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Flashcards

Mineralogie Kristallographie

Her Galt German 41 cards

Cards in this deck (41)

  1. 1Ionische Bindungelektrostat. Anziehung zw. +- Ionen
    nicht gerichtet
    Bsp. NaCl (ineinander verschobene fcc Gitter, kleine Na+ haben 6 CL- Nachbarn, Bleiglanz(PbS)
  2. 2Kovalente Bindunggerichtete Bindung durch gemeinsames é-paar
    1. unpolar: Ladung in Mitte der Bindung (Bsp. CL2, Diamant: 4 gemeinsame é, kubisch zwei verschobene fcc Gitter, eckenverknüpfte Tetraeder (meschan. sehr stabil))
    2. polar Ladung zu einem Atom verschoben (HCL, H2O)
  3. 3van der Waals Bindungdominierende WW zw. ungeladenen Atomen(Edelgase) und Molekülen(O2, CO2)
    bzw. zw. elektr. neutralen Schichten (Graphit, Schichtsilikate:Talk, Kaolinit)
  4. 4PolimorphieAuftreten eines Elements/Verbindung in mehreren Modifikationen. (bei gleicher chem. Zsmstz) (bsp. diamant, graphit)
  5. 5IsotypieKristallarten, die die gleiche Raumgruppe, sowie ähnliche Form haben. Unabhängig von Größe, Bindungsart; häufig versch chem. Zsmstz.
    Bsp: NaCl,MgO,PbS; Rutil,Kassiterit; Calcit, Magnesit, Siderit
  6. 6Isomorphieuntersch. chem. Substanzen mit selber Kristallstruktur (Bsp. Calcit-Struktur, Aragonit-Struktur)
    Vorr. für Mischkristalle
    Forsterit,Fayalit(=Olivinreihe)
  7. 7Polymorphe Phasen von Al2SiO5Silimanit, Andalusit, Kyanit
    untersch. Al-koordin.
  8. 8Untersch. rekontruktiver - und displaziver PhasenübergangRekonstr: teilw. Umbau der Struktur, Trennung von primären Bindungen, keine Symm. zw. Phasen, Bsp. Aragonit,Calcit; Al2SiO5 s.o.
    Displaziv.: Ordnungs-Unordnungsübergang, schneller, Symm. zw. polymorphen Phasen; Bsp. TiefQuarz-Hochquarz; Mikroklin(triklin)-Orhtoklas(monoklin)-Sanidin(monoklin) mit steigend. Temp
  9. 9Röntgenstrahlung (Erzeugung)1. Anregung é der inneren (K,L) Schalen durch é-Strahl -> herausschlagen d. é
    2. é von äußeren Schale nimmt Platz der inneren Schale ein -> Energiefreisetzung->
    elektromag. Welle(Photonen)-> charakt. Röntgenstrahlung zw. 10^-8-10^-11m Formel Energie: λ = hc /E
  10. 10EinkristalldiffraktometrieAllg. Diffraktometrie: Röntgenstr. mit best. Bragg-Winkel auf Probe -> Detektor misst Intensität d. reflektierenden Strahlung -> Winkelabh. Intensitätsverteilung
    Entweder λ oder Einstrahlwinkel wird konst. gehalten. Aus Einkristalldaten -> Krisallstrukturen
  11. 11PulverdiffraktometrieRöntgenstrahl auf Pulver vieler kleiner Kristalle (zuffällige Orientierung) -> Beugungswinkel d. Röntgenstrahlen-> Gitterparameter d. Kristalls
  12. 12Neumannsches Prinzip (Tensoren 2. Stufe)Symm. d. physik. Eigenschaften einens Kristalls muss Symm.Elemente d. Punktgruppe enthalten
    triklin: keine symm. bezogene Richtungsbeziehung zw. kristallogr. Achsen und phys. Eigenschaften
    monoklin: eine Achse des Elipsoids(Gittervektor) parallel zur y-Achse
    orthorombisch: alle 3 Achsen des Elipsoid in kristallograph Achsen(x,y,z) ausgerichtet, Länge untersch.
    tetragonal,hexagonal,trigonal: zwei Achsen des Elipsid sind gleich Raumachsen und senkrecht zur z-Achse
    kubisch: alle 3 Achsen des Elipsoids gleich(lang), Kugelform repräsentiert Isotropie Tensoren 2. Stufe
