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Flashcards

Strömungstechnik Skript 3

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Strömungstechnik Skript 3

Cards in this deck (31)

  1. 1Zunächst Betrachtung von verlustfreien Strömungsvorgängen• Energie ist bilanzierbare Größe (geht nicht verloren sondern wird von einer in
    eine andere Form umgewandelt)
    • Volumenelement der Masse m hat kinetische Energie und potenzielle Energie
    (weil es in Bewegung ist und weil es eine bestimmte geodätische Höhe hat)
    • Kraft wirkt entlang des Weges, verschiebt dabei das Masseelement und
    verrichtet Arbeit (Verschiebearbeit)
    • Kraft ergibt sich durch „Druck mal Fläche“
    • Energie also durch „Druck mal Fläche mal Weg“, wobei „Fläche mal Weg“ =
    „Volumen“!
  2. 2Beim Durchströmen von Rohrleitungssystemen Druckverluste durch:• Wandreibung
    • Umlenkungen
    • Querschnittsverengungen
    • Querschnittserweiterungen
  3. 3Laminare Strömung:- Medium auf parallelen Bahnen
    - bei kleinen Geschwindigkeiten
    - bei kleinen Rohr-/ Spaltweiten
    - parabelförmiges Geschwindigkeitsprofil
  4. 4Turbulente Strömung:- Querbewegungen (Wirbel)
    - kolbenförmiges Geschwindigkeitsprofil
    - Trennschicht an der Wand
    Geschwindigkeiten an der Wand = 0
  5. 5Reynoldszahl:Kriterium ob Strömung laminar oder turbulent.
    Re < 2000 laminare Strömung
    2000< Re < 3000 Übergangsbereich
    Re > 3000 turbulente Strömung
  6. 6glatten Rohren beträgt die kritische Reynoldszahl:Rekrit: 2320
  7. 7Betriebliche Anforderungen wie Medium, Temperatur, Druck, benötigter Volumenstrom, Förderhöhe,… beeinflussen:• Auswahl der Nennweite DN
    • Auswahl Betriebs- und Nenndruck PN
    • Auswahl Werkstoff
    • Auswahl der Rauhigkeit Ra
  8. 8Nennweite DN: Nenndruck PN:Lichter Durchmesser in mm.
    Z.B. DN 40 = Inndurchmesser 40 mm
    Maximaler Betriebsüberdruck in bar.
    Z.B. PN 20 = Nenndruck 20 bar [20 °C]
  9. 9Kriterien Werkstoffauswahl für Rohrleitungssysteme:• chemische Eigenschaften des Mediums
    • Korrosionsbeständigkeit
    • Abrasionsbeständigkeit (mechansicher Abtrag)
    • elektrische Leitfähigkeit
    • Ausdehnung beim Erwärmen
    • Preis
  10. 10Kriterien für die Wahl der Art der Rohrverbindung:• Betriebsbedingungen (Temperatur, Druck, Medium,…)
    • Raumbedarf
    • Wartungsfreundlichkeit
    • Wirtschaftlichkeit
  11. 11Schweißverbindung:• nicht lösbare Verbindung
    • hohe Temperaturbeständigkeit
    • hohe Druckbeständigkeit
    • geringer Platzbedarf
    • gute Wirtschaftlichkeit
    • Änderungen → hoher Aufwand
  12. 12Flanschverbindungenhäufigste Verbindungsart
    • lösbar
    • Temperatur begrenzt (Dichtungsmaterial)
    • hohe Drücke (ca. PN 400)
    • hoher Raumbedarf
    • Änderungen → geringer Aufwand
  13. 13Nut- und Feder Flansch mit O-Ring/ Flansch mit Linsendichtung:• Profildichtung
    • Anpressdruck wird durch Feder auf
    die Dichtung übertragen
    • geeignet für höchste Drücke
  14. 14Flachgedichteter Flansch:einfache preiswerte Dichtung
    • geeignet für mittlere Drücke
  15. 15Dichtungslose Flansche: Planschliff• Abdichtung durch zwei plangeschliffene
    Teller
    • genaue, aufwändige Verarbeitung nötig
    • Anfällig für Verschmutzung und
    Beschädigung
  16. 16Dilo-Dichtung• Abdichtung nach Nut- und Feder Prinzip
    • hohe Temperaturen und Drücke
  17. 17Schneid-/ Klemmringverschraubung:• lösbare Verbindung
    • geringer Platzbedarf
    • Dichtung Metall/Rohrmaterial
    • für Metall und Kunststoffrohre (mit
    Stützhülse)
    • geeignet für mittlere Temperaturen und
    Drücke
  18. 18Muffenverbindung• mit oder ohne Verschraubung
    • leicht zu lösen
    • Dichtung mit Teflonband, Teerstrick,…
    • geringe Temperaturen und Drücke
  19. 19Nichtregelbare Absperrvorrichtungen:• Blindscheibe, Blinflansch
