genetische Dispositionen (ADD, ADHS)
    • finanzielle Belastung
    • Abwesenheit eines oder beider Elternteile
    • psychische Erkrankungen einer oder beide Elternteile (Biophysischer Ansatz, Psychologischer Ansatz)
    • Soziologische Ursachen (durch Regeln und Verbote / Spielplatz nicht zu hoch klettern, sonst kann man sich verletzen, Einfluss von Medien)
  14. 14Vulnerabilität (Grundsatz)Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die Entstehung von herausforderndem Verhalten im Kindesalter multikausal bedingt ist. Belastende Faktoren aus verschiedenen Bereichen müssen über einen längeren Zeitraum stark ausgeprägt zusammenwirken.
  15. 15Was braucht man für Soziale Kompetenz?Emotionale Kompetenz
  16. 164 Gründe für soziales Handel- Zweckrationales Handeln
    - Wertrationales Handeln
    - Affekthandel
    - Traditionelles Handel
  17. 17Verhalten abhängig von basalen Grundbedürfnissen- Bedürfnis nach Lust-und Unlustvermeidung
    - Bindungsbedürfnis
    - Bedürfnis nach Orientierung und Kontrolle
    - Bedürfnis nach Autonomie und Selbstbestimmung
    - Bedürfnis der (Selbst-) Wirksamkeit
    - Bedürfnis nach Selbstwerterhöhung Selbstwertschutz
  18. 18Auffälliges Verhalten DefinitionDer Rahmen wird gesellschaftlichen und kulturellen Normen und Werten gebildet.
  19. 193 Phasen Modell Entstehung von Verhaltensstörungen3 Phasen Modell Entstehung von Verhaltensstörungen

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