Flashcards
07 + 08 Produktionsplanung und -steuerung

Cards in this deck (46)
- 1Skizziere den Regelkreis der Produktion!

- 2Was ist die wesentliche Zielgröße des PPS und wie kann sie laut Experten erreicht werden?Zielgröße ist Liefer-/Termintreue.
Erreicht wird sie durch dezentrale, echtzeitfähige Systeme. - 3Beschreibe das Produktionsmodell nach Hackstein.Produktionsplanung: Produktionsprogrammplanung, Mengenplanung, Termin- u. Kapazitätsplanung.
Produktionssteuerung: Auftragsveranlassung, Auftragsüberwachung - 4Beschreibe das Ebenenmodell der Produktion.

- 5Definiere Produktionsplanung!Systematisches Suchen und Festlegen von Zielen für die Produktion, Vorbereiten von Produktionsaufgaben und Festlegung des Ablaufes zum Erreichen dieser Ziele.
- 6Nenne das System für die Fertigungsleitebene und dazu 4 Inhalte!MES
Inhalte: Personalmanagement, Betriebsmittelmanagement, Qualitätsmanagement, Materialmanagement - 7Was sind Kennzahlen?Zahlen die:
- in konkreter Form
- wesentliche Aussagen
- überzahlmäßig erfassbare
- betriebswirtschaftlich interessierende
- Rückblicken und informieren
- prognostizieren - 8Was sind die drei wichtigsten Zielgrößen der modernen Produktion und was steht im Mittelpunkt?Zielgrößen: Wirtschaftlichkeit, Transparenz, Reaktionsfähigkeit
im Mittelpunkt steht der Kunde - 9Wie wird die Auftragszeit aufgegliedert?

- 10Grenze Produktionsplanung von Produktionssteuerung ab!Produktionsplanung: Gestaltung des Inhalts und der Einzelprozesse der Fertigung und der Montage.
Produktionssteuerung: Gestaltung des Ablaufs der Tätigkeiten in der Fertigung. - 11Was ist der Ablauf zur Erstellung eines Produktionsprogramms?

- 12Was ist das Ziel einer Absatzplanung?Legt fest, in welchen Perioden welche Mengen eines vorgegebenen Erzeugnissortiments lieferbar sein sollen.
- 13Wie läuft die Primärbedarfsplanung ab?1. Brutto Primärbedarf errechnen
(aus Absatzplanung, Kundenaufträgen und internem Bedarf)
2. Netto Primärbedarf ableiten =
BPB-Lagerbestände - 14Wie läuft die Produktionsbedarfsplanung ab?

- 15Nenne die 3 Methoden der Bedarfsermittlung!- deterministische (Basis: vorliegende Kunden- oder Vorratsaufträge)
- stochastische
- heuristische (Analogschätzung oder Intuitivschätzung) - 16Differenziere die Ermittlung des Sekundärbedarfs bei A-/B-Teilen und C-Teilen!A-/B-Teile: Bedarfsorientiert
-> Dispositionsstufen-/Fertigungsstufenverfahren
C-Teile: Verbrauchsorientiert
-> Bestellpunkt-/ Bestellrythmusverfahren - 17Benenne die Anteile der Durchlaufzeit (geordnet nach Zeit)- Liegezeit
- Bearbeitungszeit
- Prüfzeit
- Transportzeit - 18Was ist das Dilemma der Produktionsplanung und -steuerung?Termintreue vs. Kapazitätsauslastung
- 19Nenne zwei Aufgaben der Produktionssteuerung und je zwei Beispiele!- Auftragsveranlassung (Fertigungsauftragsfreigabe, Arbeitsverteilung)
- Auftragsüberwachung (Fertigungsfortschrittsüberwachung, Fertigungsauftragsüberwachung) - 20Wie werden logistische Zielgrößen aufgeteilt und nenne je zwei Aspekte pro Kategorie!- Logistikleistung:
Liefertreue, Lieferzeit
- Logistikkosten:
Prozesskosten und Kapitalbindungskosten - 21Was ist in der Praxis ein weit verbreitetes Modell zur Beschreibung von Produktionsprozessen und erkläre kurz!Trichtermodell und daraus abgeleitet das Durchlaufdiagramm

