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Flashcards

Dieselmotor

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Dieselmotor

Cards in this deck (33)

  1. 1Was machen Wärmekraftmaschinen:Wärme → mechanische Energie
    (Kreisprozess)
  2. 24 schritte Arbeitsprinzip:Ansaugen - Verdichten - Arbeite-Ausstoßen
  3. 3Unterscheidung von 2 Arten KraftMaschienen zwischen:Verbrennungsmotoren
    Strömungsmaschinen (Turbomaschinen)
  4. 4Dieselmotoren: stationär:Zündstrahlmotoren (Biogas – BHKW)
    Pflanzenöl – BHKW
  5. 5Dieselmotoren: mobil:unmodifizierte Dieselmotoren → Betrieb mit
    Biodiesel, in Zukunft auch mit BtL-Kraftstoffen
    modifizierte Dieselmotoren → Betrieb mit
    Pflanzenöl
  6. 6Ottomotoren: stationär:Gasmotoren (Biogas – BHKW)
  7. 7Ottomotoren: mobil:Flex-Fuel-Motoren (Ethanol)
  8. 8Grundsätzlicher Aufbau von 4-Takt Hubkolbenmotoren:Grundsätzlicher Aufbau von 4-Takt Hubkolbenmotoren:
  9. 9Was ist ein Viertaktmotor?Hubkolben-Verbrennungsmotor, der für den Kreisprozess vier
    Takte benötigt.
  10. 10Eigenschaften 4 takt MotorEin- und Auslassventile
    • Schmierung durch Motoröl
    • niedriger Kraftstoffverbrauch, gute Abgaswerte
    • geringere Leistungsdichte
    • höherer Platzbedarf, mehr Gewicht
    • aufwändigerer Aufbau
  11. 11Was ist ein Zweitaktmotor:Hubkolben-Verbrennungsmotor, der für den Kreisprozess im
    Gegensatz zum Viertaktmotor nur eine Aufwärts- und
    Abwärtsbewegung des Kolbens (1 Kurbelwellenumdrehung)
    benötigt.
  12. 12Eigenschaften ZweitaktmotorKeine Ventile
    • Gemischschmierung
    • Einfach, kostengünstig und leicht
    • Vor allem Otto- aber auch große Zweitakt-Dieselmotoren für
    LKW‘s, Schiffe
    • höherer Kraftstoffverbrauch, schlechtere Abgaswerte
    • hohe Leistungsdichte
  13. 13Dieselmotor Fakten:1892 von Rudolf Diesel bei MAN erfunden
    Innere Gemischbildung
    Hohes Verdichtungsverhältnis
    Selbstzündung
    Gleichdruckverbrennung
    Qualitative Regelung der Motorleistung (über eingespritzte
    Kraftstoffmenge bei konstanter Luftmenge)
  14. 14Seiliger-Prozess: Arbeitsschritte(1 - 2) Der Kolben bewegt sich zum oT. Die Luft im Kolben wird verdichtet.
    Es wird Arbeit an der Luft verrichtet.
    (2 - 3) Dieselkraftstoff wird in den Brennraum eingespritzt. Durch hohe
    Temperatur der komprimierten Luft entzündet sich das Gemisch und
    die innere Energie des Brennstoffs wird in Form von Wärme
    freigesetzt, in diesem Prozessschritt zunächst isochor.
    (3 - 4) Durch die andauernde Verbrennung wird der Druck so weit erhöht,
    dass sich das Verbrennungsgemisch ausdehnt und der Kolben sich
    zum uT bewegt. Dabei wird mechanische Arbeit am Kolben geleistet,
    die an der Kurbelwelle abgenommen und genutzt wird.
    (4 - 5) Das Verbrennungsgas entspannt sich bei gleichbleibender Entropie.
    Das Volumen des Verbrennungsgases steigt an, bis der Kolben den
    uT erreicht. Bis dahin wird am Kolben mechansiche Arbeit geleistet.
    (5 - 1) Das Auslassventil wird geöffnet und das heiße Abgas wird aus dem
    Brennraum ausgeschoben. Dabei wird Energie in Form von Wärme
    abgeführt.
    Seiliger-Prozess: Arbeitsschritte
  15. 15Wirkungsgrad des Dieselmotors :→ Je höher das Verdichtungsverhältnis und je niedriger das
    Einspritzverhältnis , bzw. je höher die Wärmedifferenzen
    desto besser der thermische Wirkungsgrad!
  16. 16Aus p(V)- und T(S)-Diagrammen kann man berechnen..theoretische
    thermische Wirkungsgrad als Funktion der Volumen- bzw. Temperaturverhältnisse
    theoretischer thermischer
    Wirkungsgrad von ca. 64 %
    In der Praxis reale Wirkungsgrade 45 %
  17. 17VentilsteuerzeitenNocken öffnen und schließen
    die Ventile
    (Schließ- und Öffnungszeiten) beziehen sich auf
    Kurbelwellenstellung.
    Kurbelwelle treibt Nockenwelle über
    Zahnriemen an
