GoConqr has a new look! Let us know what you think.

Flashcards

Assoziatives Lernen

Deleted user User has deleted their subject information English 21 cards

Cards in this deck (21)

  1. 1Was ist Lernen?Lernen ist ein Prozess, der zu relativ Veränderungen im Verhalten/Verhaltenspotenziale führt und auf Erfahrungen aufbaut. Lernen ist nicht direkt beobachtbar, muss stattdessen aus den Veränderungen des beobachtbaren Verhaltens erschlossen werden.
  2. 2Wodurch grenzen sich Reifung, Habituation und Prägung von Lernen ab? Nennen ein Beispiel pro BegriffichkeitReifung: genetisch bedingt (Körperwachstum, Obstreife)
    Habituation: Gewöhnung, biologisches Phänomen (Straßenlärm, Gerüche, dauerhafter Schmerz)
    Prägung: angeboren oder erlernt, lernsensible Phase, Verhaltensänderung dann sehr schwierig (Lorenzgänse)
  3. 3Was ist die Differenzierung von Kompetenz und Performanz beim Lernen?Kompetenz ist die Fähigkeit ein Verhalten zeigen zu können
    Performanz ist das zeigen eines Verhalten (Performing)
  4. 4Was sind Assoziationen?Herstellen von Verbindungen zwischen Ereignissen
    Kausale Attributionen möglich (Ereignis X ist ursächlich für Ereignis Y)
  5. 5Was sind wesentliche Prinzipien beim Bilden von Assoziationen? Geben Sie je ein Beispiel1. Kontiguität (zeitliche und räumliche Koinzidenz- wenn-dann-Beziehung) Beispiele: Stuhl - A:Tisch; Blitz - A:Donner
    2. Ähnlichkeit (phänomenale Übereinstimmung) Beispiel: Apfel - A:Birne
    3. Kontrast (phänomenale Abweichung) Beispiel: Mädchen- A: Junge; Nacht - A:Tag
  6. 6Klassische Konditionierung (Pavlov)Effekt, der beobachtet werden kann, wenn ein neutraler Reiz (CS, konditionierter Stimulus) mit einem unkonditionierten Reiz (US, unkonditionierter Stimulus) wiederholt gemeinsam dargeboten wird und der CS so ebenfalls eine in vielen Fällen dem US ähnliche Reaktion (CR) hervorruft
  7. 7Wovon ist der Erwerb der konditionierten Reaktion bei der klassischen Konditionierung abhängig?1. Häufigkeit der des CS
    2. Intensität des CS
    3. zeitliches Intervall zwischen CS und US
  8. 8Wann tritt eine Löschung der konditionierten Reaktion bei der klassischen Konditionierung ein? Was ist in Zuge dessen eine Spontanerholung?1. Wenn US nicht mehr aus CS folgt
    2. wenn neue Verknüpfung zwischen zwei anderen Ereignissen gelernt wird
    --> alte Verknüpfung wird verlernt
    Spontanerholung wenn alte Verknüpfung spontan wieder auftritt, wenn Ereignisse erneut in Zusammenhang gebracht werden (z.B. Kommunikation mit alten Freunden)
  9. 9Wie können CR und CS zeitlich zueinander angeordnet sein (4 Möglichkeiten)?1. Spurenkonditionierung (CS geht US voraus und endet bevor US auftritt)
    2. Verzögerte Konditionierung (CS geht US voraus und hält während US an)
    3. Simultane Konditionierung (CS und US treten gleichzeitig auf)
    4. Rückwärtskonditionierung (CS startet nach US)
  10. 10Was ist exzitatorische Konditionierung, was inhibitatorische Konditionierung im Rahmen der kK? Was wird gelernt?e. K.: CS ist zeitlich vor US; wenn Reiz 1(CS) dann US (Reiz 2)
    i.K.: CS ist zeitlich nach US; CS wird an Ausbleiben US gekoppelt; wenn Reiz 1 dann auf keinen Fall Reiz 2
  11. 11Was versteht man unter Generalisierung bei der klassischen Konditionierung ?Organismen neigen dazu, konditionierte Zusammenhänge zu generalisieren (das was für mich gilt, gilt auch für andere)
    Je ähnlicher alternative Reize dem ursprünglichen CS, desto höher die
    Wahrscheinlichkeit derselben CR
    Beispiel: Liedschlagreflex auch bei anderen, ähnlichen Tönen
  12. 12Was versteht man unter Diskrimination bei der klassischen Konditionierung?Feine Unterschiede lernen, wenn unterschiedliche Reaktionen ausgelöst werden
    Beispiel Liedschlagreflex: Lidschlagreflex bei Licht auf rechter Seite (Gynther, 1957)
