Logistik Data Warehouse Systeme
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Logistik Data Warehouse Systeme
- Ein «Daten Warenhaus» ist ein System, das in einer Art
- Meta Datenbank Informationen aus verschiedenen
- Quellen in einem einheitlichen Format zusammenfasst.
- Diese Daten werden konsolidiert bereitgestellt und
- ermöglichen eine schnelle und ganzheitliche Sicht auf
- die interessieren Informationen.
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- Wissen, weshalb Data Warehouses gebraucht
- werden.
- • Grundlagen eines Data Warehouse verstehen.
- • Das 5-Schichten Modell kennen.
- • Einsatzmöglichkeiten eines Data Warehouse
- allgemein und für die Logistik im Speziellen
- erkennen und erklären können.
- • Den Begriff Data Warehouse definieren können.
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- • „Ein Data Warehouse bezeichnet eine themenorientierte, integrierte
- zeitbezogene und dauerhafte Sammlung von Informationen zur
- Entscheidungsunterstützung des Managements.“[2]
- • Ein Data Warehouse ist ein „unternehmensweites Konzept, dessen
- Ziel es ist, eine logisch zentrale, einheitliche und konsistente
- Datenbasis für die vielfältigen Anwendungen zur Unterstützung der
- analytischen Aufgaben von Fach- und Führungskräften aufzubauen,
- die losgelöst von den operativen Datenbanken betrieben wird.“ [3]
- DIGLOG - HMU Seite 3
- [2] Inmon (Building the Data Warehouse, 1992), S. 25, übersetzt in: Schinzer/Bange/Mertens (Data Warehouse
- und Data Mining, 1999), S. 15:
- [3] Chamoni/Gluchowski (Analytische Informationssysteme – Einordnung und Überblick, 1999), S. 13 in
- Anlehnung an Holthuis/Mucksch/Reiser (Das DataWarehouse Konzept, 1995).
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- • Der Begriff des DWH wurde in den 80er Jahren
- geprägt.
- • MIS (Management Information Systems) hatten
- Bedarf an konsolidierten Daten.
- • Fest programmierte Reports waren zu wenig
- flexibel.
- • Teure Datenhaltung durch Redundanz.
- • Datenzugriff war alles andere als einfach, weil
- unzureichende Schnittstellen, Vernetzung nicht
- vorhanden, fehlende Anwendungsneutralität.
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- • Bedienung von DWH kompliziert.
- • Neuerdings werden sie auch bezeichnet als
- – Datenlager
- – Business-Intelligence-Systeme
- • Bekannte Anbieter sind Oracle, Microsoft, IBM, ..
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- • Geniessen seit Mitte der 90er Jahre hohe
- Verbreitung.
- • Zu bewältigende Informationsmenge wächst und
- wächst.
- • Wichtige Voraussetzungen
- – Grafische Oberflächen vereinfachen Handling
- – Sehr billige Harddisk, hohe Kapazitäten im Tera
- Bereich verfügbar. Vergleiche das «Moor’sche
- Gesetz».
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- – Modellierung Anwendungsneutral (relational)
- – Vernetzung weit fortgeschritten, länderüberschreitend
- – IT Durchdringung in den Betrieben hoch
- – Standardisierung
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- Merkmal
- Themenorientierung
- Vereinheitlichung
- Erklärung
- DWH- Daten sollen nicht applikationsbezogen wie die
- operativen Daten sein, deren Hauptaufgabe die Abarbeitung des
- Tagesgeschäftes ist. Die im DWH benötigten Daten sollen
- sich vielmehr auf Themenschwerpunkte wie Kunden,
- Produkte oder Regionen beziehen.
- Diejenigen Daten, die operativen Charakter haben, nur der
- Abwicklung der Geschäftsprozesse und nicht der
- Entscheidungsunterstützung dienen, finden keine Verwendung
- im DWH.
- Die Daten kommen aus verschiedenen Anwendungen und
- Datenbanken.
- Vor der Übernahme in das DWH müssen diese vereinheitlicht
- werden. Dies bezieht sich vor allem auf Namensgebung,
- Bemassung und Kodierung. Ziel ist ein konsistenter und
- integrierter Datenbestand, auf dessen Basis verlässliche
- Auswertungen angefertigt werden können.
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- Merkmal
- Zeitorientierung
- Beständigkeit
- Erklärung
- Die Zeit soll als bewertbare Bezugsgrösse enthalten sein.
- Im Gegensatz zu den operativen Daten, die zeitpunktbezogen
- sind, zielen DWH-Daten auf eine Zeitraumbetrachtung ab. Dies
- ermöglicht die Vergleichbarkeit von Unternehmensdaten über
- eine zusätzliche Dimension .
- Daten im DWH sollen im Gegensatz zu operativen Daten, die
- nach ihrer Verarbeitung oftmals gelöscht werden, über einen
- längeren Zeitraum hinweg bestehen. Dies führt zu hohen
- Ansprüchen an die Datenbanken in Bezug auf Datenzugriff,
- Speichertechniken und Umfang des zu speichernden
- Datenmaterials.
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- • Ermöglicht auf viele neue Fragen Antworten.
- • Verbessert und beschleunigt viele Antworten
- erheblich.
- • Inhaltliche Verknüpfung von Daten führt zu
- übergreifenden Analysen.
- • Massiv höhere Datenqualität (Fehlerminimierung,
- Plausiblitäts-Check).
- • Datenanreicherung mit externen Daten
- (Kundenprofile, geografische Informationen).
