Flashcards
IT-Sicherheit2 - VL3.6
Cards in this deck (16)
- 1Ressourcenverfügbarkeitsichert die Verfügbarkeit von Informations-werten gegen Beeinträchtigung oder Wegfall wesentlicher Dienste
Allg. Use Cases: Internet-Zugang, Strom für Systeme, Kundendaten zugänglich...
Use Cases IoT: Warmwasser, BCM arbeitet...
Typ. Abwehrmechanismen: Backups, redundante Systeme...
Typ. Angriffe: DoS, Stromausfall... - 2Denial-of-Service-Attacke (DoS)Cyberattacke, bei der der Täter versucht, einen Rechner oder eine Netzwerkressource für die vorgesehene Nutzung unbrauchbar zu machen
Sicherheitsziel: Verfügbarkeit (einzelne Systeme bis zu ganzen Infrastrukturen, wenige Sekunden oder längerer Zeitraum) - 3DoS - Unterschiedliche AbsichtenBandbreitensättigung: Netzwerk überlastet
Ressourcensättigung: Systeme überlastet
System- und Anwendungsabstürze: nutzt Sicherheitslücke, Bsp.: Ping of Death - 4Distributed DoSVerteilter DoS-Angriff
notwendig um ausreichende Menga an Verkehr zu erzeugen
Angreifer sucht dazu nach verwundbaren Systemen, die dann als Angriffsrechner verwendet werden können
=> Zombies/Bots (wissen nicht, dass sie missbraucht werden)
große Gruppe von Zombies: Armee/Botnetz (oft aufgeteilt in Primary (von Angreifer koordiniert) & Secondary Zombies (von Primaries gesteuert))
Computer, die andere kontrollieren: C&C-Server (C2) - 5BefehlskanäleInternet Relay Chat (IRC): Zombies verbinden sich mit IRC-Server, warten auf Befehle
Instant Messaging: ähnlich IRC, Zombies loggen sich mit eigenem Konto ein
HTTP/FTP: Befehle aus Web- oder Dateiübertragungsservern herunterladen
soziale Medien: Zombies folgen Beiträgen, die Befehle enthalten - 6Botnets - HauptnutzenDDoS-Angriffe, Spam-Versand, Cryptomining, Klick-Betrug (Einnahmen aus Klicks auf Werbebanner(auf Website des Angreifers))
- 7Bandbreitensättigung durch Flutengroße Datenmengen werden gesendet
=> Netzwerkbandbreite wird aufgebraucht, Zugriff auf Dienste für legitimierte Benutzer scheitert, bei Sender-IP-Adresse oft Spoofing
UDP-Flut-Angriff: große Anzahl UDP-Pakete, Opfer versuchte diese zu bearbeiten
ICMP-Flut-Angriff: große Anzahl Ping-Pakete (Echo Request), Opfer beantwortet diese mit Echo Replies - 8Bandbreitensättigung durch VerstärkungBroadcast-Pakete erreichen viele Empfänger, kleine DNS-Anfrage bewirkt große DNS-Antwort
bei Sender-IP-Adresse oft Spoofing
Smurf-Angriff: sendet viele Pings an Broadcast-Adresse, wenn alle Hosts antworten vervielfacht sich Wirkung
Schutz: Hosts antworten nicht, Router leiten Pakete nicht weiter
Fraggle-Angriff: ähnlich wie Smurf, allerdings UDP-Echo-Pakete, kann Endlosschleife generieren
DNS-Verstärkungs-Angriff: lenkt mittels DNS großen Datenstrom an Opfer (kleine Anfrage, große Antwort) - 9Ressourcensättigung - ProtokollschwachstelleZiel: Schwächung der Opfer-Ressourcen
PUSH-ACK-Angriff: Angreifer schickt TCP-Pakete mit PUSH- und ACK-Flags, Opfer entleert Verbindungspuffer und schickt Quittung, (bei DDoS) schnelle alle Ressourcen des Opfers verbraucht
TCP-SYN-Angriff: startet TCP-Verbindung zum Opfer, Quell-IP dabei gespooft, 3-Way-Handshake nicht komplettiert - 10Ressourcensättigung - Missgebildete PaketeAngreifer schickt absichtlich missgebildete Pakete, die den Protokoll-Stack eines Rechners heißlaufen lassen (je nach Variante unterschiedliche Wirkung)
IP-Address-Angriff: Paket enthält gleiche Quell- & Ziel-Adresse
IP-Packet-Options-Angriff: zufällige Optionen gesetzt -> Empfänger muss zusätzliche Analyse durchführen - 11Redundanzin der Computertechnik doppelte Geräte, die verwendet werden, um den Ausfall einer bestimmten Komponente oder eines Systems zu verhindern oder wiederherzustellen
Ziel: Verlässlichkeit erhöhen
Hauptformen: HW-Redundanz, Informationsredundanz, SW-Redundanz - 12Redundanz-ModelleStandby-Redundanz: identisches Sekundärgerät (Cold-Standby: ausgeschaltet (Zuverlässig, längerer Ausfall); Hot-Standby: angeschaltet (verkürzte Ausfallzeit))
N modulare Redundanz: mehrere synchron-laufende Geräte, Mehrheitsentscheidung
1:N Redundanz: ein Standby für mehrere Systeme
Vorsicht: schützt nicht vor Cyberangriffen, da mit gleichem Angriff auch Redundanzen ausgeschaltet werden können - 13Wo ist Redundanz?Systeme (Server, Steuerungen, Sensoren, Module, virtuelle HW)
Kommunikation (Links, Router, Switche
-> Pfadredundanz)
Versorgung (Strom, Internet, Klimatisierung) - 14Back-Ups - Was soll gesichert werden?geschäftskritische Daten (zum Geldverdienen, die Geld kosten, wenn man sie verliert, wichtig für Organisation)
Konfigurationsdaten, mobile Geräte, Nicht-IT-Geräte, Daten in der Cloud nicht vergessen! - 15Back-Ups - Wann wird gesichert?müssen Routine sein, denn Daten zwischen letzter Sicherung und Ausfall sind verloren
Recovery Point Objective (RPO): max. Zeitspanne (je kleiner, desto besser, aber auch teurer)
Sicherungsstrategie
Back-Ups am besten automatisiert durchführen (mit Überprüfung)
Recovery Time Objective (RTO): Zeit, um Systeme aus Back-Ups wiederherzustellen
Funktionstest für Sicherungs- und Wiederherstellungsprozesse - 16Back-Ups - Wohin soll die Sicherung?Festplatte (lokal oder USB)
Netzwerk (Network Attached Storage, NAS (kleine Unternehmen), Storage Area Network, SAN (mittelgroße bis größere Unternehmen)
Band
Cloud (wer hat Kontrolle?)
3 Exemplare in >= 2 Brandabschnitten, vor Angreifer und physischen Bedrohungen schützen
3-2-1-Regel: drei Exemplare auf zwei unterschiedlichen Medien, von denen eines woanders gelagert wird
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