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Biologisches Grundlagenwissen 2

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Cards in this deck (53)

  1. 1Bei welchem Teilprozess der Photosynthese wird Sauerstoff gebildet?bei der Wasserspaltung in der Lichtreaktion = erster Schritt der PS
  2. 2Was müssen Pflanzen aus der Luft aufnehmen, um Zucker zu bilden?CO² = Kohlendioxid
  3. 3Was versteht man unter organischer Substanz?Ganzer (Pflanzen-) Körper
  4. 4Die Photosynthese lässt sich in verschiedene Teilprozesse aufteilen, erklären Sie die einzelnen Prozessea. Lichtreaktion:
    Licht- (Sonnen-) Energie wird vom Chlorophyll eingefangen und in biochemische Energie umgewandelt, Wasser in seine atomaren Bestandteile gespalten
    b. Dunkelreaktion:
    CO²-Assimilation = CO² aus der Luft wird mit Hilfe biochem. Energie in einem komplizierten Kreislauf zu Traubenzucker zusammengebaut = Ausgangsprodukt für alle weiteren lebenswichtigen Substanzen
  5. 5Wie gewinnen Pflanzen Energie?Sie nutzen die Energie der Kernfusionen auf der Sonne = Lichtenergie und verwandeln sie in energiereiche, körpereigene Produkte = Energietransformation
  6. 6Welcher technische Prozess, den wir zur Energiegewinnung nutzen, ist der Photosynthese "abgeguckt"?Photovoltaik = elektrische Energie
    Wärmekollektoren = Wärmeenergie
  7. 7Was ist das erste organische Produkt der Photosynthese?Traubenzucker
  8. 8bei welchem Vorgang der Photosynthese wird Zucker gebildet?Dunkelreaktion, CO²-Assimilation
  9. 9Nennen Sie für die Pflanze lebenswichtige Prozesse, für die die biochemische Energie der Photosynthese benötigt wirdsämtliche Auf- und Abbauvorgänge (z.B. Aufbau von Kohlenhydraten, Fetten, Eiweißen, Sekundärstoffen), energieabhängige Transportvorgänge
  10. 10Wie heißt die Substanz, die Pflanzen als Energiespeicher nutzen?Stärke
    bei Korbblütlern Inulin
  11. 11Wie wird die biochemische Energie, die in den Blättern entsteht, über die ganze Pflanze transportiert? Nennen Sie die Substanz und wo sie transportiert wirdIn Wasser gelöste Saccharose = Haushaltszucker --> im Bast (Phloem) = Zuckerpipelines, mit dem Assimilatstrom
  12. 12Wie oder wo gelangt Kohlendioxid in die Pflanze?- durch die Spaltöffnungen an der Unterseite der Blätter = geregelter Gasaustausch, durch Diffusion
    - durch Lentizellen an Zweigen und Ästen durch Diffusion
  13. 13Wie oder wo kommt der bei der Photosynthese entstandene Sauerstoff aus der Pflanze heraus?- durch die Spaltöffnungen an der Unterseite der Blätter = geregelter Gasaustausch, durch Diffusion
    - durch Lentizellen an Zweigen und Ästen durch Diffusion
  14. 14Was versteht man unter "Assimilation"?CO² aus der Luft wird mit Hilfe biochemischer Energie in einem komplizierten Kreislauf zu Traubenzucker zusammengebaut = assimiliert
  15. 15Was ist (Zell-) AtmungZerlegung des energiereichen Traubenzuckers zur (Rück-) Gewinnung von biochemischer Energie in den Körperzellen
  16. 16"Atmung ist die Umkehr der Photosynthese" Erklären Sie, weshalbIn der PS wird mit Hilfe der Lichtenergie Traubenzucker aufgebaut - in der Zellatmung wird Traubenzucker abgebaut, um biochemische Energie in jeder Zelle zur Verfügung zu haben
  17. 17Wozu braucht die Pflanze Chlorophyll?Um die Lichtenergie transformieren zu können
  18. 18Was sind Chloroplasten?Zellorganellen
  19. 19Welche Farbe hat Chlorophyll?Farblos - nur im hellen Sonnenlicht erscheint es durch Reflexion gelb-grün. Die grüne Farbe des Chlorophylls entsteht dadurch, dass grünes Licht absorbiert wird; infolgedessen wird es "durchgelassen" oder reflektiert
  20. 20Wozu brauchen Lebewesen Stickstoff?um körpereigene Proteine = Eiweiße aus stickstoffhaltigen Aminosäuren aufzubauen
  21. 21Aus welchen Bausteinen ist Eiweiß aufgebaut?Aminosäuren
  22. 22Welche Funktionen haben Eiweiße in Lebewesen?Eiweiße können Enzyme, Reserveeiweiße oder Struktureiweiße sein
  23. 23Welchen lebenswichtigen primären Inhaltsstoff können Pflanzen aus Nitrat aufbauen?Aminosäuren --> Eiweiße
