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Notes

Landschaft und Klima

Shalina Blütgen Geographie/Erdkunde German 9 pages

Content of the notes (9)

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Tropen

Die Tropen liegen zwischen den Wendekreisen (Jahresdurchschnittstemperatur 25°C)

Innere Tropen

- Tropischer Regenwald

- sehr warm und feucht

- keine Jahreszeiten

Äußere Tropen

- Savannen

- Wechsel von Regenzeit und Trockenzeit

- höchsten Niederschläge der Erde (Hawaii: 12547 mm pro m²)

Boden

dünne Humusauflage

extrem nährstoffarm

tropische Roterde

geringe Mineralstoff Bindung

große Artenvielfalt mit wenigen Individuen dichte

Nährstoffe befinden sich alle in der Vegetation

ständiges Wachstum (immer Grün)

kurz geschlossener Nährstoffkreislauf

Stockwerkbau

Wasserregime

viele Flüsse/ Flussdichte

hohe Abschlussmenge

hohe Transpiration

Klima

vollhumid

sehr warm

Tageszeitenklima gleich

Jahresdifferenz höchstens 2 Grad

min 2000mm Niederschlag (Jahr)

Anzahl der ariden Monate und die entsprechende Vegetationszone:

10-12 aride Monate = Wüste

8-10 aride Monate = Dornstrauchsavanne

5-8 aride Monate = Trockensavanne

3-5 aride Monate = Feuchtsavanne

0-3 aride Monate = Tropischer Regenwald

Merkmale der Tropen

Wechsel von humidem und ariden Klima

hohe Strahlungsintensität der Sonne

ganzjährig hohe Verdunstungsrate

hohe Luftfeuchtigkeit während der humiden Monate

geringe Schwankungsbreite der Temperatur

Sonne steht fast ganzjährig im Zenit

Zenitalniederschlag

Tageszeitenklima statt Jahreszeitenklima

nährstoffarmer Boden

immenser Artenreichtum (abgesehen von den sehr ariden Gebieten)

Verhältnismäßig stabiles Klima

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Regenwald

Ferralitischer Boden (auch Feuchtsavanne)

- Sehr schnelle Zersetzung organischer Substanz durch ganzjährig hoher Temperatur und Niederschläge

A-Horizont geringmächtig: starke Auswaschung durch Niederschläge, Stoffe gelangen in Unterboden/Vorfluter -

B-Horizont sehr dick: durch intensive chem. Verwitterung des Pflanzenmaterials aufgrund hoher Temperatur und viel Niederschlag -

C-Horizont liegt tief: Pflanzenwurzeln kein Kontakt, keine Nachlieferung v. Primärmineralien

- Rotfärbung: Anreicherung Aluminium und Eisenoxide durch die intensive chem. Verwitterung, die Selikate zersetzt und als lösliche Kieselsäuren mit abwärts Bodenwasserstrom ausschwemmt

- (Boden)Erosion: Verminderung der Bodendecke/Pflanzendecke(fehlend)durch Wind und Wasser/tropischen Starkregen und Rodung: durch fehlende Pflanzendecke leichtere Auswaschung und Erosion durch Starkregen

- Laterisierung: tiefgründige Verhärtung der Aluminium und Eisenoxide

- Rodung: Nährstoffzufuhr/Zum Wörterbuch hinzufügen/Mineralien von verrottenden Pflanzen bleibt aus

- Ferralitische Böden relativ unfruchtbar (rasch erschöpft)

Klimatische Bedingungen sind gut:

- Zenitalregen: Viele Niederschläge durch Zenitstand–> Auswaschung des Bodens–> beim intakten Ökosystem: Transport von Nährstoffen in Pflanzen; über Wasser wird Pflanzenwurzeln notwendige Nährstoffe zugeführt

- Gleichbleibend hohe Temperatur/Strahlungsintensität –> intensive Photosynthese –> hohe Biomassenproduktion (gesamte durch Pflanzen oder Tiere anfallende/erzeugte organische Substanz) durch Fotosynthese, bei der Licht in Nahrungsenergie umgewandelt und in Biomasse der Pflanzen gespeichert wird, Nährstoffe sind in Pflanze, nicht in Boden gespeichert, weil Grundgestein weiter unten liegt und keine Primärmineralien gibt

