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Didaktische Modelle= Versuch Gesamtaussage über LLP zu machen, Zusammenwirken aller Faktoren beschreiben, analy. & für did. Forschung aufzuarbeiten (Wiater)
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Didaktische Modelle= Versuch Gesamtaussage über LLP zu machen, Zusammenwirken aller Faktoren beschreiben, analy. & für did. Forschung aufzuarbeiten (Wiater)
Wissenserwerb: Schiefele&Pekrun 1996: Lernen ist im weitesten Sinne Aktivität bei der neue Gedächtnisinhalte (Wissen, Fertigkeiten) erworben werden; Edelmann 2000 dualistische Auffasung von Lernen: Außensteuerung durch Reize (heiße Herdplatte), Innensteuerung durch subjektive kognitive Strukturierungsprozesse (Lernstrategien); Lotter/Hempel 2008: Wissenserwerb= Kognitionswissenschaft beschäftigt sich mit menschl. Wissenserwerb, Kognition= Prozess durch die ein Mensch Kenntnis von seiner Umwelt erlangt (Wahrnehmung, Denken, Sprache), durch kog. Prozesse werden kog. Strukturen aufgebaut
- 2 Arten von Wissen
- Deklaratives Wissen= Faktenwissen, Sachverhalte, Schemata; aufzuteilen in semantisches (abstraktes Weltwissen) & episodisches (Situationsgebundenes Wissen), Wissenserwerb erfolgt durch Netzwerktheorie (wissen ist vernetzt) 1. semantisches Netzwerk (Wissen nach Bedeutungsinhalt vernetzt, Schemate (Erfahrungsbasiert, Bezug zu Ereignissen) & Skripte (Schema mit Bezug auf Verhaltensweise, Abfolge von Ereignissen im best. Kontext), 2. Präpositionales Netzwerk (gedächtnis besteht aus vernetzten Propositionen = kleinste Bedeutung/Eigenschaft einer Info, Urteilen richtig/falsch); Aufnahme&Erwerb= Elaboration (altes&neues Wissen verknüpfen), Orga (Ordnen, reduzieren), Schemabildung (erleichtern Verknüpfung=Rahmen); Anderson 1990
- Prozedurales Wissen = Fertigkeiten, Handlungsweisen (Lesen, Schreiben), aufzuteilen in psychomotorische (Radfahren) & kog. (Lesen, Rechnen) Fertigkeiten, Wissenserwerb durch ACT-Theorie: Deklaratives Wissen, Wissenkomplimierung, Wissensoptimierung -> Automatisierung, Darstellung von WENN-DANN-Prozeduren & Stufenmodellen, Lernstrategien (Üben)
- 2 untersch. Ansätze
- Infoverarbeitungsansatz: kog. Prozesse in Einzelschritte zergliedert, verarbeitet&gespeichert, Lernen als Aneignungsprozess, Gedächtnis als Speicherungsvorgang & Abrufen Atkinson&Shiffin 1968 / Hasselhorn&Gold 2013 3 Speicher-Modell: Außenreiz über Sinnesorgane kurzzeitig im sensorischen Register gehalten (visuell, akustisch, taktil, affaktorisch (Geschmack), mit Wissensinhalt aus LZG identifiziert, bewertet & selektiert, wenn Aufmerksamkeit schenken ins KZG (begrenzte Kapazität, kurze Dauer) Verarbeitungs-&Kontrollprozess mit LZG, Reaktion und/oder in Langzeitgedächtnis eingegliedert (3 Teile: semantisch (Fakten), episodisch (Erinnerungen), prozedural (Handlungswissen)), über Suchprozesse zurück in KGZ Reaktion
- Lotter&Hempel 2008 ökologischer Ansatz, kog. Prozesse sind Reaktion auf relevante Strukturen der Umwelt (Umwelt analysieren, Lernprozess führt zum Neuerwerb/Veränderung also Bereitschaft best. Leistung zu erbringen, Verhaltens-&Handlungsmöglichk. werden erworben, Lernen ist überdauernde Veränderung im Organismus, Erwerb Handlungs-&Sachwissen