  24. 24Welcher Prozess liefert Pflanzen die Energie zur Umwandlung von Nitrat in Aminosäuren?Fotosynthese
  25. 25In welchen Pflanzenteilen läuft die Umwandlung von Nitrat in Aminosäuren ab?in grünen Pflanzenteilen, z.B. Blätter
  26. 26Wie gelangt Nitrat in die Pflanze?es wird aktiv und unter Energieaufwand in Wurzelhaarzellen aufgenommen
  27. 27Wo und wohin wird Nitrat in der Pflanze transportiert?Es wird im Xylem (Wasserrohre) mit dem Wasserstrom in alle grünen Pflanzenteile transportiert
  28. 28Weshalb ist es sinnvoll, dass die Umwandlung von Nitrat zu Aminosäuren in den Blättern abläuft?Weil Zwischenprodukte und Energie aus der Fotosynthese dafür gebraucht werden
  29. 29Erklären Sie, weshalb stark gedüngte Pflanzen morgens mehr Nitrat enthalten als abends.Nitrat, das während der Nacht aus dem Boden aufgenommen und in die grünen Pflanzenteile transportiert wird, wird dort in den Vakuolen zwischengespeichert und erst bei ausreichendem Licht (Fotosynthese) zu Aminosäuren verarbeitet
  30. 30Können "normale" Pflanzen das Gas Stickstoff aus der Luft zum Aufbau von Aminosäuren nutzen? Erklären Sie Ihre AntwortNein
    Gasförmiger Stickstoff ist nicht wasserlöslich. Pflanzen können Stickstoff nur als wasserlösliches Stickstoffsalz transportieren und verarbeiten
  31. 31Welche Organismengruppe kann den Luftstickstoff direkt nutzen?Bakterien
    Blaualgen
  32. 32Beschreiben Sie den Stickstoffkreislauf in der NaturLuft besteht zu ca. 79% aus Stickstoff --> Stickstofffixierende Bodenbakterien wandeln den Luftstickstoff in Ammonium und dann in Nitrat um --> Ammonium / Nitrat kann von Pflanzen mit dem Bodenwasser aufgenommen werden --> Pflanzen stellen daraus Aminosäuren her --> aus den Aminosäuren ihre körpereigenen Eiweiße --> Pflanzenfresser fressen Pflanzen --> zerlegen die Pflanzeneiweiße wieder in Aminosäuren und bauen daraus ihre eigenen Proteine auf --> Fleischfresser fressen die Pflanzenfresser ... --> Pflanzen-, Fleisch- und Allesfresser scheiden stickstoffhaltige Abfälle aus = Gülle + manchmal sterben sie auch --> Bakterien bauen die stickstoffhaltigen Abfälle oder/und Kadaver ab --> gasförmiger Stickstoff bleibt übrig --> Kreislauf beginnt von vorne...
  33. 33Welche Pflanzenfamilie kann Bakterien nutzen, die den Luftstickstoff in Ammonium umwandelt?Schmetterlingsblütler
    aber auch Palmfarne und einige einzelne Arten (Sanddorn, Erle, Silberwurz, Gagelstrauch)
  34. 34Wie (b) und wo (a) nehmen "normale" Pflanzen Wasser auf?a. Mit ihren Wurzelhaaren aus dem Boden
    b. Kontrollierter Weg = von Zellinnerem zu Zellinnerem: Nährsalze werden unter Energieverbrauch aktiv von Wurzelhaar-zellen aufgenommen --> Wasser fließt passiv nach = der Salzgehalt in den Wurzelzellen muss höher sein als im Bodenwasser, damit es funktioniert
    unkontrollierter Weg = von Zellulose-wand zu Zellulosewand: Bodenwasser + darin gelöste Nährsalze wird kapillar von den Zwischenräumen der Zellulose-Zellwände "angesaugt" und wandern ent-lang der Zellwände bis ins Wurzelinnere (diffundiert) = wie von einer Löschpapier-ecke, die ins Wasser getaucht wird.
  35. 35Was nehmen Pflanzen mit dem Wasser auf?Gelöste (Nähr-) Salze
  36. 36Weshalb kann Wasser in die Pflanzenzelle einströmen?Weil die Konzentration von Nährsalzen in der Pflanzenzelle höher ist als im Bodenwasser
  37. 37Welche Funktionen haben Blattadern?a. Blattgewebe mit Wasser + Nährsalzen versorgen
    b. Assimilate abtransportieren
    c. Blätter festigen
  38. 38Wie entsteht der Wurzeldruck?Nährsalze aus der Wurzelrinde werden unter Energieverbrauch aktiv in das Zentralleitbündel geschleust (="gepumpt") --> Wasser fließt passiv nach + erzeugt im Leitbündel einen kleinen Überdruck
  39. 39Nennen Sie Pflanzenarten, bei denen Sie den Wurzeldruck zeigen könnenFrisch gefällte Baumstümpfe im Frühjahr
    "Bluten" bei Birke, Weinrebe, Walnuss im Frühjahr
    Guttationstropfen bei Frauenmantel, Erdbeere, Giersch, Kapuzinerkresse, Gräserspitzen, Schachtelhalm, Sumpfcalla ...
