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Solow-Modell
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Solow-Modell
Quellen des Wachstums
- Auswirkung von konstanter Sparquote auf Kapitalakkumulation und Wachstum
- optimale Sparquote
- Reaktion von Volkswirtschaft auf demografische Entwicklungen
- Auswirkung von technischen Fortschritt auf Kapitalakkumulation
Produktionsfunktion
- Aggregierte Produktionsfunktion: Y=F(K,N)
- Positive Grenzerträge: dF/dK>0 dF/dN>0
- Fallende Grenzerträge d^2F/dK^2<0 d^2F/dN^2<0
- Annahme 1: Konstante Skalenerträge
- F(λK,λ N) =λF(K, N) Aλ>0
- Erhöhung des Einsatzes aller Produktionsfaktoren um x% erhöht Produktion ebenfalls um x%
- Folge 1: Pro Kopf-Output Y/N hängt nur vom Verhältnis zwischen Kapital und Arbeit K/N ab
- λ=1/N -> F(λK, λN)=F(K/N,1)=(1/N)F(K,N)=Y/N
- Sei k=K/N -> F(k,1)= y=Y/N
- λ=1/N -> F(λK, λN)=F(K/N,1)=(1/N)F(K,N)=Y/N
- Folge 2: Bei Entlohnung der Faktoren nach Grenzproduktivität wird der gesamte Output an Faktorbesitzer ausgeschüttet
- Ableitung der Gleichung (1) nach λ: (dF/dK)K+(dF/dN)N= F(K,N) ->Euler-Theorem
- Sei y=Y/N Output pro Arbeitseinheit k=K/N Kapitalintensität -> Y=F(k,1)= f(k)
- Pro-Kopf-Output als Funktion der Kapitalintensität
- Pro Kopf meint hier pro Arbeitseinheit
- positive, aber abnehmende Grenzerträge des Kapitals -> f' = dF/dK>0, f''=d^2F/dK^2<0
- konstante Erwerbsbevölkerung!
- Pro-Kopf-Output als Funktion der Kapitalintensität
- Sei y=Y/N Output pro Arbeitseinheit k=K/N Kapitalintensität -> Y=F(k,1)= f(k)
- Ableitung der Gleichung (1) nach λ: (dF/dK)K+(dF/dN)N= F(K,N) ->Euler-Theorem
- Aggregierte Produktionsfunktion: Y=F(K,N)
langfristige Beziehung zwischen Produktion und Kapital
- Kapitalstock bestimmt, wie viel produziert wird
- Produktionsniveau bestimmt, wie viel gespart und investiert wird
- beschreibt wechselseitige Abhängigkeit
- Annahme 2: Sparquote ist konstant: Sparquote s=Bruttoinvestitionen/BSP
Veränderung des Kapitalstocks im Zeitablauf
- (Kt+1)/N-Kt/N=sYt/N-( δKt)/N
Kapital, Produktion und Sparen, Investiton
- Wachstum=Yt+1-Yt
- Kapitalbestand ->Produktion/Einkommen
- Yt+1=F(Kt+1), N)
- Yt=F(Kt, N)
- Produktion/Einkommen ->Ersparnis/Investitionen
- It=St=sYt
- Ersparnis/Investition
- Kt=It-Abschreibungent
- Veränderung des Kapitalbestands ->Kapitalbestand
- kt+1=Kt+Kt
BIP: Yt=F(Kt,N)
Ersparnis=Investitionen It=sYt
Konsum: Ct=(1-s)Yt
Abschreibungen δ Kt
Sparquote s und Abschreibungsrate δ sind konstant und zwischen 0 und 1
Annahme 3: Geschlossene Volkswirtschaft mit ausgelichenem Staatsbudget
- Bruttoinvestition=Ersparnis
- BIP=BSP, I=S
Veränderung des Kapitalstocks im Zeitablauf: Kt+1-Kt=sYt- δKt
Pro Kopf Größen
- BIP: Yt/N=F(Kt/N,1)
- Bruttoinvestitonen: sYt/N
- Konsum: Ct/N=(1-s)Yt/N
- Abschreibungen δKt/N
steady state k*: Veränderung der Kapitalintensität im Zeitablauf: kt+1-kt= sf(kt)- δkt=0
- sf(k*)= δk*
- Auflösen dieser Gleichung nach k* ergibt den steady state (=langfristiges Wachstumsgleichgewicht)
- Produktionsniveau im steady state y*=f(k*)
- Konsum im steady state c*=(1-s)y*
- Komparative Statik: Wie reagiert der steady stateauf die Sparquote
- Totales Differential der Gleichung sf(k*)= δk*
- f(k*)ds+sf'(k*)dk*= δdk*
- (dk*)/ds)=f(k*)/ δ-sf'(k*)>0 weil im steady state δ>sf'
- Anstieg der Sparquote von s0 auf s1 erhöht den steady state und führt vorübergehend zum Wachstum
Information
- Description
- Makro Mind Map on Solow-Modell, created by Kimberly Klarner on 09/05/2017.
- Created by
- Kimberly Klarner
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