- 2 Arten von Wissen
Lerntheorie des Konstruktivismus: Thissen 1997: Lernen ist aktive Wissenskonstruk. durch Lernenden, indiv. Vorgang, abhängig von Vorwissen&Lernsituation, Wissen an sich ist nicht vermittelbar, muss individuell selbst konstruiert werden (kein Produkt von A auf B übertragber); Apel&Sacher 2013: Perspektivenwechsel (jeder SuS lernt indiv.&aktiv, Lernen ist keine Infoverarbeitung mehr, sondern Wissenskonstruktion mit Neuronen-Vernetzungen, Konstrukt ersetzt die "Wahrheit", solange beibehalten wie sie nützliche sind, dann durch neue Erfahrungen /neue Konstrukte ersetzt, Radikal = nur eigenaktiv L. ist überflüssig, moderat= Unterstützung durch L. notwendig: += verdeutlicht Untersch. U.&Lernen, Reaktion auf veränderte Lernsituation, indivi. Lernen wird gefördert, -= Rechtfertigung des Sachanspruchs eines Inhalts problematisch, keine Sicherung von Wissens-&Leistungsniveau, richtig&falsch verlieren durch Konstrukte an Bedeutung, streng= did. Handeln & Schule sind überflüssig
(Bildung) Bildungstheoretische Did. nach Klafki 1958, Ziel= MÜndiger Mensch, materiale (Objekt bezogen, möglichst viel bzw. klassische Inhalte der Gesell. aneignen) & Formale (Subjekt bezogen, innere Kräfte bilden& Lernen lernen/ Fähigkeiten beherrscht) Bildung wird zur Kategorialen Bildung = Wirklichkeit erschließt sich Menschen & Mensch erschließt sich der Wirklichkeit = Aneignung von Inhalten verbunden mit Entwicklung& Reifung Fähigkeiten, Aufgabe= Bildungsinhalt auswählen& -gehalt prüfen, SuS aktivieren zu selbstorga. Lernen
- Did. Analyse = Kern der U.vorbereitung, prüft Inhalt mit Fragenkatalog, ob katego. Bildung entspricht; Primat der Inhalte (wichtiger als Methode), Gegenwarts-, Zukunfts-, exemp. Bedeutung, Struktur des Inhalts, Zugänglichkeit; kein Modell zur konkr. Planung, erster Schritt der U.vorbereitung
- Kritik: Heimann, Otto, Schulz: Bildungsbegriff zu formal, Einseitigkeit auf Inhalt, Methodenwahl vernachlässigt, Interdependenz Methode, Inhalt, Ziel unberück., Bsp. vom L. nicht immer anwendbar, 5 Frage = starres Denken, Erfolgskontrolle fehlt
(Bildung) Kritisch-konstruktivistische Did. nach Klafki 1985: Modell soll Planung emanzipatorisch orientierten U. unterstützen, L hilft SuS Selbstbestimmungs-, Solidaritäts- & Mitbestimmungsfähigkeit zu entwickeln, nicht nur Inhalt auch Erfahrungen über SuS & deren Art & Weise des Lernens erfahren, Allgemeinbildung= für alle, allseitig, durch das Allgemeine, Primat der Zielentscheidung/Lernziele, Inhalte erst U.inhalte wenn auf Voraussetzungen bezogen, U.themen nach Funktion unterscheiden: Emanzipatorisch= Schlüsselprobleme, Instrumentell=Lesen, Rechnen
- Schlüsselprobelme: Friedenssicherung, gesell. bedingte Ungleichheiten, Nationalitätsprinzip-Problematik, Verhältnis hoch-&unterentw. Länder, Umweltfragen, Gefahren&Möglichkeiten neuer Technologien, wachsende Weltbev., menschl. Sexu.&Geschlechterbeziehung, Klimaerwärmung...