Pedologische Bedingungen schlecht:

- starke chemische Verwitterung:

- C-Horizont tiefgründig(Wurzeln gelangen nicht an Nährstoffe/Mineralien)

- Verwitterung bewirkt Anreicherung Eisen-Mangan-Aluminiumoxide –> rote Farbe

- geringe Kationenaustauschkapazität (Unfähigkeit des Bodens Nähstoffe für bestimmte Zeit zu speichern) durch Bestand der mineralischen Kolloide aus Zweischichttonmineral Kaolinit (Schichtflächenabstand nicht variabel und quell bar, Ionen-Adsorption nur an Außen-Bruchflächen)

- hohe Bodenacidität (geringer PH-Wert) bewirkt Anlagerung von Wasserstoff-Aluminium Ionen an (Ionen)Austauscher –> nehmen Pflanzennährstoffen Platz weg

Pedologische Bedingungen gut:

- Humus(Auflage): liefert Nährstoffe, hohe Kationenaustauschkapazität

- dünne Humusschicht durch schnellen Abbau der organischen Substanz

- Mykorrhizae (Wurzelpilze): mineralisieren organische Streu –> filtern aus durchsickernder Bodenlösung Nährstoffe und geben an Pflanzenwurzeln + kurzer, effektiver, geschlossener Nährstoffkreislauf

Nutzung des Regenwaldes(Rodung)

- Beschädigung Regenwald als ganzes+Kreislauf

- Kein Bodenschutz (durch gr.Bäume/Schattenspendung usw.)

- Regen gelangt mit voller Wucht auf Boden(Kein Wald der abfängt) –> Abschwemmung der dünnen nährstoffhaltigen Humusschicht

- Auslaugung des Bodens (ohne Schutz,viele Niederschläge)

Sonne ohne Abschirmung des Waldes führt zur Austrocknung

- Evaporation: Verdunstung von Wasser auf unbewachsenem Land+durch Salze aus Boden –> Krustenbildung

- Zerstörung Symbiose (durch Rodung,Niederschläge,Temp)

1.Brandrodung zur Subsistenz/Selbstversorgung/shifting cultivation/Wanderfeldbau(Food Crops):

- kl. Land von Hand unvollständig gerodet

- Brandrodung: abgestorbene+noch vorhandene (Baum)Vegetation verbrannt

- Mineralische Asche fungiert als Dünger (kurzfristig)

- Boden kann Mineralien nicht absorbieren, Nährstoffe werden mit dünner Humusauflage ausgewaschen(Vorfluter)

- Bauern müssen neues Anbaugebiet nach wenigen Jahren suchen

- Flächenaufwendig: Ziehen weiter+suchen neue Fläche

- Feld unterliegt wilden Bewuchs und kann sich erholen

- Buschbrachen:Land, das Jahre brach liegt, damit Boden Nährstoffe anreichern kann

- Biomasse nach 10-12 Jahren so angereichert, dass Humus als Dünger entstehen kann

2.Agrarkolonisation/Plantagen zur Marktproduktion(Cash Crops):

- Überwiegend Marktproduktion, wenig Subsistenz

- Einführung Europäer/oft staatlich gelenkt

- Vollständige, definitive Entwaldung

- Spezialisierungsanbau –> Monokulturen: Schädlinge+Krankheitsbefall –> Bodenerschöpfung,Bodendegradation + Zerstörung der ackerbaulichen Grundlage

- Keine Erholung des Waldes

- Umweltschädliche Produktionsmittel (Maschinen…)

- Durch Hochertragssorten/Nachfrage auf Weltmarkt wird Regenwald mehr entwaldet+zerstört

- Buschbrachen (zur Nährstoffanreicherung während Brachliegen) nur bei Subsistenz

3.Ecofarming(verbesserte Landnutzung)

- Ziel: Erhöhung Bodenfruchtbarkeit durch Schaffung Kreisläufe mit großer Biomasseproduktion

- Stockwerkanbau(wie Regenwald):Schattenspendung durch Pflanzung höherer Pflanze

- Eigendüngung des Bodens durch vielfältige Lebensformen im Bodens+ Laubabwurf

- Abbremsung Regen; keine Abschwemmung/Erosion der dünnen nährstoffhaltigen Schicht