  13. 13Lichtbrechung allg. FormelBrechungsindex: n= c/v
    v:Geschw. im Medium
    Ausbreitungsrichtung:
    sin i/sin r = n2/n1
    i: Einfallswinkel(zum Lot)
    r: Austrittswinkel
    n2,n1: Brechindex der Medien
  14. 14DoppelbrechungLichtstrahl der beim Durchgang durch einen optisch anisotropen Körper in zwei Strahlen (untersch. Richtung, Polarisation) aufgespalten wird
  15. 15Optisch einachsiger Kristall2 Strahlen:
    1. ordentlicher Strahl: senkrecht zur Hauptebene polarisiert (entspricht isotrope Medien) -> Snellius Brechungssatz
    2. außerordentlicher Strahl: in Hauptebene polarisiert, Wellennormalenrichtung ungleich Ausbreitungsrichtung
    Entlang optischer Achse(Z) beide Strahlen identisch= Isotropie
  16. 16Kristallklassen BrechungsindexKubisch: optisch isotrop
    tetrag,hexag,trigo: optisch einachsig, Hauptachse(optische A.) entlang Drehachse(Z)->außerordentlich
    senkrecht dazu(xy-Ebene) ordentlich
    orthoromb,monok,trik: optisch zweiachsig
  17. 17Wann Kristalle opt. einachsig bzw. zweiachsigeinachsig: Kristalle bei dem in Richtung der einzigen kristallograph Achse der ordentliche und außerordentlich Strahl zusammenfallen
    zweiachsig: 2 Achsen in denen die Normalengeschw. der Lichtwelle konst.
  18. 18Polarisationunpolarisiert: Oszillation d. elektr. Feldes mit zufälliger Orientierung (senkrecht zur Ausbreitungsrichtung)
    polarisiert: E-Feld schwingt nur in einer Ebene
  19. 19Varietätunterschiedl. Farbe,Transparenz,Tracht, Habitus,Kristallgröße
  20. 20Kristallfeldaufspaltungbei Übergangsmetallen(Ti,Mn,Fe,Ni, Cu):
    Anregung der é der d-Orbitale durch Licht(mit enstpr. Wellenlänge, dass der Energiedifferenz der Orbitale entspricht); geringe Abstände -> Absorption sichtbares Licht
    Bsp. Rubin stärkere KAufspaltung-> kleinere Wellenlängen absorbiert-> Transmission höheren Wellenl. (rot)
  21. 21Arten Lumineszenz1.Fluoreszenz schneller
    2.Phosphoreszenz langsamer
    Emission von Licht durch é-Übergang von angeregten Zustand in Grundzustand
    Bsp. Fluorit CaF2
  22. 22Edelopal(amorpher festkörper) FarbeFargebung durch Brechung von sichtb. Licht an geordneter Struktur der Si02 Kugeln
  23. 23Mineralhärtehttps://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4rte#Mohs
  24. 24Wässrige Lösungenenthalten gelöste Mineralkomponenten in komplexer Form (z.B. Si(OH)4, Na+, Cl- aq.
    ->Ausfällung von kristallen aus übersättigte Lsg.
    ---> hydrothermale Lagerstätten
  25. 25intensive, extensive Zustandsgrößenext.:proportional zur Stoffmenge(Vol,Teilchenzahl,Masse)
    intens: unabh. von Systemgröße(Konzentration,Viskosität, Dichte,Druck)
  26. 26Gibbsche Phasenregelp= c + 2 - f
    p:Zahl koexist. Phasen(chem.phys. homogen. Bereich)
    c: Komponenten(Kleinsten Satz chem. Formeln des Systems)
    f: Freiheitsgrade (Anz. der Zustandsvariablen die geändert werden können ohne Anz. d. Phasen zu ändern)
  27. 27Clausius-Clapeyron-Gleichungbeschreibt anstieg der Phasengrenze im p/T Diagramm
    dP/
    dT
    =
    ΔS/
    ΔV
  28. 282 Minerale Pyroxen-Familie, Granat-Gruppe, Si2O5-PhasenPyroxen(Kettensil.): Ferrosilit(orthopyr.) Fe2[Si2O6],2/m2/m2/m