    • Umsteckscheibe, Schwenkscheibe
  20. 20Regelbare Absperrvorrichtungen:• Hähne (Küken-, Kugelhahn)
    Schnelles Öffnen und Schließen durch 90 ° Drehung
    Durchflussregulierung nur bedingt möglich
    Geringe Druckverluste
    Hohe Drücke, mittlere Temperaturen
  21. 21• VentileHäufigste eingesetzte Absperrvorrichtung
    Abdichtung durch Anpressen des Ventilkörpers/kegels an den Ventilsitz
    Öffnen, Absperren und genaue Regulierung des Durchflusses
    2 Umlenkungen im Ventil
    Strömungsrichtung (Einbaulage) vorgegeben
    Rel. hoher Druckverlust
    • Ventile
  22. 22Membranventile• Besonders geeignet für aggressive Medien und hygienische
    Anwendungen
    • Abdichtung durch Drücken der Membran auf die Dichtkante
    • Keine Strömungsrichtung vorgegeben
    • Mittlere Drücke und Temperaturen
    • Unempfindlich vs. leichte Verunreinigungen
    Membranventile
  23. 23Schieber• rel. langsames Öffnen und Schließen
    • geringer Platzbedarf
    • bei hohem Druck Ausgleich über Bypass
    erforderlich
    • geringer Druckverlust bei voller Öffnung
    • Drosselung gut möglich
    Schieber
  24. 24Klappe• rel. langsames Öffnen und Schließen
    • geringer Platzbedarf
    • geeignet für mittlere Drücke und
    Temperaturen falls weichdichtend
    • geeignet für hohe Drücke und
    Temperaturen falls metallisch dichtend
    • geeignet für sehr große Nennweiten
    • geeignet für verschmutzte Medien
  25. 25Selbsttätige Absperrvorrrichtung: RückschlagarmaturenRückschlagklappe
    • Gewichtsbelastete Klappe
    • Federbelastete Klappe
    • Einbaulage beachten falls gewichtsbelastet
    • Dichtung durch Anpressung der Klappe
    durch Flüssigkeitsdruck
  26. 26Kugelrückschlagventil• Gewichtsbelastete Klappe
    • Federbelastete Klappe
    • Einbaulage beachten falls gewichtsbelastet
    • Dichtung durch Anpressung der Klappe
    durch Flüssigkeitsdruck
  27. 27Selbsttätige Reguliervorrichtungen: Druckminderventil• Überführung von Gasen, Dämpfen oder
    Flüssigkeiten von hohem zu niedrigerem Druck
    • Einstellung Solldruck über Federspannung
    • Druck auf Membran öffnet/schließt Ventil
    Selbsttätige Reguliervorrichtungen: Druckminderventil
  28. 28Reduzierventil• Einstellung Flaschendruck (- 300 bar)
    auf Gebrauchsdruck (≈ 1 bar)
    • Druckminderventil + 2 Manometer +
    Sicherheitsventil + Absperrventil
    Reduzierventil
  29. 29Sicherheitseinrichtungen: Sicherheits-(Überdruck)-ventil• Gewichtsbelasteter Kegel
    • Federbelasteter Kegel
    • Einbaulage beachten falls gewichtsbelastet
    • Verhindern Überschreitung des max.
    zulässigen Betriebsdrucks
    • Öffnet bei Drucküberschreitung und schließt
    wenn der Druck wieder i.O.
    • Überprüfung / Auswechslung in festen
    Abständen
    Sicherheitseinrichtungen: Sicherheits-(Überdruck)-ventil
  30. 30Berst-(Reiß)scheiben• Einsatz wenn Sicherheitsventile nicht möglich oder zweckmäßig
    • werden blind aufgeflanscht
    • bersten bei bestimmten Druck
    • für viele Druckstufen erhältlich
    • auch zur Druckentlastung bei Verpuffungen oder Explosionen
    • bei Auslösen kompletter Druckabbau
  31. 31FlammensperrenUnterscheidung zwischen
    • Deflagrationsrohrsicherung (Ex-Ausbreitung
    mit Unterschallgeschwindigkeit, - l = 50 DN)
    • Detonationsrohrsicherung (Ex-Ausbreitung
    mit Überschallgeschwindigkeit, l > 50 DN)
    • Endsicherung
    • Flammenrückschlagsicherung
    Prinzip: Abkühlung Flammenfront

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Theorie
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Deleted user · Jun 2017
Updated
Jun 14, 2017
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22
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  • Created by Lukas Berger · Jun 14, 2017
  • Copied by Lukas Berger · Jun 14, 2017
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