- Abbremsung der Sonne+Austrocknung Boden

4.selektiver Holzeinschlag/Creaming

- Rodung unwertvoller Bäume, damit wertvolle Bäume besser+vermehrt wachsen können

- Schädigung Waldfläche durch Anlegung von Straßen+Fällschneisen

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Winde

1 Polarhoch

2 Polarer Ostwind

3 Subpolare Tiefdruckrinne (Polarfront)

4 Außertropische Westwinde

5 Subtropischer Hochdruckgürtel

6 Nordwest-Passat

7 Südost-Passat

8 Äquatoriale Tiefdruckrinne: Innertropische Konvergenzzone (ITC)

Landschaft und Klima

Landschaft und Klima

Landschaft und Klima

Landschaft und Klima

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Subtropen

20° und 40° nördlicher Breite sowie südlicher Breite. Die Temperatur beträgt im Jahresdurchschnitt ca. zwischen 18 und 22°C.

Es werden drei klimatische Typen innerhalb der Subtropen unterschieden:

Trockene Subtropen: ganzjähriges, arides Klima mit Vegetationszone Wüste (u.a. Atacama-Wüste, Sahara) oder Steppe.

Winterfeuchte Subtropen (Mittelmeerklima): im Sommer arides Klima, im Winter mild und mit Niederschlägen. Oftmals auch als maritimes Klima bezeichnet (u.a. Mittelmeer, Kalifornien).

Immer feuchte Subtropen (Ostseitenklima): Passatwinde sorgen für ganzjährigen Niederschlag. Während der Regenzeit im Sommer fällt deutlich mehr Niederschlag (u.a. Ostasien, Ost-Australien, Ostküste der USA).

Merkmale der Subtropen:

Jahresdurchschnittstemperatur bei ca. 20*C

Strahlungsintensität im Sommer hoch, im Winter mäßig

im Regelfall keine Temperaturen im Minusbereich

ganzjährige Vegetationsperiode möglich (außer trockene Subtropen)

Wechsel von Regenzeit und Trockenzeit

Passatwinde

Extremwetterereignisse möglich (Dürren und Überschwemmungen)

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Wüste

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Savanne

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Klimaanalyse

Klimazonen:

Tropen

Subtropen

gemäßigte breite

Sub.- Polarzone

Winde:

Passat

ITC

Monsun

Jahreszeitenklima

Tageszeitenklima

Niederschlag

arid

semiarid

humid

semihumid

Niederschlagsvariablilitär

Temperatur

Isothermie

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Plattentektonik

Plattentektonik wird eine Schicht von etwa 100 km Mächtigkeit als Lithosphäre bezeichnet. Sie umfasst die Erdkruste und Teile des oberen Mantels der Erde und schwimmt auf flüssiger Magma. Die Lithosphäre ist in 7 große und über 40 kleinere Platten unterteilt, die sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten (2 cm bis 20 cm pro Jahr) in verschiedene Richtungen bewegen.

Die sieben Kontinentalplatten heißen:

Eurasische Platte

Nordamerikanische Platte

Südamerikanische Platte

Afrikanische Platte

Australische Platte

Antarktische Platte

Pazifische Platte

Entfernen sich Platten voneinander, nennt man die Nahtstellen divergente Plattengrenzen.

Es entstehen kontinentale Grabenbrüche, Vulkanausbrüche und Erdbeben.

Stoßen Platten zusammen, nennt man die Nahtstellen konvergente Plattengrenzen.

Es kommt zur Bildung von Gebirgen, Erbeben, in Ozeanen zu Tsunamis und zu Vulkantätigkeiten an Land und im Meer.

Bewegen sie sich aneinander vorbei, nennt man die Nahtstellen konservative Plattengrenzen.

Es kommt zwar auch hier zu Erdbeben, aber seltener zu Vulkanausbrüchen und zur Gebirgsbildung.

Landschaft und Klima

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Monsun

Definition des Monsuns

Der Begriff Monsun kommt aus dem Arabischen und bedeutet übersetzt „Jahreszeit“. Man versteht darunter eine großräumige Luftzirkulation, die zwei Mal im Jahr Ihre Hauptwindrichtung drastisch ändert. Die allgemeine Definition geht von einer Windrichtungsänderung um mindestens 120 Grad aus, damit es sich um Monsunwinde handelt.