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- • Entscheidungsträger benötigen einen schnellen
- und dauerhaften Zugriff auf entscheidungs-
- relevante Informationen.
- • Ein Zugriff auf Informationen aus den unter-
- schiedlichsten Quellsystemen sollte über einen
- einzigen „single Point of Entry“ möglich sein.
- • Es müssen effiziente Analyse- und
- Visualisierungsmöglichkeiten zur Verfügung
- stehen, die den Bedürfnissen verschiedenster
- Benutzergruppen Rechnung tragen.
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- DHW zapfen verschiedenste Datenquellen an, z.B.
- • Lieferantendatenbanken
- – Produktinformationen: Packungsgrößen, Farben, ...
- – Lieferbedingungen, Rabatte, Lieferzeiten, ...
- • Personaldatenbank
- – Zuordnung Kassenbuchung auf Mitarbeiter
- – Stundenabrechnung, Prämien
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- DHW zapfen verschiedenste Datenquellen an, z.B.
- • Kundendatenbank
- – Kundenklassen; Premium, Normal, soziale
- Brennpunkte, ...
- – Persönliche Vorlieben & Historie
- – Kundenkarten
- • Weitere Vertriebswege
- – Internet, Katalogbestellung, Verkaufsclubs, ...
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- • Bedeutet das Halten eines Data Warehouses nun
- auch eine redundante Datenhaltung?
- – Falls ja, begründen weshalb das notwendig ist
- – Falls nein, erklären warum nicht.
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- • Welche Produkte hatten im letzten Jahr im Bereich
- Logistik Dienstleistungen einen Umsatzrückgang
- um mehr als 10%?
- – Welche Leistungsgruppen sind davon betroffen?
- – Welche Kunden haben diese Leistungen bezogen?
- • Haben Zweigstellen einen höheren Umsatz, die
- gemeinsam gekaufte Produkte zusammen stellen?
- – Welche Produkte werden überhaupt zusammen gekauft
- – und wo?
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- • Welche Kunden haben über die letzten 5 Jahre
- eine Bestellung über 100 CHF innerhalb von 4
- Wochen nach einem persönlichen Anschreiben
- aufgegeben?
- – Wie hoch waren die Bestellungen im Durchschnitt?
- – Wie hoch waren die Bestellungen im Vergleich zu den
- durchschnittlichlichen Bestellungen des jeweiligen
- Kunden in einem vergleichbaren Zeitraum?
- – Lohnen sich Mailing-Aktionen?
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- • Wal Mart (USA) Unternehmensweites Data Warehouse
- • Verkaufszahlen, Lagerhaltung, Filialen.
- • Grösse: ca. 1 Petabyte (10 15 Byte =
- 1.000.000.000.000.000 Byte)
- • 100.000.000 Kunden pro Woche, 3.600 Geschäfte.
- • Täglich bis zu 20.000 DW-Anfragen.
- • Die meisten Analysen laufen auf Shop-, nicht auf
- Kundenebene.
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- • Überprüfung des Warensortiments zur Erkennung von
- Ladenhütern oder Verkaufsschlagern.
- • Standortanalyse, Rentabilität von Niederlassungen.
- • Untersuchung der Wirksamkeit von Marketing-Aktionen
- • Analyse / Planung der Zwischenlager.
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- CRM Customer Relationship Management
- • Vertriebswege, Vertriebsorganisationen.
- • Kundenkäufe, Präferenzen, Kontaktdaten, Reklamationen,
- Bonität.
- • Wer sind Premiumkunden-> Sonderbehandlung.
- • Beratungssysteme, Personalisierung , Mailings.
- Man beachte beispielsweise Amazon
- Customers who bought X also bought Y
- Personalisierte Empfehlungen
- Neuerscheinungen
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- Logistikanwendungen
- • Globale Lagerbestands-Verwaltung
- • Flottenmanagement
- • Globaler Einkauf
- • Disposition
- • Tracking
- Finanzanwendungen
- • Kreditkartenanalyse
- • Risikoanalysen
- • Fraud Detection (Betrugsaufdeckung)
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- Kosten & Leistung (Controlling)
- • Kostenstellen, Kostenträger, Kostenarten
- • Gewinn-Verlustrechnung
- • Bilanzierung
- • Vollkostenrechnung
- • Plan –Ist Zahlen, Szenarios
- • Kennzahlensysteme
- • Balanced Scorecard
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- Ein Data Warehouse wird vielfach als 5-schichtiges Modell erklärt und
- aufgebaut (Definition nach Chamoni/Gluchowski)

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- • Die Qualität des DWH wird massgeblich von den zur Verfügung
- stehenden Daten beeinflusst.
- • 37% der Unternehmen erachten die Qualität der Daten als kritischen
- Erfolgsfaktor (Umfrage Manager Magazin 1998)
- • Für die effiziente Nutzung des Data Warehouses ist es wichtig, die
- Daten zu definieren, die für das strategische Management benötigt
- werden.
- • Unterteilung in interne und externe Daten.
- • Beispiel externe Daten: Internet. Hier müssen unstrukturierte Daten
- mit Hilfe des Web Farming entdeckt und extrahiert werden.
Information
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- Allgemeine Hochschulreife Digitale Logistik Slide Set on Logistik Data Warehouse Systeme, created by e.muaremi on 25/02/2016.
- Created by
- e.muaremi · Feb 2016
- Updated
- Jan 12, 2017
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