- Perspektivenschema= Bedingungsanalyse: soziale, kulturelle Ausgangslage Sus&L., institutionelle Bedingungen, mögliche Schwierigkeiten/Störungen; 7 Grundfragen: Begründungszusammenhang (Gegenw.bedeut., Zukunfts.bed.,exempl. Bedeut.), Thematische Strukturierung (Struktur des Inhalts (untersch. Sichtweisen, soziale Lernziele, emanz.&instru. Themen), Erweisbarkeit&Überprüfbarkeit), Bestimmung Zugangs-&Darstellungsmöglichk. (Zugänglichkeit, Darstellbarkeit), Methodische Strukturierung (Struktur LLP: Orgaformen...); Interdependenz zw. allen Feldern, Zielentscheidung zentral, an ihr alles messen
- Kritik Jank/Meyer 2005: Zusammenhang der Schritte nicht deutlich, nicht konkret genug/Umsetzung Methodenvielfalt unberücksichtigt, keine fachdid. Ebene
(Lernen/Konstruktion) systematisch-konstruktivistische Did. nach Reich 1998: dient Übertragung Lerntheorie in Schule, L. ist Wissensvermittler und Lernprozessberater, Perspektive des Schülers, Viabilität statt Wahrheit (von SuS als brauchbar, ins Konstrukt passend gesehen), Lernen= Akt der Konstruktion, Rekonstruktion & Dekonstr. auf Grundlage kog., aff., volit. Könnensstruktur
- Rekonstruktion= nicht nur Reproduktion, lernen durch hineinversetzen, Nachempfinden (Besuch einer TV-Redaktion mit Interview, Dokumentation, Ausstellung), Konstruktion= selbstständiges Forschen, Erfinden, eigene Wissenskonstruktion (eigene Nachrichten schreiben), Dekonstruktion= lernen durch kritische&selbstkritische Auseinandersetzung in Bezug auf neue Infos (geschriebene Nachrichten, erfüllen nicht gewünschten Zweck)
- Unterricht: offene Lernformen, Lehrkraft ist Begleiter, Ermöglicher, hohe Selbst-&Mitbestimmung im Curriculum, Selbsttätigkeit (wählen Inhalt &Methode selbst), Eigenverantwortlichkeit stärken &Kommunikative Gruppenprozesse, kritische Reflexion, methodisch vielfältige Zugänge; -= Beliebigkeit der Inhalte, wie Leistungs-/Lernprodukte angemessen bewerten, U. für jeden anders planen, LU & Lernanreize schaffen, Fehler = Basis für Dekonstruktion, LU muss angst-&stressfrei sein, v.a. Lernprozess bewerten; += Beziehungsebene hat hohe Bedeutung, veränderte Lernsituation (Wertepluralismus), verkleinert Distanz L&S, berücksichtigt Heterogenität (Diff., Indiv.)
- Reusser 2009: L.= Darsteller (näher an Gegenstand), Coach (Mitte), Lernberater (näher an SuS), Lehrstoffverantwortung, Lernhilfeverantwortung, Selbstlernverantwortung, SAMBA-KAFKA did. Handeln soll Lernprozess anstoßen, situieren, anstossen, modellieren, begleiten/beraten, auswerten; Kontakt herstellen, aufbauen, flexibilisieren, konsolidieren, anwenden
(Lehr/Lernen) Berliner Modell nach Heimann 1962: Kritik an Bildungstheo. DId. veranlasst eigenes Modell, Theorie des U. die sich an allen Faktoren des U. orientiert, aus Sicht des Lehrers, Planungsmodell, Erfassung aller Faktoren=rationeles Durchdringen des U., Ziel= formale Grundstruktur, Konstanten von U.vorgängen zu ermitteln -> Strukturschema; 6 Faktoren = Ordnungsraster, keine Vorgaben wie erfolgreich unterrichten, Einseitigkeit aufdecken, Probleme bewusster machen, Interdependenz aller Faktoren, 2 Reflexionsebenen (1. Strukturanalyse (alle Strukuren (6)identifizieren, 2. Faktoranalyse (welche Faktoren Entscheidungen beeinflussen)), auf beiden Ebenen gilt: Interdependenz, Variabilität/Varianten einplanen, Kontrollierbarkeit soll vorhanden sein
- 1. Ebene: Strukturanalyse: Entscheidungsfelder= Intentionalität (wozu?), Thematik (was?), Methodik (wie?) & Medien (womit?) immer im Bedingungsrahmen getroffen =anthropogene Vorauss.(an wen?), sozialkulturelle Vorauss. (in welcher Situation?)