    zu Beginn reagierten Vpn auch auf Licht von links (Generalisierung), da aber nie
    ein Luftstoß kam, trat CR nur noch bei Licht von rechts auf
  13. 13Was versteht man unter assoziativen Präferenzen bei der klassischen Konditionierung?Hinweise auf „bevorzugte“ CS-CR-Koppelungen (leichtere Assoziation) - biologische Komponente
    Beispiel: Übelkeit (UR) wird eher mit Geschmack (CS) assoziiert und löst eher CR aus
  14. 14Wie unterscheiden sich S-R-Lernen und S-S-Lernen und welche Perspektive aktuell?S-R-Lernen: gelernt wird, dass ein Stimulus mit einer Response in Verbindung gebracht wird
    S-S-Lernen: gelernt wird, dass ein neutraler Stimulus mit einem anderen Stimulus in Verbindung gebracht wird
    Heute eher S-S-Lernen
  15. 15Was versteht man unter dem Gesetz der Wirkung (Law of Effect) von Thorndike?Wenn die Reakion der Umwelt auf das Verhalten positiv ist wird das Verhalten beibehalten oder öfter gezeigt, wenn die Umwelt negativ reagiert, wird das Verhalt aufgegeben und nicht mehr gezeigt
  16. 16Was ist die Grundannahme der operanten Konditionierung?Lernprozesse werden durch Konsequenzen von Handlungen gesteuert. Dabei führt die Verstärkung einer Reaktion zu einer Erhöhung ihrer Auftretenswahrscheinlichkeit oder Intensität und die Bestrafung einer Handlung zu einer Verringerung der Auftretenswahrscheinlichkeit.
  17. 17Was versteht man unter positiver Verstärkung, negativer Verstärkung, positiver Bestrafung und negativer Bestrafung? Nennen Sie je ein Beispiel1. Positive Verstärkung: angenehmer Reiz wird hinzugefügt (Belohnung, positive Reaktion) Beispiel: Gute Note nach viel Lernen bei Klausur
    2. Negative Verstärkung: unangenehmer Reiz wird entfernt (Vermeidung) Beispiel: Wenn Schüler gut mitarbeiten, gibt es keine Hausaufgaben
    3. Positive Bestrafung: unangenehmer Reiz wird hinzugefügt. Beispiel: Student bekommt schlechte Note, wenn er nicht gelernt hat
    4. Negative Bestrafung: ein angenehmer Reiz wird entfernt. Beispiel: Schüler darf nicht zum Fußball, wenn er schlechte Note geschrieben hat
  18. 18Welchen Einfluss haben Verstärkungspläne auf das operante Lernen? Nennen und erklären sie diese 41. Kontinuierliche Verstärkung: Jedes richtige Verhalten wird verstärkt
    --> zu Aufbau des Verhaltens sinnvoll
    2. Intermittierende Verstärkung: nicht jedes Verhalten wird verstärkt
    --> Aufrechterhaltung des Verhaltens
    3. Quotenplan: nach fester Quote erfolgt Verstärkung: bei jedem 5. richtigen Verhalten
    4. Intervallverstärkung: nach festem Abständen erfolgt Verstärkung (bspw. alle 5 Min.)
  19. 19was ist shaping (operante Konditionierung)?bezeichnet Aufbau von Verhaltensweisen durch Prinzipien der operanten Konditionierung. Verhaltensweisen, die eine Annäherung an das Zielverhalten darstellen, werden sukzessive verstärkt (Verstärkung) bis das Zielverhalten gezeigt werden kann. Durch Verhaltensvariabilität kann s. auch zum Aufbau bisher nicht gezeigter Verhaltensweisen/nicht natürlicher genutzt werden.
  20. 20Was ist chaining (operante Konditionierung)?Aneinanderreihung von kleinsten Bewegungen zu einer stimmigen
    Gesamtbewegung
  21. 21Was ist Autoshaping und instinctive Drift?Auto-Shaping: eigenmotiviertes Shaping, Tiere glauben für bestimmtes Verhalten belohnt zu werden und wiederhole es (Beispiel Tauben)
    Instinctive Drift: biologische Grenzen von shaping

Information

Description
User has deleted their subject information Flashcards on Assoziatives Lernen, created by Deleted user on 12/06/2021.
Created by
Deleted user · Jun 2021
Updated
Jun 12, 2021
Views
20
History
  • Created by Marie Kikenberg · Jun 12, 2021
  • Copied by Marie Kikenberg · Jun 12, 2021
Rating

Feedback

What is it about?

What do you think of the new look?

How do you like it?