Wo gibt es Monsun?

Besonders bekannt ist der Monsun in Indien und von China bis nach Indonesien. Auch in Teilen Afrikas kommt der Monsun vor. Betroffen von Monsunregenfällen sind vor allem küstennahe Gebiete und Regionen, in denen sich die vom Meer heranwehende Luft an Gebirgen staut.

Entstehung

Jahreszeitlich bedingt verlagert sich die Innertropische Konvergenzzone (ITCZ), an der Südost- und Nordostpassatwinde zusammenströmen nach Norden bzw. nach Süden. Dies hängt mit der Änderung des Sonnenstandes zusammen. Zur Sommersonnenwende im Juni steht die Sonne senkrecht über dem nördlichen Wendekreis, ein halbes Jahr früher/später über dem südlichen Wendekreis. Die starke Sonneneinstrahlung erhitzt die Luft, die aufsteigt und Wolken ausbildet. Da nun unten sozusagen Luft fehlt, strömt von außen Luft in diese Region, die Passatwinde entstehen. Da sich auf der Nordhalbkugel mehr Landmassen befinden und diese sich stärker erwärmen als das Meer, ist die ITCZ im Nordsommer deutlich nach Norden verschoben. Über dem indischen Subkontinent wird die Luft im Sommerhalbjahr extrem stark aufgeheizt. Höchstwerte zwischen 40 und 50 Grad im Schatten sind hier im Frühjahr vor dem Einsetzen des Monsunregens die Regel. Dadurch steigt die Luft sehr schnell auf, am Boden entsteht ein „Monsuntief“. Die auf dem Indischen Ozean mit viel Feuchtigkeit angereicherte Luft strömt in Richtung Monsuntief. Durch die Corioliskraft, die durch die Erdrotation entsteht, wird der Wind nach rechts abgelenkt und großräumig stellen sich über dem nördlichen Indischen Ozean südwestliche Winde ein. Damit trifft sehr feuchte Luft besonders auf die Westküste Indiens und schließlich auch auf das Himalaya-Gebirge, wo sich die Luftmassen stauen und abregnen. Im Winterhalbjahr kehrt sich das Bild um, über Indien weht meist trockener Nordostwind, nur an der Ostküste Indiens und auf Sri Lanka ist die Luft über dem Golf von Bengalen mit Feuchtigkeit angereichert und bringt hier nun kräftige Regenfälle.

Monsunregenzeit

Je nach Region fallen die Monsunregenzeiten sehr unterschiedlich aus. In Indien startet sie im Durchschnitt Mitte Mai und dauert bis in den Oktober. Kommt die Regenzeit später oder fällt deutlich schwächer aus, besteht die Gefahr von Missernten. In anderen Regionen der Tropen und Subtropen herrscht eine große Vielfalt an Monsunsystemen mit den unterschiedlichsten Regen- und Trockenzeiten.

Auswirkungen

Da in der Monsunzeit immer wieder sehr heftige, tropische Regenfälle auftreten können, muss in dieser Zeit mit Überschwemmungen in den betroffenen Regionen gerechnet werden. Selbst Millionenstädte wie Mumbai oder Kalkutta (offiziell Kolkata) können zeitweise unter Wasser stehen.

Rekorde

Rekordverdächtige Regenmengen fallen in Cherrapunjee (früher: Sohra) am Südrand des Himalaya, wo sich die Regenwolken im Sommerhalbjahr stauen. Im langjährigen Mittel fallen hier jährlich etwa 11.930 Liter Regen auf den Quadratmeter, der größte Teil davon allerdings von April bis Oktober. In manchen Jahren fällt der Monsun extrem stark aus, der Rekord im Jahr 1904 brachte 24.555 Liter pro Quadratmeter. Zum Vergleich: In Berlin kommen im Jahr durchschnittlich nur knapp 600 Liter zusammen.

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Geographie/Erdkunde Note on Landschaft und Klima, created by Shalina Blütgen on 31/08/2017.
Created by
Shalina Blütgen · Aug 2017
Updated
Mar 7, 2018
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