  40. 40Was ist Osmose?Diffusion, d.h. die Wanderung eines Lösungsmittels (z.B. Wasser) durch eine halb durchlässige Membran (= semi-permeable Membran) --> von der Seite mit der niedrigeren Salzkonzentration zur Seite mit der höheren Salzkonzentration
  41. 41Nennen Sie die Funktionen der SpaltöffnungenSorgen für den Gasaustausch (auch Wasserdampf ist ein Gas)
  42. 42Verhungern (a) oder verdursten (b) - was ist damit gemeint?a. Um Traubenzucker in der Fotosynthese produzieren zu können, muss genügend CO² aus der Luft zur Verfügung stehen --> dazu müssen die Spaltöffnungen offen sein. Sind sie geschlossen, kann kein Traubenzucker mehr produziert werden = verhungern
    b. Ist das Bodenwasser knapp und die Wasserverdunstung über die Blätter zu hoch, schließen sich die Spaltöffnungen, um den Wasserdruck / die Wasser- versorgung in der Pflanze zu gewährleisten = wollen nicht verdursten
  43. 43Wer liefert die Energie, damit Wasser gegen die Schwerkraft durch die Pflanze fließen kann?Verdunstet Wasser durch die Spaltöffnungen entsteht in den Wasserrohren der Leitbündel ein Unterdruck --> Wasser wird angesaugt = Transpirationssog
  44. 44Weshalb muss Wasser in der Pflanze fließen?Der Wasserfaden in den Wasserrohren der Leitbündel darf nicht reißen, z.B. durch eine Luftblase, sonst kommt der Transpirationssog zum Erliegen.
  45. 45Wie sind die "Wasserrohre" der Pflanzen beschaffen?Sie haben ganz geringe Durchmesser = Kapillaren
    Ihre Wände sind mit Zelluloseringen, -spiralen, -netzen verstärkt, um dem gewaltigen Unterdruck standhalten zu können
  46. 46Was versteht man unter Transpirationssog?Unterdruck (in den Wasserrohren), der durch die Wasserverdunstung (Transpiration) durch die Spaltöffnungen verursacht wird --> "saugt" das Wasser aus der Wurzel bis in die Blätter
  47. 47Erklären Sie die Tropfen am Frauenmantel, die man häufig morgens beobachten kannReicht die Verdunstung durch die offenen Spaltöffnungen in feuchten Nächten / Tagen nicht aus, um den Transpirationssog aufrecht zu erhalten, wird an Blattspalten aktiv Wasser ausgepresst
  48. 48Welche Pflanzen können Wasserdampf aus der Luft aufnehmen?Moose, Bromelien, Tillandsien, bestimmte Orchideen sowie Flechten (die keine echten Pflanzen sind)
  49. 49Wie passen sich Pflanzen an Wassermangel an?Ausgedehntes Wurzelsystem, Posterwuchs, kleine Blattflächen, Behaarung, mehrschichtige Epidermis, axtradicke Cuticula, eingesenkte Spaltöffnungen, zusätzliche Wachsschichten, wasserspeichernde Gewebe, mehr Festigungsgewebe, physiologische Anpassungen ...
  50. 50Erklären Sie, weshalb einige Pflanzen an trockenen Standorten wachsen können und andere nicht und nennen Sie BeispieleSie passen sich an Wassermangel an: Ausgedehntes Wurzelsystem, Posterwuchs, kleine Blattflächen, Behaarung, mehrschichtige Epidermis, axtradicke Cuticula, eingesenkte Spaltöffnungen, zusätzliche Wachsschichten, wasserspeichernde Gewebe, mehr Festigungsgewebe, physiologische Anpassungen ...
    Thymian, Mauerpfeffer, Hauswurz
  51. 51Durch einströmendes Wasser in die Pflanzenzelle entsteht ein "Innendruck" (Turgor). Welche Funktion hat er?Das Widerlager des Zellinnendrucks ist die Zellulosewand. Wird von innen Wasser gegen die feste Zellwand gepresst, wird die ganze Zelle in sich stabil. Und damit auch das ganze Gewebe
  52. 52Wo befinden sich die Spaltöffnungen?In der Regel auf der Unterseite der Blätter
  53. 53Weshalb ist es im Laubwald an einem heißen Tag kühler als im Nadelwald?Verdunstendes Wasser erzeugt Verdunstungskälte. Laubwälder verdunsten mehr Wasser / Tag

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User has deleted their subject information Flashcards on Biologisches Grundlagenwissen 2, created by Deleted user on 08/06/2022.
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Deleted user · Jun 2022
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Jun 8, 2022
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  • Created by Sabine Künzler · Feb 8, 2022
  • Copied by Sabine Künzler · Jun 8, 2022
  • Copied by Sabine Künzler · Jun 8, 2022
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