- 2. Ebene: Faktorenanalyse: Jeder U. von Normen, Fakten&Formen beeinflusst, müssen analysiert werden & kritisch hinterfragen, Normkritik (L. muss eigene&gesell.Werte-&Zielsetzungen kennen), Faktorenbeurteilung (überprüfen, welche Erkenntnisse notwendig), Formenanalyse (Gestaltungsform praktisch&empirisch bewährt?)
- Vor-/Nachteile: += alle Strukturen durchdringen, nicht nur Inhalt, verwendbar für Planung&Analyse, parteipolitisch neutral durch Faktorenanalyse & Bedingungsprüfung, zeigt L wo er handeln&entscheiden muss, nicht willkürlich, leicht verständliches Planungsmodell; -=wertfrei (kein Hinweis wie erfolgreich unterrichten, keine Inhaltskriterien (beliebig), Lerntheorie fehlt,
(Lernen) Lernzielorientierte Did. nach Möller 70er: Lernziel= Verhalten, das der Lernende nach erfolgreicher Lernerfahrung nachweisbar erworben hat (Mager), steht im Fokus, 3 Lernzielebenen: Richtziel, Grobziel, Feinziel; Schulisches Lernen ist Ausstattung für spätere Lebenssituationen, Didaktik ist ein Ablaufplan, beschreibt Prozess der aus Planungsphasen, orga.phasen und Kontrollphasen besteht um U.einheit herzustellen notwendig. 3 aufeinander bezogene&voneinader abhängige Teilprozesse: Lernplanung (4Teilschritte: Sammlung, Beschreibung, Ordnung, Entscheidung für Lernziele -> Basis ist geordnetes, gut beschreiben&begründetes Inventar an Lernzielen, Lernorga kann beginnen), Lernorganisation (Ziel ist Auswahl von U.methoden&-medien mit denen aufgestellte Ziele erreicht werden können: Beschreibung, Ordnen, Entscheiden für U.methoden), Lernkontrolle (Entwicklung& Auswahl von Kontrollverfahren zur Lernzielüberprüfung)
Piaget kognitive Entwicklung: 4 Stadien: sensomotorisch (0-2: Wahrnehmung&Körperbewegung Wissen über Welt erfahren, alles anfassen, Verhalten instinktiv& Reflexe, erwerben Objektpermanenz& Anfänge symb. Denkens), präoperatorisch (2-7: vorbegrifflich-symbolisch, Symbole für Objekte, Unrecht nur durch äußere Variablen (Schaden), Egozentriusmus, starres&unflexibles Denken), konkret-operatorisch (7-11: geistige Operationen, Invarianz verstehen (Unveränderlichbarkeit), schlussfolgerndes/logisches Denken) formal-operatorisch (ab 11: nicht mehr auf konkrete Operationen beschränkt, abstrakte Annahmen, vollenden kog. Möglichkeiten); Kritik Einsiedler 2005: zu kleine Stichprobe, emp. Beweis für Sprünge fehlt, kog. Phase überbetont, nicht jeder erreicht letzte Stufe
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- Schulpäd Mind Map on Didaktische Modelle= Versuch Gesamtaussage über LLP zu machen, Zusammenwirken aller Faktoren beschreiben, analy. & für did. Forschung aufzuarbeiten (Wiater), created by Annika Lutz on 11/02/2017.
- Created by
- Annika Lutz · Feb 2017
- Updated
- Feb 11, 2017
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