    Diopsid(klinopyr.) CaMgSi2O6 2/m
    GranatGruppe(Inselsilik.4/m3-2/m) : Pyrop Mg3Al2[SiO4]3; Andradit Ca3Fe2[SiO4]3
    Al2SiO5-Reihe(Inselsilik.)(2/m 2/m 2/m):
    Silimanit Al[6]AL[4][O/SiO4]
    Andalusit Al[6]AL[5][O/SiO4]
  29. 29PleochroismusMehrfarbkeit, bei verschw. Blickrichtungen
    Bsp. Codierit blau nach braun
    Ursache ist die ungleiche Absorption des Lichtes abhängig von der Ausbreitungsrichtung und der Polarisationsrichtung (Doppelbrechung)
  30. 30gemeinsamen Strukturbausteine Feldspate und SiO2- Polymorphe (außer Stishovit=2-dimensionales hexagonales Netz von
    eckenverknüpften SiO4-Tetraedern
    Stishovit: kantenverknüpfte Ketten
    [SiO6]-Oktaedern, die über
    Ecken verbunden sind
  31. 31wichtigste Feldspat Minerale SilikatstrukturTektosilikate(Gerüst): SiO4 Tetraeder über alle Ecken verknüpft
    Albit Na[AlSi3O8]
    Kalifeldspat(Or) K[AlSi3O8]
    Anorthit Ca[Al2Si2O8]
    Al+Or: Alkalifeldspäte
    Al+An: Plagioklase
  32. 32untersch. Strukturen von Kalifeldspat(Or)durch zunehmende Unordnung der Al-Si-Struktur -> Phasenübergang:
    Mikroklin(1-)-->Orhtoklas(2/m)
    -->Sanidin(2/m)
    Orthoklas geordnete Struktur
  33. 33Unterschied Perthit Antiperthit Feldspäte, in welchem zwei Feldspatmineralien ineinanderwachsenPerthit: Alkalifeldspat als Hauptbestandteil (u.a. Kalifeldspat mit Albitlamellen)
    Mikroperthit: Gleiche Anteile Alkalifeldspat und Plagioklas (gewöhnlich Oligoklas oder Andesin)
    Antiperthit: Plagioklas (Andesin) als Hauptbestandteil
    spindelartige und orientierte Durchwachsungen
  34. 34Warum keine Feldspatiode(Feldspatvertreter,Foide) bei QuarzüberschussDa nur bei SiO2 untersättigten Schmelzen. nicht im Gleichgewicht mit Quarz auftreten, sonst Feldspatbildung
  35. 35def. Mineralparagenesecharakteristische Vergesellschaftung von Mineralen, die annähernd gleichzeitig, d.h. unter gleichen physikalisch-chemischen Bedingungen gebildet wurde
  36. 36zeitl. Arten der Kristallisation eines metamorphen Mineralsprätektonisch (können postkristallin deformiert werden),
    syntektonisch(rotiert und S-förmig
    oder birnenförmig deformiert) oder posttektonisch(Anordnung der Einschlüsse bleibt erhalten)
  37. 37Einteilung SedimentgesteinePsephite:
    Schutt---> Fanglomerat
    Schotter(kies) --->Konglomerat
    Psammite(bis 2mm): Sand ----> Sandstein
    Pelite(bis 0,02mm)
    Staub(trocken) ---->Silt-> Siltstein
    Schlamm--->Ton->Tonstein
  38. 38Brekziesfafa
  39. 39Alumo-Aluminium Silikateabh. von Al3+ koord.
    Aluminium S.: sechsfach oktaedrisch
    Alumo S.:vierfach tetraedrisch
  40. 40Krisalldefekte0dim. Punktdefekte:
    Leerstellen oder Zwischengitterplätze. Vorr.für ionischer Transport
    1dim. Versetzungen:
    Stufenversetzung (zstl. Atom pro Reihe)
    2dim. Korn-Phasengrenzen:
    Stapelfehler, Korngrenzen zw. 2 Kristallen gleicher chem. Substanz
  41. 41Petrologie: Welche Elemente in kont. Kruste angereichert ggü. MantelAl, K, Na, Si
    im Mantel 23% Mg

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Abkürzungen: WW Wecheselwirkung é Elektron
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