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EI: E Nationale Fiskalpolitiken und der Stabilitäts- und Wachstumspakt

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Cards in this deck (12)

  1. 1Theorie des Fiskalföderalismus ZentralisierungArgumente für eine Zentralisierung/supranationale Fiskalpolitik bzw.
    europäische Fiskalpolitik:
    -Externalitäten (symmetrische Effekte im Ausland, bspw. Konjunkturpaket
    gegen Finanzkrise)
    -Skaleneffekte
    -aktuelle Diskussion um europäische Wirtschaftsregierung
  2. 2Theorie des Fiskalföderalismus DezentralisierungArgumente nationale Fiskalpolitik:
    -heterogene Präferenzen (unterschiedliche Vorstellungen über
    Fiskalpolitik)
    -Informationsasymmetrien (regionale Gegebenheiten sind besser bekannt,
    Subsidiaritätsprinzip)
  3. 3Stabilitäts- und Wachstumspakt (SWP)-expansive nationale Fiskalpolitik verhindern
    -Konvergenzkriterien
    als Zugangsvoraussetzungen für EWU Beitritt
    -dauerhafte Stabilitätssicherung:
    ->17.06.1997 Stabilitäts- und Wachstumspakt
    -Verpflichtung, zukünftig Vereinbarungen für
    eine stabile Gemeinschaftswährung einzuhalten
    → nur gemeinsam können
    die Euro-Länder dafür sorgen, dass der Euro nicht an Wert verliert
    -betrifft dies hauptsächlich die Finanzpolitik (staatliche Einnahmen- und
    Ausgabenpolitik), die in der Verantwortung der Einzelstaaten verbleibt
  4. 4Stabilitäts- und Wachstumspakt (SWP) 1.Komponentepräventive Komponente:
    -Mitgliedstaaten müssen jährliche Stabilitäts- bzw. Konvergenzprogramme
    vorlegen
    -politische Instrumente:
    ->Frühwarnung durch Rat (Verhindert Auftreten eines übermäßigen
    Defizits)
    ->politischer Empfehlung direkt einem Mitgliedstaat
    Ratschläge erteilen, die sich im größeren Zusammenhang aus den
    Auswirkungen von dessen Finanzpolitik ergeben
  5. 5Stabilitäts- und Wachstumspakt (SWP) 2.Komponentekorrektive Komponente:
    -Verfahren bei übermäßigem Defizit
    ->Einleitung wenn Haushaltsdefizitgrenze
    von 3 % des BIP überschritten
    -Empfehlung Beseitiung Defizit
    -Frist
    -Nichteinhaltung=z.B. Sanktionen
  6. 6Stabilitäts- und Wachstumspakt (SWP) Regelungen-Verpflichtung mittelfristig einen nahezu
    ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Das heißt:
    ->Netto-Neuverschuldung darf maximal 3% des BIP
    ->Staatsverschuldung muss unter 60% des BIP
    -No bail-out: weder Gemeinschaft noch Regierungen haften für
    Verbindlichkeiten einer anderen Regierung
  7. 7Stabilitäts- und Wachstumspakt (SWP) ZusammenfassungZiele
    -dauerhafte Gewährleistung von Stabilität für den Euro
    -Haushaltsdisziplin der nationalen Regierungen
    -Stabilisierung der Fiskalpolitik
    -Gewährleistung langfristig tragfähiger öffentlicher Finanzen (Nachhaltigkeit)
  8. 8Kritische Beurteilung des SWP-Überbetonung des Defizitkriteriums:
    ->Zinseffekt empirisch fraglich
    ->Für Nachhaltigkeit ist Schuldenstand wichtig
    ->Zusammenhang zwischen Schuld- und Defizitkriterium basiert auf
    Wachstumsprognose von 5% jährlich
    -Asymmetrie der Regeln:
    ->Defizitkriterium beschränkt Fiskalpolitik nur in Rezession: politökonomisches
    Problem
    ->Mittelfristig strukturell ausgeglichenes Budget als alternatives Kriterium?
  9. 9Six Pack 2011 – Economic Governance 1-3sechs Richtlinien und Verordnungen von der Kommission zur
    Verschärfung des SWP
    1.Verschärfung des Stabilitäts- und Wachstumspakts
    ->Verstoß gegen EIN Maastricht-Kriterium aus, um Defizitverfahren zu
    eröffnen; bisher war Defizitkriterium mehr Bedeutung eingeräumt, nun beide
    2.Härteres Sanktionsverfahren
    ->Schnellere Geldstrafen
    ->KOM benötigt weiterhin 2/3-Mehrheit der EUFinanzminister
    um ein Verfahren zu eröffnen,
    weiteren Schritte bis hin
    zu Sanktionen können nur noch über Veto des Ministerrats blockiert
    3.Schnellerer Schuldenabbau
    ->mindestens 1/20 des Betrags, der über der 60%-Marke liegt
  10. 10Six Pack 2011 – Economic Governance 4-64.Konkretere Ausgabenkontrolle
    ->Regelung für Staaten mit zu hohen Schulden
    ->Öffentliche Ausgaben dürfen
    nicht stärker wachsen als die Volkswirtschaft insgesamt
    5.Neue Schuldenbremse
    ->Implementierung Schuldengrenze auf nationaler Ebene
    6.Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
    ->Kriterien, wie Lohnstückkosten oder öffentliche Löhne, stärker die Wettbewerbsfähigkeit überwachen
  11. 11Zusammenfassung 1-Theorie des Fiskalförderalismus – auf welcher Ebene soll die Fiskalpolitik
    angesiedelt werden?
    -Verzicht auf eine eigenständige Geldpolitik bleibt nur noch die
    nationale Fiskalpolitik um auf exogene Schocks zu reagieren
    =>eigenständige Fiskalpolitik gewinnt an Bedeutung
  12. 12Zusammenfassung 2-(SWP) soll die weitere Verschuldung der
    Euroländer verhindern und mittelfristig für ausgeglichene Haushalte sorgen
    -Reformen:
    – >2005: Erste Reform des SWP
    –> 2011: Economic „Six Pack“
    – >2013: „Two Pack“
    –> 2015: Leitlinien zur Förderung von Strukturreformen und Innovationen
    -Ungeachtet der Reformen beim SWP ist die Staatsverschuldung der
    Euroländer in den letzten Jahren immer weiter gestiegen
    ->14 von 19 Staaten > 60 %

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User has deleted their subject information Flashcards on EI: E Nationale Fiskalpolitiken und der Stabilitäts- und Wachstumspakt, created by Deleted user on 17/02/2019.
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Deleted user · Feb 2019
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Feb 17, 2019
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  • Created by isa wagner · Feb 16, 2019
  • Copied by isa wagner · Feb 17, 2019
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