- 22Beschreibe den idealen Mindestbestand!Höhe des Umlaufbestands, die eine maximale Auslastung bei minimaler Durchlaufzeit ermöglicht.
- 23Was sind die zwei Bedingungen idealer Produktionskennlinien?- zu jedem Zeitpunkt genau ein Auftrag an jedem Arbeitssystem
- keine Übergangszeiten - 24Beschreibe die Kausalität geringer Durchlaufzeiten!Geringe Durchlaufzeit
-> geringere Streuung
-> erhöhte Planungssicherheit
-> hohe Termintreue - 25Nenne drei Kriterien der Auftragsfreigabe!- direkt (nach Auftragserzeugung)
- nach Termin
- Bestandsgeregelt - 26Nenne drei Auftragsfreigabe verfahren!- ConWIP (constant work in progress)
- Engpasssteuerung
- BOA (Belastungsorientierte Auftragsfreigabe) - 27Nenne drei Einflüsse auf die personelle Kapazität!- Mehrmaschinenbedienung
- Aufträge extern vergeben
- Überstunden anordnen - 28Nenne drei Einflüsse auf die Maschinen-Kapazität!- Maschine substituieren
- Aufträge extern vergeben
- Rüstzeiten minimieren - 29Nenne die 4 Prioritätsregeln in der Reihenfolgebildung!- FIFO
- Schlupfzeitregelung
- FPS (Frühster Plan-Starttermin)
- FPE (Frühster Plan-Endtermin) - 30Was ist der Unterschied zwischen Harter und Weicher Echtzeit?Weiche: Überschreitung der zeitlichen Erwartung ist unkritisch
Harte: Überschreitung der zeitlichen Erwartung ist kritisch oder führt zu einem Fehler - 31Was ist der Unterschied zwischen Betriebsdatenerfassung und Maschinendatenerfassung?- MDE: Betriebsdaten, die an der Produktionsanlage erfasst werden
- BDE: Alle Maßnahmen, um Betriebsdaten in maschinell verarbeiteter Form am Verarbeitungsort bereitzustellen - 32Was sind die Arten der zierfassenden Betriebsdaten?- Qualitätsdaten
- Lager und Materialarten
- Werkzeug und Vorrichtungsdaten
- Auftragsdaten
- Personaldaten
- Maschinen und Betriebsmitteldaten - 33Nenne 3 Möglichkeiten zur Betriebsdatenerfassung- Messgeräte
- Barcodeleser
- Automatische Beschriftung - 34Was sind Schwierigkeiten bei der Einführung eines PPS Systems?- Fehlender Marktüberblick
- Fehlende Erfahrung mit Systemauswahl
- Unrealistische Erwartungen an das System
- Schwieriges Projektmanagement - 35Nenne 4 Anforderungen an PPS Systeme in der Zukunft!- Integrität
- Effizienz
- Zuverlässigkeit
- Verknüpfbarkeit
- Portabilität
- Test und Wartbarkeit
- Anwendbarkeit
- Flexibilität - 36Nenne 4 GPS-Gestaltungsprinzipien nach VDI 2870!- Pull Prinzip
- Null Fehler Prinzip
- Visuelles Management
- Standardisierung - 37Nenne die 3 Mu's aus Lean Production!- Muda (Verschwendung)
- Muri (Überlastung)
- Mura (Unausgeglichenheit) - 388 Verschwendungsarten- Überproduktion
- Bestände
- Überbearbeitung
- Bewegung
- Transport
- Defekte
- Warten
- Mitarbeiterwissen - 39Nenne 3 Potentiale von Digitalisierung und schlanker Produktion!- Erhöhung der Transparenz und Flexibilität
- Einfache und schnelle Datenerhebung
& Auswertung großer Datenmengen
- Vernetzung von Maschinen und Menschen entlang der ges. Wertschöpfungskette - 40Nenne 4 Ziele des Wertstrommanagements!- Reduzierung der DLZ
- Reduzierung von Beständen
- Erhöhung der Termintreue
- Steigerung der Transparenz - 41Definiere Pull Prinzip- Materialversorgung an Bedarf ausgerichtet
- geringstmöglicher Steuerungsaufwand und geringe Bestände
- Aktivitäten werden durch Kundenaufträge ausgelöst
- Material und Informationsfluss sind entgegen gerichtet - 42Was sind Vor und Nachteile von Kanban Systemen?+: - Transparenz im Prozess
- Verkürzung Reaktionszeit
- Harmonisierung des Materialflusses
-: - Störung im vorgelagerten Prozess führt sich auf gesamte Prozesskette aus
- nicht einsetzbar bei stark schwankender Nachfrage
- geringe Variantenanzahl - 43Nenne 4 Kanban Arten- Karten-Kanban
- Behälter-Kanban
- Sicht-Kanban
- E-Kanban - 44Nenne 3 Methoden des Null-Fehler-Prinzips und je zwei Vorteile!- Poka Yoke: - geringe Kosten
- geringer Aufwand
- einfach Hilfsmittel
- Pick-by-Light: - Reduktion der Suchzeiten
- einfache Handhabung
- Pick-by-Voice: - Handfreiheit
- Flexibel und Vielseitig - 45Definition Visuelles ManagementZiel: Transparenz über Ziele, Prozesse, Leistungen und Problemen
-> ermöglicht Mitarbeitern erleichterten Überblick über Abweichungen vom Sollzustand und Gegenmaßnahmen zu ergreifen - 46Vor und Nachteile von Andon!+: -Überwachung des Fertigungsstatus
- Visualisierung von Störungen
-: - Reizüberflutung
- Nur Visualisierung der Fehler, keine Analyse
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- User has deleted their subject information Flashcards on 07 + 08 Produktionsplanung und -steuerung, created by Deleted user on 06/08/2018.
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- Deleted user · Aug 2018
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- Aug 6, 2018
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- Created by Nils von der Heide · Jul 14, 2018
- Copied by Nils von der Heide · Aug 6, 2018
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