    Beim 4-Takter ein Arbeitsspiel = 720 °
    (zwei Umdrehungen)
    Ventilsteuerzeiten in „Grad Kurbelwellenwinkel“
  18. 18Brennverfahren: DirekteinspritzmotorenHöherer η als Kammermotoren
    Einspritzung direkt in den
    im Kolben integrierten Brennraum
    Zerstäubung, Erwärmung, Vermischung
    des Kraftstoffs mit Luft in sehr kurzer Zeit
    sehr hohe Einspritzdrücke (- 2200 bar)
    In modernen NKW und PKW häufigstes
    Einspritzverfahren!
    Brennverfahren: Direkteinspritzmotoren
  19. 19VorkammerverfahrenEinspritzung des KS in heiße Vorkammer
    im Zylinderkopf
    rel. niedriger Druck (-450bar)
    einsetzende Verbrennung treibt Gemisch
    in den Hauptbrennraum
    gut für Pflanzenölbetrieb geeignet
    Vorkammerverfahren
  20. 20WirbelkammerverfahrenEinspritzung und Einleitung der
    Verbrennung in Wirbelkammer
    während Verdichtung Wirbelbildung in der
    eindrigenden Luft
    KS durchdringt Luftwirbel und trift auf
    heiße Wandzone
    sehr gut für Pflanzenölkraftstoff geeignet
    Wirbelkammerverfahren
  21. 21M-VerfahrenDirekteinspritzverfahren mit
    Muldenwandanlagerung
    KS wird mit rel. geringem Druck auf die
    Wandung im Brennraum gespritzt
    sehr homogene Gemische möglich
    M-Verfahren
  22. 22Moderne Hochdruckeinspritzung – Common Rail TechnologieHochdruckspeicher-Einspritzsystem
    • Hochdruckpumpe
    • Druckspeicher
    • Injektoren
    Moderne Hochdruckeinspritzung – Common Rail Technologie
  23. 23Betrieb von Dieselmotoren mit Biodiesel: sämtliche Elastomere und Kunststoffe müssen gegen was beständig sein?FAME
  24. 24idealerweise Anpassung von was?Motorkennfeld
    (Erkennung über FAME-Sensor)
  25. 25Was muss eingehalten werden beim Biodiesel?striktes Einhalten der Ölwechselintervalle
  26. 263 Mögliche Motor-Probleme:Motorölverdünnung im kalten Betrieb
    Ablagerungen durch Alterung von Biodiesel
    Katalysatorschäden durch Phosphor
  27. 274 Sachen für Betrieb von Dieselmotoren mit Pflanzenöl:Motor muss an den Kraftstoff angepasst werden (hohe Viskosität!)
    Vorerwärmung zur Verringerung der Viskosität
    Ein- bzw. Zweitanksystem
    Veränderungen am Einspritzsystem
  28. 283 Mögliche Motor-Probleme mit Pflanzenöl:Motorölverdünnung im kalten Betrieb
    Ablagerungen durch Alterung
    Katalysatorschäden durch Phosphor
  29. 29Eigenschaften bei Betrieb von Dieselmotoren mit BiogasZündstrahlmotoren
    Ansaugung von zündfähigem Luft/Biogas-Gemisch
    Zündung durch Einspritzung einer geringen Menge Diesel
    (2 - 10 % bezogen auf Dieselbetrieb)
  30. 30Eigenschaften von Aufladung von Motoren (Diesel und Otto)Leistungssteigerung
    • Zuführung der Luft zum Motor mit Überdruck
    Erhöhung der Luftmasse im Zylinder
    höherer Kraftstoffmasse → höhere Leistung bei
    gleichem Hubraum
  31. 31wie funktioniert ein Abgasturbolader und welche EIgenschaften?Abgasturbine nimmt Energie des
    Abgasstromes auf und gibt über Welle die Energie an
    Strömungsverdichter weiter, der die Ansaugluft verdichtet.
    hohe Drehzahlen – 20000 min-1
    Turbine setzt aber auch thermische Energie des Abgases in
    Verdichtungsleistung um → Erhöhung Ladedruck > Anstieg
    Abgasdruck vor Turbine → insgesamt Verbesserung des
    Gesamtwirkungsgrades!
  32. 32wie funkt. eine Mechanische AufladungVerdichter wird direkt vom Verbrennungsmotor angetrieben (z.B.
    über Riemenantrieb)
  33. 332 Bauformen von Mechanisches Aufladern:Verdrängerlader (Kompressor)
    Strömungslader (Radialverdichter)

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Description
Theorie
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Deleted user · Jun 2017
Updated
Jun 21, 2017
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48
History
  • Created by Lukas Berger · Jun 15, 2017
  • Copied by Lukas Berger · Jun 21, 2017
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